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Mehrkammerhaus für Hamster bauen

Alle Hamster zählen zu den Wühlern und einige Arten zählen zu unseren beliebten Haustieren. Zur artgerechten Haltung gehört es, dass der Hamsterkäfig eine tiefe Bodenwanne hat, die mit staubfreien Hobelspänen und für die Stabilität mit etwas Heu gestampft wird. Abschließend wird das Mehrkammerhaus auf diese Schicht gestellt und dient als Ausgangspunkt zum Wühlen. Deswegen haben Mehrkammerhäuser für Hamster keinen Boden.

Wie der Name bereits besagt, muss das Mehrkammerhaus aus mehreren Kammern bestehen. Außerdem muss seine Größe passen. 

  • Mehrkammerhaus für Gold- und Teddyhamster rund 25 x 35 cm Grundfläche, Höhe zwischen 11 und 12 cm – Eingänge mit Durchmesser von 7 cm
  • Mehrkammerhaus für Zwerghamster rund 20 x 25 cm Grundfläche, Höhe rund 10 cm – Eingänge mit Durchmesser zwischen 5 und 6 cm
  • für die längere Lebensdauer eignet sich Birke-Multiplex, ansonsten Pappel
  • weder Nägel noch Klammern oder Schrauben dürfen verarbeitet werden, diese werden freigenagt und führen zu schweren Verletzungen
  • Wasserfester Leim ist giftig, es soll ein ungiftiger Holzleim verwendet werden
  • wenn der aufliegende Holzdeckel einrasten soll können Holzdübel zu den Ecken eingelassen werden
  • das Holz bleibt am besten unbehandelt, da es beim Nagen verschluckt wird – ansonsten ist sehr auf ungiftige Stoffe zu achten sowie die Behandlung höchstens außen erfolgen soll

Die Problematik mit den Holzplatten

Wer Holzplatten aneinanderleimen möchte, benötigt nicht nur Holzleim und ein paar Zwingen. Die Schnittkanten müssen exakt gerade sein und platt aufeinanderliegen. Ansonsten kann der Leim keine Bindung aufbauen. Für diese Vorgehensweise ist also eine Standkreissäge notwendig. Wer keine hat kann seine Holzplatten eventuell gegen kleines Aufgeld im Baumarkt sägen lassen. Mit der Handkreissäge wird es jedoch schwierig, sie müsste schon an einer Schiene gleiten. Mit der Stichsäge ist es jedoch auszuschließen, dass die Schnittstellen platt aneinanderliegen. 

Nicht nur Leimen, sondern auch Stecken geht. Für die Steckverbindungen sind wieder professionelle Werkzeuge und auch Können vorausgesetzt. Das Problem lautet hier, dass nicht nur vier Außenseiten, sondern auch das Innenleben montiert werden müssen. Mit Steckverbindungen wird das kompliziert, wenn es nicht die einfachste Form wird: Die langen Holzplatten werden an passenden Stellen zu 50 % eingeschnitten, die kurzen stehen hier um eine Holzbreite über. Perfekt ist es, wenn sie straff ineinander geschoben werden. 

Alternativ zu den Steckverbindungen können an passenden Stellen Löcher für Holzdübel gebohrt werden. Diese müssen exakt voreinanderliegen, damit die Holzplatten nicht stellenweise höher sind. Es kann zumindest nicht schaden, solche Holzdübel wenigstens für die vier Außenseiten anzubringen. 

Neben der Verleimung sind die benötigten Öffnungen ein Problem. Dieses lässt sich am einfachsten mit einer Standbohrmaschine lösen. Ansonsten wäre es bereits eine enorme Hilfe, wenn die Holzplatte eingespannt wird, um mit der Bohrmaschine und einem passenden Aufsatz das Loch hineinzubohren. Ohne eingespannte Holzplatte wird es jedoch gefährlich, wenn mit der einen Hand diese Holzplatte und mit der anderen die Bohrmaschine gehalten wird. 

Die Raumaufteilung

Für den Hamster ist es wichtig, wenigstens zwei Eingänge zum Mehrkammerhaus zu haben. Einer kommt oben links hin, der andere unten rechts. Oben rechts soll eine kleine Schlafkammer mit kleiner Vorkammer hinkommen. Unten links eine große Vorratskammer. Die anderen Kammern sind Durchgangskammern. 

