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Gemüsearten im Herbst anbauen

gemuesearten-im-herbst-anbauen-Wenn Sie auch während der kalten Jahreszeit nicht auf frisches Gemüse verzichten möchten, können Sie im eigenen Garten das sogenannten Wintergemüse anbauen. Dieses gilt als winterhart und benötigt kalte Temperaturen, um prächtig zu wachsen. Auf diese Weise bekommen Sie auch im Winter alle Vitamine, die Ihr Körper benötigt, um gesund und fit zu bleiben.

Wir stellen Ihnen hier die besten Gemüsesorten vor, die Sie im Herbst anbauen und über den Winter ernten können.

Diese Gemüsesorten eignen sich für den Anbau im Herbst

Vor allem die Kohlsorten gelten als Wintergemüse und können somit im Herbst angebaut werden. Doch auch einige Salate lassen sich problemlos im Winter ernten.

  • Möhren

Selbst Kinder lieben Möhren, und das liegt sicherlich nicht nur an der tollen, orangenen Farbe, sondern auch an dem teilweise süßlichen Geschmack des Gemüses. Möhren lassen sich roh, in Salaten, in Gemüsepfannen, als Aufläufe oder als Suppen verzehren und sind somit vielseitig einsetzbar. Sie verfügen über viele Vitamine.

  • Grünkohl

Grünkohl gilt in einigen Regionen Deutschlands als wahre Delikatesse. Vor allem in Kombination mit Knackwurst oder Kasseler ist es überaus beliebt. Außerdem ist der Grünkohl reich an Vitaminen und Mineralstoffen.

  • Rosenkohl

Rosenkohl kann besonders bitter oder sehr mild sein. Ausschlaggebend ist hier die Erntezeit bzw. der Umstand, ob der Rosenkohl bereits Frost abbekommen hat. Ist dies der Fall, wird er besonders zart und lecker sein und kein bisschen bitter. Auch dieser Kohl ist sehr gesund und kann in vielen Gerichten zum Einsatz kommen. Auch als Gemüsebeigabe zu Fleischgerichten mit Kartoffeln oder Klößen eignet er sich hervorragend.

  • Porree (Lauch)

Der Porree, der auch als „Lauch“ bezeichnet wird, ist vitaminreich und lecker. Er kann unter anderem für Suppen, für Aufläufe oder als reine Gemüsebeigabe verwendet werden und schmeckt auch in Öl gebraten hervorragend.

  • Schwarzwurzel

Schwarzwurzel wird häufig von Menschen bevorzugt, die Spargel nicht gern mögen. Das Gemüse ist sehr zart und hat einen vergleichsweise milden Geschmack. Es überzeugt mit seinen gesunden Inhaltsstoffen und eignet sich hervorragend als Fleischbeigabe.

  • Pastinake

Auch die Pastinake integriert sich bestens in verschiedene Gerichte, was sie vor allem ihrem milden Geschmack zu verdanken hat. In Suppen ist dieses Gemüse ebenso gut aufgehoben wie in Aufläufen. Sie sollte mindestens eine Nacht lang Frost abbekommen, damit sie ihre volle Milde entfalten kann.

  • Spinat

Spinat hat einen sehr hohen Vitaminanteil. Er kann nicht nur klassische zu Kartoffeln gegessen, sondern auch als Salat oder als Smoothie genossen werden.

  • Feldsalat

Wie der Spinat ist auch der Feldsalat absolut robust und vielseitig einsetzbar. Besonders gut kommt sein Geschmack hervor, wenn Sie ihn für Salate verwenden.

Das sollten Sie beim Anbau der Gemüsesorten im Herbst beachten:

Gemüse Pflanzzeit Standort Ernte
Möhren Anfang September bis Ende Oktober Sonnig, am besten Lehmboden Ab der zehnten Woche nach der Aussaat sind die Möhren groß genug, um geerntet zu werden.
Grünkohl Mitte Juli bis Anfang August Sonnig bis halbschattig, feucht, nährstoffreicher Boden, gerne kalkhaltig Anfang November bis Ende des Winters (warten Sie ab, bis der Grünkohl zum ersten Mal Frost abbekommen hat, denn dann schmeckt er besonders gut.)
Rosenkohl Mitte bis Ende Juni Kalkhaltiger Lehmboden, mäßig Sonne Ende September bis Mitte März
Porree Mitte Mai bis Mitte Juni Sonnig und warm Ab Ende September
Schwarzwurzel Ab Ende März Sonnig bei sandig-lehmigen Boden und Abdeckung mit Laub oder Stroh Mitte Oktober bis Ende Februar
Pastinake Mitte März bis Ende April Nährstoffreicher Boden, sonniger Platz Anfang Oktober bis zum Winterende
Spinat Mitte bis Ende September Sonniger Platz und nährstoffreicher Boden Ende Oktober bis Anfang März
Feldsalat Ab Mitte September Nährstoffarmer Boden Ab Anfang November

 

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Brennholz selbst sägen

Brennholz richtig sägenWenn Sie einen Kamin oder eine Festbrennstoffheizung besitzen, werden Sie sich früher oder später darüber Gedanken machen müssen, wie Sie an Holz kommen. Sie können natürlich fertig gesägtes und sogar gespaltetes Holz kaufen. Allerdings kann dies schnell sehr teuer werden. Im Vergleich dazu ist es sehr viel günstiger, wenn Sie das Holz selbst sägen.

Möchten Sie Brennholz im Wald sägen, benötigen Sie einen entsprechenden Motorsägenschein sowie eine Genehmigung des Försters. Sie bekommen dann ein Gebiet zugeteilt, in dem Sie die Bäume absägen können.

Es geht jedoch auch einfacher, denn Sie können sich die Baumstämme vom Forst liefern lassen und müssen diese dann nur noch zuhause sägen. Jedoch müssen Sie nicht selbst in den Wald gehen und setzen sich somit keiner unnötigen Gefahr aus.

Was Sie beim Sägen von Brennholz beachten sollten, erfahren Sie in diesem Artikel. Wir möchten darauf eingehen, wie Sie Brennholz mit der Motorsäge sägen können.

Die Vorbereitung beim Brennholz sägen ist das A und O

Eine der wichtigsten Vorbereitungen, die Sie vor dem Sägen des Brennholzes tätigen sollten, ist der Kauf entsprechender Schutzbekleidung. Diese ist wichtig, denn beim Hantieren mit der Säge kann schnell etwas schief gehen, vor allem, wenn Sie im Umgang mit einem solchen Gerät nicht geübt sind.

Diese Schutzbekleidung ist notwendig:

  • Schutzbrille bzw. Gesichtsschutz

Damit die Sägespäne nicht in Ihr Auge gelangen – was zweifelsohne zu schweren Schäden am Auge führen könnte – sollten Sie unbedingt eine geeignete Schutzbrille tragen. Empfehlenswert ist auch ein Gesichtsschutz, der das gesamte Gesicht und eben nicht nur die Augen bedeckt.

  • Gehörschutz

Ebenso wichtig ist ein ausreichender Schutz für die Ohren, denn die meisten Motorsägen verursachen einen hohen Geräuschpegel. Auf Dauer könnte dies dem Hörvermögen schaden. Sie können zwischen Ohrenstöpseln oder Schallschutzkopfhörern wählen.

Übrigens: Den Gehörschutz benötigen Sie nur bei benzinbetriebenen Sägen. Akku-Motorsägen arbeiten deutlich leiser, sodass Sie Ihre Ohren nicht schützen müssen.

  • Spezielle Arbeitshandschuhe

Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie sich beim Sägen mit einer Motorsäge in die Hände sägen, ist gar nicht so gering, wie Sie vielleicht denken. Deshalb tragen Sie unbedingt spezielle Arbeitshandschuhe, die den direkten Kontakt der Säge mit den Händen unterbinden. Achten Sie aber darauf, dicke Handschuhe zu verwenden, in denen das Gefühl für die Säge jedoch nicht verlorengeht. Sie müssen zu jeder Zeit die volle Kontrolle über die Säge behalten können.

  • Spezielle Arbeitsstiefel

Ebenso sollten Sie spezielle Arbeitsstiefel tragen, die im vorderen Fußbereich mit einer Stahlkappe ausgestattet sind. Fällt ein Stamm zu Boden und trifft hierbei Ihren Fuß, ist der Fuß durch die Stahlkappen optimal geschützt.

  • Schnittschutzhose

Leider ist auch das Bein beim Sägen vor Verletzungen nicht sicher. Rutschen Sie ab und sägen Sie sich hierbei ins Bein, kann dies schwerwiegende Folgen haben. Tragen Sie daher immer eine geeignete Schnittschutzhose. Diese ist im vorderen Bereich verstärkt, sodass die Säge nicht sofort durch den Stoff dringen kann.

Den Stamm kürzen

Erwiesenermaßen lässt sich das Brennholz leichter sägen, wenn Sie den Baumstamm zunächst einmal in etwas kleinere Teile zerlegen. Stücke von ca. einem Meter Länge gelten als nahezu ideal, denn viele Öfen fassen 30, 40 oder 50 cm lange Stücke, die Sie später problemlos aus dem Meterstück sägen können.

