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Desinfektionsmittel selber machen

Desinfektionsmittel selber machenGerade in Zeiten von Corona ist das Desinfektionsmittel eines der meist gehandelten und geliebten Güter. Doch auch in Grippezeiten kann es uns das Leben deutlich erleichtern.

Aber was passiert, wenn das Desinfektionsmitteln in den Läden ausverkauft ist?

Mit unserer Anleitung können Sie Ihr Desinfektionsmittel in Zukunft einfach selber machen.

Anleitung Desinfektionsmittel selber machen:

Achtung:

Für die Herstellung von Desinfektionsmitteln werden entflammbare Chemikalien verwendet. Lassen Sie daher unbedingt Vorsicht walten und stellen Sie die Desinfektionsmittel nur im Notfall selbst her, wenn Sie keine Desinfektionsmittel mehr im Handel erhalten.

  • Herstellung Variante 1

Vermengen Sie alle Zutaten in der großen Flasche. Verwenden Sie keinen Getränkeflasche.

Kleben Sie nach der Herstellung und dem Abfüllen unbedingt ein Etikett auf die Flasche, das darauf hinweist, dass es sich um Desinfektionsmittel handelt. Bewahren Sie es an einem Ort auf, zu dem Kinder keinen Zugang haben.

  • Herstellung Variante 2

Vermengen Sie ebenfalls alle Zutaten in der Flasche. Am besten verwenden Sie einen kleine Braunglasflasche, wie Sie für Arzneien zum Einsatz kommt. Hierdurch können Sie Verwechslungen mit Lebensmitteln ausschließen.

Auch dieses Desinfektionsmittel müssen Sie außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

Tipp Desinfektionsmittel selber machen:

Das Desinfektionsmittel kann die Sicherheit in Grippe- und Corona-Zeiten zwar etwas erhöhen. Jedoch reicht einfaches, gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife in der Regel aus, um die Viren fernzuhalten.

Da die Verwendung von Desinfektionsmitteln die Haut angreift und obendrein zu Allergien führen kann, sollten Sie es generell selten und sparsam anwenden.

Wie werden die Desinfektionsmittel angewendet?

Gerade für unterwegs eignen sich unsere oben genannten Desinfektionsmittel hervorragend.

Geben Sie jeweils eine kleine Menge auf die Hände und reiben Sie das Desinfektionsmittel für ca. 30 Sekunden gründlich ein, damit es seine volle Wirkung entfaltet und alle Viren, Keime und Bakterien abtötet.

Benötigte Materialien:

Variante 1 (für 1 Liter Desinfektionsmittel):

  • 800 ml Ethanol oder Alkohol
  • 200 ml Wasser (abgekocht)
  • Glycerin
  • 1 Flasche zum Abfüllen (1 Liter)

Variante 2 (für 100 ml Desinfektionsmittel):

  • 80 ml Ethanol oder Alkohol
  • 20 ml Aloe-Vera-Saft
  • Ätherisches Öl (beispielsweise Zitrone, Minze oder Teebaum)
  • 1 Flasche zum Abfüllen (100 ml)
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Waschmaschine selber reinigen

Obwohl Waschmaschinen die Wäsche säubern sollen und deshalb regelmäßig mit Waschmittel hantiert wird, können die Trommeln stark verschmutzen. Dies wiederum führt zu unangenehmen Gerüchen und sorgt dafür, dass die Bekleidung nicht mehr richtig sauber wird.

Deshalb ist es wichtig, die Waschmaschine in regelmäßigen Abständen zu säubern.

Wir erklären Ihnen nachfolgend, wie Sie hierbei vorgehen und mit welchen Hausmitteln die Reinigung der Waschmaschine spielend einfach gelingt.

Regelmäßige Wäschen bei 90° C

Waschmaschine selber reinigenUm Energie zu sparen, waschen wir die meisten Kleidungsstücke heute nur noch bei 30 bis 40° C. Viele Keime sterben jedoch erst bei Temperaturen ab 60° C ab. Selbst vermeintlich hochwertige Waschmittel können nicht garantieren, dass die Keimbelastung auch bei geringen Temperaturen abnimmt.

Doch die unangenehmen Gerüche, die Ihnen aus Ihrer Waschmaschine entgegenströmen hängen meist mit der Besiedlung mit Keimen und Bakterien zusammen.

