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Laufgatter für Japanische Legewachteln

Legewachteln sind die perfekte Alternative für alle, denen Hühner schon zu groß sind: Bereits 2 m² Grundfläche genügen für die Haltung von 6 bis 8 Wachteln. Diese legen in der Hobbyhaltung rund 200 Eier im Jahr – da geht ordentlich Futter durch. Wer nicht ständig reine machen will, baut ein Laufgatter für Japanische Legewachteln, welches sich ohne Boden auf der Rasenfläche verrücken lässt. 

Was muss das Laufgatter können?

  • es darf nicht zu schwer, also nicht zu groß werden
  • der untere Rahmen muss gelegentlicher Nässe gut standhalten
  • wer an die Wachteleier möchte, muss in das Laufgatter gelangen
  • Beutegreifer müssen draußen bleiben
  • die Legewachteln benötigen eine geschützte Stelle
  • alles muss sich leicht mit einfachen Werkzeugen bauen lassen

Wie beginnen wir die Arbeiten?

Schicker sieht es aus, wenn die Seiten nach oben etwas schräg zulaufen. Es wird also ein Rahmen für den Boden und ein schmalerer für die Decke gebaut. Der Rahmen für den Boden kann aus Lärche (günstiger) oder Eiche bestehen, 4 x 4 cm Konstrunktionsleisten bieten sich an. Beide Hölzer gelten als nässebeständig. Für die nicht aufliegenden Hölzer wäre Kiefer geeignet und günstiger. Fichte ginge auch, sie ist aber nicht so beständig gegen gelegentliche Feuchtigkeit. 

Die Seitenstreben müssen an den Enden im passenden Winkel schräg sein, damit sie auf dem Bodenrahmen stehen. Sie können seitlich oder unterhalb des Deckenrahmens anliegen. Vorher werden jedoch vom Deckenrahmen von den Ecken zum Bodenrahmen vier Hölzer eingebaut, die alles stabilisieren. Außerdem bildet ein Kopfende damit den Türrahmen für die Einbautür. Diese wird wieder aus einem Holzrahmen montiert und soll eine Strebe zur Stabilisierung haben.

Ganz wichtig: Die Abstände der seitlichen Senkrechten müssen exakt so breit auseinanderliegen, wie die Drahtrolle breit ist. Der punktgeschweißte und feuerverzinkte Draht soll eine Lochgröße von nicht größer als 12 zu 12 mm aufweisen, die Drahtstärke soll bei mindestens einem mm liegen. Das hält die klassischen Beutegreifer sicher fern. 

Wenn die Breite des Laufgatters beispielsweise bei 1,60 m liegt und die Länge bei 2,60 m, dann bleiben längs 60 cm über. Diese werden zum Kopfende und zu den Seiten mit einer 6 mm starken beständigen Siebdruckplatte verbaut. Nach oben soll die Siebdruckplatte ruhig noch ein Stück länger sein. Das gibt Schutz vor Wetter und Sonne. 

Die Seitenteile können als Erstes mit dem Schutzdraht bespannt werden. Dieser kann mit verzinkten Drahtschlaufen oder mit Schrauben und Unterlegscheiben fixiert werden. Erst dann kommen die Siebdruckplatten darauf, die den Draht überlappen dürfen.

Zum anderen Kopfende wird die Tür mit wetterbeständigen Scharnieren angebracht. Gegenüberliegend wird noch ein Riegel benötigt, schon schließt sie sicher. Wer noch Magneten für Kühlschränke anbringt, kann die Tür hinter sich zuziehen.

Die Höhe des Laufgatters muss hoch genug sein, um noch geduckt hineinzugelangen. Alternativ kann diese Tür wegbleiben, um das Gebilde insgesamt niedriger zu bauen. Zum Einsammeln der Eier wird die Klappe nach oben geöffnet. ABER Wachteln heben aus dem Stand ab und sind weg. Der Windschutz müsste dann eine Kiste sein, die sich schließen lässt. Diese Kiste soll noch Öffnungen für die Arme haben, um die Eier in dieser einsammeln zu können. Besser ist es, eine Tür zu einem Ende zu haben, die sich zuziehen lässt. 

Letztendlich soll ein Laufgatter für Wachteln mit zwei bis vier m² Grundfläche entstehen, das für 6 bis 12 Wachteln Platz bietet. Dieses ist zu allen Seiten mit Siebdruckplatten oder Marderdraht geschützt. Das Gebilde muss noch leicht genug sein, um es vorsichtig auf dem Rasen ziehen zu können. Schon haben die Legewachteln eine frische Stelle. Man selber braucht nur Futter und Wasser zu geben, das Ausmisten entfällt jedoch. 

Tipps für das Wachtel-Laufgatter

Die Längshölzer des Bodenrahmens können etwas länger sein und zu den vorderen Enden abgerundet werden. Wenn sie anstelle von 4 x 4 mit 4 x 5 cm kalkuliert werden, liegt das Gewicht auf ihnen. Das Wachtelgatter lässt sich wie ein Schlitten ziehen. Die andere Möglichkeit wäre, die Kufen zu den Seiten zu planen und mit zwei Personen zu den Kopfenden zu arbeiten.

Nach Westen ist die Wetterseite. Schneidiger Regenwind kommt meistens aus dem Westen. Deswegen kann die geschlossene Seite nach Westen weisen. 

Wenn die geschlossene Seite nach oben noch eine kleine Luftöffnung hat, kann sich im Hochsommer die Hitze nicht stauen. Die dunklen Siebdruckplatten heizen sich immerhin auf. 

Für unebene Rasenflächen sind kleinere Laufgatter die besseren. Auf die Länge können die Unebenheiten sonst zum Aus- oder auch Einbruch einladen. Für verschiedene Beutegreifer genügen kleinste Spalten, andere graben sich den Weg frei. Liegt alles eben auf, ist die Gefahr am geringsten. 

Wer nicht täglich in das Wachtelgatter steigen möchte, kann es auch alle paar Tage machen – die Wachteleier werden sich schon ein paar Tage halten, solange sie nicht in der prallen Sommersonne liegen. Deswegen lohnt es sich, Wachtelhäuser für die Eiablage in den Schutzbereich zu stellen. Außerdem benötigen Wachteln für die artgerechte Haltung auch ein Sandbad. 

Zur Information: 

Dieses Wachtelgatter ist eher die Unterbringung für Frühjahr bis Herbst – für den Winter müsste der Schutzbereich länger sein sowie ein Bereich mit Einstreu die Kälte abhält. Besser ist es, die Wachteln im Winter in einem Nebengebäude unterzubringen. 

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Bambus Sichtschutz selbst bauen

Bambus Sichtschutz selbst bauenEin Bambus Sichtschutz erweist sich für nahezu jede Gartenform als hervorragende Möglichkeit, sich vor den Blicken von außen zu schützen. Ob in der Sitzecke, vor dem Pool oder am Sandkasten. Der Bambus Sichtschutz bietet optimalen Schutz und gleichzeitig einen edlen, naturnahen Stil.

Doch kaufen Sie einen Bambus Sichtschutz kann dies schnell ins Geld gehen. Wir empfehlen Ihnen daher, den Bambus Sichtschutz selbst zu bauen. Wie dies funktioniert, erfahren Sie in dieser praktischen Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Anleitung Bambus Sichtschutz selbst bauen

  1. Im ersten Schritt errichten Sie den Rahmen für den Bambus Sichtschutz. Für diesen benötigen Sie drei Bambusrohre. Legen Sie zwei Rohre vor sich auf den Boden, und zwar in Längsrichtung. Der Abstand zwischen den Rohren sollte die gewünschte Breite des Sichtschutzes haben, bzw. etwas kürzer sein als die Bambushalme.
  2. Anschließend nehmen Sie das dritte Rohr zur Hand und zeichnen mit einem Bleistift und dem Zollstock der Länge nach die Hälfte des Rohres an.
  3. Sägen Sie dieses Rohr dann mit der Stichsäge in der Hälfte durch. Es dient später als Abdeckung des Sichtschutzes.
  4. Das halbe Rohe legen Sie an der Oberseite quer von der linken bis zur rechten Stange, die bereits auf dem Boden liegen. Die Öffnung zeigt nach unten, also in Ihre Richtung.
  5. Anschließend schrauben Sie jeweils auf der Vorder- und auf der Rückseite der nach unten verlaufenden Balken in einer Höhe von ca. 15 cm (von oben her gerechnet) einen Metallhaken an.

Alternativ sägen Sie mit der Stichsäge jeweils ein großes Loch in diesen Bereich und schieben später die dickeren, kürzeren Äste durch die Löcher. Die Äste müssen lang genug sein, um sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite ca. 5 cm herauszuschauen.

  1. Nehmen Sie das Kokosseil zur Hand und schneiden Sie insgesamt vier Stücke zu je zwei Metern ab. Legen Sie jedes der Seile in jeweils 4 Schlaufen von ca. 44 cm übereinander und lassen Sie am Ende jeweils ca. 12 cm vom Band übrig.

Legen Sie nun das erste Seil am linken Stützbalken des Bambus Sichtschutzes an, und zwar auf der Vorderseite. Die Schlaufen müssen um dem Ast liegen bzw. am Haken befestigt werden. Ziehen Sie den Strang danach über das obere, halbe Rohr auf die Rückseite und befestigen Sie dort die anderen Schlaufen am Haken bzw. Ast.

Das jeweilige Endstück wickeln Sie um den Ast oder um den Haken herum und befestigen es, damit das Seil noch etwas mehr Halt bekommt.

Fahren Sie in gleicher Weise bei dem Balken an der rechten Seite fort.

  1. Nehmen Sie zwei weitere Bambusrohre in die Hand und sägen Sie auch dort wieder in gleicher Höhe Astlöcher hinein oder schrauben Sie auf der Vorder- und Rückseite jeweils einen Haken an.
  2. Legen Sie diese beiden Rohre in gleichmäßigen Abständen zwischen die Außenpfosten und befestigen Sie sie dort wie gewohnt mit dem Bambusseil, sodass eine stabile Konstruktion entsteht.
  3. Jetzt geht es an die weitere Bearbeitung der Rohre. Zeichnen Sie als erstes bei den beiden äußeren Rohren jeweils auf der Innenseite mittig zwei Striche an, die von oben nach unten verlaufen. Der Abstand dieser beiden Striche sollte ca. 1,5 cm betragen.
  4. Nehmen Sie dann die Stichsäge zur Hand und sägen Sie an beiden Rohren jeweils an den beiden Strichen entlang, um auf diese Weise ein kleines Stück aus dem Rohr auszusägen.
  5. Anschließend benötigen Sie die Bohrmaschine und einen Bohrer, der einen stärkeren Durchmesser hat als der stärkste Bambushalm. Jetzt bearbeiten Sie die beiden mittleren Rohre. Ebenfalls verlaufend von oben nach unten bohren Sie an deren Seiten jeweils viele Löcher hinein. Diese müssen komplett durch das Rohr durchgehen, also auf der einen Seite hereingehen und auf der anderen Seite herauskommen. Wichtig ist, dass die Löcher seitlich – also in Richtung der Außenpfosten – gebohrt werden.
  6. Nehmen Sie jetzt die Bambushalme einzeln zur Hand. Schieben Sie diese zuerst durch die Löcher in den mittleren beiden Balken. Anschließend werden die Enden in dem Schlitz der jeweiligen Außenpfosten befestigt. Sie können die Bambushalme ein wenig biegen. Gehen Sie hierbei jedoch langsam vor, damit die Halme nicht brechen.

Fädeln Sie von oben nach unten so viele Halme ein, bis alle Bohrlöcher ausgefüllt sind.

  1. Stechen Sie mit dem Spaten in dem Bereich, in dem der Bambus Sichtschutz später stehen soll, zwei Löcher aus. Sie müssen so weit auseinander liegen, dass die Außenpfosten hineinpassen.
  2. Nehmen Sie die Bodenhülsen oder die Rohre zur Hand und stecken Sie jeweils eins in jedes Loch.
  3. Mischen Sie den Beton an und gießen Sie diesen hinein, sodass die Hülsen bzw. die Rohre einen stabilen Halt bekommen. Es darf natürlich kein Beton in die Rohre gelangen. Am besten decken Sie die Öffnungen vorher ab.
  4. Sobald der Beton ausgehärtet ist, können Sie den Sichtschutz aufstellen. Die beiden Außenpfosten werden hierzu in die Rohre gesteckt bzw. an den Bodenhülsen befestigt.

Tipp Bambus Sichtschutz selbst bauen

Sie müssen die Bambushalme nicht einzeln kaufen. Eine sehr gute Möglichkeit stellen auch die fertigen Bambusmatten dar, die Sie im Baumarkt erhalten. Diese lassen sich problemlos am Bambusrohr befestigen. Wenn Sie eine schnellere Variante als die oben beschrieben suchen, ist diese hier genau die richtige.

In dieser Variante verlaufen die Bambushalme nicht durch die Rohre. Sie hängen die Matte einfach von einer Seite an die Rohe und fixieren sie in regelmäßigen Abständen mit dem Kokosseil an den Rohren.

Benötigte Werkzeuge:

  • Zollstock
  • Bohrmaschine
  • Stichsäge
  • Schere
  • Spaten

Benötigte Materialien:

  • 5 Bambusrohre in der gewünschten Größe, beispielsweise 2 x 2 m
  • diverse Bambushalme (Alternativ eine Bambusmatte)
  • 1 Rolle stabiles Kokosseil (ca. 10 Meter)
  • 8 Metallhaken zum Einschrauben oder vier kurze, dickere Äste
  • 2 Bodenhülsen rund (Durchmesser in der Größe der Bambusrohre) oder alternativ 2 HT- oder KG-Rohre
  • Beton-Fertigmischung
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Fußballtor selber bauen

Fußballtor selber bauenDie meisten Kinder – vor allem Jungen – lieben Fußball. Wenn Sie einen eigenen Garten besitzen, werden Sie daher nicht darum herum kommen, ein Fußballtor zu errichten. Dieses können Sie entweder für teuer Geld kaufen oder es einfach selbst bauen.

Wie Sie ein Fußballtor selber bauen können, das erklären wir Ihnen in dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Anleitung Fußballtor selber bauen

  1. Bringen Sie zunächst die Dachlatten auf das benötigte Maß.
  2. Im nächsten Schritt schleifen Sie alle Latten mit dem Schleifpapier oder mit dem Schleifgerät ab.
  3. Anschließend streichen Sie die Latten mit dem Lack in der gewünschten Farbe. Ehe Sie die weiteren Schritte durchführen, muss der Lack komplett getrocknet sein. Dies kann bis zu 24 Stunden dauern.
  4. Legen Sie eine Dachlatte in der Länge 120 cm flach auf die Arbeitsfläche. Schrauben Sie rechts und links jeweils ein Scharnier an.
  5. Nehmen Sie jetzt zwei Latten in der Länge 108,5 cm zur Hand und fixieren Sie diese rechts und links an den Scharnieren, sodass ein Rahmen entsteht, der oben offen ist.
  6. Im nächsten Schritt bauen Sie den vorderen Rahmen zusammen.
  7. Legen Sie erneut eine Dachlatte in der Länge 120 cm flach vor sich auf die Arbeitsplatte. Nehmen Sie danach zwei Dachlatten in der Länge 80 cm zur Hand. Legen Sie diese jeweils links und rechts flach auf die Außenseite der längeren Latte. Jetzt werden beide kurzen an der langen Latte befestigt, sodass erneut ein Rahmen entsteht, der oben offen ist.
  8. Stellen Sie die Konstruktion so vor sich auf den Boden, dass die offene Seite nach unten zeigt.
  9. Nehmen Sie eine weitere Dachlatte in der Länge 120 cm zur Hand. Legen Sie diese flach auf die Oberseite des bestehenden Rahmens auf und schrauben Sie sie an den Seiten fest, sodass eine stabile Konstruktion entsteht.
  10. Legen Sie den Rahmen wieder auf die Arbeitsplatte, und zwar so, dass die offene Seite in Ihre Richtung zeigt und die kurzen Seiten unten liegen. An den Enden der kurzen Seiten befestigen Sie jeweils ein Scharnier. Daran schrauben Sie jeweils eine Dachlatte in der Länge 52 cm.
  11. Schrauben Sie an die Enden der kurzen Dachlatten, die Sie soeben befestigt haben, wiederum zwei Scharniere.
  12. Jetzt stellen Sie den vorderen Rahmen vor sich auf und platzieren den Rahmen, den Sie als erstes für die Rückseite gebaut haben, dahinter. Die Unterseite des hinteren Rahmens wird nun an den hinteren Scharnieren des vorderen Rahmens befestigt.
  13. Befestigen Sie jetzt zwei Scharniere an den Oberseiten der Dachlatten des hinteren Rahmens. Verbinden Sie diese mit den Latten des vorderen Rahmens.
  14. Legen Sie jetzt das Netz außen um die Torkonstruktion. Sie können es mithilfe der Krampennägel am Rahmen befestigen.