Es gibt zwei Möglichkeiten, den Stamm auf das Metermaß zu bringen. Natürlich muss es nicht exakt ein Meter sein. Das Augenmaß reicht hier völlig aus.

  1. Sägen auf einer Unterlage

Diese Variante erweist sich vor allem für Ihre Haltung als vorteilhaft, denn sie schont Ihren Rücken. Außerdem eignet sie sich, wenn Sie keinen geeigneten Untergrund finden, auf dem Sie das Holz sägen können.

Am besten verwenden Sie hierzu einen Sägeböcke, sodass Sie eine Seite des Stammes problemlos hineinlegen können. Die andere Seite legen Sie auf dem Boden auf.

Durch die schräge Position des Stammes, der nun deutlich über dem Boden liegt, können Sie problemlos die Säge ansetzen. Außerdem arbeiten Sie in einer rückenschonenden Höhe. Achten Sie jedoch darauf, dass die Böcke sicher stehen und denken Sie daran, dass die abgesägten Stücke herunterfallen. Sie sollten daher eine Position einnehmen, in der Sie nicht riskieren, vom herabfallenden Stamm getroffen zu werden.

  1. Sägen direkt auf dem Boden

Sie können den Stamm jedoch auch sägen, wenn dieser auf dem Boden liegt. Hierfür müssen Sie sich weiter nach unten beugen und Sie sollten bereits einen sicheren Umgang mit der Kettensäge haben.

Wichtig:

Der Untergrund muss zwar stabil, darf aber nicht fest sein. Er sollte aus Erde oder Gras bestehen, nicht aber aus Pflastersteinen oder Beton. Schließlich ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Sie beim Sägen auf dem Boden auch den Untergrund mit der Säge erwischen. Wäre dieser steinhart, könnten Sie sich zum einen verletzen und zum anderen die Säge beschädigen.

 

Legen Sie den Stamm flach auf den Boden und sichern sie ihn vor dem Wegrollen, indem Sie einen Keil darunterlegen. Stellen Sie auf keinen Fall Ihr Bein auf den Stamm auf, um diesen zu fixieren, denn auch dies erhöht das Verletzungsrisiko erheblich.

Sägen Sie den Stamm nicht durch, sondern nur etwa zur Hälfte an. Um Meterstücken zu erhalten, sind beispielsweise bei einem fünf Meter langen Stamm vier Schnitte notwendig. Drehen Sie den Stamm danach auf die andere Seite und schneiden Sie von dort aus die andere Hälfte durch. Dieses Vorgehen verhindert, dass Sie mit der Säge den Untergrund berühren.

Die Meterstücke nochmals kürzen

Sie haben die Stämme nun auf einen Meter gekürzt, was die anschließenden Arbeiten deutlich erleichtert, denn Sie können mit den kürzeren Stücken einfacher hantieren.

Als nächstes müssen die Stücke auf das endgültige Maß gebracht werden. Wenn Sie nicht, wissen wie lang die Stücke sein dürfen, messen Sie am besten im Ofen nach, wenn dieser abgekühlt ist. Normalerweise wird auch aus der Betriebsanleitung zum Ofen hervorgehen, wie lang die Stücke sein können.

Tipp:

Wichtig ist, dass Sie das Holz rechtzeitig sägen. Es sollte beim Verheizen nur noch einen Restfeuchte von ca. 10 Prozent haben. Dies ist wichtig, damit sich kein unnötiger Rauch bildet. Auch der Ofen würde durch zu nasses Holz verschmutzen und der Schornstein würde verrußen.

Mithilfe eines entsprechenden Restfeuchtemessgerätes, welches Sie in jedem Baumarkt günstig kaufen können, finden Sie problemlos heraus, wie nass das Holz noch ist.

Es kann sich lohnen, die Sägearbeiten bereits im Vorjahr durchzuführen und das Holz dann auch schon zu spalten, damit es ein Jahr lang Zeit zum Trocknen hat. Sie können es draußen lagern, sollten es aber mit einer Plane oder unter einem Dach vor Regen und Schnee schützen.

 

Um das Meterstück zu kürzen, arbeiten Sie am besten mit einem Sägebock. Legen Sie das Holz dort hinein und schneiden Sie es auf das gewünschte Maß. Es ist wichtig, dass Sie einen Spanngummi verwenden, damit das Holzstück nicht herausrutschen und herunterfallen kann.

Das Holz spalten

Sehr dünne Äste oder Zweige müssen Sie natürlich nicht spalten. Diese können vom Ofen problemlos verarbeitet werden. Damit die Glut möglichst lange gehalten und das Holz sauber verbrannt wird, sollten Sie dicke Stämme jedoch spalten bzw. hacken, sodass einzelne, dünne Scheite entstehen.

Sie benötigen hierfür neben der Schutzbekleidung einen Hackeklotz sowie eine Spaltaxt und ggf. ein Beil.

Stellen Sie den Hackeklotz auf. Diesen müssen Sie übrigens nicht kaufen. Sie können ihn aus einem dicken Baumstamm einfach selbst „bauen“. Sägen Sie ein Stück von ca. 60 bis 80 cm Länge (je nach Körpergröße) ab, sodass es eine angenehme Arbeitshöhe hat. Stellen Sie den Klotz nun auf. Er muss gerade stehen und darf in keiner Weise wackeln.

Oben drauf stellen Sie nun hochkant das zu spaltende Holz. Halten Sie dieses auf keinen Fall fest. Holen Sie nun mit der Spaltaxt aus und hacken Sie das Holz in feine Scheite. Es kann bei dicken Stämmen nötig sein, diese mehrfach zu spalten.

Wenn Sie noch nie mit einer Axt gearbeitet haben, führen Sie am besten vorher einige Probehiebe aus, die in den Hackeklotz hineingehen können. So bekommen Sie ein Gefühl für dieses Werkzeug. Wichtig ist, dass Sie stets einen sicheren Stand haben, damit Sie sich auf keinen Fall in die Finger oder gar ins Bein hacken.

Garten

Kaminholzständer selbst bauen

Kaminholzständer bauenUm Kaminholz im Freien trocken zu lagern, sollten Sie am besten einen kleinen Unterstand bauen. Dieser wird auch als „Kaminholzständer“ bezeichnet.

Wie Sie einen solchen Ständer selbst bauen und hierbei richtig viel Geld sparen können, erfahren Sie in dieser Anleitung.

Anleitung Kaminholzständer selbst bauen:

  1. Lackieren oder Streichen Sie zunächst alle Hölzer zum Schutz vor Verwitterung. Lassen Sie die Farbe mindestens 24 Stunden lang trocknen.
  2. Nehmen Sie zuerst zwei kurze Dachlatten zur Hand und legen Sie diese der Länge nach im Abstand von zwei Metern flach vor sich.
  3. Danach nehmen Sie zwei Dachlatten in der Länge 200 cm und legen diese ebenfalls flach auf den Boden, sodass ein Rahmen entsteht. Die Enden der langen Dachlatten liegen links und rechts auf der kurzen Latte auf. Sie erhalten hierdurch eine Grundfläche von 200 x 60 cm.
  4. Schrauben Sie nun durch die unteren Latten hindurch, sodass die oberen Latten fixiert werden und ein stabiler Rahmen entsteht.
  5. Nehmen Sie danach weitere drei kurze Dachlatten zur Hand und verteilen Sie diese in gleichmäßigen Abständen unter den langen Dachlatten. Sie dienen als zusätzliche Füße und bieten hierdurch mehr Stabilität. Legen Sie sie in dieselbe Richtung, wie die kurzen Dachlatten an den Außenseiten und schrauben Sie sie an die langen Dachlatten an.
  6. Nehmen Sie zwei weitere lange Dachlatten zur Hand und legen Sie diese in Querrichtung flach auf den Rahmen auf. Diese werden links und rechts an den kurzen Dachlatten sowie an den untenliegenden kurzen Dachlatten mit Schrauben befestigt.
  7. Führen Sie die Schritte 2 bis 6 erneut durch, um den Rahmen für das Dach anzufertigen.
  8. Stellen Sie danach die vier Kanthölzer auf den unteren Rahmen, und zwar jeweils genau in die Ecke. Die zwei langen Kanthölzer befinden sich an der Hinter- und die zwei kurzen Kanthölzer an der Vorderseite, sodass das Dach später ein Gefälle bildet.
  9. Schrauben Sie die Kanthölzer von unten her am Bodenrahmen fest. Danach legen Sie das Dach auf und schrauben die Kanthölzer nun auch von oben durch das Dach fest.
  10. Für mehr Stabilität werden nun die Seiten verstärkt. Hierfür befestigen Sie zwei kurze Dachlatten an der linken und an der rechten „Außenwand“ im oberen Bereich. Diese verlaufen in derselben Richtung wie die übrigen kurzen Latten. Messen Sie am vorderen Kantholz 15 cm von oben ab und legen Sie die Dachlatte dort an. Mit einer Wasserwaage ermitteln Sie, wann die Latte gerade anliegt und fixieren Sie nun mittels Schrauben an den Kanthölzern.
  11. Nun teilen Sie pro Seite jeweils zwei Dachlatten in der Länge 80 cm zwischen den Außenpfosten gleichmäßig auf und befestigen diese sowohl unten als auch oben an den kurzen Dachlatten.
  12. Als letztes muss die Dachpappe im oberen Bereich aufgebracht werden, damit es später nicht durchrechnet.
  13. Nun können Sie das Holz einstapeln.