Das bedeutet:

  • vier Außenseiten
  • zwei Längs-Trennplatten unterteilen den Raum in drei Streifen
  • drei kurze Platten unterteilen den Raum in sechs gleichgroße Kammern
  • zwei der Kammern werden durch eine weitere kurze Platte unterteilt
  • abschließend wird der Deckel aufgelegt

Holzplatten sägen und bohren

Die Kreissäge soll einmal auf die Höhe der Holzplatten eingestellt werden, um mehrere Streifen zu nehmen. Dann wird die Kreissäge auf die Länge eingestellt, um alle gleichlangen Holzplatten mit exakt dieser Länge direkt zu schneiden. Wer die Kreissäge verstellt, hat mit Pech einen Sprung in den Längen. Abschließend wird der Deckel gesägt.

Wenn alle Holzplatten gesägt sind, können die Punkte für die Standbohrmaschine angezeichnet werden. Die Durchgänge werden hineingebohrt.

  • zwei Eingänge in die Außenplatten
  • eine Längsplatte für innen mit drei, eine mit zwei Löchern
  • zwei kurze Trennplatten mit einem Loch zur Schlafkammer und zur Vorratskammer
  • der Deckel kann zu einer Eingangskammer ebenfalls ein Eingangsloch haben

Holzplatten schmirgeln und leimen

Zum Leimen müssen die Flächen platt aufeinanderliegen. Genau diese Flächen sollen nicht mit Schmirgelpapier bearbeitet werden, hier sollen nur die Kanten von Sägespänen befreit werden. Mehr ist bei den anderen Kanten und auch den Durchgängen ebenfalls nicht notwendig. Wer mit zu grobem Schmirgelpapier Kanten in die Holzecken schmirgelt, sollte eine feinere Körnung verwenden und nur leicht aufdrücken. 

Das Leimen muss schnell gehen, im Idealfall wird der Leim nicht mit der Tube, sondern mit dem Pinsel aufgetragen. Auf einem ebenen Untergrund werden die Holzteile schnell passend voreinander geschoben. Das heißt: Zuerst die Hölzer im Innern, dann die Außenseiten davor. Nun werden die Schraubzwingen auf allen Auflageebenen angebracht. Hier ist es besser, mit den Außenseiten zu beginnen und dann mit den Längsleisten im Innern weiterzumachen. Auch für die beiden kurzen Holzplatten sind zwei kurze Schraubzwingen anzubringen. Das bedeutet, dass es nicht ganz einfach ist, insgesamt fünf lange und zwei kurze Schraubzwingen anzubringen. Es kann helfen, einige der Schraubzwingen etwas zur Seite zu neigen, damit die anderen darüber hinweggreifen können. 

Ein wichtiges Detail sind die Druckstellen der Schraubzwingen. Zur Sicherheit können Holzleisten zwischen Schraubzwinge und Holzplatten gelegt werden. Wer eine passend große Holzplatte zu beiden Seiten des Mehrkammerhauses anhält, kann längs anstelle von vier auch zwei Schraubzwingen ansetzen. 

Wichtig ist, dass der Leim im frischen Zustand mit Druck aushärten kann, sonst wird er nicht halten. 

Damit der Deckel richtig aufliegt

Wenn der Leim nach 24 Stunden ausgehärtet ist, kann das Mehrkammerhaus umgekehrt auf den Deckel gelegt werden. Wer nun in den Ecken Bohrlöcher anzeichnet und nur ganz vorsichtig nicht zu tief bohrt, kann Holzdübel einsetzen. Der Deckel rastet nun auf dem Mehrkammerhaus ein, wenn dieses in den Hamsterstall gestellt wird. 

Neben den ganzen Hobelspänen freut sich der Hamster über Nestwolle, in keinem Fall ist Hamsterwolle zu verwenden. Es sollen Naturfasern wie Kapokwolle sein. 

Wer das alles noch verzieren möchte, kann auch einen Brandmalkolben beziehungsweise Brennstift verwenden. Mit der heißen Spitze schwärzt dieser das Holz. 

Das Mehrkammerhaus für glückliche und gesunde Hamster

Wer auf Metallteile und Giftstoffe verzichtet und sein Mehrkammerhaus leimt, wird seinen Hamster nicht nur glücklich machen. Es wird auch die Gesundheit erhalten, da jeder Hamster nagen wird. Kein Nagetier sollte auf Metall nagen und Giftstoffe im Leim oder in Lacken sind ungesund. 

Ein Mehrkammerhaus bildet die natürliche Höhle des Hamsters nach. Er wird sich besonders wohlfühlen, wenn er außerdem einige Gänge in die Hobelspäne buddeln kann. 

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Aquarium gestalten

Aquarium gestaltenMit einem Aquarium holen Sie sich im Handumdrehen die Unterwasserwelt nach Hause. Damit das Aquarium ansprechend aussieht und vor allem damit die Fische darin überleben, sollte es den Ansprüchen gerecht gestaltet sein.

