Autor: kirchner

Heimwerken

Fensterdichtungen selbst erneuern

Fensterdichtungen selbst erneuernDamit die Fenster dauerhaft dicht bleiben und keinerlei Zugluft hindurchlassen, sollten deren Dichtungen regelmäßig erneuert werden. Sind die Dichtungen spröde oder brüchig und haben sie nicht mehr genug „Spannkraft“, ist eine Erneuerung sinnvoll. Wie Sie die Dichtungen kinderleicht selbst austauschen, erklären wir Ihnen nachfolgend.

Anleitung Fensterdichtungen selbst erneuern:

  1. Entfernen Sie die alte Dichtung. Sie können sie an einer Stelle mit einem Cuttermesser einschneiden und sie danach einfach abziehen.
  2. Bleiben Rückstände am Fenster haften, verwenden Sie ein Messer oder einen Spachtel, um diese Rückstände zu entfernen.
  3. Legen Sie die neue Dichtung als erstes an der Oberseite des Fensters an und drücken Sie sie in den Rahmen. Achten Sie darauf, dass die Dichtung überall gut anliegt.
  4. Schneiden Sie den Gummi an den Ecken auf Gehrung.
  5. Bringen Sie den Dichtungsgummi nun auch an den drei übrigen Seiten an.
  6. Achten Sie vor allem darauf, dass die jeweiligen Enden gut befestigt sind, damit sie sich nicht lösen.
  7. Überprüfen Sie im letzten Schritt, ob sich das Fenster nach wie vor problemlos öffnen und schließen lässt.

Tipp:

Mit dem sogenannten Papiertest können Sie überprüfen, wie viel Zugluft das Fenster durchlässt. Dazu wird das Fenster geöffnet. Danach schließen Sie es wieder und klemmen das Stück Papier zwischen Flügel und Scheibe. Können Sie das Papier nun problemlos hindurchziehen, sollten die Dichtungen unbedingt erneuert werden.

Benötigtes Werkzeug:

  • Cuttermesser
  • Messer/Spachtel

Benötigtes Material:

  • Dichtgummi (Achten Sie darauf, dass es sich um die gleiche Dichtung handelt, die bereits angebracht ist. Sie können auch die alte Dichtung zum Vergleich mit in den Baumarkt nehmen.)
GartenHeimwerkenKüche

Öllampe selbst bauen

Öllampe selbst bauenEine Öllampe ist der Hingucker auf der Terrasse, dem Balkon oder im Garten. Wir möchten Ihnen in dieser praktischen Anleitung Schritt für Schritt erklären, wie Sie eine Öllampe selbst bauen, und zwar mit wenigen Mitteln und möglichst kostengünstig.

Anleitung Öllampe selbst bauen:

  1. Bohren Sie in die Mitte des Deckels mit dem großen Metallbohrer ein Loch.
  2. Stecken Sie das Röhrchen aus Metall durch den Deckel, und zwar so, dass am oberen Ende des Deckels lediglich ein kurzes Stück von maximal 2 cm herausschaut.
  3. Nun schrauben Sie von oben und von unten jeweils eine Mutter dagegen, sodass das Röhrchen nicht verrutschen kann.
  4. Mit dem dünnen Bohrer bohren Sie ein weiteres Loch in den Deckel, dass sich jedoch nicht in der Mitte befinden muss. Durch dieses Loch wird nichts durchgesteckt. Es dient lediglich der Belüftung, damit die Öllampe später brennt.
  5. Stecken Sie nun den Docht durch das Röhrchen. Er sollte am oberen Ende nur geringfügig herausschauen.
  6. Anschließend geben Sie die Dekoration in das Glas.
  7. Nun füllen Sie es mit dem Pflanzenöl auf.
  8. Verschrauben Sie nun das Glas, indem Sie den Deckel aufsetzen.
  9. Sie können die Öllampe nun verwenden.

Tipp:

Wenn Sie eine Öllampe mit duftendem Effekt bauen möchten, geben Sie entsprechende Essenzen einfach hinzu. Etwas Pfefferminze oder Zitronensaft eignen sich hervorragend, denn sie verströmen einen frischen, jedoch unaufdringlichen Duft, der die Gemüter erhellt.