Die einfachste Möglichkeit, die Keime und die Bakterien sowie die damit verbundenen Gerüche loszuwerden, ist daher das Waschen bei 90° C. Dies verbraucht zwar einmalig mehr Strom, säubert die Maschine jedoch gründlich.

Achtung:

Lassen Sie die Maschine nur bei 90° C leer laufen, wenn es sich um ein neues Modell handelt. Gerade alte Maschinen verkraften dies oft nicht. Wenn Sie eine alte Maschine im Leerlauf betreiben möchten, sollte die Temperatur nicht mehr als 60° C betragen.

Abgesehen davon müssen Sie die Maschine natürlich nicht leer laufen lassen. Sie wird ebenso sauber, wenn Sie Kochwäsche mit hineingeben. Wenn Sie keine Kochwäsche haben, wählen Sie die Kleidungsstücke aus, die bei bis zu 60° C gewaschen werden können, denn auch bei 60° C ist eine gewisse Grundreinigung problemlos möglich.

Ob eine Kochwäsche notwendig ist, bemerken Sie in erster Linie an den unangenehmen Gerüchen. Solange diese nicht auftreten und die Wäsche nach dem Waschen frisch riecht, ist eine Säuberung nicht unbedingt notwendig.

Einmal im Quartal sollten Sie sie dennoch durchführen, um auf Nummer sicher zu gehen. Bemerken Sie häufiger unangenehme Gerüche, reinigen Sie die Maschine am besten einmal pro Monat im Kochwäsche-Programm.

Tipp:

Wenn Sie die Waschmaschine leer laufen lassen, geben Sie einfach einen Geschirrreiniger-Tab hinein. Der sorgt für gründliche Sauberkeit und eine Extraportion Frische.

Alle Dichtungen und Gummis gründlich säubern

Extrem viel Schmutz setzt sich in Dichtungen und Gummis ab. Wenn Sie einen Frontlader – also eine Waschmaschine, bei der sich die Öffnung vorne befindet – verwenden, werden Sie feststellen, dass sich im und hinter dem dortigen Gummi besonders hartnäckige Verschmutzungen absetzen können. Ebenso kann es zur Schimmelbildung kommen.

Es ist deshalb wichtig, dass Sie alle Dichtungen und Gummis nach jedem Waschgang gründlich reinigen. Hierfür können Sie beispielsweise einen leicht dosierten Zitronenreiniger verwenden, der den Gummi nicht angreift.

Reinigen Sie das Flusensieb und das Waschmittelfach

Zwei weitere Stellen, an denen sich Unmengen an Schmutz ansammeln können, sind das Flusensieb und das Waschmittelfach. Beides sollten Sie daher regelmäßig reinigen.

Das Flusensieb befindet sich in der Regel im unteren Bereich der Waschmaschine. Öffnen Sie es, nehmen Sie es heraus und entfernen Sie die groben Fusseln. Danach waschen Sie das Sieb am besten mit heißem Wasser gründlich ab, warten bis es getrocknet ist und setzen es dann wieder in die Waschmaschine ein.

Das Waschmittelfach befindet sich normalerweise im oberen Bereich der Maschine. Ziehen Sie es heraus und reinigen Sie es gründlich, beispielsweise mit Zitronenreiniger. Wenn Sie an die Verschmutzungen nicht herangelangen, können Sie die Teile auch für eine Weile in heißem Wasser einweichen, sodass sich die Verschmutzungen lösen. Spülen Sie es danach gründlich ab und setzen Sie es wieder in die Waschmaschine ein, wenn es trocken ist.

Tipp:

Reinigen Sie auch den Rahmen, in den das Waschmittelfach eingesetzt wird, denn auch hier können sich Keime und Bakterien niederlassen.

Die Waschmaschine nach dem Wäschewaschen lüften

Sobald das aktuelle Waschprogramm durchgelaufen ist, nehmen Sie die Wäsche heraus. Je länger Sie sie in der Waschmaschine belassen, desto höher kann die Keimbelastung ansteigen.

Damit sich kein Schimmel bildet, ist es zudem wichtig, die Waschmaschine nach dem Waschen zu lüften. Lassen Sie hierfür einfach die Tür bzw. den Deckel offen, bis die Waschmaschine vollständig abgetrocknet ist. Ziehen Sie aus demselben Grund das Waschmittelfach heraus, denn auch in diesem Bereich kommt es oft zu einer unangenehmen Schimmelbildung.

