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Tapete einfach entfernen

Es gibt verschiedene Gründe, aus denen Tapeten entfernt werden müssen. Fallen sie bereits von alleine von der Wand, ist die Sache klar: Es muss eine neue Tapete angebracht werden. Doch auch wenn Sie inzwischen einen anderen Geschmack haben und das Zimmer renovieren möchten, muss die alte Tapete in vielen Fällen vorher entfernt werden.

Es gibt jedoch auch einige Tapeten, die Sie problemlos über die alte Tapete kleben können. Unter welchen Voraussetzungen das möglich ist, wann Sie Tapeten auf jeden Fall entfernen sollten und wie Sie hierbei vorgehen, darauf gehen wir nachfolgend ein.

Tapeten einfach entfernenIn welchen Fällen ist es ratsam, die alte Tapete zu entfernen?

  • Wenn sie sich bereits von selbst von der Wand löst

Fällt die Tapete bereits von selbst von der Wand oder bemerken Sie, dass sie nur noch an wenigen Stellen am Untergrund haftet, sollten Sie sie entfernen.

  • Wenn die alte Tapete Mängel aufweist

Wurde die Tapete an einer Stelle zerstört, beispielsweise durch einen groben Kratzer oder sind die Übergänge unsauber gearbeitet, lohnt es sich ebenfalls, die Tapete zu entfernen.

  • Wenn Sie die neue Tapete nicht darüber kleben können

Möchten Sie eine neue Tapete anbringen, überprüfen Sie am besten, ob Sie diese auf die alte Tapete kleben können. Bei vielen Vliestapeten ist dies durchaus möglich. Allerdings kann es sein, dass die neu aufgeklebte Tapete unschöne Schatten wirft oder uneben ist. Deshalb sollten Sie grundsätzlich nur eine neue über eine alte Tapete kleben, wenn die alte Tapete absolut eben aufgeklebt ist, die Übergänge professionell verarbeitet sind und wenn sie an der gesamten Fläche sehr gut haftet.

  • Wenn Sie einen komplett neuen Wandbelag wünschen

Möchten Sie von nun an keine Tapete mehr an den Wänden sehen, sondern wünschen sich stattdessen beispielsweise Strukturputz, so muss die alte Tapete zuvor entfernt werden.

  • Wenn Sie die Wand sanieren möchten

Möchten Sie die Wand sanieren, beispielsweise weil Sie in der Wand neue Steckdosen, Leitungen oder Kabel verlegen möchten, müssen Sie die alte Tapete zuvor ebenfalls entfernen.

Treffen Sie alle wichtigen Vorbereitungen

Ehe Sie der alten Tapete an den Kragen wollen, bereiten Sie sich unbedingt hierauf vor. Stellen Sie nicht nur alle notwendigen Hilfsmittel wie Spachtel, Sprüher und Leiter bereit, sondern ziehen Sie sich Arbeitsbekleidung an. Wir empfehlen Ihnen, einen Augen- und Mundschutz zu verwenden, damit herabfallender Staub, Klebe- und Tapetenreste nicht in Augen und Mund gelangen.

Außerdem sollten Sie zuerst alle Sicherungen, die für den Stromkreis im jeweiligen Raum verantwortlich sind, ausschalten. Andernfalls besteht Stromschlaggefahr. Ebenso können die Sicherungen herausspringen, wenn Wasser in die Steckdosen gelangt.

Tapete einfach entfernen – diese Möglichkeiten gibt es:

  1. Die Tapete einfach von der Wand ziehen

Das ist jedoch nur in wenigen Fällen möglich. Sie werden schnell ein Gefühl dafür bekommen, ob Sie die Tapete problemlos abziehen können oder ob Sie weitere Hilfsmittel benötigen.

Das Abziehen gestaltet sich besonders einfach, wenn beim Anbringen der Tapete zu wenig Kleister verwendet wurde, sodass einige Stellen ohnehin nicht an der Wand kleben. Auch von feuchten Wänden – die Sie oft am Schimmel erkennen – lässt sich die Tapete meist ohne Probleme abziehen. Das hat den Grund, dass der Tapetenleim nur zu einem sehr geringen Teil aus der Zellulose – dem eigentlichen Klebemittel – besteht. Der Großteil ist jedoch Wasser, sodass der Kleber wasserlöslich ist. Eine feuchte Wand trägt demzufolge dazu bei, dass sich die Tapete von alleine löst.

Wenn Sie die Tapete abziehen möchten, ziehen Sie am besten Bahn für Bahn von unten nach oben hin ab.

Die Stellen, an denen sich die Tapete nicht ohne Weiteres löst, weichen Sie am besten ein und bearbeiten Sie später mit einem Spachtel.

Tipp:

Vliestapeten lassen sich nicht nur einfach anbringen, sondern auch spielend einfach wieder ablösen. Sie sind die einzige Tapetenform, die Sie in der Regel ohne Probleme von der Wand abziehen können.

  1. Die Tapete einweichen

In einigen Fällen erweist sich der Kleber als hartnäckig, sodass Sie die Tapte einweichen müssen. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass das Wasser an den Kleber herangelangen muss, um diesen aufzulösen. Gerade bei stark versiegelten Tapeten ist dies nicht ohne weiteres möglich.

Am besten verwenden Sie in diesem Fall ein Werkzeug, mit dem Sie die Tapete perforieren können. Eine Stachelrolle eignet sich besonders gut. Indem Sie sie über die Tapete ziehen, sticht die Stachelrolle kleine Löcher in die Tapete, durch die das Wasser an die Klebeschicht gelangen kann.

Sie können alternativ auch eine Drahtbürste verwenden. Diese hat jedoch den Nachteil, dass sie die Tapete beschädigt und diese später nicht in ganzen Bahnen von der Wand gelöst werden kann.

Nach dem Perforieren tragen Sie das Wasser auf, welches den Kleber auflösen soll. Hierfür können Sie entweder einen Kleisterpinsel, einen Schwamm oder eine Sprühflasche verwenden.

Lassen Sie das Wasser für einige Minuten einweichen, damit es den Kleber auflösen kann. Sind sie ungeduldig, müssen Sie später länger an den Resten herum pulen. Warten Sie jedoch zu lange, kann es sein, dass der Kleber in der Zwischenzeit wieder trocknet, sodass Sie die Wand erneut befeuchten müssen.

Tipp:

Wenn Sie einige Tropfen Spülmittel in das Wasser geben, löst sich der Kleber noch besser auf.

Ziehen Sie die Tapete nun Bahn für Bahn von unten nach oben ab. Entfernen Sie alle Reste mithilfe eines Spachtels. Setzen Sie den Spachtel jedoch nicht zu schräg an, denn hierdurch machen Sie unter Umständen Kerben in die Wand.

Die Wand vor dem Tapezieren auf die neuen Tapeten vorbereiten

Wenn Sie die Wand neu tapezieren möchten, müssen Sie zuerst für einen ebenen Untergrund sorgen. Diesen erhalten Sie, indem Sie alle Unebenheiten verspachteln. Anschließend schleifen Sie die Wand am besten mit einem Handschleifgerät ab, sodass keinerlei Übergänge mehr zu sehen sind.

Ebenso sollten Sie einen sogenannten Tiefengrund auftragen. Dieser versiegelt die Wand und bereitet sie optimal auf das Anbringen der neuen Tapete vor. Vor allem bei Räumen, die mit Gipskartonplatten ausgekleidet sind, ist eine solche Vorbehandlung wichtig.