Tipp Fußballtor selber bauen

Wenn Sie das Fußballtor so gestalten möchten, dass es klappbar ist, teilen Sie die Dachlatten, die am unteren Ende den vorderen mit dem hinteren Rahmen verbinden und statten Sie diese mit einem zusätzlichen Scharnier pro Seite aus.

Benötigte Werkzeuge:

  • Zollstock
  • Bleistift
  • Akkuschrauber
  • Säge
  • Schleifpapier oder Schleifgerät
  • Hammer
  • Pinsel

Benötigte Materialien:

  • Netz für das Tor (ca. 2 x 3 m)
  • Krampennägel
  • 2 Dachlatten (Länge 108,5 cm)
  • 4 Dachlatten (Länge 112 cm)
  • 2 Dachlatten (Länge 52 cm)
  • 2 Dachlatten (Länge 80 cm)
  • 8 Metall-Scharniere
  • Schrauben
  • Lack
Garten

Rankhilfe selber bauen

Rankhilfe selber bauenWenn Sie in Ihrem Garten kletterndes Obst und Gemüse oder Kletterpflanzen anbauen möchten, benötigen diese in der Regel eine Rankhilfe. Entsprechende Produkte können Sie im Gartencenter oder im Baumarkt kaufen.

Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, natürliche Materialien oder Materialien, die Sie ohnehin zu Hause haben, zu verwenden, um eine Rankhilfe selber bauen zu können. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dies machen.

Rankhilfen aus stabilen Zweigen und dünnen Ästen

Dünne Äste und stabile Zweige lassen sich hervorragend zu einer Rankhilfe umfunktionieren. Spießen Sie diese einfach in den Boden und verbinden Sie die oberen Enden miteinander, beispielsweise mit Kokosstrick.

Rankhilfen aus Resten von Gitterzäunen

Gitterzäune sind sehr stabil und eignen sich beispielsweise zum Bau von Hundezwingern, Hühnergehegen und selbstverständlich auch als Gartenzaun. Sie können diese Elemente bzw. deren Reste jedoch auch als Rankhilfe verwenden. Stellen Sie die Elemente einfach schräg gegeneinander und fixieren Sie die zusammenliegenden Oberseiten mit einem Draht, damit das Gestell stabil wird.

Maschendraht als Rankhilfe

Maschendraht erweist sich ebenfalls als praktische Rankhilfe. Er wird einfach auf die bekannte Weise aufgestellt und schon können Sie ihn beispielsweise als Rankhilfe für Brombeeren oder Himbeeren verwenden.

Rankgitter aus dünnen Latten

Vielleicht haben Sie von ihrer letzten Baumaßnahme noch Latten herumliegen, die Sie nicht mehr benötigen. Bauen Sie aus diesen Latten einfach ein Rankgitter in der gewünschten Größe zusammen und fixieren Sie es im Boden. Wenn Sie zwei Elemente gegeneinander lehnen, bekommen diese einen deutlich besseren Halt.

Garten

Buchsbaum selber beschneiden

Buchsbaum selber beschneidenHaben Sie auch schon einmal diese hübschen Buchsbaum-Figuren gesehen, wie sie in vielen Parks zu finden sind? Und fragen Sie sich, wie Sie diese schönen Formen auch bei Ihren Buchsbäumen hinbekommen?

Wir haben für Sie eine Anleitung erstellt.

Wann ist die beste Zeit, um den Buchsbaum zu beschneiden?

Am besten schneiden Sie den Buchsbaum in der Zeit von Frühjahr bis Sommer, also von Mai bis August. Während dieser Zeit wachsen die Äste und Zweige extrem schnell. Wenn Sie sie in einer bestimmten Form halten möchten, müssen Sie demzufolge regelmäßig mit dem Schneiden hinterher sein.

Wie bekomme ich die schönen Figuren hin?

Egal, ob Sie eine Kugel oder eine Figur aus Ihrem Buchsbaum schneiden möchten. Am besten verwenden Sie Draht als Hilfestellung. Daraus lassen sich die Silhouetten der gewünschten Figuren formen, sodass Sie sich beim Schneiden der Buchsbäume daran orientieren können.

Möchten Sie den Buchsbaum in eine Kugelform bringen, gehen Sie beispielsweise folgendermaßen vor:

  1. Legen Sie sich Blumendraht und Spanndraht bereit. Außerdem benötigen Sie eine Drahtschere und eine Zange, mit der Sie den Draht bearbeiten können. Ein Maßband kann ebenfalls hilfreich sein.
  2. Messen Sie mit dem Maßband aus, wie lang der Draht sein muss, den Sie für die Buchsbaumkugeln benötigen. Am besten halten Sie das Maßband an die Unterseite des Baumes und legen es dann über den Baum bis an die Unterseite auf der gegenüberliegenden Seite. Rechnen Sie ca. 10 cm hinzu, um den Draht später optimal fixieren zu können.
  3. Schneiden Sie zwei Drähte in der gewünschten Länge.
  4. Nehmen Sie einen Eimer zur Hand und legen Sie die Drähte über dessen Rundungen, um einen perfekten Bogen für den Buchsbaum hinzubekommen.
  5. Beide Enden jedes Drahtes biegen Sie nach innen, sodass eine Art Schlaufe entsteht.
  6. Anschließend legen Sie die zwei Drähte über den Buchsbaum und fixieren die Schlaufen jeweils an einem der unteren Äste. Sie erhalten hierdurch die Schablone für die Kugelform.
  7. Damit die Drähte in Form bleiben, nehmen Sie etwas Blumendraht zur Hand und fixieren die Drähte aneinander.
  8. Schneiden Sie mit der Baumschere entlang der Drähte, sodass Sie die typische Kugelform erhalten.
  9. Für den Feinschliff können Sie eine kleinere Schere verwenden.

Tipp:

Der Schnitt wird einfacher und die Form wird besser sichtbar, wenn Sie von oben nach unten schneiden.

Als Alternative zum Draht können Sie auch mit einer Sperrholzplatte eine entsprechende Schablone anfertigen.

Sie möchten den Buchsbaum in eine andere Form bringen?

Bezüglich möglicher Figuren sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Nehmen Sie einfach Draht zur Hand und fertigen Sie sich damit die gewünschte Form als Schablone an.

Wenn Ihnen dies nicht liegt, finden Sie im Baumarkt auch diverse Schablonen aus Draht, die sich als praktische Hilfe beim Buchsbaumschnitt erweisen.

Garten

Gartenliege selber bauen

Gartenliege selbst bauenWenn Sie Ihren Garten zu einer Oase der Ruhe umbauen möchten, darf eine bequeme Gartenliege nicht fehlen. Doch diese zu kaufen, kann sehr teuer werden.

Wir zeigen Ihnen in dieser praktischen Anleitung, wie Sie eine Gartenliege selber bauen können.

Anleitung Gartenliege selber bauen

  1. Zeichnen Sie auf der OSB-Platte mit dem Bleistift eine Wellenform an. Diese bildet die Grundlage für die Gartenliege. Beginnen Sie vorne mit einer geringen Höhe. Zur Mitte hin flachen Sie die Welle ab. Das ist der Bereich, in dem später der Po aufliegt. Anschließend heben Sie die Welle wieder an, und zwar deutlich höher als im vorderen Bereich. Dieser Teil bildet den Rücken- und Kopfbereich und muss entsprechend höher ausfallen.
  2. Schneiden Sie mit einer Stichsäge die Form aus.
  3. Danach verwenden Sie die eben ausgeschnittene Welle als Vorlage für die Welle der zweiten Seite. Legen Sie sie auf die OSB-Platte auf, zeichnen Sie mit einem Bleistift die Form nach und sägen Sie auch diese mit der Stichsäge aus.
  4. Schleifen Sie jetzt mit Schleifpapier oder mit einem Schleifgerät alle Bretter und die OSB-Platten sorgfältig ab, um alle Splitter zu entfernen. Vor allem an den Rändern sollten Sie gründlich arbeiten.
  5. Wenn Sie möchten, dass die spätere Liegefläche farblich gestaltet ist, streichen Sie nun alle Bretter in der Länge von einem Meter von allen Seiten an. Streichen Sie auch die OSB-Platten und die weiteren Bretter. Sie können in einer anderen Farbe gestaltet werden.
  6. Stellen Sie die erste Welle vor sich auf. Nehmen Sie danach eines der kurzen Bretter zur Hand und verbinden Sie es hochkant mit der Wellenseite, sodass die ersten zwei Seiten des Rahmens entstehen. Verbinden Sie beides, indem Sie die Teile miteinander verschrauben. Sie können hierfür Metallwinkel verwenden.
  7. Im nächsten Schritt befestigen Sie auf der anderen Seite des kurzen Brettes die zweite Wellenform. Sie haben nun drei Seiten des Grundgerüstes gebaut.
  8. Im hinteren Bereich – am unteren Ende der langen Wellenseite – befestigen Sie ein weiteres kurzes Brett, sodass der Rahmen nun komplett fertiggestellt ist.
  9. Schneiden Sie jetzt das Kantholz in vier gleich lange Stücke, also jeweils 10 cm. Befestigen Sie an der Unterseite jeder Ecke des Rahmens ein Kantholz. Es dient sozusagen als Möbelfuß.
  10. Jetzt legen Sie die übrigen einen Meter langen Bretter flach auf den Rahmen, sodass die Liegefläche entsteht. Die Bretter stehen links und rechts ca. 5 cm über. Legen Sie am besten erst alle Bretter aus, ehe Sie sie befestigen. Hierdurch können Sie sie nach Ihren Vorstellungen verrücken. Am besten achten Sie auf gleichmäßige Abstände zwischen den Brettern.
  11. Befestigen Sie die Bretter mit den Schrauben.

Tipp Gartenliege selber bauen

Wenn Sie möchten, dass zwei Personen auf der Gartenliege Platz finden, können Sie diese einfach in der doppelten Breite bauen. Auch optisch lässt sich die Gartenliege nach Ihrem persönlichen Geschmack anpassen.

Benötigte Werkzeuge:

  • Stichsäge
  • Bleistift
  • Zollstock
  • Akkuschrauber oder Schraubenzieher
  • Pinsel

Benötigte Materialien:

  • 1 Kantholz (10 x 10 cm, Länge ca. 40 cm)
  • 1 OSB-Platte (60 cm breit)
  • 19 Bretter (Länge 1 m, Breite 10 cm, Stärke 1,5 cm)
  • 2 Bretter (Länge 90 cm, Breite 10 cm, Stärke 1,5 cm)
  • Farbe oder Schutzlack
  • Metallwinkel
  • Schrauben
Garten

Spielplatz selbst bauen

Spielplatz selbst bauenWer Kinder hat und ein eigenes Grundstück besitzt, der kommt meist nicht darum herum, den Kleinen einen Spielplatz zu errichten. Die Spielelemente zu kaufen kann jedoch zum teuren Vergnügen werden. Warum sollten Sie den Spielplatz also nicht selbst bauen? Sie schaffen hierdurch einen individuellen Spielplatz, der auf die Wünsche Ihrer Kinder eingehen kann. Und obendrein sparen Sie jede Menge Geld.

Wir erklären Ihnen nachfolgend, was Sie beim Bau des Spielplatzes beachten sollten.

Wie alt sind Ihre Kinder?

Machen wir uns nichts vor: Sie können einen wahren Abenteuer-Spielplatz auf Ihrem Grundstück errichten – wenn er nicht dem altersgerechten Bedarf Ihrer Kinder entspricht, werden sie sich kaum auf den Spielgeräten aufhalten.

Als erstes sollten Sie sich daher überlegen, welche Spielgeräte für Ihre Kinder überhaupt sinnvoll sind.

Spielgeräte für Kinder im Alter zwischen 2 bis 6 Jahren

In diesem Alter lernen die Kinder gerade erst die Umwelt kennen. Sie möchten alles anfassen und erkunden. Das ist das ideale Alter, um die Motorik der Kleinen zu fördern.

Als ideale Spielgeräte für dieses Alter erweisen sich daher:

  • Der klassische Sandkasten
  • Sicherheitsschaukeln
  • Kletterstangen mit geringer Fallhöhe und weichem Untergrund
  • Rutschen oder Spielhäuser mit Rutschen
  • Kleine Verstecke, wie beispielsweise Tippis
  • Wippen (ideal für zwei Kinder)

Tipp:

Selbst auf dem Balkon lässt sich ein Mini-Spielplatz für Kleinkinder errichten. Ein kleiner Sandkasten oder eine Mini-Rutsche finden nahezu überall Platz.

Spielgeräte für Kinder im Alter zwischen 7 bis 10 Jahren

  • Baumhäuser mit geringer Fallhöhe
  • Größere Klettergeräte und -Netze
  • Große Rutschen
  • Schaukeln
  • Trampolin mit Sicherheitsnetz
  • Fußballtore

Spielgeräte für größere Kinder

  • Basketballkörbe
  • Baumhaus mit Kletterstange und Rutsche
  • Großes Trampolin
  • Seilbahnen

Den richtigen Standort für den Spielplatz auswählen

Ehe Sie den Spielplatz errichten, sollten Sie sich Gedanken über den passenden Standort machen. Diesbezüglich ist Folgendes zu beachten:

  • Sie sollten Ihre Kinder immer im Blick haben

Gerade Kleinkinder sollten beim Spielen auf dem Spielplatz immer beaufsichtigt werden. Schließlich lauern überall, wo man Spaß haben kann, auch einige Gefahren. Errichten Sie den Spielplatz daher so, dass Sie notfalls auch aus dem Haus heraus freie Sicht darauf haben.

  • Der Spielplatz sollte sonnengeschützt liegen

Der Sonnenschutz ist für die Kleinen immens wichtig, denn selbst der kleinste Sonnenbrand erhöht das Hautkrebsrisiko. Deshalb sollten Sie darauf achten, dass der Spielplatz überwiegend schattig gelegen ist. Errichten Sie die Spielgeräte in der Nähe von Bäumen oder Gebäuden, werden diese entsprechend Schatten spenden. Alternativ können Sie auch ein Sonnensegel installieren, welches bei Bedarf geöffnet werden kann.

Tipp:

Spielgeräte wie beispielsweise den Sandkasten direkt unter einem Baum zu errichten, ist keine gute Idee. Durch herunterfallende Blätter oder Nadeln wäre der Sand permanent verschmutzt, es sei denn, Sie verwenden eine Abdeckplane.