Benötigtes Werkzeug:

  • Akkuschrauber
  • 1 dicker Metallbohrer (passend zum Röhrchen)
  • 1 sehr feiner Metallbohrer

Benötigtes Material:

  • 1 Schraubglas (Achtung: Der Deckel muss aus Metall gefertigt sein!)
  • 1 Röhrchen aus Metall mit einem Durchmesser bis maximal 1 cm (Das Röhrchen muss ein Außengewinde haben)
  • 2 Muttern, die auf das Röhrchen passen
  • 1 Docht
  • Zutaten wie Zitronenscheiben, Pfefferminze oder Tannenzapfen
  • Pflanzenöl (beispielsweise Raps- oder Sonnenblumenöl)
Möbel

Esstisch selbst bauen

Esstisch selbst bauenEin Esstisch wertet jedes Wohn- und Esszimmer optisch auf und sorgt zudem dafür, dass die gesamte Familie zu einem leckeren Essen zusammenkommt. Doch große Esstische kosten oft sehr viel Geld. Sie können jedoch mit relativ wenig Aufwand und einem geringen Budget problemlos einen Esstisch selber bauen.

Wie Sie hierbei vorgehen, erfahren Sie in der nachfolgenden Anleitung.

Anleitung Esstisch selbst bauen:

  1. Klappen Sie die Böcke auseinander und lackieren Sie diese falls gewünscht mit dem Lack. Lassen Sie die Lackschicht für mindestens 24 Stunden trocknen.
  2. Schleifen Sie die Bretter für die Tischplatte mit Schleifpapier oder mit einem Handschleifgerät gründlich ab.
  3. Wenn Sie möchten, können Sie nun die Bretter ebenfalls lackieren. Achten Sie ebenfalls darauf, dass diese mindestens einen Tag lang trocknen.
  4. Legen Sie nun die einzelnen Bretter auf die Klappböcke auf. Achten Sie darauf, dass die Bretter an den Seiten gleichmäßig ca. 5 cm überstehen.
  5. Schrauben Sie nun jedes Brett auf beiden Seiten mit jeweils zwei Schrauben an den Klappböcken fest. Sie können hierfür einen Akkuschrauber oder einen Schraubenzieher verwenden.

Tipp:

Sie können statt der Klappböcke aus Holz auch Modelle aus massivem Metall verwenden.

Benötigtes Werkzeug:

  • Schleifpapier oder Handschleifgerät
  • Holzlack, falls gewünscht
  • Pinsel
  • Schrauben
  • Akkuschrauber oder Schraubenzieher

Benötigte Materialien:

  • 2 Klappböcke aus Holz
  • Holzbretter (die Gesamtbreite der Bretter sollte der Breite der Klappböcke entsprechen. Die Länge können Sie individuell festlegen. Bei der Stärke sollten Sie mindestens 2,5 bis 3 cm wählen, damit der Tisch möglichst massiv wird).
HeimwerkenMöbel

Regal für Kinder selbst bauen

Regal für Kinder selbst bauenAuch wenn es viele Eltern nicht glauben wollen: im Kinderzimmer Ordnung zu halten, ist kein Hexenwerk. Vor allem für Jugendliche gestaltet sich das Aufräumen leichter, wenn sie ein schönes Zimmer mit verschiedenen Staumöglichkeiten haben.

Wie Sie ein einfaches Regal für das Kinder- und Jugendzimmer selbst bauen, erfahren Sie in dieser praktischen Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Anleitung Regal für Kinder selbst bauen:

  1. Sofern Sie es möchten, können Sie als erstes die Klappböcke streichen oder lackieren. Lassen Sie die Farbe bzw. den Lack vollständig trocknen (mindestens 24 Stunden), ehe Sie mit den weiteren Arbeiten fortfahren.
  2. Klappen Sie die Böcke auf und stellen Sie diese am gewünschten Platz im Zimmer ab.
  3. Sägen Sie nun die Bretter bzw. Platten auf ein für die Klappböcke passendes Maß. Dies gelingt am einfachsten mit einer Stich- oder Handkreissäge.
  4. Schleifen Sie die Kanten mit Schleifpapier oder mit einem Handschleifgerät gründlich ab.
  5. Wenn Sie auch die Platten bzw. Bretter streichen möchten, können Sie dies nun tun. Auch diese sollten jedoch vollständig abtrocknen, ehe sie weiterverarbeitet werden.
  6. Legen Sie die erste Platte auf den unteren Steg auf den Klappböcken auf und fixieren Sie sie mit Schrauben.
  7. Die zweite Platte legen Sie oben auf die Klappböcke auf.
  8. Nun können Sie die Aufbewahrungsboxen an den gewünschten Platz im Regal stellen.