Der Tiefengrund hat jedoch einen weiteren, entscheidenden Vorteil: Die neue Tapete lässt sich hierdurch später deutlich einfacher entfernen.

Wohin mit Tapeten- und Kleberresten?

Tapetenreste gehören in den normalen Restmüll. Dies gilt auch für Reste des Klebers. Da der Kleber wasserlöslich und gänzlich unbedenklich ist, können Sie ihn sogar unter fließendem Wasser abspülen. Er kann im Abwasser keinerlei Schaden anrichten.

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Magnetische Leiste selbst machen

Eine magnetische Leiste für Messer erfüllt nicht nur einen praktischen Zweck, sondern sorgt auch für einen modernen Blickfang in der Küche. Wir möchten Ihnen in dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung erklären, wie Sie eine magnetische Leiste für Messer selbst herstellen.

Anleitung magnetische Leiste selbst machen:

  1. Lackieren Sie das Holzbrett in der gewünschten Farbe und lassen Sie die Farbe vollständig trocknen, ehe Sie mit den weiteren Verarbeitungsschritten fortfahren.
  2. Kleiben Sie mit einer Heißklebepistole die Magnete an der Vorderseite des Brettes an. Ein Messer wird an zwei Magneten befestigt. Dies bedeutet, dass jeweils zwei Magnete übereinander angeordnet werden müssen, und zwar in insgesamt fünf Reihen, sodass am Ende Platz für fünf Messer besteht.
  3. Nun können Sie die Magnetleiste mithilfe der Dübel und der Schrauben an der Wand befestigen und die Messer daran fixieren.

Tipp magnetische Leiste selbst machen:

Wenn das Holz sehr rau ist, können Sie es vor dem Lackieren sorgfältig abschleifen. Hierfür eignen sich Schleifpapier oder ein Handschleifgerät.

Benötigtes Werkzeug:

  • Bohrmaschine
  • Heißklebepistole

Benötigte Materialien:

  • 1 kleines Brett aus Holz
  • 10 kleine, flache Magnete
  • Farbe nach Wahl zum Lackieren des Holzbrettes
  • Schrauben und Dübel
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Schiebetür selbst bauen

Schiebetür selbst bauenEine Schiebetür ist weit mehr als die Trennung zweier Räume. In der heutigen Zeit erweist sie sich vielmals als dekoratives Element einer Wohnung.

Wir möchten Ihnen in diesem Artikel erklären, wie Sie eine Schiebetür kinderleicht, mit wenig Aufwand und zum günstigen Preis selbst bauen können.

Anleitung Schiebetür selbst bauen:

  1. Überlegen Sie sich, wie groß die Tür werden soll und ermitteln Sie die für das Türblatt benötigten Maße. Achten Sie darauf, dass zu der Seite, zu der die Tür letztendlich geöffnet werden soll, noch einmal mindestens derselbe Platz zur Verfügung steht.
  2. Schneiden Sie das Material für die Tür auf das gewünschte Maß und schleifen Sie alle Kanten sorgfältig ab.
  3. Bearbeitet Sie nun die Tür beispielsweise mit Farbe oder mit Lack, je nachdem, welchen Effekt Sie erzielen möchten.
  4. Bringen Sie die Schiebeelemente an der dafür vorgesehenen Wand gemäß der jeweiligen Montageanleitung an.
  5. Nun befestigen Sie die Beschläge am Türblatt und fixieren ebenso den Türgriff.
  6. Zum Schluss hängen Sie die Schiebetür ein und testen, ob sie einwandfrei funktioniert.

Tipp Schiebetür selbst bauen:

Schiebetüren lassen sich auch dekorativ aus alten Brettern herstellen.

Benötigtes Werkzeug:

  • Zollstock
  • Säge
  • Schleifpapier oder Handschleifgerät
  • Akkuschrauber

Benötigtes Material:

  • Türblatt aus dem gewünschten Material in der benötigten Größe
  • Türbeschläge und Schiebelemente
  • Türgriff
  • Schrauben
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Fliesen selbst lackieren

Fliesen selbst lackierenWer schon einmal ein Bad neu renoviert hat, wird wissen, dass das Teuerste hieran oft die Erneuerung der Fliesen ist. Kein Wunder, denn die alten Fliesen müssen heruntergehackt und die neuen angeklebt werden. Der Aufwand ist enorm. Abgesehen davon verursacht vor allem das Entfernen der alten Fliesen sehr viel Schmutz.

Wenn Sie sich das ersparen und obendrein nur wenig Geld ausgeben möchten, können Sie die alten Fliesen auch ganz leicht lackieren. Wie dies gelingt, erfahren Sie in unserer praktischen Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Achtung

Als erstes sollten Sie wissen, dass es verschiedene Lacke gibt.

Welchen Sie benötigen, hängt davon ab, ob Sie die Wand- oder die Bodenfliesen lackieren möchten. Die Wandfliesen sind deutlich weniger anspruchsvoll. In der Regel weisen die Hersteller der Fliesenlacke auf der Verpackung darauf hin, für welchen Bereich der jeweilige Lack verwendet werden kann.

Anleitung Fliesen lackieren:

  1. Bevor Sie mit dem Lackieren starten, müssen Sie die Fläche entsprechend vorbereiten. Im ersten Schritt schrauben Sie alle Armaturen ab oder kleben diese sorgfältig ab.
  2. Danach überprüfen Sie die Fugen. Es kann sein, dass im Laufe der Zeit einige Fugen locker geworden sind, sodass die Masse herausbröselt. Entfernen Sie die Fugenmasse an der entsprechenden Stelle und geben Sie neue Fugenmasse in der entsprechenden Farbe hinein. Das Ganze muss nun erst einmal aushärten, ehe Sie mit den weiteren Lackierarbeiten fortfahren können.
  3. Im nächsten Schritt reinigen Sie die Fliesen gründlich. Es ist wichtig, dass sich darauf kein Staub und Schmutz, aber auch keine öligen oder fettigen Rückstände befinden. Verwenden Sie für die Reinigung den Fliesenreiniger sowie einen Lappen.
  4. Damit der Lack später besonders gut hält, rauen Sie nun die Oberfläche der Fliesen an. Hierfür verwenden Sie das Schleifpapier.
  5. Wischen Sie danach nochmals mit einem feuchten Lappen über die Fliesen, um den neu entstandenen Staub zu entfernen.
  6. Tragen Sie danach die Grundierungsschicht mit einer kleinen Malerrolle auf.
  7. Ehe Sie die zweite Schicht – also die Deckschicht – auftragen können, muss die Grundierung vollkommen trocknen. Dies dauert in der Regel bis zu 24 Stunden. Arbeiten Sie daher erst am nächsten Tag weiter.
  8. Tragen Sie nun die Lackschicht auf. Verwenden Sie am besten eine harte Rolle, da die Schicht hierdurch besonders hochwertig wird.
  9. Warten Sie danach mindestens 12 Stunden, ehe Sie die weitere Lackschicht auftragen.
  10. Tragen Sie erneut mit einer harten Bürste die zweite Lackschicht auf.
  11. Sie sollten nun drei Tage warten, ehe Sie mit dem abschließenden Arbeiten fortfahren.
  12. Wahrscheinlich werden Sie beim Streichen auch die Fugen erwischt haben, was überhaupt nicht schlimm ist. Dank der im Handel erhältlichen Fugenfarbe, die Sie mit einem Pinsel auftragen können, zaubern Sie im Handumdrehen neue, schöne Fugen in der gewünschten Farbe.
  13. Geben Sie nun das Sanitärsilikon in alle Fugen, die mit diesem Material ausgestattet werden sollen.
  14. Im letzten Schritt entfernen Sie alle Abdeckfolien und schrauben die Armaturen wieder an.