  • Der Spielplatz sollte in einem sicheren Bereich angelegt werden

Auch im Garten gibt es Bereiche, die sicherer sind als andere. Ein direkt an eine viel befahrene Straße angrenzender Bereich, der lediglich mit einem minimalistischen Zaun abgegrenzt wird, ist sicherlich nicht die beste Wahl. Ebenso wenig sollten Sie den Spielplatz beispielsweise in der Nähe des Gartenteiches, am Hundezwinger oder am Holzlager errichten.

  • Der Spielplatz muss auf einem tragfähigen Untergrund errichtet werden

Die meisten Spielgeräte müssen, um eine hohe Sicherheit zu gewähren, einbetoniert werden. Hierfür verwenden Sie normalerweise Bodenhülsen, die in Beton gesetzt werden. Dies jedoch ist nur sinnvoll, wenn auch der Untergrund selbst tragfähig ist, sodass er allen Belastungen standhalten kann. Finden Sie daher einen Bereich im Garten, dessen Boden die folgenden Ansprüche erfüllt:

  • Der Boden sollte nicht zu sandig sein, denn hierdurch wäre die Standfestigkeit der Geräte beeinflusst
  • Ein zu nasser Untergrund ist ebenfalls nicht sinnvoll. Sie können den Boden gewissermaßen trockenlegen, indem Sie den Sand mit Kies mischen.
  • Ist der Boden hingegen extrem lehmig, kann es schwer werden, die Spielgeräte überhaupt aufzustellen
  • Als ideal gilt daher ein solider Untergrund aus Mutterboden

Der sichere Aufbau der Spielgeräte

Sobald Sie sich für die passenden Spielgeräte entschieden haben, müssen Sie sicherstellen, dass diese absolut sicher aufgebaut werden. Dies gilt übrigens nicht nur, wenn Sie die Spielgeräte selber bauen. Auch gekaufte Spielgeräte bedürfen einer fachgerechten Installation, um Ihrem Kind die größtmögliche Sicherheit zu bieten.

Tipp:

Wenn Sie sich für gekaufte Spielgeräte entscheiden, achten Sie unbedingt darauf, dass diese über ein Gütesiegel oder ein TÜV-Zertifikat verfügen.

Beim Aufbau der Spielgeräte sollten Sie Folgendes beachten:

  • Sämtliche Materialien, die Sie zum Bau der Spielgeräte verwenden, sollten „kindersicher“ sein. Arbeiten Sie beispielsweise mit Holz, schleifen Sie dieses gründlich ab, damit sich die Kleinen keine Splitter einfangen. Verwenden Sie zum Streichen außerdem nur Lacke auf Wasserbasis, die für Spielgeräte geeignet sind.

Achtung:

Gerade Schaukeln und Klettergeräte aus Holz haben ein hohes Gefahrenpotenzial. Überprüfen Sie vor dem ersten Gebrauch alle Geräte dahingehend, ob diese wirklich sicher sind.

  • Die Spielgeräte – egal ob selbst gebaut oder gekauft – müssen absolut stabil sein. Morsches Holz oder Latten, die nicht optimal miteinander verschraubt sind, stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.
  • Damit die Spielgeräte einen sicheren Stand aufweisen, werden sie im Boden einbetoniert. Hierfür verwenden Sie am besten sogenannte Bodenhülsen aus Metall. Diese müssen dieselbe Größe haben, wie die Stellpfosten des jeweiligen Spielgeräts.
  • Unter allen Spielgeräten muss ein entsprechender Fallschutz installiert werden. Stürzt Ihr Kind einmal ab, sorgt dieser Fallschutz für weniger Verletzungen. Welcher Fallschutz der richtige ist, darauf gehen wir nachfolgend ein.

Achtung:

Mit dem Aufbau der Spielgeräte ist es noch nicht getan. Damit die Spielzeuge dauerhaft einsatzbereit und vor allem sicher sind, müssen Sie sie regelmäßig auf ihre Tauglichkeit hin überprüfen. Wir empfehlen, einmal pro Monat sämtliche Geräte zu begutachten und Reparaturen immer sofort durchzuführen, wenn sich ein Defekt einstellt.

So bauen Sie die Spielgeräte richtig auf

  1. Bauen Sie das Spielgerät zusammen.
  2. Stellen Sie es probeweise in dem Bereich auf, in dem es später stehen soll.
  3. Markieren Sie den Bereich, den Sie mit einem anderen Untergrund als bisher vorhanden ausstatten möchten
  4. Nehmen Sie die Grasnarbe in diesem Bereich herunter und schachten Sie den Bereich ca. einen halben Meter tief aus.
  5. Füllen Sie den Bereich mit dem gewünschten Fallschutz auf.

Achtung

Beim Verlegen von Fallschutzmatten und -Pflaster muss der Boden nur entsprechend der Materialhöhe ausgehoben werden.

  1. Heben Sie an den Stellen, an denen die Pfosten in der Erde versenkt werden müssen, jeweils einen großzügigen Bereich mit einem Spaten aus. Ist der Pfosten beispielsweise 10 x 10 cm groß, sollte der ausgehobene Bereich ca. 30 x 30 cm groß sein.
  2. Mischen Sie nun den Beton an und füllen Sie diesen in die ausgehobenen Löcher. Der Beton darf nicht zu flüssig sein, da ansonsten die Bodenhülsen nicht halten.
  3. Stecken Sie jetzt die Bodenhülsen in die mit dem Beton befüllten Löcher. Achten Sie darauf, dass die Hülsen gerade eingesetzt sind, damit der Aufbau des Spielgeräts später kein Problem darstellt.
  4. Lassen Sie den Beton mindestens zwei Tage vollständig aushärten.
  5. Jetzt können Sie das Spielgerät aufstellen und an den Bodenhülsen fixieren.
  6. Testen Sie alle Spielgeräte selbst, ehe Sie Ihre Kinder darauf spielen lassen.

Den richtigen Fallschutz installieren

Sicherlich waren Sie mit Ihren Kindern schon einmal auf einem öffentlichen Spielplatz und werden bemerkt haben, das unter allen Spielgeräten ein entsprechender Fallschutz installiert ist. Hierbei kann es sich beispielsweise um Sand, Hackschnitzel oder Rasen handeln. Dieser Fallschutz soll das Verletzungsrisiko minimieren, wenn das Kind vom jeweiligen Spielgerät herunterfällt.

Ein solcher Fallschutz sollte demzufolge auch auf einem Spielplatz im eigenen Garten nicht fehlen. Welcher Fallschutz sich für die jeweilige Situation eignet, darauf gehen wir nachfolgend ein.

Welche Formen des Fallschutzes gibt es überhaupt?

Im Handel werden Fallschutzpflaster und Fallschutzmatten angeboten. Auf öffentlichen Spielplätzen werden diese meist unterhalb von Spieltürmen ausgelegt. Doch diese Produkte sind vergleichsweise teuer.

Im eigenen Garten können Sie sich daher getrost mit Sand behelfen. Dieser erfüllt im Prinzip dieselben Eigenschaften, nur dass er die Hose eventuell etwas schmutziger macht. Es gibt nur eine Ausnahme, in der Sie unbedingt solche Fallschutzmatten oder das entsprechende Pflaster verwenden sollten: Wenn die Spielgeräte sehr hoch sind.

Als natürliche Materialien für geringe Fallhöhen eignen sich neben Sand auch Rasen, Rindenmulch oder Hackschnitzel sowie Kies.

Fallhöhe von – bis Geeigneter Fallschutz Geeignet für
30 bis 300 cm Rindenmulch

Hackschnitzel

Sand (Körnung 0,2 bis 2 mm)

Kies (Körnung 2 bis 8 mm)

Unter Schaukeln

Unter Kletterstangen mit geringer Höhe

Unter Wippen

Sand im Sandkasten

0 bis 150 cm Rasen Für Freiflächen zum Ballspielen

Unter Wippen

Unter Schaukeln

Unter Trampolinen

150 bis 300 cm Fallschutzpflaster

Fallschutzmatten

Unter Spieltürmen und hohen Rutschen

Tipp

Wenn Sie den Spielplatz optisch ansprechend gestalten möchten, können Sie selbstverständlich auch verschiedene Materialien für den Fallschutz in unterschiedlichen Bereichen verwenden.

Spielplatz selbst bauen – Spielgeräte für wenig Geld selber bauen

Spielgeräte für Kleinkinder

  • 3 Ideen für Sandkäsen
  • Sandkasten bauen aus einem großen Reifen

Vielleicht kennen Sie einen Bauern, der einen alten Traktorreifen aussortiert hat. Dieser eignet sich hervorragend als Sandkasten. Sie legen ihn einfach auf den Boden, befüllen ihn mit Sand und Ihr Kind kann auf dem Rand sitzen.

  • Sandkasten bauen aus Holzpfosten

Im Baumarkt werden einfache, runde Holzpfosten angeboten, die zum Einfrieden von Beeten verwendet werden können. Diese Pfosten – oder einfache, gekürzte Baumstämme – können Sie hervorragend als Einfriedung für den Sandkasten verwenden. Wichtig ist, dass Sie die Pfosten einbetonieren, damit diese nicht verrutschen.

  • Sandkasten aus einem alten Ruderboot bauen

Ein altes Ruderboot aus Holz eignet sich hervorragend als Sandkasten. Bauen Sie dieses einfach an der gewünschten Stelle im Garten auf und befüllen Sie es mit Sand.

  • 3 Ideen für Motorik- und Fühlspielzeuge
  • Erkundungspfad

Der Erkundungspfad wird auch als Barfußpfad bezeichnet. Er soll Ihrem Kind ermöglichen, den Untergrund mit den Füßen zu erkunden. Verschiedene Materialien wie beispielsweise Sand, Hackschnitzel, kleine Kieselsteine oder Rasen können hier abwechselnd in den Pfad eingearbeitet werden.

  • Musikspielzeug

Klänge zu erkunden, ist für Kleinkinder eine der schönsten Spielideen. Stellen Sie hierzu einfach einen Pfosten auf und befestigen Sie daran in unterschiedlichen Höhen Gegenstände aus Holz und unterschiedlichen Metallarten. Küchenutensilien eignen sich hervorragend. Bringen Sie danach ein Band mit einem Holzstab an, mit dem die Kinder auf ihre neuen Instrumente schlagen können, um die Töne zu erzeugen.

  • Fühlkästen

Ähnliche wie beim Erkundungspfad können Sie mit diesem Spielzeug dafür sorgen, dass Ihr Kleines die Welt erkundet, diesmal aber mit den Händen. Bauen Sie einfach verschiedene kleine Holzkästen nebeneinander auf und befüllen Sie diese mit unterschiedlichen Materialien. Ihr Kind kann nun hineingreifen und herausfinden, um welche Materialien es sich handelt.

Spielgeräte für Grundschulkinder

  • 3 Ideen für Spielgeräte aus Reifen
  • Hindernispfad

Ausgediente Reifen eignen sich hervorragend für Spielplätze, denn sie haben im Gegensatz zu einigen anderen Materialien einen entscheidenden Vorteil: Sie sind weich!

Legen Sie einfach einige Reifen etwas versetzt auf den Boden, sodass Ihre Kinder von Reifen zu Reifen springen können.

Wenn Sie den Schwierigkeitsgrad erhöhen möchten, setzen Sie die Reifen hochkant in den Boden, sodass nur etwa die Hälfte herausschaut. Ihre Kinder können nun das balancieren üben. In diesem Fall ist es jedoch notwendig, dass der untere Teil der Reifen einbetoniert wird.

  • Wippe

Eine Wippe lässt sich aus einem Reifen ebenfalls schnell errichten. Hierfür müssen Sie den Reifen halbieren. Der Reifen wird nun aufgestellt, und zwar mit der offenen Seite nach oben. Oben drauf fixieren Sie ein längeres, breites Brett und statten dieses mit Haltegriffen aus. Fertig ist die Wippe.

  • Schaukel

Auch als Schaukel eignet sich der Reifen hervorragend. Befestigen Sie einfach die Halteketten am Reifen. Sie entscheiden selbst, ob der Reifen flach liegt oder hochkant steht. Am besten richten Sie sich hier nach dem Alter Ihres Kindes. Bei kleinen Kindern sollte der Reifen liegen, sodass sie sich oben draufsetzen können. Fixieren Sie nun die Halteketten am Schaukelgerüst.

Spielgeräte für Teenies und Erwachsene

  • 3 coole Spielideen für kleine Abenteurer
  • Baumhaus

Das Baumhaus gilt als Klassiker der Spielgeräte. Wenn Sie in Ihrem Garten einen großen Baum haben, können Sie dort in der Regel problemlos ein Baumhaus errichten. Achten Sie jedoch auf eine hohe Sicherheit, um sich und Ihre Kinder nicht zu gefährden. Auch sollte das Baumhaus in wenigen Metern Höhe, aber nicht zu hoch liegen.

  • Hängebrücke

Sie können das Baumhaus beispielsweise mit einem anderen Spielturm verbinden, indem Sie eine Hängebrücke errichten. Mit ein paar Seilen und einigen Holzbrettern bauen Sie diese im Handumdrehen selbst.

  • Seilbahn

Für noch mehr Action sorgt es, wenn Sie anstelle der Hängebrücke eine Seilbahn errichten. Hierfür benötigen Sie unter anderem Drahtseile sowie einen geeigneten Sitz. Achten Sie darauf, dass unterhalb der Seilbahn ein entsprechender Fallschutz besteht. Außerdem sollte die Auslaufzone entsprechend sicher gestaltet werden.

Garten

Gartenhaus selber bauen

Gartenhaus selber bauenEin Gartenhaus kann den eigenen Garten in ein kleines Paradies verwandeln. Um dies zu erreichen, müssen Sie längst nicht nur teure Bausätze aus dem Baumarkt oder Holzfachhandel verwenden. Es ist mit ein wenig handwerklichem Geschick durchaus möglich, das Gartenhaus selber zu bauen.

Wie Sie hierbei vorgehen und welche wichtigen Schritte Sie beachten sollten, das erklären wir Ihnen in dieser praktischen Anleitung.

Gartenhaus selber bauen: Grundlagen schaffen

Ehe Sie mit dem Bau des Gartenhauses starten, sollten Sie sich im Wesentlichen um zwei Dinge kümmern:

  1. Finden Sie den passenden Ort, an dem Sie das Gartenhaus errichten möchten.
  2. Erkundigen Sie sich bei dem für Sie zuständigen Bauamt, ob Sie das Gartenhaus an dieser Stelle errichten dürfen. Diesbezüglich gelten leider keine deutschlandweit einheitlichen Regelungen. In einigen Bundesländern können Sie ein Gartenhaus aus Holz bis zu einer bestimmten Größe problemlos errichten. In anderen Bundesländern müssen Sie sich hingegen an spezielle Auflagen halten.

Es ist wichtig, dies im Vorfeld zu klären, denn nichts wäre ärgerlicher, als viel Geld und Zeit in den Bau eines Gartenhauses zu investieren, welches Sie später wieder abreißen müssen.

Wie groß soll das Gartenhaus werden?

Auch diese Frage sollten Sie von Anfang an klar für sich klären, denn bei der Berechnung aller benötigten Baumaterialien spielt sie eine große Rolle.

Das Fundament und die Bodenplatte des Gartenhauses anfertigen

Ein solides Fundament sowie eine robuste Bodenplatte sind absolut wichtig, denn sie müssen folgende Aspekte ermöglichen:

  • Das Gartenhaus darf nicht absacken / Der Boden darf sich nicht absenken
  • Von unten darf keine Feuchtigkeit in das Gartenhaus eindringen
  • Das Fundament wirkt als wichtige Dämmschicht zwischen Erdreich und Innenraum des Gartenhauses

Aus diesem Grunde sollten Sie bei diesem ersten Arbeitsschritt alles möglichst sorgfältig umsetzen.