Tipp:

Für kleine Kinder, die gern auf Möbel klettern, eignet sich dieses Regal nicht.

Benötigtes Werkzeug:

  • Pinsel
  • Säge (Stichsäge oder Handkreissäge)
  • Schleifpapier oder Handschleifgerät
  • Akkuschrauber

Benötigtes Material:

  • 2 Klappböcke
  • Holzlack oder -Farbe
  • 2 große Bretter bzw. Platten
  • Verschiedene Aufbewahrungsboxen
  • Schrauben

 

 

HeimwerkenMöbel

Couchtisch aus Holzkisten bauen

Couchtisch aus Holzkisten bauenHolzkisten gelten seit einigen Jahren als Trend-Einrichtungsgegenstand, auf den man nahezu nicht mehr verzichten kann. Doch das ist kein Wunder, denn aus diesen Kisten können Sie im Handumdrehen diverse Einrichtungsgegenstände herstellen. Wie Sie daraus einen Couchtisch bauen, erklären wir Ihnen in dieser praktischen Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Anleitung Couchtisch aus Holzkisten bauen:

  1. Legen Sie die Holzkisten auf die Seite.
  2. Die erste Kiste liegt quer und zeigt mit der Öffnung zu Ihnen.
  3. Die zweite Kiste ordnen Sie mit der Öffnung nach rechts an der linken Rückseite der Kiste an, die in Ihre Richtung zeigt.
  4. Die dritte Kiste zeigt mit der Öffnung nach hinten und sie wird im oberen Bereich der linken Kiste angeordnet.
  5. Die vierte Kiste zeigt mit der Öffnung nach rechts. Sie wird bündig an die vordere und an die hintere Kiste angesetzt.
  6. Sie erhalten ein gleichmäßiges Viereck, dessen Zwischenraum frei bleibt.
  7. Fixieren Sie nun die Kisten aneinander. Dies gelingt, indem Sie sie aneinander festschrauben.
  8. Wenn Sie möchten, dass der Tisch sich später problemlos bewegen lässt, können Sie an der Unterseite der Kisten einige Rollen anbringen.

Tipp:

Für einen noch individuelleren Look können Sie die Kisten vor dem Zusammenbauen des Tisches mit einer Farbe Ihrer Wahl anstreichen.

Benötigtes Werkzeug:

  • Schraubenzieher oder Akkuschrauber

Benötigtes Material:

  • 4 große Holzkisten ohne Deckel
  • Schrauben
  • Rollen
Tiere

Hundemarke selbst basteln

Hundemarke selbst bastelnHundemarken gelten für viele Hundebesitzer als modisches Accessoire, welches beispielsweise farblich auf die Hundeleine abgestimmt wird. Außerdem bietet sich beispielsweise die Möglichkeit, die wichtigsten Daten wie beispielsweise den Namen des Hundes oder die Anschrift und die Telefonnummer des Besitzers zu notieren, damit der Hund schnell wieder nach Hause gebracht werden kann, wenn er einmal wegläuft.

Wie Sie die Hundemarken ganz einfach selbst herstellen können, erfahren Sie in der nachfolgenden Anleitung.