Tipp Fliesen selbst lackieren:

Wenn Sie die Fliesen in einer Mietwohnung überstreichen möchten, sprechen Sie als erstes mit Ihrem Vermieter. Ist dieser damit einverstanden, lassen Sie sich dieses Einverständnis schriftlich geben. Bedenken Sie, dass die einmal erfolgte Lackierung nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.

Benötigtes Werkzeug:

  • Pinsel
  • Farbrolle
  • Lappen
  • Schraubenzieher
  • Schleifpapier

Benötigte Materialien:

  • Epoxidharzlack in der gewünschten Farbe (die zwei enthaltenen Komponenten Lack und Härter sorgen für einen schönen Glanz und eine lange Haltbarkeit.)
  • Grundierungslack
  • Fliesenreiniger
  • Kreppband
  • Eventuell Fugenmasse
  • Silikon
  • Fugenfarbe
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Blumentöpfe selbst bauen

Blumentöpfe selbst bauenVor allem große Blumentöpfe können recht teuer sein. Benötigen Sie mehrere, kann dies schnell ins Geld gehen. Es gibt jedoch eine deutlich günstigere Möglichkeit, die auch noch großen Spaß bereitet. Wenn Sie handwerklich begabt sind, können Sie die großen Blumentöpfe nämlich einfach selbst bauen.

Wie Sie dies am besten anstellen, erklären wir Ihnen in dieser praktischen Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Anleitung Blumentöpfe selbst bauen:

  1. Zeichnen Sie an der großen Spanplatte vier Teile an, aus denen später die Seitenwände für den Blumentopf hergestellt werden. Sie können beispielsweise Quadrate oder Rechtecke anzeichnen. Wichtig ist, dass alle Elemente dieselbe Größe haben.
  2. Entsprechend zeichnen Sie auch das Teil an, welches für die Unterseite des Blumentopfes verwendet wird.
  3. Sägen Sie nun alle fünf Teile sorgfältig mit einer Stichsäge oder mit einer Handkreissäge aus.
  4. Anschließend schleifen Sie die Schnittkanten gründlich mit dem Schleifpapier ab.
  5. Legen Sie nun die für den Boden gedachte Platte vor sich hin. Setze Sie die erste Seitenwand auf die Bodenplatte auf, und zwar ganz am Rand.
  6. Schrauben Sie die Platte von unten her mit einigen Schrauben fest.
  7. Setzen Sie die zweite Seitenwand (eine der angrenzenden Wände) auf und schrauben Sie auch diese von unten her fest. Ebenso verbinden Sie diese Seitenwand mit der ersten Seitenwand. Verwenden Sie auch hierfür Schrauben oder nutzen Sie alternativ einen hochwertigen Holzkleber.
  8. Fahren Sie mit den beiden übrigen Seitenwänden in der gleichen Weise fort.
  9. Wenn Sie mit Kleber gearbeitet haben, müssen Sie diesen nun für mindestens 24 Stunden gut trocknen lassen, ehe Sie zur Gestaltung des Blumentopfes übergehen.
  10. Legen Sie den Blumentopf mit einer Pflanzen- oder Teichfolie aus. Dies ist wichtig, damit die Blumenerde, die sich voll Wasser saugt, das Holz nicht angreift. Andernfalls würde es modrig werden, sodass der Blumentopf sicher keine lange Lebensdauer hat.
  11. Damit im Blumentopf kein Wasser steht, bohren Sie einige große Löcher in den Boden hinein und auch durch die Folie.

Achtung: Sie müssen später eine Auffangschale unter den Blumentopf stellen.

  1. Im nächsten Schritt können Sie die Außenseite des Blumentopfes gestalten. Von einem unifarbenen Anstrich bis hin zum Bemalen mit bunten Bildchen sind Ihrer Fantasie hierbei keine Grenzen gesetzt. Sie können auch mit Strasssteinchen oder mit Glitzern in der Farbe arbeiten, um einen edlen Look zu erzeugen.
  2. Zum Schluss können Sie die Blumenerde hineingeben und die Pflanze hineinsetzen.

Tipp Blumentöpfe selbst bauen:

Selbstverständlich können Sie die Blumentöpfe in verschiedenen Größen oder Formen herstellen und sie obendrein nach Ihren individuellen Wünschen gestalten.

Benötigtes Werkzeug:

  • Säge
  • Schraubenzieher oder Akkuschrauber
  • Zollstock oder Lineal
  • Bleistift oder anderer Markierstift
  • Schleifpapier
  • Bührmaschine

Benötigte Materialien:

  • Starke Spanplatte
  • Schrauben
  • Folie
  • Farbe
  • Ggf. Holzkleber
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Bett selbst bauen

Bett selbst bauenWenn Sie nicht irgendein Bett, sondern ein besonderes Bett haben möchten, können Sie dieses natürlich teuer kaufen. Es ist jedoch auch möglich, dass Sie das Bett Ihrer Träume selbst bauen. Alles was Sie hierzu brauchen, ist diese praktische Anleitung, sowie handwerkliches Geschick.

Der Vorteil an einem selbstgebauten Bett besteht unter anderem daran, dass Sie dieses flexibel an die Gegebenheiten im Zimmer anpassen können.

Wir geben Ihnen hier einen Plan für den Bau eines Bettes mit den Seitenlängen 200 x 200 cm. Sie können hierbei selbstverständlich variieren.

Anleitung Bett selbst bauen:

  1. Wenn Ihr neues Bett nicht in der Farbe des Holzes bleiben, sondern stattdessen eine neue Farbe erhalten soll, streichen Sie im ersten Schritt alle Teile mit der entsprechenden Farbe ein. Lassen Sie die Farbe mindestens 24 Stunden lang trocknen, ehe Sie mit den weiteren Arbeiten fortfahren. Es ist wichtig, dass die Farbe wirklich komplett getrocknet ist.
  2. Nehmen Sie danach das erste Brett zur Hand und stellen Sie dieses vor sich auf. Die lange Kante von 200 cm muss auf dem Boden stehen.
  3. Stellen Sie die übrigen drei Bretter nun ebenso auf, sodass ein Quadrat entsteht. Die vier Bretter stellen den Rahmen des Bettes dar.
  4. Nehmen Sie die Winkel zur Hand und verschrauben Sie mithilfe des Winkels und der Schrauben jeweils zwei aneinandergrenzende Bretter miteinander. Verwenden Sie jeweils zwei Winkel. Der eine Winkel wird im oberen Bereich und der andere in der Mitte des Brettes angebracht. Den unteren Bereich lassen Sie frei.
  5. Danach nehmen Sie die erste Dachlatte zur Hand und setzen diese an der Innenseite eines der Bretter an. Die Latte dient als Auflage für das Lattenrost und wird im unteren Bereich des Bettrahmens befestigt. Es ist wichtig, dass die breite Seite nach oben zeigt, während die schmale Seite am Bettrahmen anliegt.
  6. Befestigen Sie die Latte mit Hilfe von Schrauben am Rahmen des Bettes, indem Sie einfach durch den Rahmen in die Latte schrauben.
  7. Führen Sie diese Schritte mit drei weiteren Latten an den drei anderen Seiten durch. Es kann sein, dass Sie einige Latten kürzen müssen.