Tipp:

Sie können diesen Ständer auch für die Lagerung von Kaminholz in der Wohnung verwenden. Passen Sie die Größe einfach Ihrem individuellen Bedarf an.

Benötigtes Werkzeug:

  • Zollstock
  • Akkuschrauber oder Schraubenzieher
  • Pinsel
  • Wasserwaage

Benötigte Materialien:

  • 2 Kanthölzer in der Länge 200 cm, 5 x 5 cm
  • 2 Kanthölzer in der Länge 195 cm, 5 x 5 cm
  • 4 Dachlatten in der Länge 180 cm
  • 8 Dachlatten in der Länge 200 cm
  •  Dachlatten in der Länge 200 cm
  • 12 Dachlatten in der Länge 60 cm
  • Dachpappe
  • Farbe oder Lack
  • Schrauben
  • Metallwinkel
Garten

Garten winterfest machen

Garten Winterfest machenDamit im Frühjahr nicht das böse Erwachen kommt, weil alle Pflanzen im Garten eingegangen sind, der Teich kaputt ist und die Gartenmöbel auseinanderfallen, sollten Sie Ihren Garten unbedingt winterfest machen.

Was Sie diesbezüglich beachten sollten, erklären wir Ihnen in diesem Artikel.

Bäume und Sträucher auf den Winter vorbereiten

Der Herbst ist die ideale Zeit für den Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern. Vor allem bei Obstbäumen ist dies wichtig, damit diese auch im kommenden Jahr wieder schön treiben und viel Obst tragen.

Schneiden Sie die Bäume und Sträucher vor dem ersten Frost zurück. So haben die Pflanzen noch ausreichend Zeit, sich zu regenerieren, ehe der Kälteeinbruch ihnen möglicherweise zu schaffen macht.

Gehen Sie am besten folgendermaßen vor:

  • Entfernen Sie als erstes alle toten Äste und Zweige. Diese erkennen Sie daran, dass sie braun sind und kaum Blätter haben, geschweige denn Blüten hatten. Verwenden Sie immer eine Baum- oder Astschere bzw. eine geeignete Säge.
  • Schneiden Sie zu lange Äste bei Obstbäumen ca. um die Hälfte zurück. Dies erleichtert Ihnen zum einen die Obsternte und trägt dazu bei, dass die vorhandenen Äste im kommenden Jahr mehr tragen.

Achtung

Heckenpflanzen sollten Sie im Frühjahr zurückschneiden.

Pflanzen, Bäume und Sträucher optimal schützen

Sehr kleine oder geschwächte Bäume sollten ebenso vor dem Winter geschützt werden, wie empfindliche Sträucher oder Pflanzen, die keineswegs im Freien überwintern sollten.

Gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Bringen Sie alle nicht winterharten Pflanzen in einen geschützten Raum. Dies kann ein Wintergarten, ein Keller oder das Wohnzimmer sein. Auch ein gut gedämmter Schuppen eignen sich zum Unterstellen der Pflanzen.

Übrigens sollten Sie die Pflanzen auch im Winter regelmäßig gießen. Sie benötigen zwar weniger Wasser, müssen dieses jedoch bekommen, um weiter wachsen und gedeihen zu können.

  • Kleine Bäume und Sträucher, die im Freien überwintern können, aber geschwächt sind oder die noch nicht genug gewurzelt haben, müssen besonders geschützt werden. Decken Sie den Boden im Areal des Wurzelballens beispielsweise mit Stroh ab oder geben Sie eine dicke Schicht Rindenmulch darüber. Die Pflanze selbst können Sie in Flies einwickeln oder durch das Überziehen eines Jutesackes schützen. Auch Topfpflanzen, die im Freien überwintern können, sollten auf diese Weise geschützt werden.
  • Decken Sie die Beete mit einer Schicht Rindenmulch ein oder verwenden Sie Stroh, um alle kleinen Blumen zu schützen.

Tipp

Den Rindenmulch können Sie selbst herstellen. Geben Sie einfach die vom Zurückschneiden der Bäume übriggebliebenen Äste in einen Gartenhäcksler. Auf diese Weise verwenden Sie die Rohstoffe weiter und müssen kein Geld für die Anschaffung des Rindenmulchs ausgeben.

Den Rasen auf den Winter vorbereiten

Damit der Rasen sowohl Frost als auch eine mögliche Belastung durch Schnee unbelastet übersteht, sollten Sie auch diesen optimal auf den Winter vorbereiten.

Gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Rechen Sie den Rasen gründlich ab, damit kein Laub darauf liegen bleibt.
  • Mähen Sie den Rasen letztmalig.
  • Düngen Sie den Rasen anschließend. Sie können hierfür entweder einen speziellen Rasendünger verwenden oder eine Schicht Kalk auftragen.

Den Garten aufräumen, um Gartenmöbel und -Geräte zu schützen

Auch wenn Sie denken, dass Ihre Terrasse überdacht ist und die darauf stehenden Gartenmöbel geschützt sind, sollten Sie diese besser in einem sicheren Raum lagern oder sie zumindest abdecken. Kalte Winter können andernfalls den Materialien schaden. Kunststoff wird brüchig und Holz verbleicht stark, sodass im Frühjahr möglicherweise ein Anstrich notwendig wird.

Wir empfehlen, alle Gartenmöbel und -Geräte sicher in einem Schuppen, in der Garage oder an einem anderen geschützten Ort unterzustellen. Dies gilt auch für kleine Brunnen oder Wasserpumpen. Diese können durch den Frost kaputtgehen. Auch Gartenschläuche und Rasensprenger können zerfrieren und sollten daher über den Winter an einem wärmeren Ort aufbewahrt werden.

Gartenteich auf den Winter vorbereiten

Wenn möglich, pumpen Sie den Gartenteich ab. Goldfische können über den Winter auch in einer Wanne im Keller überleben.

Falls Sie den Teich nicht abpumpen können, sollten Sie zumindest dafür sorgen, dass er nicht komplett zufrieren kann, damit die darin lebenden Fische auch im Winter ausreichend Sauerstoff bekommen. Hier hilft es, einige Styroporplatten auf dem Teich zu verteilen. Durch diese stecken Sie ein Rohr, durch welches Luft ins Wasser gelangt.

Dachrinnen reinigen

Ab dem Herbst müssen wir wieder mit mehr Niederschlag rechnen und auch das Tauwasser im Winter wird durch die Dachrinnen abgeleitet. Umso wichtiger ist es, dass die Rinnen im Herbst gründlich vom Schmutz befreit werden. Denken Sie auch an die Reinigung der Fallrohre.

Garten

Windlicht selbst basteln

Vor allem in der kalten, dunklen Jahreszeit erweisen sich Windlichter als wohltuende Dekoration. Doch auch im Sommer können sie ein wunderschönes Flair zaubern, beispielsweise, wenn Sie bis in die Nacht hinein auf der Terrasse sitzen.

Windlichter können Sie selbstverständlich im Handel kaufen. Allerdings können diese auch kinderleicht selbst gebastelt werden.

Wie Sie dies mit wenigen Materialien und vor allem kostengünstig selbst schaffen, erklären wir Ihnen in der nachfolgenden Anleitung.

Anleitung Windlicht selbst bauen:

  1. Als erstes muss das Glas vorbereitet werden. Wenn Sie mit einem Konservenglas aus dem Handel arbeiten, müssen Sie zunächst das Etikett entfernen. Dies gelingt am besten, indem Sie das Glas einige Minuten lang in kochendes Wasser legen. Hierdurch haben Sie die besten Chancen, dass sich der Kleber rückstandslos löst. Wischen Sie das Glas – egal welches Sie letztendlich verwenden möchten – von innen und außen sauber ab, sodass keinerlei Staub oder Fett mehr daran haften.
  2. Danach beginnen Sie mit der äußeren Dekoration. Hierfür können Sie beispielsweise Tortenunterleger mit Spitze verwenden. Diese bestehen aus hochwertigem Papier und lassen sich kinderleicht ankleben und verarbeiten. Schneiden Sie die gewünschten Spitzenelemente aus dem Unterleger aus und kleben Sie diese in der favorisierten Form von außen um das Glas herum.
  3. Anschließend können Sie das Kunstwerk mit Dekorbändern – beispielsweise aus Bast oder Jute – verschönern. Sie können oben oder in der Mitte des Glases angebracht werden. Wichtig ist, dass Sie sie stark fixieren, damit Sie nicht nach unten rutschen.
  4. Wenn Sie mit kleinen Anhängern arbeiten möchten, können Sie diese an den Bändern befestigen. Leichte Holzschablonen eignen sich hier besonders gut. Kleine Herzen oder Blätter sowie Sterne sind sehr begehrt und zaubern einen wunderschönen Look. Sie können aber auch mit Kunstblüten, Filz oder anderen leichten Dekorelementen arbeiten.
  5. Anschließend stellen Sie die Kerze in das Windlicht hinein. Verwenden Sie eine kleine Stumpenkerze oder ein Teelicht.
  6. Es ist übrigens auch möglich, das Glas nur von innen zu dekorieren und außen überhaupt keine dekorativen Elemente zu verwenden. Füllen Sie beispielweise Sand oder Dekosteine in das Glas und stellen Sie danach die Kerze hinein. Ihrer Fantasie sind bei der Gestaltung der Windlichter keinerlei Grenzen gesetzt.