Führen Sie die folgenden Schritte aus:

  1. Markieren Sie mit einem Markierspray die Bereiche auf dem Boden, in denen die Außenwände verlaufen.
  2. Nehmen Sie danach einen Spaten und heben Sie entlang Ihrer Markierung einen Graben mit einer Tiere von ca. 70 cm aus. Sie können diese Arbeit natürlich auch mit einem Minibagger erledigen, um schneller voranzukommen. Diesen können Sie beim Baumaschinenhändler mieten. Der Graben sollte mindestens 30 cm breit sein.
  3. Im nächsten Schritt füllen Sie den Graben mit Beton auf, sodass ein solides Fundament entsteht, welches die Außenwände abstützt. Sie können sich Fertigbeton liefern lassen oder diesen selbst anmischen. Wenn Sie sich für das Selbermischen entscheiden, benötigen Sie Kalk, Kies und Zement. Außerdem empfehlen wir Ihnen die Verwendung eines Betonmischers, den Sie ebenfalls mieten können.
  4. Kurz bevor der Beton ausgehärtet ist, bringen Sie sogenannte Pfostenhalter an. Hierbei handelt es sich um Metallwinkel, die mit einer großen Schraube versehen sind. Diese ragt in den Boden. Auf der Oberseite sind die Winkel geöffnet, sodass Sie später die Pfosten einlegen können. Dies hat den Vorteil, dass die Bodenplatte fixiert wird. Gleichzeitig sorgt die Metallschicht dafür, dass das Holz der Pfosten nicht direkt den Boden trifft, denn hierdurch könnte das Holz schnell verrotten.

In welchen Abständen Sie die Pfostenhalter anbringen müssen und wie viele Sie benötigen, hängt von Ihrem individuellen Bauvorhaben ab. Wir empfehlen, die Pfosten so zu setzen, dass die OSB-Platten, die Sie später darauf verlegen, immer von der Mitte des einen bis zur Mitte des anderen Pfostens reichen. Hierdurch können Sie die Platten später optimal mit den Pfosten verschrauben.

Fahren Sie mit dem nächsten Schritt erst fort, wenn der Beton vollständig ausgehärtet ist.

  1. Legen Sie nun die Pfosten der Länge nach in jeweils zwei gegenüberliegende Pfostenhalter ein.
  2. Anschließend legen Sie die OSB-Platten auf und fixieren diese an den Pfosten.
  3. Jetzt benötigen Sie Dachlatten und Metallwinkel. Wie viele Dachlatten Sie brauchen, hängt von der Länge der zukünftigen Außenwände Ihres Gartenhauses ab. Messen Sie an der Außenseite der soeben verlegten OSB-Platten entlang, wie viele Meter Dachlatten Sie benötigen.
  4. Schrauben Sie die Dachlatten anschließend mithilfe der Winkel am äußeren Rand auf die OSB-Platten auf. Die höhere Seite muss nach oben zeigen.
  5. Sobald alle Latten aufgeschraubt sind, benötigen Sie sogenannte Hartschaumplatten. Diese dienen als Dämmschicht. Die Stärke der Platten richtet sich nach der Höhe der eben aufgeschraubten Dachlatten.

Füllen Sie den gesamten Bereich mit den Hartschaumplatten auf und schneiden Sie diese ggf. mit einem Cuttermesser zurecht, um sie passgenau einsetzen zu können.

  1. Jetzt benötigen Sie eine sogenannte Dampfbremse. Hierbei handelt es sich um eine Folie, die verhindert, dass Wasser aus dem Erdreich nach oben steigt. Gerade bei Holzfußböden ist dies sehr wichtig, da diese ansonsten schimmeln können.
  2. Anschließend verlegen Sie auf der gesamten Fläche eine weitere Schicht OSB-Platten. Diese können dünner sein als die erste Schicht. Verschrauben Sie die Platten mit den Dachlatten. Die inneren Platten werden mittels Nut und Feder miteinander verbunden und müssen nicht verschraubt werden.

Später können Sie den Fußboden mit einem Belag Ihrer Wahl versehen.

Alternativ können Sie anstelle der OSB-Platten auch Dielenbretter verwenden.

Sofern Sie nicht direkt mit dem Stellen der Wände fortfahren, decken Sie die Bodenplatte mit einer Schutzfolie ab. Dies ist wichtig, damit kein Regenwasser in das Holz eindringt.

Die Wände des Gartenhauses errichten

Ehe Sie mit diesem Arbeitsschritt beginnen, überlegen Sie sich, an welchen Stellen Sie Türen oder Fenster einbauen möchten.

Am besten stellen Sie als erstes eine Wand, in die weder Fenster noch Türen eingebaut werden, um ein erstes Gefühl für die Konstruktion zu bekommen.

Die Wände werden folgendermaßen aufgebaut:

  1. Legen Sie sich zwei Balken in der Breite des Hauses und zwei Balken in der gewünschten Höhe zurecht. Diese Balken bilden den äußeren Ständerrahmen. Verbinden Sie die Latten jeweils mit einem Metallwinkel und Schrauben, sodass Sie sozusagen ein großes Viereck erhalten.
  2. Fixieren Sie zwischen den Außenpfosten mehrere kleine Latten. Diese verlaufen in Längsrichtung. Der Abstand sollte jeweils so groß sein, dass die OSB-Platten, die später daran fixiert wird, jeweils von der Mitte einer bis zur Mitte der zweiten Latte reichen. Auf diese Weise können Sie die Platten optimal verschrauben.
  3. Als nächstes schrauben Sie die OSB-Platten auf einer Seite am Rahmen und an den Latten fest. Hierdurch entsteht die spätere Innenwand, die Sie nach Ihren Vorstellungen beispielsweise mit Tapete versehen können.
  4. Stellen Sie die Wand auf und fixieren Sie sie an der gewünschten Seite des Gartenhauses mit Metallwinkeln am Boden. Wichtig ist, dass die Seite mit den OSB-Platten nach innen zeigt.
  5. Fahren Sie danach mit dem Bau der nächsten Wand fort. Idealerweise ist es die Wand, die an die erste errichtete Wand angrenzt, damit Sie beide Wände miteinander verbinden können, um mehr Stabilität zu erlangen.

Achtung

Es sind nicht alle Wände gleich hoch. Das ist wichtig, um ein Gefälle zu bekommen, sodass das Regenwasser ablaufen kann. Dies bedeutet, dass zwei Wände gerade verlaufen, wobei eine Wand etwas höher ist als die andere. Die beiden anderen Wände, die seitlich angebracht werden, werden schräg gebaut. Sie müssen also auf der Vorderseite die Höhe der vorderen Wand und auf der hinteren Seite die Höhe der hinteren Wand erreichen.

Achten Sie beim Errichten von Wänden, in die Sie Fenster und Türen einbauen möchten, auf entsprechende Aussparungen in der Lattung. Um die Fenster und Türen später jedoch solide einbauen zu können, sollten Sie mit den Latten einen entsprechend großen Rahmen in die Wand einsetzen.

  1. Sobald alle Wände stehen, können Sie mit dem Einbau der Fenster beginnen. Diese werden an den Lattenrahmen festgeschraubt.
  2. Im nächsten Schritt bringen Sie die Dämmung an, und zwar an der Außenseite der Wände. Sie schieben die Dämmplatten einfach zwischen die Lattung. Achten Sie jedoch darauf, dass die Platten nicht über die Lattung hinausstehen.
  3. Ist die Dämmung ringsherum angebracht, können Sie die Außenwände verkleiden. Hierfür eignen sich lackierte Holzbretter aus dem Baumarkt. Befestigen Sie diese quer an der Außenwand. Ob Sie hierbei von oben nach unten oder von unten nach oben vorgehen, bleibt Ihnen überlassen.

Das Dach des Gartenhauses bauen

  1. Legen Sie in Längsrichtung – also in die Richtung, in die das Gefälle verläuft, Dachsparren auf das Gartenhaus auf. Sie können diese wieder mit Winkeln am Haus verschrauben. Wichtig ist, dass Sie auch hier wieder Abstände wählen, die es Ihnen später ermöglichen, OSB-Platten aufzuschrauben. Die Dachsparren sollten an den Enden jeweils ca. 30 cm Überstand haben, damit das Regenwasser später nicht direkt an er Hauswand herunterläuft.
  2. Von der Unterseite aus – also im Gartenhaus – bringen Sie jetzt die sogenannte Unterspannbahn an. Hierbei handelt es sich um eine Folie, die später dafür sorgt, dass kein Kondenswasser entsteht, denn dieses trägt zur Schimmelbildung bei. Wichtig ist, dass die Folie quer zu den Dachsparren angebracht wird.

Sie können die Folie einfach mit einem Bautacker an den Dachlatten befestigen. Wichtig ist, dass die einzelnen Bahnen deutlich überlappen, um alle Tackerlöcher zu verschließen. Sie können die Nähe zusätzlich mit einem breiten Klebeband fixieren.

  1. Anschließend schrauben Sie von unten die OSB-Platten an den Dachsparren fest.
  2. Für die nächsten Arbeitsschritte müssen Sie sich auf das Dach begeben. Dort wird jetzt die Dämmwolle angebracht. Am besten verwenden Sie Mineralwolle auf der Rolle, da diese sich besonders einfach verlegen lässt. Klemmen Sie sie einfach zwischen die Dachsparren.
  3. Ehe Sie die Dachplatten anbringen, ziehen Sie von oben – also oberhalb der Dämmung – eine weitere Schicht der Unterspannbahn, um zu verhindern, dass von oben Feuchtigkeit in die Dämmung eindringen kann. Auch diese Dämmschicht sollte wieder in Querrichtung zu den Sparren verlaufen.
  4. Jetzt können Sie von oben eine weitere Schicht OSB-Platten anbringen.
  5. Da Sie im Bereich der Außenwände die Dämmung noch immer sehen, verblenden Sie diesen Bereich ringsherum mit einem lackierten Holzbrett.
  6. Zum Schluss nageln Sie Dachpappe auf das Dach auf, damit das Regenwasser nicht eindringen kann.

Das Gartenhaus renovieren

Jetzt, da das Gartenhaus komplett steht, können Sie mit den Renovierungsarbeiten beginnen. Bringen Sie beispielsweise Tapete an die Wände oder streichen Sie die Platten einfach in Ihrer Lieblingsfarbe.

Vergessen Sie auch nicht den Bereich unter dem Dachvorstand. Diesen können Sie ebenfalls streichen.

Garten

Rollrasen selbst verlegen

Rollrasen selber verlegenWenn Sie Ihren Garten schnell und zuverlässig begrünen möchten, ohne wochenlang zu warten, bis aus den Grassamen ein richtiger Rasen geworden ist, erweist sich Rollrasen als perfekte Lösung.

Rollrasen ist Rasen, der auf einer Rolle geliefert wird. Damit er frisch ist, wird er erst kurz vorher maschinell geschält und aufgerollt. Sie haben die Möglichkeit, den Rollrasen von einem Profi verlegen zu lassen. Doch dies ist mit zusätzlichen Kosten verbunden. Um die Kosten so gering wie möglich zu halten, können Sie den Rollrasen jedoch auch selber verlegen.

Was Sie diesbezüglich beachten müssen und wie Sie hierbei vorgehen, das erklären wir Ihnen nachfolgend.

Wann kann ich den Rollrasen überhaupt verlegen?

Im Vergleich zu anderen Pflanzen ist der Rollrasen recht robust, sodass er im Grunde genommen das ganze Jahr über verlegt werden kann. Der beste Zeitpunkt ist jedoch das Frühjahr. Der Frost ist dann in der Regel vorüber und es ist noch nicht zu heiß. Zudem bekommt der Rollrasen bis zum Herbst hin ausreichend Zeit, sich zu regenerieren, ehe der erste Frost auftritt.

Lediglich in sehr heißen oder frostigen Zeiten sollten Sie keinen Rollrasen verlegen.

Beim Verlegen im Sommer sollten Sie den Rasen ausreichend wässern, damit er nicht vertrocknet.

Rollrasen selbst verlegen: Vorbereitung ist das A und O

Das Verlegen des Rollrasens dauert im Grunde nicht lange. Für die Vorbereitung des Untergrundes geht da schon deutlich mehr Zeit drauf. Doch diese Vorbereitung ist immens wichtig, damit der Rasen später anwächst und Sie viele Jahre Freude damit haben.

So gehen Sie bei der Vorbereitung des Untergrundes vor:

  1. Im ersten Schritt muss der alte Rasen entfernt werden. Hierbei spricht man von der Grasnarbe. Schälen Sie diese am besten mit einem Spaten ab oder verwenden Sie einen Sodenschneider, den Sie im Baumaschinenhandel ausleihen können.
  2. Jetzt kommt ein Untergrund zum Vorschein, in den sich Wurzeln verankert haben. Auch Steine können vorhanden sein. Damit der Rollrasen später optimal anwächst, sollten diese Störenfriede entfernt werden. Verwenden Sie am besten eine Harke, um alle Wurzeln und Steine zu entfernen.
  3. Mit einer Bodenfräse, die Sie ebenfalls mieten können, lockern Sie danach den Boden auf. Im Grunde wird der Boden hierdurch umgegraben. Die ist wichtig, damit die Wurzeln des Rollrasens sich im Boden verwurzeln können. Wenn Sie keine Bodenfräse besitzen oder ausleihen wollen, können Sie den Rasen auch mit einem Spaten umgraben. Gerade bei großen Flächen kann dies jedoch anstrengend werden.
  4. Überprüfen Sie, um welche Bodenart es sich in Ihrem Garten handelt. Ist der Boden von Natur aus sehr nass, geben Sie etwas Sand hinzu. Ist der Boden jedoch zu sandig, sollten Sie hochwertigen Mutterboden untermischen, um die bestmögliche Konsistenz zu erhalten.
  5. Jetzt muss der Boden begradigt werden. Dies ist wichtig, damit sich auf dem neuen Rasen keine Pfützen bilden und damit Sie den Rasen später problemlos mähen können. Sie begradigen den Boden am besten mit einem Rechen. Mit einem Richtscheit können Sie sicherstellen, dass der Boden wirklich gerade wird.

Achtung:

Die Fläche muss insgesamt ca. zwei Zentimeter tiefer liegen als die umliegenden Flächen.

  1. Jetzt ist es an der Zeit, den Boden zu verdichten. Hierfür können Sie entweder einen Handstampfer oder eine Rasenwalze verwenden. Wichtig ist, dass Sie eine gleichmäßige Verdichtung erreichen. Sollten Sie weder Rasenwalze noch Handstampfer besitzen, können Sie den Boden auch mit dem eigenen Körpergewicht verdichten, indem Sie kleine Kaffeebohnenschritte machen und mehrfach über die gesamte Fläche laufen. Bei großen Rasenflächen kann das allerdings mühsam werden.
  2. Verteilen Sie jetzt den sogenannten Starterdünger auf der Fläche. Dieser trägt dazu bei, dass der Rasen schneller anwächst und prächtig gedeiht.
  3. Bevor Sie den Rasen aufbringen, sollten Sie die Oberfläche des Bodens nochmals sanft aufharken. Dies sorgt dafür, dass der Rasen optimal verwurzeln kann.
  4. Ist der Boden sehr trocken? Dann feuchten Sie ihn kurz vor dem Ausrollen des neuen Rasens leicht an.

So verlegen Sie den Rollrasen

Eine der wichtigsten Sachen, die Sie beim Verlegen des Rollrasens beachten sollten: Verlegen Sie ihn sofort nach dem Eintreffen, damit er sich schnell erholen kann.