Achtung: Die Latten müssen alle in derselben Höhe angebracht werden.

  1. Die übrige Latte dient als zusätzliche Auflage und Stütze für das Lattenrost. Sie wird daher nicht am Rahmen anliegend befestigt. Vielmehr müssen Sie diese Latte in der Mitte befestigen, zwischen der Latte am oberen Bettrand und der Latte am unteren Bettrand. Auch hierbei muss die breite Seite der Latte nach oben zeigen. Um die Latte mit den übrigen Latten zu verbinden, verwenden Sie Flacheisen und schrauben Sie mit kurzen Schrauben von unten in die Latten.
  2. Nehmen Sie zwei der Bettfüße zur Hand und befestigen Sie diese an der Unterseite der mittleren Latte. Die Füße sorgen an dieser Stelle dafür, dass die Haltelatte sich auch bei Belastung nicht durchbiegt. Setzen Sie die Füße jeweils ca. 50 cm von der Außenseite nach innen.
  3. Anschließend befestigen Sie die anderen vier Füße an den Außenseiten des Bettgestells, natürlich ebenfalls von unten.
  4. Nun können Sie die Lattenroste sowie die Matratzen in den Bettrahmen legen und das Bett mit Bettzeug ausstatten.

Tipp Bett selbst bauen:

Wenn Sie möchten, können Sie das Bett an Ihren Bedarf anpassen. Statten Sie es beispielsweise mit einer Ablage, mit einem Kopfteil oder mit indirektem Licht aus. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Benötigtes Werkzeug:

  • Säge
  • Akkuschrauber oder Schraubenzieher
  • Pinsel oder Farbrolle
  • Zollstock

Benötigte Materialien:

  • 4 Bretter in der Länge 200 cm, ca. 20 x 2 cm
  • 5 Dachlatten in der Länge 200 cm, ca. 2 cm stark
  • 6 Bettfüße aus einem Material Ihrer Wahl
  • Lattenrost
  • Matratze
  • Schrauben lang
  • Schrauben kurz
  • Flacheisen als Verbinder
  • Metallwinkel
  • Farbe
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Treppe auf den Dachboden selbst bauen

Dachboden Treppe selbst bauenWenn Sie den Dachboden Ihres Hauses ausbauen möchten, werden Sie früher oder später nach einer geeigneten Treppe Ausschau halten. Diese können Sie mit wenigen Materialien kostengünstig selber bauen. Wir zeigen Ihnen, wie das funktioniert.

Anleitung Dachboden Treppe selbst bauen:

  1. Bevor Sie mit dem Bau der Treppe beginnen, können Sie die Hölzer für den Rahmen und für die Stufen nach Ihrem Geschmack streichen. Sie sollten die Treppe erst fertigbauen, wenn die Farbe vollständig getrocknet ist.
  2. Legen Sie zunächst die beiden langen Bretter vor sich auf den Boden. Zeichnen Sie nun mit dem Bleistift und Lineal an beiden Enden eine Schräge an. Diese Schräge wird zu einer Gerade, sobald Sie das Brett schräg in den Aufgang stellen. Somit dienen die Schrägen als Auflagefläche.
  3. Sägen Sie entsprechend der eingezeichneten Linie die Schrägen ab.
  4. Legen Sie die Bretter nun rechts und links an die Treppenaussparung an. Sie müssen unten fußbodengleich sein und sollten an der Oberkante mit der Höhe der Aussparung abschließen.
  5. Befestigen Sie die Bretter mit den Winkeln und ausreichend großen Schrauben an der Wand (Oberseite).
  6. Wenn Sie die Treppe auch im unteren Bereich fixieren möchten, schrauben Sie die Bretter mit den kleinen Winkeln am Fußboden an.
  7. Bringen Sie nun die einzelnen Treppenstufen an. Die Steigungshöhe sollte zwischen 18 und 19 cm liegen. Als ideal gelten 18,7 cm. Es ist zu empfehlen, die Stufen von unten nach oben anzubringen. Sollten Sie mit der Steigungshöhe nicht hinkommen, können Sie bei der oben abschließenden Stufe eine andere Höhe wählen. Auf keinen Fall sollten Sie bei den Stufen zwischendrin oder bei der untersten Stufe in der Höhe variieren, da dies zu einer Unfallquelle werden könnte.) Die Stufen werden auf jeder Seite mit jeweils zwei Schrauben am Holzrahmen befestigt.

Tipp:

Für mehr Sicherheit können Sie selbstverständlich jederzeit problemlos auch ein Geländer aus Holz anbauen.

Benötigtes Werkzeug:

  • Pinsel
  • Kreissäge oder Handkreissäge
  • Zollstock
  • Lineal
  • Bleistift
  • Akkuschrauber oder Bohrmaschine

Benötigte Materialien:

  • 2 lange Bretter (die Länge variiert je nach Raumhöhe), ca. 15 cm breit und 3 cm stark
  • Farbe oder Lack zum Streichen der Bretter
  • 2 große Metallwinkel zum anschrauben der Treppe an die Zimmerwand
  • Optional 2 kleine Metallwinkel zum Anschrauben der Treppe an den Raumboden
  • Lange Schrauben für die Wandbefestigung und zur Befestigung der Stufen sowie für die Bodenbefestigung
  • Mindestens 14 Bretter in der Länge der zukünftigen Treppenbreite (abzüglich der Brettstärke der Randbretter), 12 cm tief und 3 cm stark – Wenn die Raumhöhe größer ist, benötigen Sie mehr Treppenstufen. Diese werden jeweils im Abstand von ca. 18 cm angebracht.
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Diese Unterschiede sollten Heimwerker über Holzleim kennen

Diese Unterschiede sollten Heimwerker über Holzleim kennenEs werden im Handel verschiedene Holzleime angeboten, die alle zu unterschiedlichen Zwecken eingesetzt werden können und dementsprechend über verschiedene Eigenschaften verfügen.

Wir möchten nachfolgend erklären, welche unterschiedlichen Holzleime angeboten werden.

Unterschiede in der Klebekraft

Es gibt Holzleime, die ihre volle Klebewirkung erst nach mehreren Stunden entfalten. Allerdings werden auch Holzleime angeboten, die innerhalb von Sekunden aushärten. Bei diesem spricht man vom „Expressleim“ oder vom „Sekundenkleber“.