Tipp:

Auch Blechdosen oder gar Brotbeutel eignen sich hervorragend, um Windlichter unterschiedlicher Art herzustellen.

Benötigtes Werkzeug:

  • Schere
  • Bastelleim

Benötigte Materialien

  • Glas (beispielsweise großes Trinkglas oder Einweckglas)
  • Kerzen
  • Dekoration
Garten

Tomaten Gewächshaus selbst bauen

Tomaten Gewächshaus selbst bauenTomaten aus dem eigenen Garten sind geschmacklich kaum zu toppen. Außerdem wissen Sie genau, wie die Tomaten gedüngt werden, sodass Sie garantiert chemiefrei leben. Damit die Tomaten besonders gut gelingen, werden Sie am besten in einem Gewächshaus gezüchtet. Dieses können Sie ganz einfach selbst bauen. Wie dies gelingt, erklären wir in dieser praktischen Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Anleitung Tomaten Gewächshaus selbst bauen:

  1. Schachten Sie als erstes die Löcher für die Bodenhülsen aus. Die Grundfläche des Gewächshauses beträgt 1 x 2 m. Die Bodenhülsen werden folglich in einem Rechteck angebracht. Auf der Vorderseite schachten Sie 3 Löcher mit einem Abstand von jeweils 1 m. Auf der Rückseite schachten Sie ebenfalls 3 Löcher mit einem Abstand von jeweils 1 m. Der Abstand zu den vorderen Pfosten beträgt 1 m.
  2. Stellen Sie nun jeweils eine Bodenhülse in ein Loch und betonieren Sie diese ein, sodass das Gewächshaus später eine sehr gute Stabilität erhält. Stellen Sie mit einer Wasserwaage sicher, dass die Pfosten alle in derselben Höhe eingegraben sind.
  3. Schrauben Sie die als Pfosten geplanten Kanthölzer in die Bodenhülsen ein.
  4. Von vorne links nach vorne rechts sowie von hinten links nach hinten rechts legen Sie die für die Dachablage geplanten Kanthölzer auf und schrauben diese an den Pfosten fest. Sie können hierzu Metallwinkel verwenden, um eine bessere Stabilität zu erzielen.
  5. Legen Sie nun die erste Dachlatte an. Diese geht vom vorderen, linken Pfosten zum hinteren, linken Pfosten. Schrauben Sie diese an. Die weiteren Dachlatten legen Sie jeweils in einem Abstand von 50 cm oben auf und befestigen diese ebenfalls.
  6. Sowohl im Dachbereich als auch ringsherum bringen Sie danach die Gewächshausfolie an. Verwenden Sie hierfür den Bau-Tacker. Sparen Sie lediglich den vorderen, linken Bereich zwischen dem linken und dem mittleren Pfosten aus.
  7. Bringen Sie an den linken Pfosten sowie an den oberen und unteren Bereich zwischen dem linken und dem mittleren Pfosten die Unterseite des Klettbandes an.
  8. Schneiden Sie ein Stück Gewächshausfolie zurecht, sodass diese später als Tür zwischen dem linken und dem mittleren Pfosten dient.
  9. Fixieren Sie die rechte Seite der Folie mit dem Bau-Tacker am mittleren Pfosten.
  10. Bringen Sie nun die Oberseite des Klettbandes an der linken Seite der Folie sowie im oberen und im unteren Bereich an.
  11. Dir Tür lässt sich mittels Kletterschluss öffnen und schließen.
  12. Sie können nun das Gewächshaus mit den Tomaten bepflanzen.

Tipp:

Bauen Sie niemals Tomaten und Gurken in demselben Gewächshaus an. Beide Sorten haben unterschiedliche Ansprüche an die Belüftung, sodass Sie nicht kompatibel sind.

Benötigtes Werkzeug:

  • Spaten
  • Schaufel
  • Wasserwaage
  • Gummihammer
  • Akkuschrauber
  • Bau-Tacker
  • Schere

Benötigtes Material:

  • 6 Bodenhülsen für Kanthölzer 8 x 8 cm
  • 6 Kanthölzer 8 x 8 cm für die Pfosten, Länge 1,80 m
  • 2 Kanthölzer 8 x 8 cm für die Dachablage, Länge 2,00 m
  • 6 Dachlatten, Länge 1,00 m
  • Fertigbeton oder Zement, Kies, Wasser und Kalk
  • Schrauben
  • Metallwinkel
  • Gewächshausfolie
  • Klettband
Garten

Kohlrabi selbst anbauen

Kohlrabi selbst anbaueKohlrabi ist ein leckeres Gemüse, welches Sie spielend einfach im eigenen Garten anbauen können. Was Sie diesbezüglich beachten und wie Sie vorgehen sollten, erklären wir Ihnen nachfolgend.

Die einfachste Form des Anbaus von Kohlrabi ist übrigens, wenn Sie Setzlinge verwenden, die Sie im Landhandel, im Baumarkt oder auch in einigen Supermärkten innerhalb der Saison kaufen können. Wir beschreiben hier den Anbau mit vorgezogenen Setzlingen.

Anleitung Kohlrabi selbst anbauen:

  1. Wählen Sie Ende März bzw. Anfang bis Mitte April einen halbschattigen Platz im Garten aus, an dem Sie den Kohlrabi pflanzen möchten.
  2. Wichtig ist ein nährstoffreicher Boden. Damit Sie diesen erhalten, können Sie etwas Gemüsedünger unter die vorhandene Erde mischen.
  3. Danach lockern Sie den Boden mit einem Spaten etwas auf.
  4. Wenn Sie eine kleine Kohlrabi-Sorte anbauen möchten, reicht ein Pflanzabstand von 25 x 30 cm vollkommen aus. Größere Sorten benötigen jedoch mehr Platz. In diesem Fall sollten Sie einen Pflanzabstand von ca. 35 x 50 cm wählen.
  5. Buddeln Sie kleine Löcher, die gerade so groß sind, dass der bisherige Wurzelballen hineingesetzt werden kann.
  6. Nehmen Sie die Setzlinge aus der Pflanzschale und setzen Sie einzeln die Löcher.
  7. Geben Sie nun die restliche Erde wieder hinein, um die Löcher aufzufüllen.
  8. Gießen Sie die Pflanzen direkt nach dem Einbuddeln zum ersten Mal, um zu garantieren, dass Sie besonders gut anwachsen.
  9. Von nun an sollten Sie sie einmal täglich (nicht während der Mittagssonne!) gießen.
  10. Die Ernte des Kohlrabis erfolgt je nach Sorte nach ca. 12 bis 15 Wochen.

Tipp:

Kohlrabi eignet sich nicht nur ganz hervorragend als Rohkost, sondern kann auch für Suppen, Aufläufe oder Pürees verarbeitet werden.

Benötigtes Werkzeug:

  • Kleine Schaufel
  • Spaten

Benötigtes Material:

  • Kohlrabi-Setzlinge
  • Gemüsedünger
GartenHeimwerkenKüche

Öllampe selbst bauen

Öllampe selbst bauenEine Öllampe ist der Hingucker auf der Terrasse, dem Balkon oder im Garten. Wir möchten Ihnen in dieser praktischen Anleitung Schritt für Schritt erklären, wie Sie eine Öllampe selbst bauen, und zwar mit wenigen Mitteln und möglichst kostengünstig.

Anleitung Öllampe selbst bauen:

  1. Bohren Sie in die Mitte des Deckels mit dem großen Metallbohrer ein Loch.
  2. Stecken Sie das Röhrchen aus Metall durch den Deckel, und zwar so, dass am oberen Ende des Deckels lediglich ein kurzes Stück von maximal 2 cm herausschaut.
  3. Nun schrauben Sie von oben und von unten jeweils eine Mutter dagegen, sodass das Röhrchen nicht verrutschen kann.
  4. Mit dem dünnen Bohrer bohren Sie ein weiteres Loch in den Deckel, dass sich jedoch nicht in der Mitte befinden muss. Durch dieses Loch wird nichts durchgesteckt. Es dient lediglich der Belüftung, damit die Öllampe später brennt.
  5. Stecken Sie nun den Docht durch das Röhrchen. Er sollte am oberen Ende nur geringfügig herausschauen.
  6. Anschließend geben Sie die Dekoration in das Glas.
  7. Nun füllen Sie es mit dem Pflanzenöl auf.
  8. Verschrauben Sie nun das Glas, indem Sie den Deckel aufsetzen.
  9. Sie können die Öllampe nun verwenden.

Tipp:

Wenn Sie eine Öllampe mit duftendem Effekt bauen möchten, geben Sie entsprechende Essenzen einfach hinzu. Etwas Pfefferminze oder Zitronensaft eignen sich hervorragend, denn sie verströmen einen frischen, jedoch unaufdringlichen Duft, der die Gemüter erhellt.