Anleitung Hundemarke selbst basteln:

  1. Laden Sie sich ein Bildbearbeitungsprogramm auf den PC herunter. Sie können beispielsweise GIMP verwenden. Dieses Programm wird kostenlos angeboten und ist zudem auch für einen Laien leicht verständlich.
  2. Erstellen Sie die gewünschte Hundemarke. Diese kann beispielsweise eine runde oder eine eckige Form aufweisen. Wichtig ist, dass Sie die Hundemarke etwas doppelt so groß ausdrucken, wie sie letztendlich sein wird. Wie der Name „Schrumpffolie“ schon sagt, verkleinert sich die Folie später noch deutlich.
  3. Drucken Sie die Hundemarke aus und schneiden Sie sie mit einer Schere aus.
  4. Machen Sie mit einem Locher ein Loch in die Hundemarke, an der Stelle, an der später der Schlüsselring befestigt werden soll.
  5. Heizen Sie den Backofen auf 150°C bis 180°C vor.
  6. Legen Sie die ausgeschnittenen Hundemarken nun für maximal drei Minuten auf ein Backblech und schieben Sie dieses in den Ofen. Die Folie schrumpft nun zusammen.
  7. Nehmen Sie sie aus dem Backofen und lassen Sie sie abkühlen.
  8. Nun können Sie die Hundemarken mit einem durchsichtigen Nagellack einstreichen. Dieser versiegelt die Marke, sodass sämtliche Verschmutzungen später problemlos gesäubert werden können.
  9. Zum Schluss wird der Schlüsselring an der Hundemarke befestigt und die Marke ist einsatzbereit.

Tipp:

Diese dekorativen Hundemarken sind nicht mit den Steuermarken gleichzusetzen, die der Hundebesitzer als Nachweis erhält, dass er regelmäßig die Hundesteuer bezahlt.

Benötigtes Werkzeug:

  • Tintenstrahldrucker
  • Schere
  • Locher

Benötigte Materialien:

  • Schrumpffolie (es muss sich um Schrumpffolie handeln, die für den Tintenstrahldrucker geeignet ist und bedruckt werden kann)
  • Durchsichtiger Nagellack
Garten

Erdbeersäule selbst bauen

erdbeersäule selbst bauenWerden Erdbeerpflanzen in den Boden gesetzt, nehmen diese dort oft viel Platz weg. Gerade wenn Sie nur einen kleinen Garten oder einen Balkon haben, kann es sich daher lohnen, die Pflanzen übereinander anzubringen, um die größtmöglich Ernte auf einer kleinen Fläche zu erzielen. Mit einer Erdbeersäule gelingt dies problemlos.

Wir erklären Ihnen in dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Sie eine Erdbeersäule bauen.

Anleitung Erdbeersäule selbst bauen:

  1. Schachten Sie an der Stelle, an der die Säule aufgestellt werden soll, mit dem Spaten ein Loch aus.
  2. Stellen Sie die Säule hinein und geben Sie etwas Beton um die Säule herum, damit diese optimal fixiert wird.
  3. Schneiden Sie mit einer Stichsäge viele Löcher in die Säule. Diese sollten jeweils einen Durchmesser von ca. 10 cm haben.
  4. Füllen Sie die Säule bis zur Höhe der ersten Löcher mit Blumenerde auf und setzen Sie danach einzelne Erdbeerpflanzen in die Löcher. Die Pflanzen müssen zu den Löchern hinausschauen.
  5. Danach geben Sie die nächste Schicht Blumenerde in die Löcher und fahren mit den nächsten Pflanzen fort. Wiederholen Sie den Vorgang so lange, bis die Säule bis oben hin mit der Erde befüllt und mit den Erdbeeren bepflanzt ist.
  6. Gießen Sie die Pflanzen danach an.

Tipp:

Als Alternative zu einem KG-Rohr können Sie für die Säule beispielsweise auch eine Kunststoff-Wassertonne verwenden.

Benötigtes Werkzeug zum Bauen einer Erdbeersäule:

  • Spaten
  • Schaufel
  • Stichsäge

Benötigtes Material:

  • KG Rohr mit einem Mindestdurchmesser von 20 cm in der Größe Ihrer Wahl
  • Fertigbeton oder Kies, Zement, Kalk und Wasser
  • Blumenerde
  • Erdbeerpflanzen
Garten

Kompost selbst bauen

kompost-selbst-bauenEin eigener Komposthaufen kann sich für den Garten und dessen Kulturen als sehr wichtig erweisen. Wichtig ist, dass der Kompost ausreichend belüftet wird und dass sich keine Staunässe bildet.

Was Sie beim Bau eines Komposts beachten müssen, erfahren Sie in dieser Anleitung.