Verschiedene Beanspruchungsgruppen

Außerdem können die Holzleime in verschiedene Beanspruchungsgruppen unterteilt werden, und zwar in die folgenden:

  • Beanspruchungsgruppe D1 (B1)

Keine Verwendung im Außenbereich möglich

Nur innen und im Trockenbereich verwendbar, das Holz darf nur eine maximale Restfeuchte von 15 Prozent haben

  • Beanspruchungsgruppe D2 (B2)

Keine Verwendung im Außenbereich möglich

Nur innen verwendbar und nur in Bereichen, die hauptsächlich trocken sind, das Holz darf maximal eine Restfeuchte von 18 Prozent haben

  • Beanspruchungsgruppe D3 (B3)

Kann im Außenbereich eingesetzt werden, allerdings nur in geschützten Bereichen

Kann in Bereichen mit einer hohen Luftfeuchtigkeit verwendet werden, nass darf es aber nicht sein

  • Beanspruchungsgruppe D4 (B4)

Kann problemlos im Außenbereich verwendet werden

Kann innen auch im Nassbereich eingesetzt werden

Unterschiedliche Inhaltsstoffe

Ebenso lassen sich die Holzleime in Produkte mit verschiedenen Inhaltsstoffen unterteilen

  • Kaseinleim (natürlicher Inhaltsstoff)

Besteht aus gelöstem Kalk und Kasein (Milcheiweiß)

  • Glutinleim (natürlicher Inhaltsstoff)

Besteht aus tierischen Abfallprodukten

  • Formaldehydarmer Leim (synthetischer Inhaltsstoff)

Ohne das Lösemittel Formaldehyd

Auch als „Dispersionsleim“ bezeichnet

  • Formaldehydharzleim (synthetischer Inhaltsstoff)

Enthält Lösungsmittel (Formaldehyd)

  • Polyurethanleim (synthetischer Inhaltsstoff)

Beanspruchungsgruppe D4 und damit vielfältig einsetzbar

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Laminat selbst versiegeln

Laminat selbst versiegelnVielleicht hast du schon einmal stark abgenutztes oder gar aufgequollenes Laminat gesehen. Zu diesem Schadensbild kann es kommen, wenn der anfällige Bodenbelag nicht versiegelt wird. Damit dir dies nicht passiert, möchten wir dir in dieser Anleitung erklären, wie du Laminat versiegeln kannst.

Anleitung Laminat selbst versiegeln:

  1. Im ersten Schritt sollte das Laminat gereinigt werden. Saugen Sie es mit einem Staubsauger gründlich ab und wischen Sie es, damit keinerlei Schmutzpartikel mit versiegelt werden. Wischen Sie es jedoch nur mit einem Staubtuch, denn das nasse Wischen könnte dazu führen, dass die Feuchtigkeit in die Fugen eindringt.
  2. Des Weiteren sollten Sie vor der Versiegelung einen sogenannten Fettlöser verwenden. Dieser stellt sicher, dass der Boden grundlegend sauber ist.
  3. Arbeiten Sie erst mit der Versiegelung, wenn der Boden wieder vollständig trocken ist.
  4. Tragen Sie die Versiegelung wie auf der Verpackung des jeweiligen Produkts beschrieben auf. In der Regel benutzen Sie hierfür einen Lappen und tragen kleine Mengen des Mittels auf den Boden auf.
  5. Verreiben Sie die Versiegelung gründlich.
  6. Polieren Sie zum Schluss alles mit einem sauberen und trockenen Tuch nach.

Tipp:

Die Versiegelung von Laminat ist besonders wichtig, wenn du es in Räumen verlegst, in denen einen hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass das Laminat nass werden kann. Dies ist beispielsweise in der Küche der Fall. Und auch das Laminat, welches im Eingangsbereich einer Wohnung oder eines Hauses liegt, sollte versiegelt werden.

Benötigtes Werkzeug:

  • 2 Lappen

Benötigtes Material:

  • Mittel zur Versiegelung
  • Fettlöser
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Pinnwand selbst bauen

Pinnwand selbst bauenEine individuelle Pinnwand können Sie innerhalb weniger Minuten kinderleicht herstellen. Wie dies geht, verraten wir Ihnen in dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Anleitung Pinnwand selbst bauen:

  1. Entfernen Sie die Rückwand und das Glas aus dem Bilderrahmen.
  2. Wickeln Sie das Seil in verschiedene Richtungen – gerne kreuz und quer – um den Rahmen, sodass im Rahmen eine Art „Spinnennetz“ entsteht.
  3. Befestigen Sie einige Klammern am Seil. Diese dienen später als Halterung für die Notizzettel

Tipp:

Sie können den Rahmen auch mit weiteren Dekorationen versehen, indem Sie beispielsweise kleine Zweige oder Knöpfe daran befestigen.

Benötigtes Werkzeug:

  • Schere

Benötigtes Material:

  • 1 Bilderrahmen
  • 1 langes, dünnes Seil
  • Diverse kleine Klammern
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Holz selber lackieren

Holz selbst lackierenWenn Sie Holz verarbeiten, sollten Sie dieses lackieren, damit es witterungsbeständiger wird. Was Sie beim Lackieren beachten sollten und wie Sie vorgehen müssen, erklären wir Ihnen in dieser Anleitung.

Anleitung Holz selber lackieren:

  1. Ehe Sie das Holz lackieren, muss es vorbereitet werden. Raues Holz muss zunächst abgeschliffen werden. Verwenden Sie hierzu ein Handschleifgerät oder Schleifpapier.
  2. Im zweiten Schritt tragen Sie die Grundierung auf. Wenn Sie Klarlack verwenden möchten, dient dessen erste Schicht als Grundierung. Andernfalls tragen Sie eine Schutzlasur auf. Damit die Grundierung besser in das Holz eindringt, können Sie sie etwas verdünnen. Wie Sie hierbei vorgehen, hängt von der verwendeten Lasur ab. Sie finden die entsprechenden Hinweise auf der Verpackung.
  3. Lassen Sie die Grundierung nun vollständig trocknen. Es darf nichts mehr daran klebenbleiben. Erst wenn Sie dies garantieren können, fahren Sie mit dem Auftragen der zweiten Grundierungsschicht fort.
  4. Damit der Lack optimal haftet, müssen Sie die Grundierung etwas anrauen. Hierzu verwenden Sie am besten Schleifpapier in der Körnung 320.
  5. Vor dem Auftragen des Lackes ist es notwendig, allen Staub zu entfernen.
  6. Tragen Sie danach eine zweite Schicht der Grundierung auf. Diese sollte nicht verdünnt werden.
  7. Auch die zweite Grundierungsschicht muss wieder vollständig trocknen und ggf. nochmals angeschliffen sowie vom Staub befreit werden.
  8. Nun tragen Sie mit einem Pinsel bzw. mit einer Rolle die gewünschte Farblackschicht auf.

Tipp:

Wenn Sie bereits lackiertes Holz wiederverwenden möchten, müssen Sie zunächst die alte Farbe abschleifen. Dies gelingt am besten mit einem elektrischen Schleifgerät.

Benötigtes Werkzeug:

  • Handschleifgerät oder Schleifpapier
  • Pinsel oder Rolle

Benötigtes Material:

  • Holz
  • Lasur oder Klarlack als Grundierung
  • Lack für die obere Schicht
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Fensterdichtungen selbst erneuern

Fensterdichtungen selbst erneuernDamit die Fenster dauerhaft dicht bleiben und keinerlei Zugluft hindurchlassen, sollten deren Dichtungen regelmäßig erneuert werden. Sind die Dichtungen spröde oder brüchig und haben sie nicht mehr genug „Spannkraft“, ist eine Erneuerung sinnvoll. Wie Sie die Dichtungen kinderleicht selbst austauschen, erklären wir Ihnen nachfolgend.