Was Sie beim Aquarium Gestalten beachten sollten, erfahren Sie nachfolgend.

Was gehört in ein Aquarium?

Welches Equipment Sie in das Aquarium integrieren müssen, hängt davon ab, ob Sie ein Süßwasser- oder ein Meerwasseraquarium betreiben und welche Fische Sie in die belebte Unterwasserwelt integrieren möchten.

In jedem Fall gehören in ein gut ausgestattetes Aquarium neben dem Wasser eine leistungsfähige Filteranlage sowie ggf. eine Heizung.

Zudem sollten Sie Aquariumsand und Pflanzen integrieren, die die Unterwasserwelt ästhetischer gestalten. Bei einigen Fischarten kann es zudem sinnvoll sein, Wurzeln und andere Verstecke zu integrieren, in die sich die Fische zurückziehen können.

Sie möchten aus dem Aquarium einen besonderen Eyecatcher machen? Dann können Sie zusätzlich eine Hintergrundfolie im gewünschten Motiv anbringen.

Kies und Steine für das Aquarium

In den unteren Bereich des Aquariums geben Sie in der Regel eine Schicht Kies hinein. Dieser ist grobkörnig, sodass das Futter beispielsweise zwischen die Kiesel rutschen kann. Die Fische können sich hierdurch auf Futtersuche begeben.

Der Kies wird in unterschiedlichen Farben angeboten. Auf diese Weise setzen Sie in Ihrem neuen Aquarium schöne Akzente.

Steine im Aquarium sind deutlich größer als der Kies. Sie dienen den Fischen beispielsweise als Verstecke, können aber auch als einfache, dekorative Elemente gewählt werden. Für welche Steine Sie sich entscheiden, hängt zum einen vom Zweck des Aquariums und zum anderen von der Wasserqualität ab. Als beliebte Varianten gelten beispielsweise Basalt oder Lavasteine.

Es gibt sogar Steine, in die eine Unterwasserbeleuchtung integriert wurde. Dies sorgt für ein weiteres Highlight im Aquarium.

Die Größe der Steine richtet sich unter anderem nach der Größe des Aquariums und zum anderen nach den individuellen Vorlieben der Fische.

Tipp:

Ehe Sie die Fische in ihr neues zu Hause lassen, sollten Sie sich informieren, welche Ansprüche diese haben. Dies hilft Ihnen, zu entscheiden, wie Sie das Aquarium am besten gestalten sollten.

Beachten Sie außerdem, dass nicht alle Fischarten gemeinsam gehalten werden können. Es gibt sogenannte Friedfische, die sich mit den meisten anderen Arten gut verstehen. Es gibt jedoch auch Fischarten, die ihre Artgenossen auffressen oder sie verletzen. Welche Fische zueinander passen und demzufolge in einem Aquarium gemeinsam gehalten werden können, sollten Sie also unbedingt vorher herausfinden.

Die passende Designfolie für das Aquarium finden

Ein optisches Highlight setzen Sie, indem Sie die Rückwand – und ggf. die Seitenwände – des Aquariums mit einer stilvollen Folie bekleben. Es handelt sich hierbei um Folie, die von außen an das Aquarium geklebt wird.

Diese Folie ist in unterschiedlichen Farben erhältlich. Entscheiden Sie sich beispielsweise für eine klassische, einfarbige Folie, für ein mehrfarbiges Produkt oder für eine Folie, auf der ein Motiv Ihrer Wahl aufgedruckt ist.

Die Qualität derartige Folien kann sehr unterschiedlich ausfallen, sodass Sie sich vor dem Kauf am besten einige Kundenbewertungen anschauen.

Das Anbringen gestaltet sich kinderleicht. Sie ziehen einfach die Schutzschicht Stück für Stück ab und kleben die Folie im gewünschten Bereich an. Mit einem Rakel glätten Sie die Folie, sodass keine Luftbläschen entstehen.

Wurzeln für das Aquarium auswählen

Wurzeln verleihen dem Aquarium einen natürlichen Look und dienen gleichzeitig als Lebensraum für Pflanzen und Fische. Letztere können sich unter oder in den Wurzeln verstecken.

Wurzeln werden wie Steine in unterschiedlichen Formen und Größen angeboten, sodass Sie sich diesbezüglich frei entfalten können. Für kleine Aquarien reichen kleine Wurzeln aus. Für ein großes Aquarium sollten Sie jedoch größere Wurzeln wählen, da zu kleine Exemplare ansonsten etwas verloren aussehen könnten.