Benötigtes Werkzeug:

  • Akkuschrauber
  • 1 dicker Metallbohrer (passend zum Röhrchen)
  • 1 sehr feiner Metallbohrer

Benötigtes Material:

  • 1 Schraubglas (Achtung: Der Deckel muss aus Metall gefertigt sein!)
  • 1 Röhrchen aus Metall mit einem Durchmesser bis maximal 1 cm (Das Röhrchen muss ein Außengewinde haben)
  • 2 Muttern, die auf das Röhrchen passen
  • 1 Docht
  • Zutaten wie Zitronenscheiben, Pfefferminze oder Tannenzapfen
  • Pflanzenöl (beispielsweise Raps- oder Sonnenblumenöl)
Garten

Erdbeersäule selbst bauen

erdbeersäule selbst bauenWerden Erdbeerpflanzen in den Boden gesetzt, nehmen diese dort oft viel Platz weg. Gerade wenn Sie nur einen kleinen Garten oder einen Balkon haben, kann es sich daher lohnen, die Pflanzen übereinander anzubringen, um die größtmöglich Ernte auf einer kleinen Fläche zu erzielen. Mit einer Erdbeersäule gelingt dies problemlos.

Wir erklären Ihnen in dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Sie eine Erdbeersäule bauen.

Anleitung Erdbeersäule selbst bauen:

  1. Schachten Sie an der Stelle, an der die Säule aufgestellt werden soll, mit dem Spaten ein Loch aus.
  2. Stellen Sie die Säule hinein und geben Sie etwas Beton um die Säule herum, damit diese optimal fixiert wird.
  3. Schneiden Sie mit einer Stichsäge viele Löcher in die Säule. Diese sollten jeweils einen Durchmesser von ca. 10 cm haben.
  4. Füllen Sie die Säule bis zur Höhe der ersten Löcher mit Blumenerde auf und setzen Sie danach einzelne Erdbeerpflanzen in die Löcher. Die Pflanzen müssen zu den Löchern hinausschauen.
  5. Danach geben Sie die nächste Schicht Blumenerde in die Löcher und fahren mit den nächsten Pflanzen fort. Wiederholen Sie den Vorgang so lange, bis die Säule bis oben hin mit der Erde befüllt und mit den Erdbeeren bepflanzt ist.
  6. Gießen Sie die Pflanzen danach an.

Tipp:

Als Alternative zu einem KG-Rohr können Sie für die Säule beispielsweise auch eine Kunststoff-Wassertonne verwenden.

Benötigtes Werkzeug zum Bauen einer Erdbeersäule:

  • Spaten
  • Schaufel
  • Stichsäge

Benötigtes Material:

  • KG Rohr mit einem Mindestdurchmesser von 20 cm in der Größe Ihrer Wahl
  • Fertigbeton oder Kies, Zement, Kalk und Wasser
  • Blumenerde
  • Erdbeerpflanzen
Garten

Kompost selbst bauen

kompost-selbst-bauenEin eigener Komposthaufen kann sich für den Garten und dessen Kulturen als sehr wichtig erweisen. Wichtig ist, dass der Kompost ausreichend belüftet wird und dass sich keine Staunässe bildet.

Was Sie beim Bau eines Komposts beachten müssen, erfahren Sie in dieser Anleitung.

Anleitung Kompost selbst bauen:

  1. Suchen Sie einen geeigneten Standort für den zukünftigen Komposthaufen aus. (Weitere Informationen hierzu finden Sie bei den Tipps)
  2. Sorgen Sie für einen ebenen Untergrund.
  3. Stellen Sie nun die 7 Europaletten so auf, dass zwei direkt aneinander liegende Kompostabteile entstehen. Die breite Seite wird jeweils auf den Boden gestellt. Eine Europalette bildet die Abtrennung zwischen den Abteilen.
  4. Die einzelnen Paletten können Sie nun mit Winkeln und Schrauben verbinden. Verwenden Sie am besten einen Akkuschrauber.
  5. Wenn Sie möchten, können Sie den Kompost vor Regen schützen. Dies tun Sie mit einer einfachen Plane, die mit Gummis am Komposter befestigt werden kann.

Tipp:

Damit die Organismen den Kompost dauerhaft gut „bearbeiten“ und der Boden mit den nötigen Nährstoffen versehen wird, sollten Sie den Haufen dauerhaft an einer Stelle belassen und den Standort nicht ständig wechseln.

Bei der Wahl des Standortes macht es außerdem Sinn, dass Sie diesen nicht allzu weit vom Haus entfernt platzieren, um lange Wege zu vermeiden. Durch die auftretenden Gerüche sollte er aber dennoch ein paar Meter vom Haus entfernt liegen.

Obendrein sollte der Weg zum Komposthaufen breit genug sein, damit Sie auch mit der Schubkarre problemlos bis dorthin gelangen.

Benötigte Werkzeuge zum bauen eines Komposts:

  • Akkuschrauber

Benötigtes Material:

  • 7 Europaletten
  • Winkel
  • Schrauben
  • Abdeckplane

Welche Dinge sind kompostierbar und was eignet sich nicht für den Komposthaufen?

NICHT kompostierbar sind:

  • Milchprodukte
  • Fleisch
  • Essensreste, die zuvor gekocht wurden
  • Pflanzenteile, die krank sind
  • Pflanzen mit Wurzelanteil
  • Restmüll und Recyclingmüll

Kompostierbar sind:

  • Gras
  • Obst- und Gemüseabfälle
  • Laub und Stroh
  • Zweige
  • Hackschnitzel
  • Mist
  • Pappe und Papier
  • Kaffeesatz
GartenHeimwerkenMöbel

Hängematte selbst bauen

Hängematte selbst bauenEine coole Hängematte sorgt für jede Menge Entspannung. Dabei ist es völlig egal, ob diese am Strand, im Garten, auf der Terrasse oder in der Wohnung steht – Die Hängematte ist einfach immer eine gute Idee.

Wir möchten dir in dieser praktischen Schritt-für-Schritt-Anleitung erklären, wie du ganz einfach eine Hängematte selbst bauen kannst.

Anleitung Hängematte selbst bauen:

  1. Damit die Hängematte garantiert stabil wird, nähst du zuerst alle Seiten um, und zwar ca. 3,5 cm. Verwende dafür am besten eine Nähmaschine sowie einen sehr starken Garn.
  2. Im zweiten Schritt nähst du alle Ränder nochmals um ca. 3,5 cm um.
  3. Als nächstes nimmst du die Ösen zur Hand und verteilst jeweils 15 Stück in gleichmäßigen Abständen an den kurzen Seiten. Schneide mit einer kleinen Schere oder mit einer Lochzange pro Öse ein Loch in den Stoff und befestige danach die Ösen.
  4. Schneide das Seil in 30 gleich lange Stücken, also ca. 1 Meter pro Seil.
  5. Nun legst du jedes Seil durch eine Öse und knotest es im Bereich der Öse fest.
  6. Führe nun die Enden der Seile zusammen und lege diese zu einer kleinen Schlinge.
  7. Verwende die Rohrschellen um die Schlingen zu fixieren, sodass diese sich nicht mehr öffnen.
  8. Nun kannst du die Hängematte an den Schlingen aufhängen.

Tipp:

Wenn du eine gute Alternative für die Wohnung suchst, kannst du auch einen Hängesessel verwenden. Dieser nimmt weniger Platz ein, ist aber mindestens genauso bequem.

Benötigtes Werkzeug:

  • Nähmaschine
  • Ösen-Werkzeug

Benötigtes Material:

  • 1 dicker Stoff in der Größe 1 x 2 m
  • Starker Garn
  • 30 Ösen mit einem Durchmesser von 2 cm
  • 1 stabiles Seil, ca. 30 Meter lang (Das Seil darf nicht dehnbar sein)
  • 2 Rohrschellen aus Metall
Garten

Vordach selbst bauen

Ein Vordach am Haus sieht nicht nur schön aus, sondern hält auch den gröbsten Schmutz sowie Schnee und Regen fern. Deshalb kann sich der Anbau eines Vordachs lohnen.

Wie Sie das Vordach selbst bauen und somit möglichst wenig Geld dafür ausgeben, erfahren Sie in diesem Artikel.

Anleitung Vordach selbst bauen:

  • Als erstes benötigen Sie ein Fundament, in welchem später die Pfosten aus Holz fixiert werden. Ein solides Fundament verhindert, dass das Dach später absackt. Messen Sie die benötigten Abstände aus und heben Sie die Löcher für die Stützbalken aus. Danach stellen Sie Bodenhülsen in die Löcher und betonieren diese ein. Die Profile dienen als Halterung für die Stützbalken.
  • Sägen Sie nun die Stützbalken auf das gewünschte Maß und fixieren Sie diese mit großen Schrauben in den Bodenhülsen.
  • Als nächstes bringen Sie den Auflagebalken an der Hauswand an. Hierbei kann es sich ebenfalls um einen Dachbalken oder um ein starkes Kantholz handeln. Wichtig ist, dass dieser Balken absolut zuverlässig befestigt wird. Verwenden Sie hierfür am besten große Schrauben für Dachbalken und fixieren Sie diese im Mauerwerk.