Die Waschmaschine entkalken

Kalkablagerungen können der Waschmaschine schaden und ihre Lebensdauer deutlich verkürzen. Es ist daher besonders wichtig, den Kalk regelmäßig zu entfernen. Hierfür geben Sie einfach einen entsprechenden Entkalker zu jeder Wäsche hinzu. Dieser entfernt Ablagerungen gründlich.

Alternativ können Sie auch Zitronensäure in geringer Dosierung verwenden.

Achtung:

Essig sollten Sie nicht benutzen, denn die hohe Konzentration der Säure kann das Material der Waschmaschine angreifen und die Schläuche zerfressen.

Waschmaschine selber reinigen: die besten Hausmittel

Es gibt diverse Hausmittel, die Sie für die Reinigung der Waschmaschine verwenden können. Hierzu gehören:

  • Backpulver oder Natron

Backpulver und Natron rücken Verschmutzungen wirksam zu Leibe. Mischen Sie ein Päckchen Backpulver oder ca. 50 g Natron mit etwas Wasser. Es sollte eine cremige Masse entstehen. Diese geben Sie entweder in das Waschmittelfach oder direkt in die Trommel. Stellen Sie die Temperatur auf 60 oder 90° C.

  • Zitronensäure

Zitronensäure geht  hartnäckigen Verkalkungen an den Kragen. Geben Sie ca. 8 Esslöffel der Zitronensäure in das Waschmittelfach und lassen Sie die Maschine wie gewohnt laufen, am besten bei 60 oder 90° C.

 

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Teppich reinigen – Hausmittel

Wenn der geliebte Teppich einen Fleck hat, ist nicht nur höchste Eile geboten, diesen zu entfernen. Sie sollten auch äußerst behutsam vorgehen, denn durch Reiben und Kratzen kann es im schlimmsten Fall passieren, dass der Fleck hinterher noch größer ist als zuvor.

Wir möchten Ihnen in diesem Artikel einige sehr einfache Hausmittel empfehlen, mit denen Sie Ihren Teppich problemlos reinigen können.

Ein kleiner Tipp vorab: Egal für welche Variante Sie sich entscheiden – es kann sein, dass der Fleck nicht beim ersten Mal verschwindet. Deshalb kann es ggf. notwendig sein, die Reinigung bis zu viermal zu wiederholen.

Anleitung: Teppich reinigen – Hausmittel

Teppich reinigen mit Essig – nur bei hellen Teppichen

Essig hat eine stark aufhellende Wirkung. Deshalb empfehlen wir dieses Hausmittel auf keinen Fall bei farbigen oder dunklen, sondern lediglich bei hellen Teppichböden.

  1. Ehe Sie die Reinigung mit dem Essig durchführen können, sollten Sie sicherstellen, dass der Teppich sauber ist. Saugen Sie ihn daher gründlich ab.
  2. Danach geben Sie etwas Essig in einen Eimer und fügen genauso viel Wasser hinzu.
  3. Nehmen Sie einen Schwamm oder eine weiche Bürste zur Hand und befeuchten Sie diese mit dem Essig-Wasser-Gemisch.
  4. Wischen Sie nun vorsichtig über den Teppich, um den Fleck zu entfernen. Drücken Sie dabei nicht zu stark auf und rubbeln Sie auch nicht über den Teppich, denn hierdurch ziehen die Schmutzrückstände erst recht in die Fasern ein.

Teppich reinigen mit Natron

Natron eignet sich für helle bis dunkle Teppiche und kann bei allen Flecken-Arten verwendet werden.

  1. Als erstes streuen Sie das Natron über den Fleck und lassen es für ein paar Minuten einwirken. Das Hausmittel kann hierdurch die Feuchtigkeit aus der Verschmutzung ziehen und diese binden.
  2. Befeuchten Sie den Fleck anschließend, indem Sie etwas warmes Wasser darauf tropfen lassen.
  3. Diese Mischung sollte nun ca. drei bis vier Stunden einwirken.
  4. Nehmen Sie danach einen weichen Lappen zur Hand und tupfen Sie leicht über den Fleck, um den Schmutz und das Hausmittel zu entfernen. Reiben oder rubbeln Sie jedoch auf keinen Fall, denn hierdurch kann der Schmutz in die Fasern einziehen.

Teppich reinigen mit Rasierschaum

Rasierschaum kann bei allen Arten von Teppichen, von hell bis dunkel, verwendet werden. Allerdings sollte es sich um weißen Rasierschaum handeln.