Als beliebt gelten beispielsweise Rote Moorwurzeln, Bonsai-Wurzeln oder Flusswurzeln.

Die passenden Pflanzen für das Aquarium auswählen

Was wäre ein Aquarium ohne schöne Pflanzen? Letztendlich sind es die Pflanzen, die aus jedem simplen Aquarium etwas ganz Besonderes machen. Allerdings sollten Sie nicht einfach irgendwelche Pflanzen verwenden.

Die Optik ist übrigens nicht der Hauptgrund, weshalb Sie Pflanzen in das Aquarium integrieren sollten. Vielmehr produzieren die Pflanzen Sauerstoff, der für das Überleben der Fische wichtig ist.

Grundsätzlich haben Sie die Wahl zwischen künstlichen und echten Pflanzen. Wenn Sie sich für die künstlichen Pflanzen entscheiden, müssen Sie im Grunde nicht viel beachten. Die Pflanzen gelten als unbedenklich für die Tiere und haben an das Wasser keine besonderen Ansprüche. Sie sind zudem pflegeleicht.

Anders sieht die Sache jedoch bei echten Pflanzen aus. In diesem Fall sollten Sie Folgendes beachten:

  1. Welche Pflanzen kann ich für meine Fische aussuchen?

Wenn Sie bereits Fische haben, sollten Sie sich beim Fachhändler erkundigen, welche Pflanzen Sie verwenden können. Nicht alle Unterwasserpflanzen sind für die Fische einwandfrei verträglich. Deshalb ist es wichtig, vorher herauszufinden, welche Pflanzen Sie verwenden können.

Sollten Sie noch keine Fische besitzen und erst die Pflanzen kaufen, müssen Sie wiederum erfragen, welche Fische Sie zu den bestehenden Pflanzen kaufen können. Wir raten jedoch dazu, erst zu entscheiden, welche Fische Sie halten möchten und dann entsprechend die Pflanzen auszuwählen.

Es gibt zudem Fischarten, die liebend gern an den Pflanzen herumknabbern. Demzufolge müssen die Pflanzen nicht nur ungiftig, sondern auch robust sein. Halten Sie sich beispielsweise einen Wels, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass dieser die Pflanzen anknabbert. Dünne, feinblättrige Pflänzchen können dieser Belastung meist nicht lange standhalten. In diesem Fall empfiehlt sich also eine robuste Pflanze mit starken Blättern.

  1. Welche Wasserhärte und welche Temperatur benötigen die Pflanzen?

Es gibt Unterwasserpflanzen, die es warm mögen, während andere lieber kaltes Wasser bevorzugen. Demzufolge können Sie Pflanzen, die es kalt mögen nicht mit Fischen, die es gerne warm haben, in ein Aquarium setzen. Dies gilt auch für den umgekehrten Fall.

Ähnliches gilt für die Wasserhärte. Je härter das Wasser ist, desto mehr Kalk beinhaltet es in der Regel. Nicht alle Pflanzenarten werden diese Problematik wegstecken. So kann es sein, dass die Pflanzen eingehen, wenn die Wasserhärte zu stark ist.

Wie viele Pflanzen sollte ich in das Aquarium integrieren?

Die Aufgabe der Wasserpflanzen besteht unter anderem darin, Sauerstoff zu bilden und Schadstoffe zu minimieren. Sie gelten daher als wichtige Lebensgrundlage für die Fische. Deshalb sollten Sie etwa die Hälfte der Grundfläche bepflanzen.

Wichtig: Kunstpflanzen säubern das Wasser nicht und bieten den Fischen auch ansonsten keine idealen Bedingungen. Deshalb empfehlen wir Ihnen, echte Pflanzen zu verwenden.

Das sollten Sie beim Einsetzen der Pflanzen in das Aquarium beachten

Damit die Pflanzen sich perfekt in ihr neues „Zu Hause“ integrieren, sollten sie vorab präpariert werden. Tun Sie am besten Folgendes:

  1. Trimmen Sie die Wurzeln

Die meisten Aquariumpflanzen verfügen über einen großen Wurzelballen, der demzufolge mit viel Substrat und Düngemittel behaftet ist. Dies kann nicht nur schädlich für die Fische sein, sondern die Pflanzen im Wasser auch beim Wachsen beeinflussen. Nehmen Sie daher eine Schere zur Hand und kürzen Sie die Wurzeln etwas ein.

  1. Wurzeln beschweren

Die Pflanzen werden in das Aquarium integriert, indem sie in die Kiesel am Boden gedrückt werden. Sie haben hierdurch jedoch keinen sicheren Stand und würden nach oben treiben. Deshalb ist es wichtig, dass Sie die Wurzeln mit Steinen beschweren.