Führen Sie die folgenden Schritte aus:

  1. Sie beginnen nun mit dem Ausrollen der ersten Bahn. Fangen Sie damit an der Stelle an, die am weitesten entfernt liegt. Würden Sie an der am nächsten gelegenen Stelle beginnen, müssten Sie den neuen Rasen ständig betreten, was dem Rasen schaden könnte. Lässt sich das Betreten nicht vermeiden, verwenden Sie am besten sogenannte Rasenschuhe.
  2. Rollen Sie den Rasen der Länge nach aus, und zwar in langen Bahnen. Vermeiden Sie hingegen das Ausrollen in kurze Richtungen, denn hierdurch müssten Sie sehr viel schneiden.
  3. Müssen Sie den Rasen an einer Stelle schneiden, können Sie hierfür einfach ein spitzes Küchenmesser verwenden. Arbeiten Sie an allen Kanten sehr genau, damit ein bündiger Abschluss entsteht.
  4. Haben Sie am Ende der ersten Bahn ein Stück übrig, können Sie dieses als Anfangspunkt für die nächste Bahn verwenden, sodass kein Rollrasen übrig bleibt.
  5. Achten Sie beim Verlegen der zweiten Bahn darauf, dass diese die erste Bahn um ca. einen Zentimeter überlappt. Dies ist wichtig, da sich der Rasen später durch die Sonne etwas zusammenzieht. Überlappen Sie die Übergänge nicht, bilden sich hierdurch unschöne Fugen, die Sie später nicht mehr weg bekommen.
  6. Einer der wichtigsten Schritte beim Verlegen von Rollrasen ist das ordnungsgemäße Andrücken an den Untergrund. Nur hierdurch kann der Rasen schnell an den Boden anwachsen und wie gewünschte gedeihen. Am besten verwenden Sie eine Rasenwalze, die mit Wasser befüllt wird. Diese ist nicht besonders schwer, reicht aber vollkommen aus. Wenn Sie keine Rasenwalze haben, legen Sie ein kleines Brett auf den Rasen und laufen Sie mehrmals darüber.
  7. Wenn die Rasenfläche nicht an einer Einfassung abschließt, also sozusagen frei liegt, sollten Sie die jeweiligen Ränder mit Erde einbetten. Das ist wichtig, damit die Ränder nicht austrocknen.
  8. Direkt nach dem Verlegen gießen Sie den Rasen großzügig. Es dürfen pro Quadratmeter Rasenfläche gut und gerne 20 Liter Wasser gegossen werden. Auch das ist für das nachhaltige Anwachsen wichtig.
  9. Für die Dauer der kommenden zwei Wochen müssen Sie den Rasen täglich gründlich wässern. Gießen Sie je nach Wetterlage so viel, dass Sie sicherstellen können, dass der Rasen bis zu den Wurzeln hin gründlich durchnässt ist. Vermeiden Sie es während dieser Zeit jedoch, den Rasen zu betreten.

So pflegen Sie den neuen Rollrasen richtig

Damit Sie in den kommenden Jahren viel Freude an Ihrem neuen Rollrasen haben, sollten Sie diesen entsprechend pflegen.

Hiermit beginnen Sie spätestens zehn Tage nach dem Verlegen des Rollrasens. Die Halme sollten jetzt maximal zehn Zentimeter hoch sein und können erstmals abgemäht werden.

Achtung

Der Rasen ist zu diesem Zeitpunkt noch sehr anfällig, sodass es sein kann, dass der Rasenmäher einzelne Wurzeln herauszieht. Arbeiten Sie daher unbedingt mit einem Rasenmäher, dessen Messer scharf ist. Sie können dieses bei Bedarf schärfen lassen.

Auf welche Höhe Sie den Rasen abmähen sollten, richtet sich nach der jeweiligen Rasenart. Schattenrasen beispielsweise sollte ca. sechs Zentimeter hoch sein. Zierrasen, Spielrasen und Sportrasen sollte maximal vier Zentimeter hoch sein.

Wie oft sollte ich den Rasen mähen?

Während der Phase, in der der Rasen noch am Untergrund anwächst und sich optimal ausbildet, sollten Sie wöchentlich mähen. Dies hat den Vorteil, dass sich die Fläche verdichtet, was optisch sehr ansprechend wirkt.

Wann soll ich den Rasen düngen?

Normalerweise reicht es aus, den Rasen etwa dreimal pro Jahr zu düngen. Beginnen Sie hiermit frühestens vier und spätestens sechs Wochen nach dem Verlegen.

Wie viel Zeit muss ich einplanen, wenn ich den Rollrasen selbst verlegen möchte?

Das Verlegen des Rollrasens ist in wenigen Stunden erledigt. Selbst wenn Sie sich damit nicht auskennen, werden Sie für eine Fläche von 100 Quadratmetern sicherlich maximal fünf Stunden benötigen.

Was mit Abstand am längsten dauert, ist jedoch die Vorbereitung. Diese kann – je nach Gartengröße und vorhandenen Werkzeugen – durchaus mehrere Tage in Anspruch nehmen.

Ist der Rollrasen anfällig für Unkraut?

Im Gegensatz zum klassischen Rasen, den Sie einsäen, ist der Rollrasen deutlich weniger anfällig für Unkraut. Dies hat den Grund, dass er bereits viele Monate wachsen konnte, ehe er abgeschält wurde. Während dieser Zeit hat er sich bereits verdichtet und er wurde entsprechend kultiviert und bearbeitet.

Natürlich kann sich auch im Rollrasen im Laufe der Zeit Unkraut bilden. Es hält sich jedoch in Grenzen, sodass sich die spätere Pflege des Rasens als wenig Zeitaufwändig erweist.

Was kann ich tun, wenn ich den Rollrasen nicht selbst verlegen möchte?

Wenn Sie es sich nicht zutrauen oder keine Lust darauf haben, den Rollrasen selbst zu verlegen, können Sie mit dieser Aufgabe einen Profi beauftragen.

Der richtige Ansprechpartner hierfür ist der Garten- und Landschaftsbauer. Dieser kann den Rasen besorgen, den Untergrund vorbereiten, den Rasen verlegen und die ersten Pflegearbeiten nach dem Verlegen durchführen.

Der Gärtner ist erst dann der richtige Ansprechpartner, wenn die Rasenfläche bereits fest verwachsen ist.

Was es kostet, einen Garten- und Landschaftsbauer mit dem Verlegen des Rollrasens zu beauftragen, können wir nicht pauschal sagen. Die Kosten richten sich unter anderem nach dem Stundensatz des jeweiligen Unternehmens. Holen Sie sich am besten vorher einen Kostenvoranschlag ein, um eine teure Überraschung zu vermeiden. Entsprechende Angebote stellen Ihnen die meisten Unternehmen kostenlos aus.

Garten

Orchideen richtig pflegen

Orchideen gehören zu den beliebtesten Zimmerpflanzen und das ist auch kein Wunder, denn sie wirken überaus edel.

Allerdings gelten die Orchideen als pflegeaufwändig und man kann bei der Pflege durchaus einiges falsch machen. Damit Ihnen das nicht passiert, haben wir nachfolgend die wichtigsten Pflegetipps für Orchideen aufgelistet.

Den passenden Standort auswählen

Orchideen richtig pflegenEin wichtiger Teil der Pflege beginnt bereits bei der Wahl des passenden Standortes. Stellen Sie die Orchidee ans Fenster, wo sie der direkten Sonne ausgesetzt ist, wird sie möglicherweise eingehen. Orchideen mögen es zwar hell, jedoch nicht extrem sonnig. Es reicht aus, wenn Sie sie in einem hellen Raum in die Nähe des Fenster stellen, sodass keine direkte Sonne heran gelangt.

Gleichzeitig sollte die Orchidee nicht in der Nähe einer Heizung stehen, denn auch die trockene Heizungsluft kann ihr schaden.

Wie oft und wie muss ich Orchideen gießen?

Gerade in dieser Frage scheiden sich die Geister. Die einen meinen, dass es ausreicht, die Orchidee einmal pro Woche zu gießen, während andere meinen, viel Wasser täte ihr gut.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es reicht, die Orchidee einmal pro Woche zu wässern. Dafür verwenden Sie am besten keine Gießkanne. Es ist besser, wenn die Wurzeln das Wasser direkt abbekommen. Nehmen Sie die Pflanze daher aus dem Übertopf und stellen Sie sie für einige Minuten in eine Schüssel mit zimmerwarmem Wasser, bis sich die Wurzeln vollgesaugt haben.

Danach lassen Sie sie kurz abtropfen und stellen Sie wieder in den Übertopf.

Alternativ können Sie die Pflanze auch zweimal wöchentlich mit einer sehr kleinen Menge Wasser gießen. Ein Schnapsglas voll reicht in der Regel aus, denn Orchideen vertragen keine Überwässerung.

Tipp:

Um Staunässe nach dem Gießen zu vermeiden und hierdurch zu verhindern, dass die Orchidee eingeht, sollten Sie eine Pflanzschale mit Löchern verwenden. Auf diese Weise kann das überschüssige Wasser in den Übertopf ablaufen.

Wie finde ich heraus, ob meine Orchidee Wasser benötigt?

Bevor Sie die Orchidee gießen, nehmen Sie sie am besten aus dem Topf und berühren den Wurzelballen. Fühlt sich dieser trocken an, ist es Zeit, die Pflanze zu Wässern, jedoch nur in der oben beschriebenen Weise, also mit wenig Wasser.

Ist der Wurzelballen noch feucht, müssen Sie noch nicht gießen.

Tipp:

Auch durch das Befeuchten der Blätter, beispielsweise mit einer Sprühflasche, können die Orchideen das Wasser speichern.

Muss ich meine Orchideen düngen?

Die Wurzeln der Orchidee sind überaus empfindlich. Das ist der Grund, weshalb Sie sie nicht oft gießen dürfen. Aus demselben Grund möchten wir Ihnen auch empfehlen, auf häufiges Düngen zu verzichten.

Der einzige Grund, aus dem die Orchidee Dünger benötigt, ist, wenn sie sich gerade in der Wachstumsphase befindet. Dies ist in der Zeit von Frühling bis Herbst. Dann reicht es aus, wenn Sie die Orchidee einmal pro Monat mit etwas Dünger versorgen.

Da die Orchideen im Winter nicht wachsen, benötigen sie in dieser Zeit entsprechend auch keinen Dünger.

Achtung:

Verwenden Sie zum Düngen unbedingt einen Orchideendünger. Die Nährstoffe dieses Düngemittels sind auf die speziellen Bedürfnisse der Orchideen abgestimmt.

Was muss ich beim Umtopfen der Orchideen beachten?

Ob Sie die Orchidee umtopfen müssen, finden Sie problemlos heraus. Nehmen Sie die Pflanze aus dem Topf. Ragen die Wurzeln zum großen Teil bereits bis an den Rand des Substrates, sodass sich die Pflanze nur schwer aus dem Topf lösen lässt, ist dies ein sicheres Zeichen dafür, dass der Topf zu klein ist. Sie sollten die Pflanze schnellstmöglich umtopfen. Am besten topfen Sie die Pflanze nach der Blüte gegen Ende des Frühjahres um.

Verwenden Sie hierzu ein für die Orchideen geeignetes Substrat, welches Torf oder Holzkohle, aber auch Rinde enthalten sollte. Diese Bestandteile sind wichtig, denn sie nehmen viel Wasser auf. Gleichzeitig sorgen sie aber für eine optimale Belüftung der Wurzeln.

Muss ich die Orchideen beschneiden?

Sobald die Orchidee ihre Blüten verloren hat, empfehlen wir, die Pflanze zu beschneiden. Dies hat den Vorteil, dass sie im nächsten Frühjahr wieder treiben wird.

Nehmen Sie eine Blumenschere zur Hand und schneiden Sie die vertrockneten Triebe ab. Kappen Sie diese jedoch nicht ganz unten, sondern oberhalb der dritten Verdickung.

Sie werden feststellen, dass die Pflanze bald neue Triebe und auch Blüten ausbildet, sodass sie nach einiger Zeit wieder in ihrer vollen Pracht erstrahlt.

Garten

Rosen selber beschneiden

Damit die Rosen im eigenen Garten im Sommer in schöner Pracht blühen, sollten sie im Frühjahr beschnitten werden.

Welchen Rosenschnitt Sie anwenden sollten, richtet sich jedoch unter anderem nach der Rosenart.

Wir erklären Ihnen nachfolgend, was Sie beachten sollten, wenn Sie Rosen selber beschneiden möchten.

Warum sollte ich meine Rosen beschneiden?

Rosen selber beschneidenVielleicht ist Ihnen beim Betrachten Ihrer Rosen schon einmal aufgefallen, dass einige Zweige längst vertrocknet sind und kaum noch Blätter und Blüten ausbilden.

In der Pflanzenwelt ist dies ein vollkommen normales Geschehen, denn auch die Rosen werden älter und weniger vital. Sie können ihnen jedoch wieder auf die Sprünge bzw. zu einer neuen Blütenpracht verhelfen, indem Sie unter anderem die abgestorbenen Pflanzenteile abschneiden.

Dies hat den Vorteil, dass die übrigen, noch vitalen Pflanzenteile sich deutlich schneller erholen und wieder neu treiben können. Bislang haben die abgestorbenen Pflanzenteile ebenso Wasser und wichtige Nährstoffe aus dem Boden aufgenommen. Nach dem Schnitt sind diese Teile jedoch entfernt, sodass nur noch der vitale Teil der Rose alle wichtigen Nährstoffe aufnimmt und hierdurch entsprechend besser wachsen kann.

Es hat jedoch noch einige weitere Gründe, weshalb Sie die Rosen regelmäßig beschneiden sollten:

  1. Es gelangt wieder mehr Licht an die Pflanze, sodass diese besser wachsen und gedeihen kann.
  2. Durch das Ausästen kommen Sie besser an die Rose heran, um beispielsweise Unkraut zu jäten oder Ungeziefer fernzuhalten.
  3. Pilzkrankheiten und der Befall mit Parasiten können deutlich minimiert werden.

Sollte ich die Rosen selber beschneiden oder einen Fachmann beauftragen?

Wenn Sie eine Rosenschere besitzen und Lust habe, die Rosen selbst zu beschneiden, trauen Sie sich ruhig. Rosen sind robuste Pflanzen, die auch einen Fehlschnitt problemlos verkraften.

Dennoch sollten Sie beim Beschneiden der Rosen auf einige Dinge achten, auf die wir gleich noch detailliert eingehen. Vor allem ist es wichtig, dass Sie wissen, mit welcher Rosenklasse Sie es zu tun haben.

Die Beauftragung eines Gärtners ist daher nicht unbedingt notwendig.

Wann ist der beste Zeitpunkt, um die Rosen zu beschneiden?

Rosen sollten immer im Frühjahr -also vor der Blüte – beschnitten werden.

Als ideal erweist sich die Zeit ab Mitte März. Wichtig ist jedoch, dass zumindest tagsüber kein Bodenfrost mehr herrscht, denn dieser könnte den Pflanzen nach dem Beschneiden schaden.

Wenn die ersten Frühjahrsblüher aus dem Boden schießen, ist der Zeitpunkt zum Beschneiden der Rosen perfekt. Sie können sich darauf verlassen, dass die Temperaturen dann genau richtig sind, sodass Ihre Rosen den Rückschnitt problemlos überleben.

Was benötige ich zum Beschneiden der Rosen?

Eines der wichtigsten Utensilien zum Beschneiden der Rosen sind sicherlich Handschuhe. Denken Sie daran, dass die Rosen Dornen haben, die extrem stacheln.

Des Weiteren benötigen Sie eine hochwertige Rosenschere. Diese sollte über scharfe Klingen verfügen und zudem gut in der Hand liegen. Dies erleichtert nicht nur das Arbeiten, sondern sorgt auch dafür, dass die Zweige der Rosen gut geschnitten und nicht gebrochen werden.