Damit das Dach eine geringe Neigung hat, sodass Regenwasser abfließen kann, sollte der Auflagebalken höher liegen als die oberen Enden der Stützbalken. Das Gefälle zeigt also vom Haus weg.

  • Legen Sie danach den vorderen Auflagebalken auf den Stützbalken ab und fixieren Sie diesen am besten mit stabilen Winkeln an den Stützbalken.
  • Als nächstes müssen die Dachbalken, die letztendlich das Dach tragen, aufgelegt werden. Legen Sie diese jeweils mit einem Abstand von maximal 1 Meter in Richtung vom Haus zum vorderen Stützbalken auf und fixieren Sie sie ebenfalls mittels Winkeln und großer Schrauben an den Stütz- bzw. Auflagebalken.
  • Zum Schluss müssen die Dachplatten aufgelegt werden. Sie können entweder ein Kunststoff- oder ein Glasdach verwenden. Auch ein Holzdach ist möglich. Dieses sollte jedoch zusätzlich mit Dachpappe ausgestattet werden, um den bestmöglichen Witterungsschutz zu erzielen. Schrauben Sie die Dachplatten bestmöglich fest, sodass Sie selbst einem Sturm problemlos standhalten können.

Tipp:

In einigen Fällen kann es sein, dass Sie eine Genehmigung für die Anbringung des Vordachs benötigen. Sie sollten dies zuvor beim zuständigen Bauamt erfragen und ggf. einen Bauantrag stellen.

Benötigtes Werkzeug:

  • Zollstock
  • Säge
  • Akkuschrauber
  • Bohrmaschine

Benötigtes Material:

  • 2 Bodenhülsen in der gewünschten Größe (Die Profile müssen groß genug sein, damit später die Stützbalken hineinpassen)
  • 2 Stützbalken für das Vordach (Hierbei kann es sich um Kanthölzer oder um Dachbalken handeln. Wichtig ist, dass die Balken eine hohe Last tragen können. Sie sollten daher stark sein.)
  • Lange, dicke Schrauben bzw. Schlossschrauben
  • 1 Dachbalken oder 1 sehr starkes Kantholz als Auflagebalken für die Fixierung am Haus. (Die Größe richtet sich nach der geplanten Größe des Vordachs)
  • 1 Dachbalken oder 1 sehr starkes Kantholz als Auflagefläche für die Stützbalken. (Die Größe richtet sich nach der geplanten Größe des Vordachs)
  • Stabile Winkel zur Verbindung der Balken
  • Diverse Dachbalken als Auflagefläche für das Dach. (Die Anzahl und die Größe richten sich nach der Größe des Vordachs)
  • Dachplatten aus Kunststoff oder Glas bzw. Dachplatten aus Holz in Kombination mit Dachpappe. (Die Anzahl richtet sich nach der gewünschten Größe des Vordachs)
Garten

Carport selbst bauen

Carport selbst bauen
Carport selbst bauen

Ein Carport kann für unterschiedliche Zwecke genutzt werden. Oft dient er als Unterstellmöglichkeit für Autos. Allerdings kann er auch als Abstellort für Fahrräder oder beispielsweise als überdachte Terrasse genutzt werden.

Sie können einen teuren Carport kaufen oder diesen deutlich günstiger selber bauen. Eine Voraussetzung ist natürlich handwerkliches Geschick.

Wir erklären Ihnen hier, wie Sie den Carport bauen können.

Anleitung Carport selber bauen:

  • Als erstes müssen Sie für den Bau des Carports ein tragendes Fundament errichten. Es reicht aus, wenn Sie die Löcher, in denen später die Standpfosten montiert werden, ausheben. Setzen danach Bodenhülsen aus Metall in die Löcher und betonieren Sie diese ein. Lassen Sie den Beton für ein bis zwei Tage aushärten, ehe Sie mit dem Aufbau des Carports beginnen. Der maximale Abstand der späteren Pfosten sollte zwei Meter nicht überschreiten.
  • Als nächstes können Sie die Standpfosten montieren. Wie groß diese sind, richtet sich nach der Größe des geplanten Carports. Wichtig ist, dass die Pfosten stabil genug sind, um die spätere Last zu tragen. Verwenden Sie daher Kanthölzer, die mindestens 10 x 10 cm breit sind. Schneiden Sie die Kanthölzer auf das gewünschte Maß zu und fixieren Sie sie an den Bodenhülsen, die Sie bereits einbetoniert haben.
  • Im dritten Schritt setzt du den Rahmen für das Carport, also die Balken, die oben an die Standpfosten anschließen und den Rahmen bilden. Am besten fixierst du die Balken mit Winkeln und großen Schlossschrauben an den Standpfosten und verbindest auch die jeweils nebeneinanderliegenden Pfosten miteinander. Du benötigst zwei lange Pfosten für die lange Seite und zwei kürzere Pfosten für die kurze Seite. Auch diese Balken sollten möglichst stark sein, um die weitere Last zu tragen.
  • Damit das Dach später auch der Witterung bzw. einer möglichen Schneelast standhält, müssen Sie als nächstes die Querverstrebungen anbringen. Sie legen in einem Abstand von maximal 1 Meter jeweils ein Kantholz quer auf den oberen Rahmen und befestigen es entweder wieder mit Winkeln oder mit sehr langen Schrauben. Diese Kanthölzer sollten stabil sein, müssen aber nicht ganz so stark sein wie die Pfosten.
  • Als Dach können Sie entweder eine Konstruktion aus OSB-Platten in Kombination mit Dachpappe oder ein Kunststoff-Welldach verwenden. Befestigen Sie die Platten mit passenden Schrauben.

Tipp:

Sie können den Carport durch etwaige Anbauten erweitern. Wichtig ist, dass Sie sich vor dem Bau beim örtlichen Bauamt erkundigen, ob der Carport genehmigt werden muss. In diesem Fall müssen Sie zunächst einen Bauantrag stellen.

Benötigtes Werkzeug:

  • Spaten
  • Säge
  • Zollstock
  • Bohrmaschine und Akkuschrauber

Benötigtes Material:

  • Bodenhülsen (Anzahl abhängig von der geplanten Größe des Carports)
  • Standpfosten (Kanthölzer in derselben Anzahl wie die Bodenhülsen und in einer passenden Größe)
  • Fertigbeton oder Zement, Kalk, Sand und Wasser
  • Große, stabile Schrauben zum Fixieren sämtlicher Balken
  • 2 lange und 2 kurze Pfosten für den oberen Rahmen (Größe je nach Größe des Carports)
  • Kanthölzer als Querbalken für das Dach (die Anzahl richtet sich nach der Größe des Carports)
  • OSB-Platten und Dachpappe oder Kunststoff-Wellplatten für das Dach
Garten

Mülltonnen Box selbst bauen

Anleitung Mülltonnen Box selbst bauen
Anleitung Mülltonnen Box selbst bauen

Mit einer Mülltonnenbox bringen Sie etwas mehr Schönheit in die Müllecke. Die Mülltonnen werden durch die Box verkleidet.

Sie können eine solche Mülltonnenbox teuer kaufen. Wenn Sie jedoch handwerklich begabt sind, können Sie sie mit wenigen finanziellen Mitteln auch einfach selbst bauen. Wir verraten Ihnen, wie das geht.

Anleitung Mülltonnen Box selbst bauen:

  • Als erstes muss das Fundament für die Pfosten gegossen werden. Heben Sie vier Löcher aus, in die später die H-Profile hineingestellt werden. Die Löcher sollten so positioniert werden, dass die Abstände jeweils ca. 10 cm breiter sind als die Länge bzw. als die Breite der Mülltonne. Sie werden in einem Viereck angeordnet.
  • Danach setzen Sie ein Bodenhülsen in den Boden und betonieren diese ein.
  • Wenn der Beton ausgehärtet ist, werden die Pfosten in die Hülsen gesteckt und mit stabilen Schrauben daran befestigt. Für die Rückseite verwenden Sie die langen und für die Vorderseite die kurzen Pfosten. Hierdurch entsteht ein Gefälle, sodass später das Regenwasser abfließen kann.
  • Sägen Sie die Latten auf die jeweils notwendige Länge. Sie müssen von einem Pfosten bis zum nächsten reichen und werden anschließend jeweils links und rechts an den Pfosten angeschraubt. An drei Seiten werden diese Latten fest verschraubt. Lediglich die Vorderseite lassen Sie aus.
  • Aus weiteren vier Latten bauen Sie einen Türrahmen. Legen Sie dazu die Latten auf den Boden und ordnen Sie diese in einem Rechteck an. Messen Sie vorher aus, wie groß die Tür sein muss. Sie können die Latten jeweils von der Rückseite mit Flacheisen verbinden, sodass der Rahmen stabil wird.
  • Haben Sie den Rahmen der Tür gebaut, können Sie auch diesen mit den Sichtschutzlatten versehen.
  • Schrauben Sie die Scharniere an der rechten oder an der linken Seite der Mülltonnenbox an, je nachdem, nach welcher Richtung Sie die Tür öffnen möchten. Danach befestigen Sie die Tür an den Scharnieren.
  • Schrauben Sie weitere vier Latten, die Sie zuvor auf die gewünschte Länge schneiden müssen, an die Oberseite der Pfosten an. Sie bilden den Rahmen für den Deckel und sollten daher flach angeschraubt werden.
  • Danach statten Sie auch den Deckel mit Sichtschutzlatten aus.
  • Die Mülltonnenbox ist nun fertig gebaut. Öffnen Sie die Tür und schieben Sie die Mülltonne in die Box hinein.