Es empfiehlt sich außerdem, Pflanzen immer in Gruppen zu setzen, da sie sich hierdurch gegenseitig mehr Halt bieten.

  1. Pflanzen logisch anordnen

Damit die Pflanzen entsprechend ihres Bedarfs gesetzt werden und Sie gleichzeitig von einer schönen Optik des Aquariums profitieren, sollten Sie sie logisch anordnen.

Alle Pflanzen, die schnell wachsen oder sehr breit werden, sollten in den Hintergrund gesetzt werden. Kleinere, dünne Pflanzen sollten wiederum in den Vordergrund gerückt werden. Pflanzen, die sehr breit, aber nicht sehr hoch werden – wie beispielsweise die Amazonasschwertpflanze – finden im mittleren Bereich des Aquariums Platz.

Die Wasserpflanzen müssen regelmäßig gepflegt werden

Je besser Sie sich um die Pflanzen kümmern, desto sauberer halten diese das Wasser und desto gesünder werden Ihre Fische sein. Bedenken Sie, dass die Pflanzen in der Lage sind, das Wasser auf einem für die Fische lebensnotwendigen Niveau zu halten, vorausgesetzt, es geht ihnen selbst gut.

Aus diesem Grund sollten Sie die Pflanzen beispielsweise regelmäßig düngen. Entsprechende Düngemittel erhalten Sie in der Zoohandlung oder beim Aquarium-Fachmann. Wichtig ist, dass Sie Dünger verwenden, der sowohl für die Pflanzen geeignet als auch für die Fische unbedenklich ist. Verwenden Sie daher auf keinen Fall herkömmlichen Blumendünger!

Die richtige Technik für das Aquarium

Ohne die richtige Technik können selbst die besten Wasserpflanzen nichts ausrichten. Die Wasserqualität würde sinken und die Fische würden nur ein kurzes Leben haben.

Deshalb sollten Sie beim Gestalten des Aquariums auf die folgenden Dinge achten:

  • Kaufen Sie eine leistungsfähige Pumpe samt Filter

Je größer das Aquarium und je anspruchsvoller die Fische und Pflanzen, desto leistungsfähiger müssen die Aquariumpumpe und der Filter sein. Angenommen Ihr Aquarium fasst 200 Liter Wasser. Dann muss die Pumpe diese 200 Liter Wasser entsprechend umwälzen können. Finden Sie keine Pumpe, auf die exakt diese Leistung zutrifft, entscheiden Sie sich für ein Modell mit der nächst höheren Leistung. Auf keinen Fall darf die Pumpe leistungsschwächer auffallen. Sie hätten dann unverzüglich mit Algenbildung und einer hartnäckigen Verschmutzung zu rechnen.

  • Verwenden Sie eine geeignete Heizung

Damit sich die Fische und Pflanzen wohlfühlen, sollte das Wasser eine gleichbleibende, angenehme Temperatur haben. Diese erzeugen Sie mit einer geeigneten Heizung.

  • Integrieren Sie zusätzliches Licht

Zusätzliche Lichtquellen tragen dazu bei, dass die Pflanzen optimal „arbeiten“ können. Hierdurch bilden sich weniger Algen und das Wasser kann besser sauber gehalten werden. Auch einige Fischarten fühlen sich wohler mit einer zusätzlichen Beleuchtung.

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Vogelfutter selber machen

Vogelfutter selbst machenWenn Sie einen Garten oder einen Balkon besitzen, werden Sie feststellen, dass sich einige Vögel gern dort niederlassen. Gerade in der kalten Jahreszeit finden diese jedoch nicht ausreichend Futter. Sie helfen den Vögeln dann, indem Sie ihnen das benötigte Futter zur Verfügung stellen.

Wir verraten Ihnen nachfolgend, wie Sie schmackhaftes, nahrhaftes Vogelfutter selber machen können.

Die Grundzutaten für das Vogelfutter

Als Grundzutat für das Vogelfutter verwenden Sie am besten Körner. Diese bieten den Tieren alle wichtigen Vitamine, Mineralstoffe und Nährstoffe. Als ideal erweisen sich:

  • Sonnenblumenkerne
  • Mohn
  • Hirse
  • Hanfkörner
  • Getreidekörner
  • Haselnüsse (zerkleinert)
  • Diverse Samen

Futter zum Streichen

Etwas Fett, damit die Körner zusammenhalten

Damit die Körner zusammenhalten, sodass ein praktischer Snack entsteht, verwenden Sie am besten etwas Pflanzenfett. Idealerweise besteht die Zusammensetzung aus einem Teil Körner und zwei Teilen Fett.