  1. Entfernen Sie als erstes grobe Verschmutzungen, indem Sie den Teppich gründlich absaugen.
  2. Tragen Sie danach den Rasierschaum auf den Fleck auf. Verwenden Sie hierfür am besten einen Lappen oder einen Schwamm. Wichtig ist jedoch, dass Sie den Schaum auftupfen und auf keinen Fall reiben oder rubbeln.
  3. Nach einer Einwirkzeit von einer halben Stunde bis Stunde (je nachdem, wie stark der Fleck ist), nehmen Sie den Staubsauger zur Hand und saugen den Rasierschaum vom Teppich ab.

Teppich reinigen mit Glasreiniger:

Glasreiniger eignet sich für alle Arten von Teppichen und kann vor allem für die Flecken verwendet werden, die bereits eingetrocknet sind.

  1. Saugen Sie den Teppich als erstes mit dem Staubsauger gründlich ab, um alle groben Verschmutzungen zu entfernen.
  2. Sprühen Sie den Fleck danach großzügig mit dem Glasreiniger ein.
  3. Verwenden Sie ein weiches Tuch oder einen Schwamm, um den Schmutz abzutupfen. Rubbeln oder reiben Sie nicht zu stark, damit sich der Fleck nicht noch verschlimmert.
  4. Sprühen Sie den Fleck danach nochmals ein und warten Sie ca. eine Viertelstunde.
  5. Danach verwenden Sie erneut den Lappen oder Schwamm, um den Glasreiniger zu entfernen.

Tipp: Teppich reinigen – Hausmittel

Als Alternative zu Natron können Sie auch Salz oder Backpulver verwenden. Beide Mittel haben einen ähnlichen Effekt und können die Flecken somit ebenfalls aus dem Teppich entfernen.

Als Alternative zum Essig können Sie auch Zitronensäure verwenden.

Benötigtes Werkzeug

  • Eimer
  • Schwamm oder Lappen
  • Bürste

Benötigte Materialien

  • Essig
  • Wasser
  • Rasierschaum
  • Natron
  • Glasreiniger
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Spülkasten entkalken

Spülkasten entkalkenIst der Spülkasten verkalkt, kann sich dies auf unangenehme Weise äußern. So läuft beispielsweise das Wasser ununterbrochen aus dem Kasten heraus, sodass der Wasserverbrauch erheblich steigt. Ebenso kann es sein, dass Sie die Spülung nicht mehr drücken können, wenn der Spülkasten verkalkt ist.

Stellen Sie einen der beiden Faktoren fest, sollten Sie umgehend handeln.

Wir erklären Ihnen nachfolgend in einer einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Sie den Spülkasten entkalken. Dies ist mit wenigen Mitteln und ohne großen finanziellen Aufwand möglich.

Anleitung Spülkasten entkalken:

  1. Ehe Sie mit dem Entkalken des Spülkastens beginnen, müssen Sie unbedingt das Wasser abstellen. Diesbezüglich gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder schließen Sie den Haupthahn, der Ihre Wohnung mit Wasser versorgt oder Sie schließen den Hahn, der ausschließlich den Spülkasten mit Wasser versorgt. Der Haupthahn befindet sich in vielen Wohnungen entweder im Bad oder in der Küche. Wenn Sie ihn dort nicht finden, schauen Sie am besten im Keller danach.

Der Hahn des Spülkastens wiederum befindet sich direkt am Spülkasten und ist somit praktisch nicht zu übersehen.

  1. Als nächstes müssen Sie das Wasser, welches sich noch im Spülkasten befindet, herauslassen. Dies gelingt – sofern der Drücker noch funktioniert –  ganz einfach, indem Sie auf Spülen drücken. Hängt der Spüler, drücken Sie mehrmals vorsichtig drauf, bis zumindest ein Spülvorgang gelingt.
  2. Öffnen Sie danach den Spülkasten, um mit dem Entkalken beginnen zu können. Wie Sie beim Öffnen des Spülkastens vorgehen müssen, lässt sich leider nicht pauschal beantworten, da es verschiedene Arten von Spülkästen gibt.

Wenn Sie noch einen alten, freistehenden Spülkasten besitzen, können Sie sich in diesem Fall glücklich schätzen, denn dieser lässt sich am einfachsten öffnen. Überprüfen Sie als erstes, ob der Deckel des Spülkastens mit Schrauben fixiert ist. Diese müssen entfernt werden. Wenn der Deckel nicht verschraubt ist, nehmen Sie ihn einfach nach oben hin ab. Ggf. müssen Sie ihn mehrfach hin- und herbewegen, damit er sich entfernen lässt.