Tipp:

Sie können die Mülltonnenbox vergrößern, sodass mehrere Tonnen nebeneinander darin Platz finden.

Benötigtes Werkzeug:

  • Säge
  • Akkuschrauber

Benötigtes Material:

  • 2 Kanthölzer 5 x 5 cm. (Die Kanthölzer sind für die Rückseite der Mülltonne und sollten ca. 12 cm höher sein als die Tonne)
  • 2 Kanthölzer 5 c 5 cm. (Die Kanthölzer sind für die Vorderseite der Mülltonne und sollten ca. 10 cm höher sein als die Tonne)
  • 4 Bodenhülsen 5 x 5 cm
  • Schrauben
  • Zement, Kalk, Sand und Wasser zum Herstellen von Beton
  • Diverse Latten als Sichtschutzverkleidung. (Wie viele Latten Sie benötigen, hängt davon ab, wie stark der Sichtschutz letztendlich sein soll. Rücken Sie die Latten weit zusammen, benötigen Sie natürlich mehr, als wenn diese weiter auseinander stehen)
  • 4 Latten für den Türrahmen
  • Flacheisen aus Metall zum Verbinden der Latten des Türrahmens
  • 3 Scharniere
  • 4 Latten für den Deckel
Garten

Hochbeet selber bauen

Hochbeet selber bauen
Hochbeet selber bauen

Ein Hochbeet eignet sich hervorragend zum Pflanzen frischer Kräuter oder Salate. Sie können einen teuren Bausatz kaufen oder Sie bauen sich im Handumdrehen und ohne großen Aufwand Ihr eigenes Hochbeet. Wir erklären Ihnen in diesem Artikel, wie Sie hierbei vorgehen sollten.

Anleitung Hochbeet selber bauen:

  • Legen Sie zwei kurze und zwei lange Latten in der Form eines Rechtecks auf den Boden.
  • Befestigen Sie danach die vier Kanthölzer, sodass diese an den vier Ecken nach oben stehen. Sie können die Kanthölzer direkt mit den Latten verschrauben.
  • An der Oberseite der Kanthölzer bauen Sie einen weiteren Rahmen aus zwei kurzen und zwei langen Latten.
  • Verkleiden Sie dieses Gestell nun mit den kurzen Brettern an der kurzen und mit den langen Brettern an der langen Seite. Auch diese können Sie wieder direkt anschrauben.
  • Als hübsche Abschlusskante legen Sie oben zwei kurze und zwei lange Bretter als einen abschließenden Rahmen auf und schrauben diese ebenfalls an.
  • Nun können Sie das Hochbeet mit Erde befüllen und bepflanzen.

Tipp:

Sie können das Hochbeet auch aus Stein bauen. Es kann entweder gemauert oder als Trockenmauer gebaut werden.

Benötigtes Werkzeug:

  • Säge
  • Akkuschrauber

Benötigtes Material:

  • Diverse Bretter in der Länge, die das Hochbeet später haben soll
  • Ebenso viele Bretter in der Breite, die das Hochbeet später haben soll
  • 4 Kanthölzer in der Höhe, die das Hochbeet später haben soll
  • 4 Latten in der Breite, die das Hochbeet später haben soll
  • 4 Latten in der Länge, die das Hochbeet später haben soll
  • Schrauben
GartenMöbel

Hollywoodschaukel selbst bauen

Hollywoodschaukel selbst bauen
Hollywoodschaukel selbst bauen

Eine Hollywoodschaukel ziert jeden Garten. Vor allem, wenn bereits ein altes Schaukelgerüst vorhanden ist, oder wenn ein Dach vorhanden ist, an dem die Schaukel angebracht werden kann, erweist sich der Eigenbau als simpel.

Wir möchten Ihnen in diesem Artikel erklären, wie Sie mit einer Europalette problemlos eine Hollywoodschaukel selber bauen.

Anleitung Hollywoodschaukel selbst bauen:

  • Eine Europalette verfügt über insgesamt 5 Holzbretter. Sägen Sie die Palette in Längsrichtung durch, sodass Sie zwei Hälften erhalten. Die eine Hälfte sollte aus drei und die andere Hälfte aus zwei Brettern bestehen. Die Hälfte mit drei Brettern wird die Lehne und die Hälfte mit zwei Brettern wird die Sitzfläche.
  • Legen Sie die spätere Sitzfläche auf den Boden und stellen Sie die spätere Lehne dahinter.
  • Nehmen Sie nun die Flacheisen zur Hand und fixieren Sie diese mit Schrauben jeweils an den Außenseiten der späteren Sitzfläche.
  • Anschließend befestigen Sie die anderen Enden der Flacheisen an der Lehne, und zwar so, dass die Lehne etwas geneigt ist.
  • Danach setzen Sie die Winkel an die Rückseite der Schaukel, und zwar in den Bereich zwischen der Sitzfläche und der Lehne. Schrauben Sie die Winkel dort fest, sodass die beiden Seiten zusammengehalten werden.
  • Befestigen Sie danach die vier Metallketten an der Palette. Im Bereich der Sitzfläche werden die Ketten im seitlichen, vorderen Bereich angebracht. Im Bereich der Lehne werden die Ketten im oberen, hinteren Bereich angebracht.
  • Anschließend befestigen Sie die Ösen bzw. Haken an dem Schaukelgerüst oder an einem vorhandenen Dach. Daran werden später die Metallketten befestigt.

Tipp:

Sie können selbstverständlich auch ein Gestell für die Hollywoodschaukel bauen, wenn Sie sie nicht an einem bereits vorhandenen Gestell oder Dach befestigen können. Ebenso kann die Schaukel zusätzlich mit einem Dach ausgestattet werden.

Benötigtes Werkzeug:

  • Säge
  • Akkuschrauber

Benötigtes Material:

  • 1 Europalette
  • 2 lange Flacheisen
  • Schrauben
  • 4 Metallketten
  • 2 Ösen oder Haken
  • 2 Winkel aus Metall
Garten

Sichtschutzwand selbst bauen

Sichtschutzwand selbst bauen
Sichtschutzwand selbst bauen

Eine Sichtschutzwand sorgt für mehr Privatsphäre im Garten und wird dadurch immer beliebter. Wenn Sie eine natürlich und absolut einfach zu erbauende Sichtschutzwand möchten, eignet sich der Sichtschutz aus Bambusrohr hervorragend für Sie. Wir verraten Ihnen, wie Sie diesen errichten.

Anleitung Sichtschutzwand selbst bauen:

  • Heben Sie einen Graben in dem Bereich aus, in dem Sie den Sichtschutz installieren möchten. Der Graben sollte mindestens einen halben Meter tief sein, damit der Bambus einen optimalen Halt bekommt.
  • Setzen Sie danach die einzelnen Bambusrohre in den Graben. Je nachdem, wie dicht der Sichtschutz sein soll, entscheiden Sie, wie weit die Bambusrohre auseinander liegen sollen. Sie können Sie auch direkt aneinander setzen.
  • Schütten Sie den Graben wieder zu, indem Sie hierfür die zuvor ausgehobene Erde verwenden. Wenn Sie eine zusätzliche Stabilität wünschen, können Sie auch Beton in den unteren Teil des Grabens einfüllen und anschließend die Erdschicht auffüllen.

Tipp:

Eine ebenfalls natürliche Alternative zu Sichtschutzwänden aus Bambus ist das Setzen einfacher, schnellwachsender Heckenpflanzen.

Benötigtes Werkzeug:

  • Spaten
  • Schaufel

Benötigtes Material:

  • Diverse Bambusrohre (Die Anzahl und die Länge richtet sich nach der Größe der späteren Sichtschutzwand)
  • Beton
GartenGrill

Grillkamin selbst bauen

Grillkamin selbst bauen - Anleitung
Grillkamin selbst bauen – Anleitung

Ein gemauerter Grill im Garten sorgt für einen ganz besonderen Charme. Wenn auch Sie einen solchen Kamin zum Grillen Ihr Eigen nennen möchten, können Sie diesen ganz einfach selbst bauen. Wie dies funktioniert, erklären wir Ihnen nachfolgend.