Anleitung Kompost selbst bauen:

  1. Suchen Sie einen geeigneten Standort für den zukünftigen Komposthaufen aus. (Weitere Informationen hierzu finden Sie bei den Tipps)
  2. Sorgen Sie für einen ebenen Untergrund.
  3. Stellen Sie nun die 7 Europaletten so auf, dass zwei direkt aneinander liegende Kompostabteile entstehen. Die breite Seite wird jeweils auf den Boden gestellt. Eine Europalette bildet die Abtrennung zwischen den Abteilen.
  4. Die einzelnen Paletten können Sie nun mit Winkeln und Schrauben verbinden. Verwenden Sie am besten einen Akkuschrauber.
  5. Wenn Sie möchten, können Sie den Kompost vor Regen schützen. Dies tun Sie mit einer einfachen Plane, die mit Gummis am Komposter befestigt werden kann.

Tipp:

Damit die Organismen den Kompost dauerhaft gut „bearbeiten“ und der Boden mit den nötigen Nährstoffen versehen wird, sollten Sie den Haufen dauerhaft an einer Stelle belassen und den Standort nicht ständig wechseln.

Bei der Wahl des Standortes macht es außerdem Sinn, dass Sie diesen nicht allzu weit vom Haus entfernt platzieren, um lange Wege zu vermeiden. Durch die auftretenden Gerüche sollte er aber dennoch ein paar Meter vom Haus entfernt liegen.

Obendrein sollte der Weg zum Komposthaufen breit genug sein, damit Sie auch mit der Schubkarre problemlos bis dorthin gelangen.

Benötigte Werkzeuge zum bauen eines Komposts:

  • Akkuschrauber

Benötigtes Material:

  • 7 Europaletten
  • Winkel
  • Schrauben
  • Abdeckplane

Welche Dinge sind kompostierbar und was eignet sich nicht für den Komposthaufen?

NICHT kompostierbar sind:

  • Milchprodukte
  • Fleisch
  • Essensreste, die zuvor gekocht wurden
  • Pflanzenteile, die krank sind
  • Pflanzen mit Wurzelanteil
  • Restmüll und Recyclingmüll

Kompostierbar sind:

  • Gras
  • Obst- und Gemüseabfälle
  • Laub und Stroh
  • Zweige
  • Hackschnitzel
  • Mist
  • Pappe und Papier
  • Kaffeesatz
Heimwerken

Klebstoffe für Handwerker

Der richtige KlebstoffWenn Sie etwas kleben möchten, werden Sie wahrscheinlich nach einem geeigneten Klebstoff suchen, denn nicht jeder Kleber eignet sich für jedes Problem. Wir möchten Ihnen nachfolgend eine Übersicht über die wichtigsten Kleberarten bieten.

Name Eigenschaften Für welches Material geeignet?
1-komponentige Epoxidharz-Klebstoffe Starke Haftung

Aushärtung durch Wärme (ab 140°C)

Zum Ausbessern von Spalten

Ferrit

Keramik

Metall

Kunststoff (temperaturbeständig)

2-komponentige Epoxidharz-Klebstoffe Beständig, aber flexibel

Aushärtung durch chemische Reaktion zweier Stoffe

Metall

Stein

Beton

Glas

Porzellan

Marmor

Holz

Keramik

1-komponentige Klebstoffe aus Polyurethan Feste Verklebung, die aber flexibel bleibt