Bei einem Einbauspülkasten, der unterhalb des Putzes liegt, sieht die Sache etwas anders aus. In diesem Fall ist der Drücker in die Wand eingelassen. Die Abdeckung des Spülers schieben Sie nach oben, um sie zu entfernen. Danach nehmen Sie einen Schraubenzieher zur Hand und entfernen die Schrauben, die sich an der Zwischenwand befinden. Hierdurch können Sie die Zwischenwand entfernen, sodass Sie an den Spülkasten herangelangen.

  1. Im nächsten Schritt kann der Kalk entfernt werden. Dies gelingt mit einfachsten Mitteln. Sie können beispielsweise Zitronensäure oder Essig verwenden. Auch Haushalts-Entkalker oder Gebissreiniger helfen dabei, den Spülkasten zu entkalken.

Die Anwendung der Entkalker funktioniert jedoch unterschiedlich, sodass wir hierauf nachfolgend detailliert eingehen möchten:

Spülkasten entkalken mit Gebissreiniger

Füllen Sie ca. einen Liter Wasser in den Spülkasten und geben Sie zwei bis drei Tabletten des Gebissreinigers hinein. Lassen Sie die Mischung für ca. vier Stunden einwirken. Drücken Sie danach den Spüler, damit die Mischung herausgespült wird.

Spülkasten reinigen mit Essig oder Zitrone

Zitrone und Essig gelten als natürliche Hausmittel gegen Kalk und stellen obendrein eine sehr günstige Variante dar. Geben Sie 1/10 Essig oder Zitronensäure und 9/10 Wasser in einen kleinen Eimer und verrühren Sie die Mischung. Anschließend geben Sie sie in den Spülkasten und lassen Sie drei bis vier Stunden einwirken. Danach drücken Sie die Spültaste, um den Spülkasten zu entleeren.

Spülkasten entkalken mit Entkalker:

Wenn Sie Entkalker verwenden möchten, schauen Sie sich die Hinweise zum Gebrauch an, die Sie auf der Verpackung finden. Befolgen Sie die aufgezeigten Schritte.

  1. Sobald der Spülkasten durchgespült ist, können Sie ihn wieder zusammenbauen. Denken Sie daran, alle Schrauben wieder zu befestigen.
  2. Nach dem Zusammenbauen drehen Sie das Wasser wieder auf und testen, ob alles wie gewünscht funktioniert.

Tipp Spülkasten entkalken:

Es gibt weitere Varianten von Spülkästen und einige lassen sich leider nicht so einfach öffnen. In diesem Fall sollten Sie sich am besten die Bedienungsanleitung anschauen oder Kontakt mit dem Hersteller aufnehmen. Auch einige YouTube-Videos können unter Umständen Aufschluss über die Technik geben.

Benötigte Werkzeuge:

  • Schraubenzieher

Benötigte Materialien:

  • Zitrone, Essig, Entkalker oder Gebissreiniger
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Sternenhimmel selber bauen

Sternenhimmel selber bauenEin Sternenhimmel sorgt in jedem Schlafzimmer und vor allem im Kinderzimmer für Behaglichkeit, die wir uns alle wünschen. Doch kauft man einen solchen Sternenhimmel, muss man teilweise tief in die Tasche greifen.

Wir möchten Ihnen daher eine praktische Anleitung an die Hand geben, mit deren Hilfe Sie einen solchen, wunderschönen Sternenhimmel im Handumdrehen selber bauen können. Und das Beste: Sie benötigen nur wenige Materialien und die Kosten für das Selbstbau-Projekt bewegen sich in einem sehr günstigen Rahmen.

Anleitung Sternenhimmel selber bauen:

Ehe Sie den Sternenhimmel bauen können, sollten Sie überlegen, wo Sie ihn anbringen möchten. Je kleiner der Raum, desto kleiner wird der Sternenhimmel natürlich ausfallen.

Wir arbeiten beispielhaft mit einem Himmel in der Größe 150 x 150 cm.