So stellen Sie das Vogelfutter her:

  • Geben Sie das Fett in eine Pfanne und erhitzen Sie es.
  • Sobald das Fett geschmolzen ist, streuen Sie die Körner und Samen ein.
  • Geben Sie einen Esslöffel Rapsöl hinzu. Dieses sorgt dafür, dass die Masse nicht zu fest wird.
  • Sie können diese Masse beispielsweise an einen Baumstamm streichen. Die Vögel können das Futter nun abpicken.

Futterglocken selber machen

Futterglocken werden beispielsweise an Bäumen aufgehangen. Sie dienen ebenfalls als wichtiger Wintervorrat für die Vögel.

So stellen Sie die Futterglocken her:

  • Verwenden Sie halbe Kokosnussschalen und bohren Sie an der Unterseite jeweils ein Loch hinein.
  • Fädeln Sie einen Kokosstrick hindurch und machen Sie auf der Innenseite einen Knoten, damit der Strick nicht herausrutschen kann.
  • Auf der Außenseite machen Sie eine Schlaufe in den Strick, sodass Sie die Futterglocke später hieran aufhängen können.
  • Jetzt füllen Sie die Körner-Fett-Masse, deren Rezept wir Ihnen oben vorgestellt haben, in die Kokosnussschalen und warten ab, bis sie angetrocknet ist. Danach können Sie die Futterglocken aufhängen.

Das Vogelfutter servieren – welche Möglichkeiten gibt es?

Die Futterschüssel

Futterschüsseln bieten sich beispielsweise bei Mietwohnungen an. Stellen Sie einfach eine schwere Schüssel auf die Fensterbank und füllen Sie das Futter hinein. In diesem Fall müssen Sie nichts vorbereiten. Geben Sie einfach die Körner in die Schüssel.

Die Futterglocken oder -Bälle

Futterglocken oder -Bälle, die Sie mit unseren Anleitungen problemlos selbst herstellen können, befestigen Sie beispielsweise einfach an den Ästen eines Baumes oder am Vogelhaus.

Das Vogelhaus

Wenn Sie einen eigenen Garten oder einen Balkon besitzen, können Sie ein Vogelhaus aufstellen. Dort können Sie die Körner und Samen entweder einstreuen oder einen Futterball befestigen.

Achtung

Gerade im Winter benötigen die Vögel auch Wasser. Zwar könnten sie es aus Pfützen saufen, jedoch kann das Wasser dort gefroren, zumindest aber sehr kalt sein. Deshalb hilft es den Tieren, wenn Sie ihnen täglich frisches, erwärmtes Wasser anbieten.

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Hundemarke selbst basteln

Hundemarke selbst bastelnHundemarken gelten für viele Hundebesitzer als modisches Accessoire, welches beispielsweise farblich auf die Hundeleine abgestimmt wird. Außerdem bietet sich beispielsweise die Möglichkeit, die wichtigsten Daten wie beispielsweise den Namen des Hundes oder die Anschrift und die Telefonnummer des Besitzers zu notieren, damit der Hund schnell wieder nach Hause gebracht werden kann, wenn er einmal wegläuft.

Wie Sie die Hundemarken ganz einfach selbst herstellen können, erfahren Sie in der nachfolgenden Anleitung.

Anleitung Hundemarke selbst basteln:

  1. Laden Sie sich ein Bildbearbeitungsprogramm auf den PC herunter. Sie können beispielsweise GIMP verwenden. Dieses Programm wird kostenlos angeboten und ist zudem auch für einen Laien leicht verständlich.
  2. Erstellen Sie die gewünschte Hundemarke. Diese kann beispielsweise eine runde oder eine eckige Form aufweisen. Wichtig ist, dass Sie die Hundemarke etwas doppelt so groß ausdrucken, wie sie letztendlich sein wird. Wie der Name „Schrumpffolie“ schon sagt, verkleinert sich die Folie später noch deutlich.
  3. Drucken Sie die Hundemarke aus und schneiden Sie sie mit einer Schere aus.
  4. Machen Sie mit einem Locher ein Loch in die Hundemarke, an der Stelle, an der später der Schlüsselring befestigt werden soll.
  5. Heizen Sie den Backofen auf 150°C bis 180°C vor.
  6. Legen Sie die ausgeschnittenen Hundemarken nun für maximal drei Minuten auf ein Backblech und schieben Sie dieses in den Ofen. Die Folie schrumpft nun zusammen.
  7. Nehmen Sie sie aus dem Backofen und lassen Sie sie abkühlen.
  8. Nun können Sie die Hundemarken mit einem durchsichtigen Nagellack einstreichen. Dieser versiegelt die Marke, sodass sämtliche Verschmutzungen später problemlos gesäubert werden können.
  9. Zum Schluss wird der Schlüsselring an der Hundemarke befestigt und die Marke ist einsatzbereit.