Aushärtung durch die Feuchtigkeit in der Luft

Gipsplatten

Aluminium

Stahl

Holzplatten

2-komponentige Klebstoffe aus Polyurethan Gute Oberflächenhaftung

Aushärtung durch chemische Reaktion zweier Stoffe

Transparent

UV-beständig

Auch bei sehr niedrigen Temperaturen sehr flexibel

Kunststoff

Holz

Metall

Sekundenkleber (Cyanacrylat) Schnelle Verklebung

Extrem starke Haftung

Für kleine Flächen geeignet

Aushärtung durch Luftfeuchtigkeit

Leder

Gummi

Holz

Aluminium

Kunstleder

Stahl

Anaerobe Klebstoffe Aushärtung durch Entzug von Sauerstoff

Hohe Temperaturbeständigkeit bis 230°C

Können wieder abgelöst werden

Bunt-Metalle

Aluminium

Stahl

Methacrylat KLebstoffe Einfache Verwendung

Schnelle Haftung

Verklebung extrem fest

Kork

Metall

Styropor

Holz

Beton

Gips

PVC

Keramik

Moosgummi

Putz

Gummi

Stein

Kunststoff

Kontaktkleber Verklebung elastisch und fest

Aushärtungszeit 5 bis 30 Minuten

Schaumstoff

Metall

Leder

Glas

PVC

Kunststoff

Gummi

Holz

Textilien

Kork

Silikonkleber Sehr gute Haftung

Dauerhaft elastisch, sodass Fugen arbeiten können

wasserabweisend

Glas
Haftklebeband Verklebung schnell und sauber

Benötigte Temperaturspanne für die Verarbeitung 20 bis 30°C

Klebefläche einseitig oder zweiseitig

Metall

Leder

Glas

Gewebe

Keramik

Papier

Kunststoff

Holz

 

Heimwerken

Bauschaum einfach und schnell entfernen

Bauschaum selbst entfernenBauschaum ist ein robustes Material, welches unter anderem zum Einbauen von Fenstern verwendet wird. So unscheinbar der Werkstoff auch aussehen mag – das Entfernen gestaltet sich oft schwierig.

Wir möchten Ihnen nachfolgend einige Tipps geben, wie Sie den Bauschaum problemlos entfernen können.

Tipp:

Wenn Sie bereits beim Verarbeiten des Bauschaumes feststellen, dass dieser versehentlich tropft und auf einer Stelle landet, wo er nichts zu suchen hat, warten Sie gar nicht erst ab, bis er getrocknet ist, sondern entfernen Sie ihn umgehend.

Dies gelingt ganz einfach mit einem feuchten Lappen. Wischen Sie die betroffene Stelle gründlich ab.

Getrockneten Bauschaum mechanisch entfernen

Getrockneter Bauschaum bildet sozusagen einen kleinen „Berg“. Ehe Sie die auf dem Untergrund haftenden Klebereste entfernen, sollten Sie diesen „Berg“ abtragen. Dies gelingt ganz einfach, indem Sie ein Cuttermesser ansetzen und die Masse vorsichtig abschneiden.

Mit diesen Hausmitteln entfernen Sie den Bauschaum

Bauschaum ist ein sehr hartnäckiger Werkstoff, der sich kaum mit herkömmlichen Mitteln entfernen lässt, sobald er einmal getrocknet ist.

Als gute Hausmittel haben sich jedoch die beiden folgenden Produkte erwiesen:

  • Spülmittel in Kombination mit Kaffeepulver
  • Nagellackentferner

Bei der Verwendung ist zu beachten, dass Sie zuerst die Schaumschicht entfernen müssen. Ist diese ausgehärtet, schneiden Sie sie beispielsweise mit einem Cuttermesser so weit wie möglich runter. Achten Sie darauf, dass Sie den Untergrund nicht zerkratzen.

Danach tragen Sie den Nagellackentferner oder die Mischung aus Kaffeepulver und Spülmittel auf und lassen diese einige Minuten einwirken. Nun sollten sich die Reste des Bauschaumes problemlos abwischen lassen.

Bauschaum von der Haut und aus Bekleidung entfernen

Eines vorab: Aus der Kleidung werden Sie den Bauschaum mit Sicherheit nicht entfernen können, sodass Sie die betroffene Bekleidung getrost entsorgen können.

Für das Entfernen des Bauschaums von der Haut empfehlen wir die Verwendung einer fettreichen Creme. Diese sollten Sie dick auf der mit dem Bauschaum beschmutzten Stelle und darum herum auftragen. Lassen Sie die Creme nun einige Minuten einwirken und versuchen Sie danach, die Reste mit Wasser abzuspülen.

Die Verwendung eines PU-Schaumentferners aus dem Baumarkt

Im Baumarkt können Sie einen PU-Schaumentferner kaufen. Dieser wurde speziell zum Entfernen des Bauschaumes entwickeln und er kann unter anderem auf Fliesen, Stahl, Stein, Holz, Aluminium und Glas angewendet werden.

Wie Sie den PU-Schaumentferner verwenden und was Sie bei der Anwendung beachten müssen, entnehmen Sie den Anwendungshinweisen, die sich auf der Verpackung befinden.