  1. Nehmen Sie die vier Balken zur Hand und schleifen Sie sie ab, damit keine Splitter vorhanden sind. Verwenden Sie hierfür entweder Schleifpapier oder ein Schleifgerät.
  2. Im zweiten Schritt bauen Sie den Rahmen zusammen. Legen Sie die beiden kurzen Balken vor sich auf den Boden, sodass einer den unteren Teil und einer den oberen Teil des Rahmens bildet. Die beiden längeren Balken legen Sie so hin, dass diese die linke und die rechte Seite des Rahmens bilden. Anschließend verbinden Sie die Balken mit den Metallwinkeln und schrauben alles zusammen.
  3. Zählen Sie im nächsten Schritt nach, wie viele Lichter Sie durch den Sternenhimmel stecken möchten. Entsprechend dieser Anzahl bohren Sie mit einem dicken Holzbohrer Löcher in die Sperrholzplatte.
  4. Anschließend streichen Sie die Platte und den Rahmen in der gewünschten Farbe. Lassen Sie alles vollkommen abtrocknen. Dies kann bis zu 24 Stunden dauern. Erst danach sollten Sie mit den nächsten Schritten fortfahren.
  5. Sobald die Farbe getrocknet ist, fädeln Sie durch jedes der Löcher ein Leuchtelement hindurch. Am besten fixieren Sie dieses mit etwas Sprühkleber.
  6. Befestigen Sie, sobald alle Leuchtmittel durch die Löcher gefädelt sind, das Kabel am besten mit Klebeband an der Rückseite der Sperrholzplatte. Dies gibt der Konstruktion etwas mehr Halt und das Kabel wirkt nicht störend. Paketband eignet sich am besten für diese Aufgabe.
  7. Im letzten Schritt müssen Sie das Gestell an der Decke befestigen. Bohren Sie Löcher für die Dübel. Stecken Sie die Dübel danach herein und befestigen Sie den Sternenhimmel mit langen Schrauben. Es ist wichtig, dass diese groß genug sind, um den Sternenhimmel an der Decke zu halten.

Tipp Sternenhimmel selber bauen:

Als Alternative können Sie statt der Sperrholzplatte auch einen weißen oder dunkeln Stoff verwenden. Diesen befestigen Sie mit einem Tacker am Rahmen. Anschließend befestigen Sie im Rahmen hinter dem Stoff eine Lichterkette. Diese Variante können Sie nicht nur deutlich schneller umsetzen, sondern sie ist auch erheblich günstiger.

Benötigte Werkzeuge:

  • Schleifpapier oder Schleifgerät
  • Schraubenzieher oder Akkuschrauber
  • Pinsel und Abstreicher

Benötigte Materialien:

  • 2 Balken in der Länge 150 cm, Breite 5 cm
  • 2 Balken in der Länge 145 cm, Breite 5 cm
  • 1 Sperrholzplatte in der Größe 150 x 150 cm
  • Schrauben
  • 4 Metallwinkel
  • Lichterkette oder anderes geeignetes Leuchtmittel
  • Holzfarbe oder Lack
  • Sprühkleber
  • Paketband
  • Schrauben und Dübel für die Befestigung an der Decke
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Teppichkleber entfernen

Teppichkleber entfernenWenn Sie neuen Teppichboden, Fliesen, Laminat oder einen anderen Bodenbelag verlegen oder den alten Teppichboden lediglich entfernen möchten, werden Sie anschließend auch den Teppichkleber entfernen müssen. Nur hierdurch ist es möglich, den ebenen Untergrund wiederherzustellen.

Es ist also wichtig, dass Sie den Teppichkleber vollständig entfernen. Dies ist jedoch ohne großen Aufwand und mit wenigen finanziellen Mitteln problemlos möglich. Wie es Ihnen gelingt, den Teppichkleber zu entfernen, darauf gehen wir in dieser Anleitung detailliert ein.

Anleitung Teppichkleber entfernen:

  1. Ehe Sie den Teppichkleber entfernen, müssen Sie natürlich den Teppichboden entfernen und entsprechend entsorgen. Am besten lassen Sie beim Herausreißen des alten Teppichbodens das Fenster weit offen, damit ausreichend frische Luft hineinkommt und der Staub sofort nach draußen gelangt.

Ebenso sollten Sie eine Staubschutzmaske und ggf. einen Schutzanzug tragen.

  1. Im nächsten Schritt können Sie mit dem Entfernen des Teppichklebers beginnen. Wie Sie hierbei vorgehen, richtet sich allerdings danach, auf welcher Basis der Kleber hergestellt wurde.

Wasserlöslichen Kleber entfernen

Ist er wasserlöslich, sollte es beim Entfernen zu keinerlei Problemen kommen. Sie geben einfach etwas Wasser auf die betroffenen Stellen und wischen den Kleber danach mit einem Lappen weg.