Was muss ich beim Beschneiden der Rosen beachten?

Für alle Rosenarten gilt:

Schauen Sie sich die Pflanze zuerst an. Finden Sie alle Zweige, die bereits stark beschädigt, vertrocknet oder erfroren sind. Diese schneiden Sie dann mit der Rosenschere ab, und zwar an dem Punkt, an dem die Zweige von vertrocknetem oder erfrorenem Braun zu einem vitalen Grün übergehen.

Hierbei handelt es sich um die Vorarbeit, die jedoch wichtig ist, um die Rose vor Krankheiten zu schützen.

Nun gehen Sie zum eigentlichen Rosenschnitt über. Starke Äste sollten generell weniger beschnitten werden als feine Äste. Die stärkeren Äste stammen oft aus dem Vorjahr oder sind bereits zwei, drei Jahre alt. Sie haben generell mehr Potenzial, neue Knospen auszubilden, als es bei den schwachen, neuen Ästen der Fall ist. Während Sie schwache Äste also weit zurückschneiden können, sollten Sie die starken Äste nur minimal stutzen.

Schauen Sie sich an, in welchen Bereichen die Rose besonders starke Triebe und Knospen bildet. Über diesen starken Trieben – am besten oberhalb eines Triebes, der nach außen zeigt – schneiden Sie in einem Abstand von etwa 5 mm den Zweig ab.

Halten Sie die Schere dabei möglichst gerade, damit eine kleine „Wundfläche“ an der Pflanze entsteht. Je schräger Sie schneiden, desto größer ist die Wundfläche und desto mehr Krankheitserreger können eindringen und die gesamte Pflanze krank machen.

Wie stark sollte ich meine Rosen kürzen?

Wie stark Sie die Rosen im Frühjahr zurückschneiden sollten, hängt vor allem von den sogenannten Rosenklassen ab. Eine Strauchrose beispielsweise sollte nur wenig beschnitten werden. Eine Beetrose hingegen dürfen Sie so stark herunterschneiden, dass lediglich 20 Zentimeter übrigbleiben. Dasselbe gilt für Edelrosen. Das liegt vor allem daran, dass Edel- und Beetrosen mehrfach blühen, während Strauchrosen lediglich einmal blühen.

Kletterrosen – egal ob sie einmal oder mehrmals blühen – können auf ca. ein Drittel der bisherigen Wuchshöhe zurückgeschnitten werden.

Garten

Sonnensegel selber bauen

Sonnensegel selber bauenWenn Sie einen eigenen Garten haben, in dem Sie im Sommer die Sonne genießen können, können Sie sich glücklich schätzen. Doch zu viel Sonne kann schaden. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich schützen. Am einfachsten gelingt dies, indem Sie ein Sonnensegel verwenden, welches in verschiedenen Varianten erhältlich ist. Dieses können Sie unter anderem über die Sitzfläche oder über den Sandkasten der spielenden Kinder spannen. Auch über dem Pool kann sich das Sonnensegel als hervorragende Lösung erweisen.

Wir möchten Ihnen in dieser Anleitung Schritt für Schritt erklären, wie Sie ein dreieckiges Sonnensegel kinderleicht selbst herstellen können.

Anleitung Sonnensegel selber bauen:

  1. Breiten Sie den Sonnensegelstoff vor sich aus, und zwar so, dass die Rückseite des Stoffes nach oben zeigt.
  2. Zeichnen Sie nun mit einem Stift das Dreieck in der gewünschten Größe an. Sie können eine gerade Holzlatte als Lineal verwenden. Achten Sie beim Anzeichnen darauf, pro Seite ca. 5 cm mehr Stoff einzuberechnen, da durch das Nähen noch etwas Stoff „verloren geht“.
  3. Schneiden Sie mit einer geeigneten Stoffschere den Stoff entsprechend aus.
  4. Schlagen Sie die Außenkanten aller drei Seiten um ca. 5 cm ein und setzen Sie mit der Nähmaschine eine starke Naht.
  5. Fixieren Sie an den äußeren Rändern nun das Gurtband und nähen Sie auch dieses fest. Es ist wichtig, dass Sie die Ränder auf diese Weise verstärken, damit der Stoff später weder reißt noch ausfranst.
  6. An allen drei Ecken bringen Sie nun jeweils eine Öse an. Verwenden Sie hierfür am besten spezielle Ösen-Werkzeuge.
  7. Anschließend bringen Sie das Befestigungsband an den drei Ösen an.

Um das Sonnensegel aufhängen zu können, müssen sich jeweils dort, wo das Band befestigt werden soll, entsprechende Haken befinden. Wenn Sie an das Ende der Befestigungsbänder jeweils einen Karabinerhaken anbringen, können Sie diesen direkt mit den Haken an der Wand befestigen.

Tipp – Sonnensegel selber bauen:

Sie können das Sonnensegel nicht nur als Schutz von oben verwenden, sondern es beispielsweise auch als eine Art Sichtschutz nutzen. Außerdem können Sie selbstverständlich auch ein quadratisches oder rechteckiges Sonnensegel herstellen, ganz nach Ihren individuellen Wünschen.

Benötigte Werkzeuge:

  • Stift zum Markieren auf dem Stoff
  • Stoffschere
  • Gerade Holzlatte als Lineal
  • Nähmaschine
  • Ösenzange

Benötigte Materialien

  • Sonnensegelstoff mit hohem UV-Filter in der gewünschten Größe (Verwenden Sie einen Stoff mit geschlossenen Poren, wenn Sie möchten, dass das Sonnensegel gleichzeitig regenfest sein soll)
  • Stabiles Gurtband
  • Metallösen
  • Befestigungsband
Garten

Gartendusche selber bauen

Gartendusche selbst bauenWenn es im Sommer herrlich warm ist, genießen wir unsere Tage oft im eigenen Garten. Um sich dort herrlich zu erfrischen, können Sie eine Gartendusche bauen. Diese bietet Ihnen das pure Vergnügen in Ihrem eigenen, kleinen Paradies.

Wir möchten Ihnen in diesem Artikel eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Ihre tolle, neue Gartendusche geben.

Anleitung Gartendusche selber bauen:

  1. Schachten Sie als erstes einen kleinen Graben aus, der von der Wasserleitung bis zu dem Ort geht, an dem Sie die Gartendusche errichten möchten. Der Graben sollte ca. 30 cm tief ausfallen.
  2. Geben Sie danach eine Schicht feinkörnigen Kies in den Graben und legen Sie eine Schicht Vlies hinein.
  3. Rollen Sie nun den Gartenschlauch aus, der vom Anschluss am Wasserhahn bis zur späteren Dusche führen soll und legen Sie ihn in den Graben hinein.
  4. Nehmen Sie die vier Bretter zur Hand und sägen Sie an einem der Bretter im unteren Bereich einen kleinen Durchlass für den Schlauch hinein. Am besten verwenden Sie hierfür eine Stichsäge.
  5. Anschließend schleifen Sie die Bretter sorgfältig ab und streichen bzw. lackieren sie in der gewünschten Farbe. Wenn die Farbe vollständig getrocknet ist, können Sie mit den weiteren Schritten fortfahren. Der Trockenvorgang kann bis zu 24 Stunden dauern.
  6. Legen Sie das erste Brett (das mit der Aussparung für den Schlauch) auf den Boden und schrauben Sie am rechten und am linken Rand jeweils drei Winkel an. Diese sollten oben, unten und mittig befestigt werden.
  7. Nehmen Sie das nächste Brett zur Hand und befestigen Sie es an den rechten Winkeln des unten liegenden Brettes.
  8. Anschließend nehmen Sie das nächste Brett zur Hand und befestigen es an den an der linken Seite angebrachten Winkeln des unteren Brettes.
  9. An den beiden nach oben stehenden Brettern befestigen Sie jeweils an der Oberseite ebenfalls drei Winkel.
  10. Befestigen Sie im unteren Bereich des rechten und des linken Brettes jeweils einen der großen Winkel. Dieser dient der späteren Befestigung auf dem Untergrund.
  11. Stellen Sie den Kasten nun auf und befestigen Sie ihn am Boden. Idealerweise sollte es sich um einen Holz- oder Steinboden handeln. Alternativ können Sie eine große Bodenhülse verwenden. Diese muss jedoch zuvor einbetoniert werden.
  12. Haben Sie den Kasten für die Dusche befestigt, nehmen Sie das übrige Brett zur Hand und sägen auf der Höhe, in der sich der Wasserhahn befinden soll, ein kleines Loch hinein. Auch weiter oben, in dem Bereich, in dem später der Duschkopf hängen soll, müssen Sie ein Loch hineinsägen.
  13. Nehmen Sie nun den Wasserhahn zur Hand und schieben Sie die Anschlüsse durch das Loch.
  14. Anschließend befestigen Sie den Duschkopf und schieben auch dessen Anschlüsse durch das Brett.
  15. Danach verlegen Sie den Schlauch, der sich bereits durch den Graben in Ihrem Garten zieht.
  16. Im Bereich des Wasserhahnes müssen Sie einen Abzweig legen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass Wasserhahn und Ventil dieselbe Anschlussgröße haben.
  17. Verbinden Sie den Wasserhahn mit dem Schlauch und schließen Sie das Endstück des Schlauches, welches sich im oberen Bereich der Dusche befindet, an den Duschkopf an.
  18. Geben Sie Druck auf den Schlauch und prüfen Sie, ob das Wasser wie gewünscht aus dem Duschkopf läuft. Undichte Stellen sollten Sie sofort beheben, damit das Holz der Dusche nicht durchfault.
  19. Schieben Sie das vierte Brett in seine Position und schrauben Sie es fest.
  20. Wenn Sie sichergestellt haben, dass die Dusche funktioniert und dass der Schlauch dicht ist, können Sie zum Schluss den Graben wieder zuschütten und ihn ordentlich verdichten.

Tipp: Gartendusche selber bauen:

Wenn Sie die Gartendusche nicht freistehend bauen möchten, können Sie sie auch beispielsweise mit einer bestehenden Hauswand verbinden. Dies sorgt ggf. für mehr Halt.

Benötigtes Werkzeug:

  • Bleistift
  • Schraubenzieher oder Akkuschrauber
  • Säge
  • Zollstock
  • Farbe bzw. Lack
  • Schleifpapier und ggf. Schleifgerät

Benötigte Materialien:

  • 1 Duschbrause
  • Gartenschlauch
  • Wasserhahn
  • 4 Bretter (200cm lang, 15cm breit, 1,5 cm stark)
  • Rostfreie Schrauben
  • 12 mittelgroße Winkel aus Metall
  • 2 große Winkel aus Metall
  • Kies
  • Vlies
Garten

Outdoor Wäscheständer selbst bauen

Wäsche, die an der frischen Luft getrocknet wird, hat eine besondere Leichtigkeit und Frische, die wohl die meisten von uns schätzen. Damit die Wäsche dort geschützt trocknen kann, sollten Sie einen Wäscheständer benutzen, der über ein Dach verfügt. Die herkömmlichen Wäscheständer und Wäschespinnen, die Sie im Handel erhalten, bieten diesen Komfort nicht. Und nicht jeder hat im Garten einen praktischen Unterstand, um die Wäsche aufzuhängen.

Deshalb möchten wir Ihnen nachfolgend eine Anleitung geben, mit der Sie im Handumdrehen und ohne viele Kosten zu verursachen, einen praktischen überdachten Outdoor Wäscheständer bauen können.

Anleitung Outdoor Wäscheständer selbst bauen:

  1. Wenn Sie den Wäscheständer mit einer Farbe, mit einem Lack oder mit einer Lasur versehen möchten, streichen Sie alle Teile als erstes. Lassen Sie die Farbe vollständig trocknen, ehe Sie mit den weiteren Arbeitsschritten fortfahren.
  2. Als erstes bauen Sie die beiden Seitenelemente. Um das erste Seitenelement zu bauen, nehmen Sie zwei Kanthölzer zur Hand und legen diese einen Meter weit (Außenkanten) auseinander.
  3. Danach kommen vier Dachlatten in der Länge 100 cm zum Einsatz. Verschrauben Sie je eine Dachlatten am oberen und am unteren Ende mit den Kanthölzern. Lassen Sie zum jeweiligen Ende des Kantholzes ca. 10 cm Platz.
  4. Die beiden anderen Dachlatten teilen Sie in gleichen Abständen zwischen den äußeren Dachlatten auf und verschrauben auch diese jeweils an beiden Seiten. Sie dienen zur Stabilität.
  5. Die Seitenwand für die andere Seite bauen Sie in derselben Weise.
  6. Als nächstes bauen Sie die Rückseite für den Outdoor Wäscheständer. Legen Sie hierfür zwei Kanthölzer vor sich auf den Boden, und zwar im Abstand von 200 cm (Außenkante). Das dritte Kantholz legen Sie mittig dazwischen.
  7. Danach schrauben Sie eine Dachlatte in der Länge 200 cm an der Oberseite fest und verbinden Sie jeweils mit allen drei Kanthölzern. Lassen Sie auch hier wieder 10 cm Platz zum Rand.
  8. Eine zweite Dachlatte schrauben Sie im unteren Bereich fest (10 cm Platz zum Rand) und weitere zwei lange Dachlatten verteilen Sie ebenfalls für eine hohe Stabilität in der Mitte.
  9. Stellen Sie nun eine Seitenwand sowie die Rückwand auf. Hierfür sollten Sie am besten eine zusätzliche Person hinzurufen.
  10. Verbinden Sie die Seitenwand und die Rückwand mit jeweils drei Metallwinkeln und langen Schrauben.
  11. Danach stellen Sie die zweite Seitenwand auf und verbinden auch diese mithilfe der Winkel mit der Rückwand.
  12. An der Oberseite verbinden Sie nun mit den beiden letzten langen und mit den beiden letzten kurzen Dachlatten die Kanthölzer miteinander, sodass das Ganze noch stabiler wird. Schrauben Sie alles gut fest.
  13. In diesen oberen Rahmen spannen Sie den wasserfesten, UV-beständigen Stoff.
  14. Zum Schluss können Sie die Wäscheleine unter dem Dach befestigen. Sie können zum Befestigen die Lattung verwenden.

Tipp Outdoor Wäscheständer selbst bauen:

Für noch mehr Schutz vor Regen können Sie den Wäscheständer auch an den Seiten mit einem Regenschutz ausstatten.

Benötigtes Werkzeug:

  • Pinsel
  • Akkuschrauber

Benötigte Materialien

  • 7 Kanthölzer in der Stärke 8 x 8 cm, 200 cm lang
  • Farbe, Lack oder Lasur
  • 6 Dachlatten in der Länge 200 cm
  • 6 Dachlatten in der Länge 100 cm
  • Lange Schrauben
  • 6 Metallwinkel zum Verbinden der Seitenteile
  • Wasserfester, UV-beständiger Stoff, mindestens 100 x 200 cm
  • Wäscheleine
Garten

Pergola selbst bauen

Pergola selbst bauenEine Pergola spendet auf der Terrasse während der Sommermonate angenehmen Schatten. Es handelt sich dabei um ein einfaches Holzgerüst, welches zum Zwecke des Sonnenschutzes beispielsweise mit rankendem Wein bepflanzt werden kann.

Wir möchten Ihnen hier eine Anleitung für eine mit einem Sonnensegel bespannte Pergola geben.

Die Pergola wird eine Fläche von 2,0 x 3,0 m haben. Sie können die Größe selbstverständlich an Ihren Bedarf anpassen.