Anleitung Fensterdichtungen selbst erneuern:

  1. Entfernen Sie die alte Dichtung. Sie können sie an einer Stelle mit einem Cuttermesser einschneiden und sie danach einfach abziehen.
  2. Bleiben Rückstände am Fenster haften, verwenden Sie ein Messer oder einen Spachtel, um diese Rückstände zu entfernen.
  3. Legen Sie die neue Dichtung als erstes an der Oberseite des Fensters an und drücken Sie sie in den Rahmen. Achten Sie darauf, dass die Dichtung überall gut anliegt.
  4. Schneiden Sie den Gummi an den Ecken auf Gehrung.
  5. Bringen Sie den Dichtungsgummi nun auch an den drei übrigen Seiten an.
  6. Achten Sie vor allem darauf, dass die jeweiligen Enden gut befestigt sind, damit sie sich nicht lösen.
  7. Überprüfen Sie im letzten Schritt, ob sich das Fenster nach wie vor problemlos öffnen und schließen lässt.

Tipp:

Mit dem sogenannten Papiertest können Sie überprüfen, wie viel Zugluft das Fenster durchlässt. Dazu wird das Fenster geöffnet. Danach schließen Sie es wieder und klemmen das Stück Papier zwischen Flügel und Scheibe. Können Sie das Papier nun problemlos hindurchziehen, sollten die Dichtungen unbedingt erneuert werden.

Benötigtes Werkzeug:

  • Cuttermesser
  • Messer/Spachtel

Benötigtes Material:

  • Dichtgummi (Achten Sie darauf, dass es sich um die gleiche Dichtung handelt, die bereits angebracht ist. Sie können auch die alte Dichtung zum Vergleich mit in den Baumarkt nehmen.)
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Öllampe selbst bauen

Öllampe selbst bauenEine Öllampe ist der Hingucker auf der Terrasse, dem Balkon oder im Garten. Wir möchten Ihnen in dieser praktischen Anleitung Schritt für Schritt erklären, wie Sie eine Öllampe selbst bauen, und zwar mit wenigen Mitteln und möglichst kostengünstig.

Anleitung Öllampe selbst bauen:

  1. Bohren Sie in die Mitte des Deckels mit dem großen Metallbohrer ein Loch.
  2. Stecken Sie das Röhrchen aus Metall durch den Deckel, und zwar so, dass am oberen Ende des Deckels lediglich ein kurzes Stück von maximal 2 cm herausschaut.
  3. Nun schrauben Sie von oben und von unten jeweils eine Mutter dagegen, sodass das Röhrchen nicht verrutschen kann.
  4. Mit dem dünnen Bohrer bohren Sie ein weiteres Loch in den Deckel, dass sich jedoch nicht in der Mitte befinden muss. Durch dieses Loch wird nichts durchgesteckt. Es dient lediglich der Belüftung, damit die Öllampe später brennt.
  5. Stecken Sie nun den Docht durch das Röhrchen. Er sollte am oberen Ende nur geringfügig herausschauen.
  6. Anschließend geben Sie die Dekoration in das Glas.
  7. Nun füllen Sie es mit dem Pflanzenöl auf.
  8. Verschrauben Sie nun das Glas, indem Sie den Deckel aufsetzen.
  9. Sie können die Öllampe nun verwenden.

Tipp:

Wenn Sie eine Öllampe mit duftendem Effekt bauen möchten, geben Sie entsprechende Essenzen einfach hinzu. Etwas Pfefferminze oder Zitronensaft eignen sich hervorragend, denn sie verströmen einen frischen, jedoch unaufdringlichen Duft, der die Gemüter erhellt.

Benötigtes Werkzeug:

  • Akkuschrauber
  • 1 dicker Metallbohrer (passend zum Röhrchen)
  • 1 sehr feiner Metallbohrer

Benötigtes Material:

  • 1 Schraubglas (Achtung: Der Deckel muss aus Metall gefertigt sein!)
  • 1 Röhrchen aus Metall mit einem Durchmesser bis maximal 1 cm (Das Röhrchen muss ein Außengewinde haben)
  • 2 Muttern, die auf das Röhrchen passen
  • 1 Docht
  • Zutaten wie Zitronenscheiben, Pfefferminze oder Tannenzapfen
  • Pflanzenöl (beispielsweise Raps- oder Sonnenblumenöl)
HeimwerkenMöbel

Regal für Kinder selbst bauen

Regal für Kinder selbst bauenAuch wenn es viele Eltern nicht glauben wollen: im Kinderzimmer Ordnung zu halten, ist kein Hexenwerk. Vor allem für Jugendliche gestaltet sich das Aufräumen leichter, wenn sie ein schönes Zimmer mit verschiedenen Staumöglichkeiten haben.

Wie Sie ein einfaches Regal für das Kinder- und Jugendzimmer selbst bauen, erfahren Sie in dieser praktischen Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Anleitung Regal für Kinder selbst bauen:

  1. Sofern Sie es möchten, können Sie als erstes die Klappböcke streichen oder lackieren. Lassen Sie die Farbe bzw. den Lack vollständig trocknen (mindestens 24 Stunden), ehe Sie mit den weiteren Arbeiten fortfahren.
  2. Klappen Sie die Böcke auf und stellen Sie diese am gewünschten Platz im Zimmer ab.
  3. Sägen Sie nun die Bretter bzw. Platten auf ein für die Klappböcke passendes Maß. Dies gelingt am einfachsten mit einer Stich- oder Handkreissäge.
  4. Schleifen Sie die Kanten mit Schleifpapier oder mit einem Handschleifgerät gründlich ab.
  5. Wenn Sie auch die Platten bzw. Bretter streichen möchten, können Sie dies nun tun. Auch diese sollten jedoch vollständig abtrocknen, ehe sie weiterverarbeitet werden.
  6. Legen Sie die erste Platte auf den unteren Steg auf den Klappböcken auf und fixieren Sie sie mit Schrauben.
  7. Die zweite Platte legen Sie oben auf die Klappböcke auf.
  8. Nun können Sie die Aufbewahrungsboxen an den gewünschten Platz im Regal stellen.

Tipp:

Für kleine Kinder, die gern auf Möbel klettern, eignet sich dieses Regal nicht.

Benötigtes Werkzeug:

  • Pinsel
  • Säge (Stichsäge oder Handkreissäge)
  • Schleifpapier oder Handschleifgerät
  • Akkuschrauber

Benötigtes Material:

  • 2 Klappböcke
  • Holzlack oder -Farbe
  • 2 große Bretter bzw. Platten
  • Verschiedene Aufbewahrungsboxen
  • Schrauben

 

 

HeimwerkenMöbel

Couchtisch aus Holzkisten bauen

Couchtisch aus Holzkisten bauenHolzkisten gelten seit einigen Jahren als Trend-Einrichtungsgegenstand, auf den man nahezu nicht mehr verzichten kann. Doch das ist kein Wunder, denn aus diesen Kisten können Sie im Handumdrehen diverse Einrichtungsgegenstände herstellen. Wie Sie daraus einen Couchtisch bauen, erklären wir Ihnen in dieser praktischen Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Anleitung Couchtisch aus Holzkisten bauen:

  1. Legen Sie die Holzkisten auf die Seite.
  2. Die erste Kiste liegt quer und zeigt mit der Öffnung zu Ihnen.
  3. Die zweite Kiste ordnen Sie mit der Öffnung nach rechts an der linken Rückseite der Kiste an, die in Ihre Richtung zeigt.
  4. Die dritte Kiste zeigt mit der Öffnung nach hinten und sie wird im oberen Bereich der linken Kiste angeordnet.
  5. Die vierte Kiste zeigt mit der Öffnung nach rechts. Sie wird bündig an die vordere und an die hintere Kiste angesetzt.
  6. Sie erhalten ein gleichmäßiges Viereck, dessen Zwischenraum frei bleibt.
  7. Fixieren Sie nun die Kisten aneinander. Dies gelingt, indem Sie sie aneinander festschrauben.
  8. Wenn Sie möchten, dass der Tisch sich später problemlos bewegen lässt, können Sie an der Unterseite der Kisten einige Rollen anbringen.