Nicht wasserlöslichen Kleber entfernen

Bei einem nicht wasserlöslichen Kleber lohnt es sich ebenfalls, wenn Sie diesen zunächst mit etwas Wasser einweichen, damit er sich zumindest leichter entfernen lässt. Sie benetzen den Kleber am besten mithilfe einer Sprühflasche mit ausreichend Wasser.

Sollten Sie beim Entfernen des Klebers feststellen, dass dieser sich trotz Einweichen nicht entfernen lässt, nehmen Sie einen Fön zur Hand. Dieser erwärmt den Kleber und macht ihn hierdurch elastischer, sodass er leichter entfernt werden kann.

Sobald das Wasser den Kleber ein wenig aufgeweicht hat, nehmen Sie am besten einen Spachtel zur Hand. Mit diesem lassen sich die Klebereste in der Regel problemlos entfernen.

Teppichkleber mit einem Schleifgerät entfernen

Als Alternative zur manuellen Entfernung des Klebers können Sie auch Maschinen wie beispielsweise Schleifgeräte verwenden. Diese empfehlen sich vor allem bei den großen Flächen oder bei Untergründen aus Beton bzw. Estrich.

Wenn der Untergrund jedoch sehr anfällig ist, wie es beispielsweise bei Parkett oder Laminat der Fall ist, sollten Sie keinen Schleifer verwenden, denn dieser könnte dem Bodenbelag schaden. In diesem Fall raten wir zur Verwendung eines sogenannten Teppichstrippers.

Sofern Sie den Teppichkleber mit einem Schleifgerät entfernen, ist es nicht notwendig, den Kleber zuvor einzuweichen.

  1. Der letzte Schritt, nachdem Sie den Teppichkleber entfernt haben, sollte es sein, den Untergrund gründlich zu reinigen. Sie können den Boden zwar kehren, jedoch erweist sich die Verwendung eines Staubsaugers als sinnvoller, da Sie hiermit gründlicher putzen können.
  2. Der Boden ist nun bereit, um neuen Teppichboden oder andere Bodenbeläge zu verlegen. Sollten Sie beim Entfernen des Klebers jedoch Unebenheiten im Untergrund entdeckt haben, sollten Sie diese zuerst entfernen. Hierfür verwenden Sie am besten die sogenannte Ausgleichsmasse, welche in verschiedenen Varianten erhältlich ist. Sie erhalten Sie beispielsweise in gipsähnlicher Form oder als Trockenschüttung.

Für welche Variante Sie sich entscheiden, hängt von der Größe der Unebenheit ab.

Kleine Bereiche bearbeiten Sie am besten mit der zähflüssigen Ausgleichsmasse, die anschließend vollständig trocknen muss, ehe Sie den neuen Bodenbelag verlegen. Für größere Areale, bei denen eventuell mehrere Zentimeter ausgeglichen werden müssen, eignet sich die Trockenschüttung oft besser.

Tipp Teppichkleber entfernen:

Wenn es sich bei dem Boden, von dem Sie die Klebereste entfernen möchten, um einen Holzboden handelt, müssen Sie bei der Verwendung von Wasser sorgfältig vorgehen, damit dieses nicht in den Untergrund einzieht und ihn beschädigt.

Benötigte Werkzeuge:

  • Staubmaske und Schutzbekleidung
  • Lappen
  • Eimer mit Wasser
  • Sprühflasche
  • Spachtel
  • Ggf. Fön
  • Schleifgerät oder Teppichstripper (je nach Untergrund)
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Korkboden reinigen

Korkboden reinigenWenn Sie sich einen schönen, natürlichen Bodenbelag für den Wohnraum wünschen, der für die nötige Wärme sorgt, kann der Korkboden für Sie die richtige Wahl sein. Er gilt als pflegeleicht und sorgt für ein behagliches Wohnklima.

Doch bei der Reinigung des Korkbodens sollten Sie einiges beachten, damit der sensible Untergrund nicht beschädigt wird.

Wir geben Ihnen nachfolgend eine detaillierte Anleitung, was Sie beim Korkboden Reinigen beachten sollten.

Anleitung Korkboden reinigen:

  1. Der erste Schritt der Reinigung des Korkbodens besteht darin, groben Schmutz in Form von Sand, Krümeln oder Staub zu entfernen. Das ist wichtig, damit beim späteren Wischen keine Kratzer entstehen.