Tipp:

Diese dekorativen Hundemarken sind nicht mit den Steuermarken gleichzusetzen, die der Hundebesitzer als Nachweis erhält, dass er regelmäßig die Hundesteuer bezahlt.

Benötigtes Werkzeug:

  • Tintenstrahldrucker
  • Schere
  • Locher

Benötigte Materialien:

  • Schrumpffolie (es muss sich um Schrumpffolie handeln, die für den Tintenstrahldrucker geeignet ist und bedruckt werden kann)
  • Durchsichtiger Nagellack
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Hundehütte selbst bauen

Hundehütte selbst bauenWenn Sie einen Hund haben, möchten Sie diesem wahrscheinlich eine tolle Hütte zur Verfügung stellen. Der Kauf einer Hundehütte kann sich als sehr teuer erweisen. Wenn Sie handwerklich begabt sind, kann es sich daher lohnen, selbst eine Hundehütte zu bauen. Wir verraten Ihnen, wie das funktioniert.

Anleitung:

  1. Nehmen Sie eine Platte in der Größe 84 x 70 x 2 cm zur Hand und zeichnen Sie mit einem Bleistift die Tür der Hundehütte an. Diese sollte ca. 50 x 50 cm groß sein.
  2. Schneiden Sie die Tür danach mit einer Stichsäge aus.
  3. Stellen Sie nun das erste Seitenteil auf die Bodenplatte und schrauben Sie es fest. Verwenden Sie hierzu die Winkel.
  4. Anschließend befestigen Sie die zweite Seitenwand sowie die Vorder- und Rückseite in derselben Weise.
  5. Verbinden Sie danach die einzelnen Seitenwände miteinander, um die Stabilität der Hundehütte zu erhöhen. Auch hierzu können Sie Winkel verwenden.
  6. Legen Sie danach die Dachplatte auf die Wände auf. Das Dach sollte nach vorn hin 10 cm überstehen. Fixieren Sie die Dachplatte mit Winkeln und Schrauben.
  7. Schneiden Sie ein Stück Dachpappe aus und legen Sie es auf das Dach. Fixieren Sie es mit einigen Nägeln.
  8. Als letztes Tragen Sie an der Außenseite der Hundehütte den Schutzlack auf, der die Hütte vor übermäßiger Verwitterung schützt.

Tipp:

Wenn Sie entsprechend kleinere Platten benutzen, können Sie die Hütte auch für Katzen verwenden.

Benötigtes Werkzeug:

  • Bleistift
  • Stichsäge
  • Akkuschrauber
  • Hammer
  • Pinsel

Benötigtes Material:

  • 1 Platte aus Holz für den Boden, Größe 80 x 60 x 2 cm
  • 1 Platte aus Holz für das Dach, Größe 90 x 60 x 2 cm
  • 2 Platten aus Holz für die Vorder- und die Rückwand, Größe 84 x 70 x 2 cm
  • 2 Platten aus Holz für die Seitenwände, Größe 60 x 70 x 2 cm
  • Schrauben
  • Winkel
  • Nägel
  • Dachpappe
  • Schutzlack
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Kratzbaum selbst bauen

Kratzbaum selbst bauenSie haben Katzen und möchten diesen einen neuen Kratzbaum gönnen? Dann können Sie diesen teuer kaufen oder Sie lassen Ihrer Fantasie freien Lauf und bauen selber einen Kratzbaum. Wir verraten Ihnen, wie dies gelingt.

Anleitung:

  1. Legen Sie die Bodenplatte auf den Boden und stellen Sie den Baumstamm mittig darauf ab. Fahren Sie mit einem Bleistift um den Stamm herum. Wichtig ist, dass der Bleistiftstrich möglichst eng am Baumstamm anliegt.
  2. Sägen Sie mit einer Stichsäge das Loch aus. Achten Sie darauf, dass es möglichst exakt geschnitten ist, damit der Baumstamm optimal integriert werden kann.
  3. Stellen Sie nun den Baumstamm in das Loch. Um einen noch besseren Halt zu erzielen, fixieren Sie den Baum zusätzlich mit Winkeln und Schrauben an der Bodenplatte.
  4. Setzen Sie das Katzenkörbchen auf die Oberseite des Baumstammes und fixieren Sie es mit mehreren Schrauben.