Tipp:

Für einen noch individuelleren Look können Sie die Kisten vor dem Zusammenbauen des Tisches mit einer Farbe Ihrer Wahl anstreichen.

Benötigtes Werkzeug:

  • Schraubenzieher oder Akkuschrauber

Benötigtes Material:

  • 4 große Holzkisten ohne Deckel
  • Schrauben
  • Rollen
Heimwerken

Klebstoffe für Handwerker

Der richtige KlebstoffWenn Sie etwas kleben möchten, werden Sie wahrscheinlich nach einem geeigneten Klebstoff suchen, denn nicht jeder Kleber eignet sich für jedes Problem. Wir möchten Ihnen nachfolgend eine Übersicht über die wichtigsten Kleberarten bieten.

Name Eigenschaften Für welches Material geeignet?
1-komponentige Epoxidharz-Klebstoffe Starke Haftung

Aushärtung durch Wärme (ab 140°C)

Zum Ausbessern von Spalten

Ferrit

Keramik

Metall

Kunststoff (temperaturbeständig)

2-komponentige Epoxidharz-Klebstoffe Beständig, aber flexibel

Aushärtung durch chemische Reaktion zweier Stoffe

Metall

Stein

Beton

Glas

Porzellan

Marmor

Holz

Keramik

1-komponentige Klebstoffe aus Polyurethan Feste Verklebung, die aber flexibel bleibt

Aushärtung durch die Feuchtigkeit in der Luft

Gipsplatten

Aluminium

Stahl

Holzplatten

2-komponentige Klebstoffe aus Polyurethan Gute Oberflächenhaftung

Aushärtung durch chemische Reaktion zweier Stoffe

Transparent

UV-beständig

Auch bei sehr niedrigen Temperaturen sehr flexibel

Kunststoff

Holz

Metall

Sekundenkleber (Cyanacrylat) Schnelle Verklebung

Extrem starke Haftung

Für kleine Flächen geeignet

Aushärtung durch Luftfeuchtigkeit

Leder

Gummi

Holz

Aluminium

Kunstleder

Stahl

Anaerobe Klebstoffe Aushärtung durch Entzug von Sauerstoff

Hohe Temperaturbeständigkeit bis 230°C

Können wieder abgelöst werden

Bunt-Metalle

Aluminium

Stahl

Methacrylat KLebstoffe Einfache Verwendung

Schnelle Haftung

Verklebung extrem fest

Kork

Metall

Styropor

Holz

Beton

Gips

PVC

Keramik

Moosgummi

Putz

Gummi

Stein

Kunststoff

Kontaktkleber Verklebung elastisch und fest

Aushärtungszeit 5 bis 30 Minuten

Schaumstoff

Metall

Leder

Glas

PVC

Kunststoff

Gummi

Holz

Textilien

Kork

Silikonkleber Sehr gute Haftung

Dauerhaft elastisch, sodass Fugen arbeiten können

wasserabweisend

Glas
Haftklebeband Verklebung schnell und sauber

Benötigte Temperaturspanne für die Verarbeitung 20 bis 30°C

Klebefläche einseitig oder zweiseitig

Metall

Leder

Glas

Gewebe

Keramik

Papier

Kunststoff

Holz

 

Heimwerken

Bauschaum einfach und schnell entfernen

Bauschaum selbst entfernenBauschaum ist ein robustes Material, welches unter anderem zum Einbauen von Fenstern verwendet wird. So unscheinbar der Werkstoff auch aussehen mag – das Entfernen gestaltet sich oft schwierig.

Wir möchten Ihnen nachfolgend einige Tipps geben, wie Sie den Bauschaum problemlos entfernen können.

Tipp:

Wenn Sie bereits beim Verarbeiten des Bauschaumes feststellen, dass dieser versehentlich tropft und auf einer Stelle landet, wo er nichts zu suchen hat, warten Sie gar nicht erst ab, bis er getrocknet ist, sondern entfernen Sie ihn umgehend.

Dies gelingt ganz einfach mit einem feuchten Lappen. Wischen Sie die betroffene Stelle gründlich ab.

Getrockneten Bauschaum mechanisch entfernen

Getrockneter Bauschaum bildet sozusagen einen kleinen „Berg“. Ehe Sie die auf dem Untergrund haftenden Klebereste entfernen, sollten Sie diesen „Berg“ abtragen. Dies gelingt ganz einfach, indem Sie ein Cuttermesser ansetzen und die Masse vorsichtig abschneiden.

Mit diesen Hausmitteln entfernen Sie den Bauschaum

Bauschaum ist ein sehr hartnäckiger Werkstoff, der sich kaum mit herkömmlichen Mitteln entfernen lässt, sobald er einmal getrocknet ist.

Als gute Hausmittel haben sich jedoch die beiden folgenden Produkte erwiesen:

  • Spülmittel in Kombination mit Kaffeepulver
  • Nagellackentferner

Bei der Verwendung ist zu beachten, dass Sie zuerst die Schaumschicht entfernen müssen. Ist diese ausgehärtet, schneiden Sie sie beispielsweise mit einem Cuttermesser so weit wie möglich runter. Achten Sie darauf, dass Sie den Untergrund nicht zerkratzen.

Danach tragen Sie den Nagellackentferner oder die Mischung aus Kaffeepulver und Spülmittel auf und lassen diese einige Minuten einwirken. Nun sollten sich die Reste des Bauschaumes problemlos abwischen lassen.

Bauschaum von der Haut und aus Bekleidung entfernen

Eines vorab: Aus der Kleidung werden Sie den Bauschaum mit Sicherheit nicht entfernen können, sodass Sie die betroffene Bekleidung getrost entsorgen können.

Für das Entfernen des Bauschaums von der Haut empfehlen wir die Verwendung einer fettreichen Creme. Diese sollten Sie dick auf der mit dem Bauschaum beschmutzten Stelle und darum herum auftragen. Lassen Sie die Creme nun einige Minuten einwirken und versuchen Sie danach, die Reste mit Wasser abzuspülen.

Die Verwendung eines PU-Schaumentferners aus dem Baumarkt

Im Baumarkt können Sie einen PU-Schaumentferner kaufen. Dieser wurde speziell zum Entfernen des Bauschaumes entwickeln und er kann unter anderem auf Fliesen, Stahl, Stein, Holz, Aluminium und Glas angewendet werden.

Wie Sie den PU-Schaumentferner verwenden und was Sie bei der Anwendung beachten müssen, entnehmen Sie den Anwendungshinweisen, die sich auf der Verpackung befinden.