Anleitung Grillkamin selbst bauen:

  • Damit der Grill später einen soliden, festen Stand hat, sollten Sie als erstes ein ebenes Fundament bauen. Dies kann beispielsweise eine bereits gepflasterte Fläche oder eine fertige Bodenplatte aus Beton sein. Sie können die Bodenplatte jedoch auch selbst mit Beton gießen oder pflastern. Sie sollte generell etwas größer sein als der spätere Grill.
  • Als nächstes wird die erste Schicht Klinker aufgeklebt. Hierfür verwenden Sie den sogenannte Schamottemörtel. Dieser hält den hohen Temperaturen problemlos stand. Der Mörtel wird mit einer Maurerkelle auf das Fundament aufgetragen, jedoch nur im Bereich der späteren Steinreihen.
  • Danach werden die ersten Klinker gesetzt. Beachten Sie eine Dehnungsfuge, die ca. 1 cm groß sein kann und die später beim Mauern der weiteren Reihen mit dem Mörtel verfugt wird. Gemauert wird ein U, sodass die Seitenwände sowie die Rückwand entstehen. Die Vorderseite bleibt offen. Sobald Sie die zweite Seite mauern, legen Sie den Winkel an, um sicherzustellen, dass ein 90-Grad-Winkel eingehalten wird. Verwenden Sie außerdem die Wasserwaage, um zu überprüfen, dass die Steine in Waage sind und die Mauer gerade wird.

Achten Sie darauf, dass das Loch, welches in der Mitte bleibt, nur so groß ist, wie das Grillrost, denn Sie müssen das Rost später an den Außenmauern fixieren.

  • Verwenden Sie eine Fugenkelle, um die Fugen zu begradigen. Dies sollten Sie recht schnell nach dem Setzen einer jeden Reihe durchführen, da der Mörtel schnell aushärtet.
  • Sie können mit dem Setzen der nächsten Reihe beginnen. Tragen Sie wieder den Mörtel auf und verteilen Sie diesen auch in die Fugen, sodass die Lücken gefüllt werden. Beginnen Sie an der Seite, an der Sie bereits bei der ersten Reihe begonnen haben. Allerdings arbeiten Sie jetzt im Versatz. Dies bedeutet, dass Sie nur einen halben Klinker als ersten Stein verwenden. Danach setzen Sie jeweils ganze Klinker an und das Reststück auf der anderen Seite wird wieder durch einen halben Klinker ausgeglichen. Dieser Versatz bringt eine hohe Stabilität. Beim Setzen der nächsten Reihen führen Sie immer im Wechsel als erstes einen ganzen Stein, dann wieder einen halben und so weiter.

Sie können die Steine am besten mit einer Steinsäge zerteilen.

  • Wenn Sie durch das Mauern die gewünschte Grillhöhe erreicht haben, ist es Zeit, das Grillrost anzubringen. Sie können an die Innenseiten der Klinker einfach Metallwinkel anschrauben, und zwar so, dass eine Seite des Winkels in den noch leeren Raum zeigt. Diese Seite verwenden Sie später als Ablage für das Grillrost.
  • Sie können auch in verschiedenen Höhen Winkel anbringen, um später die Höhe des Rosts zu variieren.
  • Falls gewünscht, können Sie noch eine oder zwei weitere Reihen aufmauern, damit das Rost später windgeschützt ist.
  • Unterhalb des Grillrostes befindet sich die Feuerkammer, in der die Grillkohle entflammt wird. Sie können hierfür einfach einen herkömmlichen Aschekasten verwenden. Indem Sie einige Löcher hineinbohren, bekommt er den gewünschten Zug, damit die Kohle schnell durchglüht.
  • Nachdem der Mörtel einige Tage aushärten konnte, können Sie den Grill reinigen. Hierfür verwenden Sie einen Grauschleierentferner, den Sie beispielsweise im Baumarkt erhalten.

Tipp:

Sie können den Grillkamin nach Belieben erweitern, um beispielsweise eine kleine Außenküche mit Ablagefächern sowie einem Spülbecken zu kreieren.

Benötigtes Werkzeug:

  • Wasserwaage
  • Winkel
  • Maurerkelle
  • Steinsäge
  • Fugenkelle
  • Bohrmaschine

Benötigtes Material:

  • Feuerfester Schamottemörtel
  • Klinker (Die Anzahl richtet sich nach der Größe des Grills)
  • Metallwinkel
  • Schrauben
  • Aschekasten
Garten

Feuerstelle selbst bauen

Hasenstall selbst bauenEine Feuerstelle verschönert jeden Garten und lässt abendliche Stunden zu einem tollen Abenteuer werden.

Wie Sie eine Feuerstelle im Handumdrehen selber bauen können, erklären wir Ihnen in dieser Anleitung.

Anleitung:

  1. Als erstes zeichnen Sie die runde Form an, die die Feuerstelle später haben wird. Dafür stecken Sie den Stab an der Stelle in den Boden, die später den Mittelpunkt des Kreises bilden soll.
  2. Befestigen Sie eine stabile Schnur an dem Stock. Sie sollte mindestens so lang sein, wie der halbe Durchmesser des Kreises.
  3. Am anderen Ende der Schnur befestigen Sie die Flasche mit der Sprühfarbe.
  4. Spannen Sie nun den Strick und führen Sie ihn im Kreis herum. Dabei sprühen Sie mit der Farbe den entsprechenden Kreis auf den Boden. Auf diesen setzen Sie später die Steine.
  5. Die Erde aus dem Kreis innerhalb der markierten Fläche stechen Sie nun mit einem Spaten großzügig aus. Das Loch sollte mindestens 10 Zentimeter hoch werden. Sie können es entweder ausbetonieren oder Kieselsteine hineinfüllen, um einen stabilen, nicht brennbaren Untergrund für die Feuerstelle zu haben.
  6. Auf der farbigen Linie legen Sie nun die erste Lage Steine aus. Fixieren Sie diese mit dem Mörtel und geben Sie auch auf die Steinreihe den Mörtel, um diese mit der nächsten Schicht zu verbinden.
  7. Fahren Sie mit den weiteren Steinreihen in derselben Weise fort. Drei bis vier Steinreihen werden in der Regel ausreichen.
  8. Entfernen Sie danach den überflüssigen Mörtel.

Tipp:

Sie können auch eine lose Feuerstelle bauen. Hierfür benötigen Sie Steine, die Sie lose aufeinanderstapeln können.

Benötigtes Werkzeug:

  • Spachtel
  • Stabiler Stock
  • Schnur
  • Spaten

Benötigtes Material:

  • Stapelbare Steine
  • Maurermörtel
  • Sprühfarbe
  • Beton oder Kieselsteine
Garten

Felgengrill selbst bauen

Felgengrill selbst bauenSie haben in Ihrer Garage alte Stahlfelgen gefunden und wissen nicht, was Sie damit tun können? Wie wäre es, wenn Sie mit diesen Felgen einen Grill bauen?

Wir erklären Ihnen, wie das funktioniert.

Anleitung:

  1. Als erstes nehmen Sie den Seitenschneider zur Hand und entfernen sämtliche Ventile aus den Felgen.
  2. Stapeln Sie danach die Felgen aufeinander und zeichnen Sie mit einem Edding die Aussparungen für die Kohlewanne und den Grillrost an.
  3. Verwenden Sie danach einen Winkelschleifer, um die angezeichneten Aussparungen auszuschneiden.
  4. Entfernen Sie mit einer Drahtbürste sämtliche Roststellen, die sich bereits an den Felgen gebildet haben.
  5. An der Oberseite des Grills befindet sich später ein Deckel, der den Grillrost etwa bis zur Hälfte bedeckt. Diesen Deckel fertigen Sie aus einem Stück starken Blech an. Legen Sie das Blech auf den Boden und setzen Sie eine der Felgen darauf. Zeichnen Sie die Umrisse der Felge an, um die richtige Deckelgröße zu bekommen. Schneiden Sie die runde Form aus und teilen Sie sie in der Hälfte. Zum Ausschneiden verwenden Sie ebenfalls den Winkelschleifer.
  6. Zeichnen Sie nun im Deckel die Aussparung für das Kaminrohr an. Stellen Sie das Kaminrohr auf den Deckel, um das richtige Maß zu erhalten. Danach schneiden Sie das Durchführungsloch aus.
  7. Kürzen Sie das Kaminrohr auf die gewünschte Größe.
  8. Setzen Sie die Felgen nun wieder aufeinander und achten Sie darauf, dass sämtliche Öffnungen passgenau sind. Anschließend können Sie die Felgen miteinander verschweißen.
  9. Den Abschluss nach oben bildet der Deckel, durch den das Kaminrohr gesteckt wird.
  10. Anschließend fahren Sie mit der Lackierung fort. Verwenden Sie einen hochwertigen Ofenlack in der Farbe Ihrer Wahl und sprühen Sie diesen in mehreren Schichten auf. Lassen Sie die jeweilige Schicht vollständig trocknen, ehe Sie mit der nächsten Lackschicht fortfahren.
  11. Legen Sie danach ein passgenaues Grillrost in die entsprechende Öffnung ein.

Tipp:

Platzieren Sie den Grill auf einem feuerfesten Untergrund. Hierzu eignet sich beispielsweise eine betonierte oder eine gepflasterte Fläche. Der Ofen verursacht eine starke Hitze.

Benötigtes Werkzeug:

  • Seitenschneider
  • Winkelschleifer
  • Drahtbürste
  • Schweißgerät

Benötigtes Material:

  • Felgen
  • 1 starkes Blech
  • 1 Kaminrohr
  • Ofenlack
  • Grillrost