Anleitung Pergola selbst bauen:

  1. Finden Sie als erstes den Ort, an dem Sie die Pergola aufbauen möchten. Wenn Sie sie direkt an eine Hauswand anbauen wollen, müssen Sie darauf achten, dass die höhere Seite an der Hauswand anliegt. Die niedrige Seite zeigt von der Hauswand weg.
  2. Schachten Sie nun die vier Löcher für die Bodenhülsen ca. 40 cm tief aus. Verwenden Sie hierfür am besten einen Spaten.
  3. So lange der Beton trocknet, können Sie die Hölzer mit einer Schutzlasur, Lack oder Farbe streichen, um sie witterungsbeständig zu machen. Tragen Sie am besten zwei dünne Schichten auf.
  4. Mischen Sie den Beton an, wenn Sie keinen Fertigbeton verwenden. Der Beton sollte relativ fest sein.
  5. Geben Sie nun in jedes Loch so viel Beton, dass eine Ebene mit dem angrenzenden Gelände entsteht.
  6. Setzen Sie danach in jedes der Löcher eine Bodenhülse ein und warten Sie mit den weiteren Arbeitsschritten, bis der Beton vollkommen abgetrocknet ist. Dies kann je nach Witterung bis zu 48 Stunden dauern.
  7. Stellen Sie die Kanthölzer in die Bodenhülsen und befestigen Sie diese mit großen Schrauben. Auf der Seite, die als Rückseite der Überdachung dient, kommen die Pfosten in der Höhe von 2,10 m. Auf der Vorderseite verwenden Sie die Pfosten mit der Höhe von 2,0 m. Hierdurch entsteht später ein Gefälle, durch welches das Regenwasser besser von der Plane ablaufen kann.
  8. Im nächsten Schritt setzen Sie die langen Dachlatten auf, und zwar in Längsrichtung. Sie sollten auf beiden Seiten ca. 5 cm überstehen. Befestigen Sie die Dachlatten mit entsprechend großen Schrauben und Winkeln an den Kanthölzern.
  9. Anschließend setzen Sie an den Enden – in Querrichtung – die kürzeren Dachlatten auf (auch diese stehen jeweils 5 cm über) und verbinden diese ebenfalls mit Schrauben und Winkeln mit den Dachlatten, die in Längsrichtung verlaufen.
  10. Die übrigen kurzen Dachlatten werden in regelmäßigen Abständen auf der weiteren Fläche verteilt. Auch diese schrauben Sie wieder mit Winkeln und Schrauben fest.
  11. Nehmen Sie nun das Sonnensegel aus der Verpackung und befestigen Sie es mit Hilfe der mitgelieferten Seile an der Holzkonstruktion.

Tipp Pergola selbst bauen:

Sie können das Sonnensegel auch mit Ösen ausstatten. Auf diese Weise können Sie es an mehr Stellen fixieren, sodass es haltbarer ist, vor allem bei starken Winden. Sie benötigen entsprechendes Ösenmaterial sowie eine Lochzange und eine Ösenklammer.

Benötigtes Werkzeug:

  • Spaten
  • Schaufel
  • Akkuschrauber oder Bohrmaschine
  • Pinsel

Benötigte Materialien:

  • 2 Kanthölzer in der Größe 10 x 10 cm in der Länge 2,10 m
  • 2 Kanthölzer in der Größe 10 x 10 cm in der Länge 2,0 m
  • 4 Bodenhülsen für Kanthölzer in der Stärke 10 x 10 cm
  • Farbe, Lack oder Lasur zum Streichen der Hölzer
  • Fertigbeton (oder Zement, Kalk, Sand und Wasser, um Beton selbst anzumischen)
  • Große Schrauben zum Befestigen der Kanthölzer
  • 2 Dachlatten in der Länge 3,10 m
  • 5 Dachlatten in der Länge 2,10 m
  • Schrauben zum Befestigen der Dachlatten
  • Metallwinkel zum Befestigen der Dachlatten
  • Sonnensegel in der Größe 2,0 x 3,0 m
GartenHeimwerken

Blumentöpfe selbst bauen

Blumentöpfe selbst bauenVor allem große Blumentöpfe können recht teuer sein. Benötigen Sie mehrere, kann dies schnell ins Geld gehen. Es gibt jedoch eine deutlich günstigere Möglichkeit, die auch noch großen Spaß bereitet. Wenn Sie handwerklich begabt sind, können Sie die großen Blumentöpfe nämlich einfach selbst bauen.

Wie Sie dies am besten anstellen, erklären wir Ihnen in dieser praktischen Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Anleitung Blumentöpfe selbst bauen:

  1. Zeichnen Sie an der großen Spanplatte vier Teile an, aus denen später die Seitenwände für den Blumentopf hergestellt werden. Sie können beispielsweise Quadrate oder Rechtecke anzeichnen. Wichtig ist, dass alle Elemente dieselbe Größe haben.
  2. Entsprechend zeichnen Sie auch das Teil an, welches für die Unterseite des Blumentopfes verwendet wird.
  3. Sägen Sie nun alle fünf Teile sorgfältig mit einer Stichsäge oder mit einer Handkreissäge aus.
  4. Anschließend schleifen Sie die Schnittkanten gründlich mit dem Schleifpapier ab.
  5. Legen Sie nun die für den Boden gedachte Platte vor sich hin. Setze Sie die erste Seitenwand auf die Bodenplatte auf, und zwar ganz am Rand.
  6. Schrauben Sie die Platte von unten her mit einigen Schrauben fest.
  7. Setzen Sie die zweite Seitenwand (eine der angrenzenden Wände) auf und schrauben Sie auch diese von unten her fest. Ebenso verbinden Sie diese Seitenwand mit der ersten Seitenwand. Verwenden Sie auch hierfür Schrauben oder nutzen Sie alternativ einen hochwertigen Holzkleber.
  8. Fahren Sie mit den beiden übrigen Seitenwänden in der gleichen Weise fort.
  9. Wenn Sie mit Kleber gearbeitet haben, müssen Sie diesen nun für mindestens 24 Stunden gut trocknen lassen, ehe Sie zur Gestaltung des Blumentopfes übergehen.
  10. Legen Sie den Blumentopf mit einer Pflanzen- oder Teichfolie aus. Dies ist wichtig, damit die Blumenerde, die sich voll Wasser saugt, das Holz nicht angreift. Andernfalls würde es modrig werden, sodass der Blumentopf sicher keine lange Lebensdauer hat.
  11. Damit im Blumentopf kein Wasser steht, bohren Sie einige große Löcher in den Boden hinein und auch durch die Folie.

Achtung: Sie müssen später eine Auffangschale unter den Blumentopf stellen.

  1. Im nächsten Schritt können Sie die Außenseite des Blumentopfes gestalten. Von einem unifarbenen Anstrich bis hin zum Bemalen mit bunten Bildchen sind Ihrer Fantasie hierbei keine Grenzen gesetzt. Sie können auch mit Strasssteinchen oder mit Glitzern in der Farbe arbeiten, um einen edlen Look zu erzeugen.
  2. Zum Schluss können Sie die Blumenerde hineingeben und die Pflanze hineinsetzen.

Tipp Blumentöpfe selbst bauen:

Selbstverständlich können Sie die Blumentöpfe in verschiedenen Größen oder Formen herstellen und sie obendrein nach Ihren individuellen Wünschen gestalten.

Benötigtes Werkzeug:

  • Säge
  • Schraubenzieher oder Akkuschrauber
  • Zollstock oder Lineal
  • Bleistift oder anderer Markierstift
  • Schleifpapier
  • Bührmaschine

Benötigte Materialien:

  • Starke Spanplatte
  • Schrauben
  • Folie
  • Farbe
  • Ggf. Holzkleber
Garten

Bachlauf selbst anlegen

Bachlauf selbst anlegenEin Bachlauf ist ein wunderschönes Element, welches jeden Garten optisch aufwertet und daraus eine wahre Wohlfühloase macht. Sowohl im kleinen als auch im großen Garten kann ein Bauchlauf problemlos integriert werden, und zwar ohne hierfür sehr viel Geld auszugeben. Denn einen Experten müssen Sie nicht beauftragen.

Mit wenigen Mitteln können Sie einen Bachlauf ganz einfach selber machen, vorausgesetzt, Sie verfügen über ein wenig handwerkliches Geschick.

Wir erklären Ihnen in dieser praktischen Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Sie den Bachlauf anlegen und was Sie diesbezüglich beachten müssen.

Anleitung Bachlauf selbst anlegen:

  1. Im ersten Schritt sollten Sie das Auffangbecken für den Bachlauf anlegen. Dieses ist wichtig, da von dort aus das Wasser erneut in den Bachlauf gepumpt wird. In der Regel wird das Auffangbecken ein Gartenteich sein. Wenn Sie einen solchen bereits besitzen, können Sie Schritt eins überspringen. Andernfalls legen Sie einen Gartenteich nach Ihren Wünschen an. Sie können hierfür beispielsweise ein Einsatzbecken verwenden oder selbst einen Teich anlegen und diesen entsprechend Ihrer Vorstellung mit Teichfolie ausstatten.
  2. Als erstes nehmen Sie das Markierspray zur Hand und markieren, wo und wie der Bachlauf fließen soll. Sie können auch Kurven einbauen. Diese sollten jedoch sehr leicht sein.
  3. Danach nehmen Sie die obere Schicht – vielleicht eine Rasenschicht – herunter. Stechen Sie hierzu alles mit einem Spaten ab und heben Sie es danach mit einer Schaufel aus. Wenn Sie möchten, können Sie einen Minibagger verwenden. Dieser kostet jedoch zusätzlich Miete.

Soll der Bachlauf verschiedene Staustufen aufweisen, beachten Sie diese bereits beim Ausheben der Erde, um später nicht erneut Erde einfüllen und alles anpassen zu müssen. Ebenso sollten Sie direkt beim Ausheben auf die Einhaltung des Gefälles achten, welches mindestens zwei und maximal fünf Zentimeter betragen sollte.

Der Bachlauf sollte mindestens 40 Zentimeter tief ausgehoben werden, um später eine Fließtiefe von mindestens 25 Zentimeter zu haben.

  1. Im nächsten Schritt wird der Untergrund begradigt, damit die Teichfolie oder die Bachlaufschalen später nicht beschädigt werden. Entfernen Sie alle spitzen Steine und andere spitze Gegenstände. Ebenso sollten Sie die Wurzeln entfernen.
  2. Mit einem Handstampfer können Sie nun den Untergrund verdichten, ehe Sie mit den weiteren Schritten fortfahren.
  3. Ist der Boden verdichtet, geben Sie eine etwa 10 Zentimeter tiefe Schicht Kies hinein.
  4. Anschließend verlegen Sie das Vlies auf den Kies. Dieses verhindert, dass später Wurzeln oder Unkraut hindurchwachsen können und dient als zusätzlicher Schutz damit die später ausgelegte Teichfolie nicht beschädigt wird. Verlagern Sie die Enden des Vlieses jeweils ein bisschen, sodass sie übereinanderstehen. An den Rändern muss das Vlies einige Zentimeter überstehen, damit er auch noch für die Kapillarschicht ausreicht.

Wenn Sie den Untergrund aus Beton gießen, müssen Sie selbstverständlich weder Kies noch Vlies verwenden.

  1. Verbinden Sie den Bachlauf mit dem Teich, sodass später ein problemloser Übergang entsteht und das Wasser optimal fließen kann.
  2. Im nächsten Schritt verlegen Sie die Teichfolie oder setzen die Bachlaufschalen, die sowohl gerade als auch in Rundungen zur Verfügung stehen, ein. Ziehen Sie die Folie glatt und achten Sie auf saubere Übergänge. Diese sollten verschweißt werden, damit kein Wasser hindurchsickern kann. Auch das einfache Verkleben ist wichtig. Verwenden Sie hierfür jedoch einen speziellen Kleber für Teichfolie. Legen Sie auch die Bachlaufstufen möglichst penibel mit der Teichfolie aus.

Auch die Teichfolie muss einige Zentimeter überstehen.

  1. Anschließend legen Sie links und rechts neben dem Bachlauf eine kleine Kapillarschicht an, die nur wenige Zentimeter breit ist. Hierbei handelt es sich um eine Art kleinen Bachlauf, der das Wasser zusätzlich filtert und dazu beiträgt, dass es nicht einfach versickert, sondern wieder in den Bachlauf fließt. Andernfalls müssten Sie ständig Wasser nachfüllen. Diese Schicht wird ebenfalls mit Kies und Vlies ausgestattet und mit den übrigen Rändern der Teichfolie ausgelegt.
  2. Am dem Teich gegenüberliegenden Ende bauen Sie nun beispielsweise einen kleinen Wasserfall aus großen, flachen Steinen. Integrieren Sie eine leistungsstarke Pumpe, die dafür sorgt, dass das Wasser problemlos umgepumpt werden kann, um wieder in den Bach zu fließen. Wie Sie dies gestalten, bleibt Ihrer Fantasie überlassen. Sollten Sie mit Steinen arbeiten, fixieren Sie diese unbedingt mit Mörtel, sodass sie später nicht verrutschen du beispielsweise zur Gefahr werden können.
  3. Geben Sie nun die Kieselsteine in den Bachlauf, sodass diese den gesamten Boden wenige Zentimeter bedecken, damit die Teichfolie nicht durchscheint. Die Kiesel sollten groß genug sein, um nicht von der Strömung mitgerissen zu werden.
  4. Wenn Sie möchten, dass Ihr Teich einige Dekorationselemente beinhaltet, ist es nun and er Zeit, diese einzusetzen. Wasserspielzeuge oder Pflanzen, die unmittelbar im Bachlauf untergebracht werden sollen, können nun integriert werden.
  5. Anschließend bepflanzen Sie den Bereich um den Teich herum – außerhalb der Kapillarschicht. Ordnen Sie alle Pflanzen und die weiteren Steine und Deko-Elemente ganz nach Ihren Wünschen an.
  6. Befüllen Sie Teich und Bachlauf mit ausreichend Wasser und testen Sie, ob die Pumpen funktionieren.

Tipp Bachlauf anlegen:

Der Bachlauf sollte mindestens 1,50 m lang und 25 cm tief sein, damit er optimal funktioniert. Ebenso ist ein Gefälle von mindestens zwei und maximal 5 Prozent notwendig. Dies bedeutet, dass auf einem Meter Länge zwei bis fünf Zentimeter Höhenunterschied in Fließrichtung – also zum Teich hin – vorliegen müssen.

Wenn das Gelände bereits steil ist, können Sie einen zu steilen Bachlauf verhindern, indem Sie sogenannte Staustufen einbauen. Diese senken die Fließgeschwindigkeit des Wassers ab, sodass es am Teich mithilfe der Pumpe optimal zirkulieren kann. Wenn Sie möchten, können Sie die Staustufen mit dekorativen Elementen ausstatten.

Benötigtes Werkzeug:

  • Spaten
  • Schaufel
  • Schubkarre
  • Cuttermesser und Schere
  • Wasserwaage
  • Handstampfer

Benötigte Materialien

  • Teichfolie, Beton oder Bachlaufschalen für den Bachlauf
  • Teichfolie oder ein Einsatzbecken für den Teich
  • Teichvlies
  • Teichpumpe
  • Kies
  • Mörtel
  • Wasserpflanzen, Steine und andere Dekorationselemente
  • Markierspray
  • Kieselsteine (nicht zu klein)

Wie Sie den Bachlauf sauber halten

Damit Sie lange Freude an Ihrem Bachlauf haben und auch Fische und Pflanzen problemlos überleben, sollten Sie sowohl den Bach als auch den Teich einer regelmäßigen Reinigung unterziehen.

Es ist wichtig, dass Sie herunterfallendes Laub mindestens einmal wöchentlich herausholen, denn das Laub verschlammt nicht nur den Teich, sondern kann auch die Pumpen verstopfen, sodass diese nicht mehr ausreichend gut arbeiten.

Pflanzen, die im Teich vergammeln, sollten ebenfalls sofort entfernt werden.