HeimwerkenMöbel

Bilderrahmen selbst bauen

Bilderrahmen selbst bauenWenn Sie Bilder lieben, werden Sie sicherlich einige in der Wohnung aufhängen wollen. Statt einen Bilderrahmen zu kaufen, können Sie diesen jedoch auch einfach selber basteln. Wir verraten Ihnen, wie Sie hierbei vorgehen.

Anleitung zum Bilderrahmen selbst bauen:

  1. Bemalen Sie die Sperrholzplatte in der gewünschten Farbe. Idealerweise handelt es sich um eine Farbe, die zu dem Bild passt, welches Sie später rahmen möchten. Wenn das Bild exakt 40 x 60 cm groß oder minimal kleiner ist, müssen Sie die Platte natürlich nicht bemalen.
  2. Kleben Sie das Foto mittig auf die Platte. Sie können hierfür herkömmlichen Bastelkleber verwenden.
  3. Schneiden Sie die Holzleisten auf Gehrung. Sie können hierfür eine herkömmliche Handsäge verwenden.
  4. Legen sie die Holzleisten in der Form eines Rahmens auf die Platte auf und fixieren Sie diese danach mit Holzleim.

Tipp:

Sie können den Bilderrahmen mit verschiedenen Details wie beispielsweise Zweigen oder Knöpfen verzieren.

Benötigtes Werkzeug zum Bilder Rahmen bauen:

  • Handsäge

Benötigtes Material:

  • 1 dünne Sperrholzplatte in der Größe 40 x 60 cm
  • Farbe zum Bemalen der Platte
  • Bastelkleber
  • 2 dünne Holzleisten in der Länge 40 cm
  • 2 dünne Holzleisten in der Länge 60 cm
  • Holzleim
GartenHeimwerkenMöbel

Hängematte selbst bauen

Hängematte selbst bauenEine coole Hängematte sorgt für jede Menge Entspannung. Dabei ist es völlig egal, ob diese am Strand, im Garten, auf der Terrasse oder in der Wohnung steht – Die Hängematte ist einfach immer eine gute Idee.

Wir möchten dir in dieser praktischen Schritt-für-Schritt-Anleitung erklären, wie du ganz einfach eine Hängematte selbst bauen kannst.

Anleitung Hängematte selbst bauen:

  1. Damit die Hängematte garantiert stabil wird, nähst du zuerst alle Seiten um, und zwar ca. 3,5 cm. Verwende dafür am besten eine Nähmaschine sowie einen sehr starken Garn.
  2. Im zweiten Schritt nähst du alle Ränder nochmals um ca. 3,5 cm um.
  3. Als nächstes nimmst du die Ösen zur Hand und verteilst jeweils 15 Stück in gleichmäßigen Abständen an den kurzen Seiten. Schneide mit einer kleinen Schere oder mit einer Lochzange pro Öse ein Loch in den Stoff und befestige danach die Ösen.
  4. Schneide das Seil in 30 gleich lange Stücken, also ca. 1 Meter pro Seil.
  5. Nun legst du jedes Seil durch eine Öse und knotest es im Bereich der Öse fest.
  6. Führe nun die Enden der Seile zusammen und lege diese zu einer kleinen Schlinge.
  7. Verwende die Rohrschellen um die Schlingen zu fixieren, sodass diese sich nicht mehr öffnen.
  8. Nun kannst du die Hängematte an den Schlingen aufhängen.

Tipp:

Wenn du eine gute Alternative für die Wohnung suchst, kannst du auch einen Hängesessel verwenden. Dieser nimmt weniger Platz ein, ist aber mindestens genauso bequem.

Benötigtes Werkzeug:

  • Nähmaschine
  • Ösen-Werkzeug

Benötigtes Material:

  • 1 dicker Stoff in der Größe 1 x 2 m
  • Starker Garn
  • 30 Ösen mit einem Durchmesser von 2 cm
  • 1 stabiles Seil, ca. 30 Meter lang (Das Seil darf nicht dehnbar sein)
  • 2 Rohrschellen aus Metall
Heimwerken

Laminat verlegen Schritt für Schritt Anleitung

Laminat selbst verlegenLaminat ist einer der beliebtesten Bodenbeläge, denn er gilt als langlebig, pflegeleicht und modern. Da es diesen Fußbodenbelag in zahlreichen Designs gibt, lässt er keine Wünsche offen.

Was Sie beachten müssen, wenn Sie Laminat verlegen möchten, erklären wir Ihnen in dieser praktischen Schritt für Schritt Anleitung.

Anleitung:

  1. Ehe Sie Laminat verlegen, sollten Sie überprüfen, ob der Boden wirklich eben ist. Sollten Löcher im Boden sein, können Sie diese mit einer entsprechenden Ausgleichsmasse ebnen. Sie können eine Wasserwaage verwenden, um herauszufinden, ob der Boden wirklich frei von Löchern ist.
  2. Im zweiten Schritt legen Sie die Dampfbremse aus. Diese verhindert, dass das Laminat die Bodenfeuchtigkeit ziehen kann. Die Dampfbremse ist eine Folie, die mit Isolierband verklebt wird. Es ist wichtig, dass die Stöße mindestens 20 Zentimeter überlappen.
  3. Danach wird die Trittschalldämmung verlegt. Diese soll verhindern, dass man in den darunterliegenden Etagen ein Klappern hört, wenn Sie das Laminat betreten. Sie können sich einen Arbeitsschritt sparen, indem Sie ein Kombi-Produkt, bestehend aus Dampfbremse und Trittschalldämmung, verwenden. Auch hierbei müssen Sie die Übergänge wieder mit Klebeband verschließen.
  4. Nun können Sie das erste Laminatbrett verlegen, indem Sie es an einer Wand ansetzen. Allerdings muss zur Wand eine Dehnungsfuge eingeplant werden. Damit die Dehnungsfuge immer gleich groß bleibt, klemmen Sie einen sogenannten Verlegekeil zwischen Wand und Brett.
  5. Legen Sie nun das zweite Laminatbrett daneben an und fixieren Sie es in der entsprechenden Klickverbindung. Hierbei treffen Nut und Feder aufeinander.
  6. Fahren Sie so lange fort, bis die erste Reihe verlegt ist. Das letzte Brett müssen Sie eventuell kürzen. In diesem Fall verwenden Sie am besten eine Handkreissäge.
  7. Danach beginnen Sie wieder an der entsprechenden Wandseite mit der zweiten Reihe. Sie können, um einen großen Verschnitt zu vermeiden, das eben abgeschnittene Ende aus der ersten Reihe als erstes Brett in der neuen Reihe verwenden.
  8.  Nun muss das Laminatbrett nicht nur am Ende sondern auch an der Seite mit den bereits verlegten Brettern durch das Klicksystem verbunden werden.
  9. Wenn Sie das Laminat um Heizungsrohre herumbauen möchten, verwenden Sie am besten einen sogenannten Forstnerbohrer. Setzen Sie später eine Rohrmanschette herum.

Tipp:

Laminat ist ein Werkstoff, der sich bei unterschiedlichen Temperaturen ausdehnt bzw. zusammenzieht. Deshalb ist es sinnvoll, das Laminat vor dem Einbau in dem jeweiligen Raum zu lagern. Dann kann es sich an das Raumklima gewöhnen.

Benötigtes Werkzeug:

  • Verlegekeile
  • Handkreissäge
  • Forstnerbohrer

Benötigtes Material:

  • Laminat
  • Dampfbremse
  • Trittschalldämmung
  • Rohmannschette