Am besten verwenden Sie einen Staubsauger, der über einen weichen Aufsatz verfügt. Mit diesem entfernen Sie schonend alle Schmutzreste, ohne den empfindlichen Korkboden zu beschädigen. Es ist jedoch wichtig, dass der Aufsatz wirklich weich ist.

Als Alternative können Sie den Korkboden mit einem Besen abkehren. Auch dieser sollte über weiche Borsten verfügen. Bei Verwendung eines Besens ist besonders darauf zu achten, auch die Ecken sauber zu halten.

  1. Im zweiten Schritt sollte der Boden feucht gewischt werden. Stellen Sie hierzu einen Eimer mit warmem Wasser bereit und geben Sie etwas Essig hinzu. Ein Verhältnis von 1/10 gilt als ideal.

Wischen Sie nun den Boden gründlich sauber. Verwenden Sie hierfür am besten einen Mopp mit weichen Borsten, in denen der Staub zuverlässig hängen bleibt. Alternativ können Sie einen Baumwolllappen verwenden. Wichtig ist, dass der Lappen bzw. der Mopp sehr gut ausgewrungen werden können. Andernfalls würde zu viel Wasser auf den Korkboden gelangen, was ihn nachhaltig schädigen könnte.

  1. Sollten Sie feststellen, dass der Boden zu nass geworden ist, trocknen Sie ihn umgehend mit einem geeigneten Tuch gut ab.
  2. Es lohnt sich, wenn Sie einmal pro Quartal eine spezielle Korkpflege auftragen, die Sie im Handel erhalten. Diese sagt neuen Verschmutzungen den Kampf an und sorgt dafür, dass diese sich nicht mehr so stark festsetzen können. Die Korkpflege ist auch dann möglich, wenn Sie feststellen, dass sich die Verschmutzungen nicht alleine durch Wasser und Essig reinigen lassen.

Es ist wichtig, dass Sie diesen Reiniger nicht zu oft anwenden, da er starke Inhaltsstoffe besitzt, die dem Kork bei zu häufiger Verwendung schaden könnten.

  1. Einmal im Jahr können Sie zusätzlich eine Öl-Versiegelung auftragen, die dafür sorgt, dass der Boden nicht mehr allzu anfällig für Verschmutzungen ist. Es gibt spezielle Versiegelungen für Korkböden, die somit auf die speziellen Bedürfnisse dieser Art von Untergrund optimal eingehen. Damit dies der Fall ist, sollten Sie sich bei der Anwendung unbedingt an die Verarbeitungshinweise des Herstellers halten. Diese finden Sie auf der Verpackung.

Verwenden Sie eine Versiegelung auf Basis von Polyurethane, muss diese nur alle 10 Jahre erneuert werden.

Vorbeugen statt Nachsorgen

Es ist immer besser, starken Verschmutzungen vorzubeugen, statt Sie später mühevoll zu entfernen. Hierdurch verhindern Sie auch, dass der Korkboden beschädigt wird.

Wir möchten Ihnen deshalb einige Tipps für den Alltag geben, mit denen Sie dafür sorgen, dass es erst gar nicht zu solch schweren Verschmutzungen kommt:

  • Entfernen Sie losen Schmutz umgehend. Wenn Sie also beispielsweise beim Essen krümeln, sollten Sie die Krümel direkt danach wegfegen
  • Auch verschüttete Flüssigkeiten oder ein durch das Wischen zu feuchter Boden sollten umgehend entfernt werden. Verwenden Sie zum Trocknen ein weiches Tuch, beispielsweise aus Baumwolle
  • Stellen Sie Pflanzen nicht direkt auf den Korkboden. Gerade Blumentöpfe oder überlaufendes Gießwasser können den Boden beschädigen. Verwenden Sie also am besten eine Unterlage, die den Boden schützt
  • Damit alle Möbel wie beispielsweise Stühle oder die Couch sanft über den Boden gleiten, kleben Sie Vlies unter die Beine

Tipp Korkboden reinigen:

Als Alternative zum Essig können Sie auch Zitronensäure verwenden. Diese weist ähnlich gute Effekte auf und ist ebenfalls in den meisten Haushalten vorrätig.

Benötigte Werkzeuge:

  • Staubsauger mit weicher Bürste oder Besen mit weichen Borsten
  • Eimer mit Wasser-Essig-Mischung
  • Wischmopp oder weicher Lappen
  • Korkpflege
  • Versiegelung