Mindestens einmal pro Monat sollten Sie zudem die Teichpumpen reinigen. Hierzu gehört die Säuberung aller Filter, sodass das Wasser danach wieder ungestört fließen kann und sauber bleibt.

Zur Vorbeugung von Algen können Sie entsprechende Mittel verwenden. Wenn Sie jedoch Fische im Teich halten, achten Sie darauf, dass es sich um verträgliche Mittel handelt. Ist der Bachlauf natürlich angelegt, wird es jedoch nur selten zur Algenbildung kommen.

Einmal pro Jahr sollten Sie das Wasser herauslassen und die Teichfolie gründlich reinigen sowie überprüfen, ob diese noch einsatzfähig oder möglicherweise porös ist. Ggf. muss die Folie erneuert werden. Stellen Sie zwischendrin fest, dass immer wieder Wasser verlorengeht, liegt der Verdacht nahe, dass die Folie ein Loch hat. Sie sollten dieses unbedingt finden und es schließen.

GartenMöbel

Gartenbank selbst bauen

Gartenbank selber bauenEine Gartenbank sorgt für mehr Gemütlichkeit im Garten und schafft die eine oder andere Auszeit. Sie haben die Wahl, eine Gartenbank für viel Geld zu kaufen oder sie recht günstig selbst zu bauen.

Wenn Sie handwerklich begabt sind und eine Freizeitbeschäftigung suchen, empfehlen wir Ihnen letzteres.

Wie Sie die Gartenbank selbst bauen können, entnehmen Sie der folgenden Anleitung.

Anleitung Gartenbank selber bauen:

  1. Wenn das Holz, aus dem Sie Ihre Bank bauen möchten, noch nicht geschliffen ist, müssen Sie dies im ersten Schritt tun. Verwenden Sie hierfür Schleifpapier oder ein Handschleifgerät. Es ist wichtig, dass später kein Holz absplittern kann.
  2. Danach sollten Sie alle Teile streichen oder lackieren, um die Bank hierdurch vor schädlichen Witterungseinflüssen zu schützen. Lassen Sie das Holz mindestens 24 Stunden lang trocknen, ehe Sie mit den weiteren Arbeitsschritten fortfahren.
  3. Im nächsten Schritt stellen Sie die beiden unteren Seitenteile – also das Gestell für die Bank – her. Nehmen Sie ein kurzes und ein langes Kantholz zur Hand und legen Sie es vor sich auf den Boden oder auf die Werkunterlage. Die Hölzer müssen parallel zueinander liegen und der Länge nach von Ihnen wegzeigen.
  4. Nun nehmen Sie zwei der kurzen Bretter zur Hand und legen diese oben und unten flach dazwischen. Das untere Brett muss ca. 10 cm nach oben gesetzt werden, damit es später nicht auf dem Boden aufliegt. Das obere Brett setzen Sie bündig an die Außenseite des kurzen Kantholzes an. Es entsteht ein Rahmen.
  5. Nehmen Sie nun vier Flacheisen zur Hand und verschrauben Sie die nebeneinander liegenden Hölzer so miteinander, dass der Rahmen fixiert wird.
  6. Stellen Sie einen zweiten, identischen Rahmen her, der jedoch seitenverkehrt sein muss. Arbeiten Sie erneut die Schritte drei bis fünf ab.
  7. Danach nehmen Sie ein langes Brett in der Breite 10 cm zur Hand. Stellen Sie das erste Seitenelement so auf, dass die Außenseite der Hölzer eben ist und das lange Kantholz nach hinten – also von Ihnen weg – zeigt.
  8. Stellen Sie auch das lange Holz auf, und zwar so, dass es später als Verbindungsstück zwischen den beiden Seitenteilen dient. Fixieren Sie es nun mithilfe von Schrauben und Winkeln an der unteren Querlatte des Seitenteils.
  9. Nehmen Sie das andere Seitenteil – Achtung seitenverkehrt – zur Hand und fixieren Sie die Latte auch dort an der unteren Strebe.
  10. Anschließend nehmen Sie die drei Bretter in der Breite 15 cm zur Hand und legen diese auf die Seitenteile auf. Schrauben Sie diese an den Seitenteilen fest.
  11. Danach nehmen Sie das letzte kurze Brett zur Hand und fixieren es mittig, flach anliegend, unterhalb der Sitzfläche. Verbinden Sie damit die drei Sitzbretter, sodass hierdurch eine zusätzliche Stabilisierung entsteht.
  12. Anschließend nehmen Sie die drei übrigen langen Bretter zur Hand und fixieren diese an der Vorderseite der hinteren Kanthölzer, sodass hierdurch die Lehne entsteht. Verteilen Sie die Bretter in gleichmäßigen Abständen.

Tipp Gartenbank selber bauen:

Wenn Sie möchten, können Sie die Gartenbank mit Armlehnen versehen. Außerdem besteht selbstverständlich die Möglichkeit, Sitzauflagen zu verwenden, um noch mehr Gemütlichkeit zu schaffen.

Benötigtes Werkzeug:

  • Säge
  • Zollstock
  • Pinsel
  • Schleifpapier oder Handschleifgerät
  • Akkuschrauber

Benötigtes Material:

  • 3 Bretter, 1,50m lang, 15 cm breit, 2 cm stark
  • 4 Bretter, 1,50 m lang, 10 cm breit, 2cm stark
  • 2 Kanthölzer, 5 x 5 cm, 90cm lang
  • 2 Kanthölzer, 5 x 5 cm, 45 cm lang
  • 5 Bretter, 10 cm breit, 35 cm lang, 2 cm stark
  • Farbe oder Lack
  • Schrauben
  • Flacheisen und Winkel aus Metall
Garten

Gartenteich selbst anlegen

Gartenteich selbst bauenEin Gartenteich schafft in jedem Garten etwas nahezu Paradiesisches. Vor allem während der Sommermonate werden Sie es lieben, Ihren Gartenteich plätschern zu hören. Wenn Sie jetzt denken, dass der Bau eines Gartenteichs durch einen Profi wahnsinnig teuer sein muss, dann haben Sie möglicherweise sogar recht. Aber wer sagt denn, dass Sie einen Profi engagieren müssen, um einen Gartenteich zu bauen?

Wenn Sie ein wenig handwerkliches Geschick und einige Werkzeuge haben, können Sie den Gartenteich auch sehr leicht selbst anlegen.

Wir möchten Ihnen in diesem Artikel erklären, wie dies am besten funktioniert.

Anleitung Gartenteich selbst anlegen:

  1. Der erste Schritt beim Teichbau besteht natürlich aus der Planung. Überlegen Sie, an welchem Platz der Teich angelegt werden soll und welche Möglichkeiten Ihnen dort zur Verfügung stehen. Möchten Sie einen großen oder einen kleinen Teich bauen? Soll dieser ein schlichtes oder ein extravagantes Design haben? Möchten Sie einen Schwimmteich oder einen Teich für Fische anlegen?

Eine weitere Überlegung sollte dahingehend stattfinden, dass Sie entscheiden, ob Sie lieber mit Teichfolie oder lieber mit einem Fertigteicheinsatz arbeiten möchten. Die Fertigteicheinsätze werden im Prinzip nur in den Boden eingesetzt, sodass Sie sich um nichts kümmern müssen. Das Einlegen der Teichfolie gestaltet sich hingegen deutlich schwerer. Allerdings bietet die Folie den Vorteil, dass Sie den Teich flexibel nach Ihren Gestaltungswünschen anlegen können. Zudem ist die Folie deutlich günstiger als ein Fertigeinsatz. Gerade bei großen Teichprojekten kann der Preisunterschied daher erheblich sein.

  1. Im zweiten Schritt sprühen Sie mit dem Markierspray den Bereich an, in dem der Teich entstehen soll. Es ist wichtig, dass Sie hier bereits die Form des Teiches markieren.
  2. Gehen Sie nun mit einem Spaten entlang der Markierung und heben Sie die obere Erdschicht herunter. Tragen Sie danach mit dem Spaten im gesamten Bereich, den der Teich später einnehmen soll, die obere Erdschicht ab.
  3. Anschließend müssen Sie mit einer Schaufel den Teich bis zu der Tiefe ausheben, die er am Ende haben soll, plus eine Pufferschicht von zehn Zentimetern. Sie können selbstverständlich auch einen Minibagger mieten, um diese Arbeiten durchzuführen. Dann geht es deutlich schneller.

Wenn Ihr Teich später verschiedene Abstufungen haben soll, sollten Sie diese beim Ausheben der Erde bereits bestehen lassen, um sich unnötige Arbeitsschritte zu sparen. Sammeln Sie alle Wurzeln sowie spitze Gegenstände heraus und begradigen Sie die Fläche.

  1. Danach verdichten Sie den Untergrund. Zwar wird auch das Wasser hierzu beitragen. Aber für die nachfolgenden Arbeiten ist ein dichter Untergrund sehr wichtig, da Sie ansonsten möglicherweise später die Teichfolie beschädigen. Sie können einen Handstampfer oder eine Rüttelplatte verwenden.
  2. Nun füllen Sie eine Kiesschicht von ca. zehn Zentimetern in den Teich hinein. Verwenden Sie einen feinen Kies und ziehen Sie die Fläche erneut glatt. Sie können hierfür einen Rechen verwenden.
  3. Anschließend legen Sie den gesamten Teich mit Vlies aus. Dieser sollte ca. einen halben Meter über den Teichrand hinausragen. Der Vlies schützt die Teichfolie später vor spitzen Gegenständen. Legen Sie die Enden jeweils ca. zehn Zentimeter übereinander, damit keine Wurzeln hindurchwuchern können.
  4. Nun graben Sie unmittelbar um den Teich einen kleinen, flachen Graben. Dieser kann ca. 20 Zentimeter breit und 10 cm hoch sein. Er dient als Kapillarschicht. Legen Sie auch diesen Bereich mit dem Vlies aus.
  5. Jetzt ist es an der Zeit, die Teichfolie zu integrieren. Die Stärke der Teichfolie sollte sich nach dem späteren Zweck richten. Wenn Sie einen Schwimmteich bauen möchten, wird die Belastung der Folie später recht stark sein. Sie sollte daher dick ausfallen. Bei einem kleine Teich, in dem lediglich Goldfische schwimmen sollen, reicht eine dünnere Folie aus.

Legen Sie die Teichfolie sorgfältig aus und vermeiden Sie Falten, denn diese Stellen könnten später porös werden, sodass Wasser austritt. Ziehen Sie die Folie also immer glatt und versuchen Sie auch im Bereich der Stufen sorgfältig zu arbeiten. Alle Kanten bzw. Nähte müssen danach sorgfältig verklebt oder verschweißt werden.

Die Teichfolie muss ebenfalls bis in die Kapillarschicht hineinreichen.

  1. Danach füllen Sie einige grobe Kieselsteine in die Kapillarschicht ein. Sie dienen als eine Art natürlicher Filter.
  2. Nun können Sie mit der Gestaltung des Teiches beginnen, indem Sie beispielsweise einige größere Steine ringsherum legen oder einen kleinen Strand aus Sand anlegen. Auch der Bau einer Veranda aus Holz, einer Teichbar oder verschiedener Wasserfälle ist möglich. Ebenso lässt sich der Teich mit einem Bachlauf verbinden. Ihrer Fantasie sind diesbezüglich keine Grenzen gesetzt.
  3. Danach können Sie die Teich- und Wasserpflanzen integrieren. Ebenso können Wasserspielzeuge installiert und die Pumpe muss eingebaut werden.
  4. Zum Schluss befüllen Sie den Teich mit ausreichend Wasser und testen, ob die Pumpe sowie die Wasserspielzeuge funktionieren. Wenn Sie möchten, können Sie jetzt die Fische in den Teich setzen.

Tipp Teich anlegen:

Wenn Sie möchten, können Sie auch einen großen Teich anlegen, den Sie zum Schwimmen nutzen können. Diese Schwimmteiche werden immer beliebter, weil sie einem natürlichen Teich ähneln.

Benötigtes Werkzeug:

  • Markierspray
  • Spaten
  • Schaufel
  • Schubkarre
  • Handstampfer oder Rüttelplatte
  • Rechen

Benötigte Materialien:

  • Teichfolie oder Fertigteicheinsatz
  • Kies
  • Vlies
  • Kleber bzw. Schweißgerät für die Teichfolie
  • Kieselsteine
Garten

Gartenmauer selbst bauen

Gartenmauer selbst bauenGartenmauern machen jeden Garten zu einem besonderen Blickfang. Dies gilt vor allem für die Trockenmauern. Dabei sind diese nicht einmal kompliziert zu errichten. Selbst ohne handwerkliche Vorkenntnisse wird es Ihnen gelingen, eine Trockenmauer für den Garten zu errichten.

Wie Sie die Gartenmauer selbst bauen, erklären wir Ihnen in diesem Artikel.

Anleitung Gartenmauer selbst bauen:

  1. Für den Bau der Gartenmauer müssen Sie als erstes ein Fundament errichten. Ausgehend von einer Mauerhöhe von einem Meter sollte das Fundament 40 cm tief und ca. 60 bis 70 cm breit sein. Das Fundament ist sehr wichtig, damit die Mauer später nicht absackt. Graben Sie mit einem Spaten den benötigten Graben für das Fundament in der beschrieben Größe aus.
  2. Füllen Sie danach den Schotter in den Graben. Die Höhe der Schotterschicht sollte bei ca. 30 cm liegen.
  3. Anschließend kommt die Schicht Sand obendrauf. Diese Schicht ist etwa 10 cm stark.
  4. Die Schichten müssen nun verdichtet werden. Ansonsten kommt es später unter Umständen dazu, dass die Mauer absackt. Verwenden Sie die Rüttelplatte zum Abdichten der Fundaments-schicht. Wenn Sie mit einem Handstampfer arbeiten, rütteln Sie den gesamten Bereich mehrfach gründlich ab, bis der Untergrund wirklich nicht mehr nachlässt.
  5. Danach können Sie die erste Schicht der Steine setzen. Verwenden Sie größere Steine, damit sich die anderen Schichten problemlos auf die erste Schicht stapeln lassen.
  6. Für mehr Stabilität empfehlen wir, die Fugen der oberen Reihen zu versetzen. Dies bedeutet, dass Sie auf den ersten Stein der unteren Reihe einen halben neuen Stein ansetzen. Danach legen Sie die Reihe mit ganzen Steinen aus, bevor als letztes wieder ein halber Stein gesetzt wird.

In der folgenden Reihe beginnen Sie wieder mit einem ganzen Stein. In diesem Muster arbeiten Sie alle weiteren Reihen ab.

  1. Prüfen Sie beim Aufsetzen jedes neuen Steins, ob die Mauer stabil ist. Sollten die Steine wackeln, geben Sie etwas grobkörnigen Kies dazwischen. Verwenden Sie keinen Sand und keine Erde, um die Hohlräume zu verdichten. Nur der Kies bleibt auch bei späterem Regen an der gewünschten Stelle.
  2. Die Mauer ist fertig, wenn Sie alle Steinschichten wie beschrieben gestapelt haben. Nun können Sie mit dem Bepflanzen fortfahren. Wenn Sie möchten, dass einige Pflanzen beispielweise in den Mauerfugen ranken, können Sie diese auch bereits beim Setzen der Steine einpflanzen.

Tipp:

Damit die Trockenmauer möglichst problemlos errichtet werden kann, sollten Sie sich für flache Steine entscheiden, die einigermaßen gleich in Form und Größe sind.

Benötigtes Werkzeug:

  • Gummihammer
  • Handstampfer oder Rüttelplatte
  • Spaten

Benötigtes Material:

  • Sand
  • Kies
  • Schotter
  • Natursteine wie Sandstein oder Kalkstein