Tipp:

Sie können den Kratzbaum mit beliebig vielen Stämmen und Etagen erweitern. Die Bodenplatte muss dann entsprechend in der Größe angepasst werden.

Benötigtes Werkzeug:

  • Akkuschrauber
  • Stichsäge
  • Bleistift

Benötigtes Material:

  • 1 Holzplatte für den Boden bei einem Baumstamm bis zu einer Höhe von 1 m, Größe 50 x 50 x 2 cm (Bei höheren Baumstämmen müssen Sie eine entsprechend größere Bodenplatte verwenden, um zu verhindern, dass der Kratzbaum später kippt.)
  • 1 Baumstamm
  • Schrauben
  • Katzenkörbchen
  • Winkel
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Hasenstall selbst bauen

Sie möchten Ihre Kaninchen im Stall im Freien halten? Dann können Sie entweder einen teuren Kaninchenstall kaufen oder selbst zur Tat schreiten und einen Hasenstall bauen.

Wir bieten Ihnen hier eine praktische Schritt für Schritt Anleitung für Ihren neuen Hasenstall.

Anleitung:

  • Schleifen Sie als erstes sämtliche Bauteile mit Schleifpapier gut ab, damit sich die Hasen später keine Splitter einfangen.
  • Nehmen Sie die Mittelwand zur Hand und zeichnen Sie eine Tür ein. Durch diese gelangen die Hasen später von der einen auf die andere Stallseite. Die Tür sollte ca. 20 x 30 cm groß sein. Sie können Sie mit einer Stichsäge aussägen. Auch die Sägekanten müssen mit dem Schleifpapier sorgfältig abgeschliffen werden.
  • Befestigen Sie nun mit den Schrauben und mit den Winkeln die Seitenteile sowie die Rückwand an der Bodenplatte. Verschrauben Sie die Seitenwände auch untereinander, um sie noch besser zu fixieren.
  • Befestigen Sie auch die Mittelplatte mit der Durchgangstür an der Bodenplatte
  • Schneiden Sie das Kantholz in vier gleich lange Stücke zu je 25 cm. Sie erhalten die vier Füße für den Käfig. Fixieren Sie diese mit großen Schrauben an der Bodenplatte.
  • Nehmen Sie die für die Stalltüren geplante Holzplatte zur Hand und teilen Sie sie senkrecht in der Hälfte, sodass hieraus die zwei Elemente für die Türen entstehen.
  • Bringen Sie auf der Vorderseite in der Mitte des Hasenstalles die Holzlatte an, sodass diese die Bodenplatte und das Dach verbindet und stabilisiert. Verbinden Sie die Leiste auch mit der Mittelplatte.
  • Befestigen Sie die 4 Scharniere am Käfig.
  • Befestigen Sie nun die Türen an den Scharnieren.
  • Bringen Sie die Öse für das Schloss an der Mittellatte an.
  • Schließen Sie die Käfigtüren und verschließen Sie das Schloss.
  • Wenn Sie möchten, können Sie den Hasenkäfig mit Zwischenetagen ausstatten.
  • Schneiden Sie die entsprechende Fläche der Dachpappe aus und legen Sie diese auf das Dach. Fixieren Sie die Dachpappe mit den Nägeln.
  • Zum Schluss können Sie die Schutzlackierung an der Außenseite des Stalles auftragen. Diese schützt vor übermäßiger Verwitterung.

Tipp:

Um Ihren Hasen täglichen Auslauf zu bieten, können Sie ein zusätzliches Freigehege um den Stall herum errichten.

Benötigtes Werkzeug:

  • Schleifpapier
  • Bleistift
  • Stichsäge
  • Akkuschrauber
  • Hammer
  • Pinsel

Benötigtes Material:

  • Platte aus Holz für die Mittelwand, Größe 95 x 76 x 2 cm
  • 2 Platten aus holz für die Seitenwände, Größe 95 x 79 x 2 cm
  • 1 Platte aus Holz als Rückwand, Größe 115  x 79  x 2 cm
  • 1 Platte aus Holz als Stalltüren, Größe 115 x 79 x 2 cm
  • Metallwinkel
  • Schrauben
  • 1 Kantholz für die Stallfüße, Größe 100 x 6 x 6 cm
  • 1 Latte als Fixierung der Vorderseite, Größe 79 x 4 x 2 cm
  • 4 Scharniere für die Türen
  • Schloss und Ösen
  • Dachpappe
  • Nägel
  • Schutzlack