HeimwerkenMöbel

Bilderrahmen selbst bauen

Bilderrahmen selbst bauenWenn Sie Bilder lieben, werden Sie sicherlich einige in der Wohnung aufhängen wollen. Statt einen Bilderrahmen zu kaufen, können Sie diesen jedoch auch einfach selber basteln. Wir verraten Ihnen, wie Sie hierbei vorgehen.

Anleitung zum Bilderrahmen selbst bauen:

  1. Bemalen Sie die Sperrholzplatte in der gewünschten Farbe. Idealerweise handelt es sich um eine Farbe, die zu dem Bild passt, welches Sie später rahmen möchten. Wenn das Bild exakt 40 x 60 cm groß oder minimal kleiner ist, müssen Sie die Platte natürlich nicht bemalen.
  2. Kleben Sie das Foto mittig auf die Platte. Sie können hierfür herkömmlichen Bastelkleber verwenden.
  3. Schneiden Sie die Holzleisten auf Gehrung. Sie können hierfür eine herkömmliche Handsäge verwenden.
  4. Legen sie die Holzleisten in der Form eines Rahmens auf die Platte auf und fixieren Sie diese danach mit Holzleim.

Tipp:

Sie können den Bilderrahmen mit verschiedenen Details wie beispielsweise Zweigen oder Knöpfen verzieren.

Benötigtes Werkzeug zum Bilder Rahmen bauen:

  • Handsäge

Benötigtes Material:

  • 1 dünne Sperrholzplatte in der Größe 40 x 60 cm
  • Farbe zum Bemalen der Platte
  • Bastelkleber
  • 2 dünne Holzleisten in der Länge 40 cm
  • 2 dünne Holzleisten in der Länge 60 cm
  • Holzleim
Auto

Reifen selber wechseln

Reifen selbst wechselnIn der Regel werden Sie zweimal jährlich die Räder Ihres Fahrzeuges wechseln: im Winter und im Sommer. Abgesehen davon kann es durch einen Platten unterjährig dazu kommen, dass Sie den Reifen unerwartet austauschen müssen. Dies können Sie in einer Werkstatt durchführen lassen. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, dass Sie den Reifen selber wechseln.

Was Sie hierbei beachten müssen und wie Sie vorgehen sollten, erklären wir Ihnen in dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Anleitung Reifen selbst wechseln:

  1. Als erstes sollten Sie überprüfen, ob die alten Reifen noch ausreichend Profil besitzen und noch eine Saison gefahren werden können oder nicht.
  2. Ehe Sie die Räder wechseln können, müssen Sie das Fahrzeug sichern, damit es beim Reifenwechsel nicht wegrollen kann. Stellen Sie es auf eine gerade Fläche und ziehen Sie die Handbremse an.
  3. Nehmen Sie den Wagenheber zur Hand und fixieren Sie ihn an der dafür vorgesehenen Stelle am Auto. Sie sehen die für den Wagenheber vorgesehene Einkerbung, wenn Sie unter das Auto schauen. Kurbeln Sie das Auto hoch, sodass sich das Rad ein wenig vom Boden abhebt.
  4. Lösen Sie nun die Radmuttern des jeweiligen Rades. Verwenden Sie hierfür entweder das Radkreuz oder den Drehmomentschlüssel.
  5. Als nächstes müssen die Radkappen entfernt werden, sofern Ihr Fahrzeug über diese verfügt. Dies gelingt am einfachsten, indem Sie den Schraubenzieher dahinter ansetzen und dann eine Hebelbewegung ausführen, solange bis die Radkappe hinabfällt.
  6. Drehen Sie nun die Radmuttern heraus und entfernen Sie das Rad.
  7. Nehmen Sie nun das benötigte Wechselrad zur Hand. Achten Sie darauf, dass die Räder mit der geringsten Profiltiefe niemals auf die Antriebsachse montiert werden.
  8. Setzen Sie das Rad auf die Vorrichtung und ziehen Sie die Radmuttern leicht mit der Hand an.
  9. Nachdem Sie das Auto heruntergelassen haben, verwenden Sie das Radkreuz oder den Drehmomentschlüssel, um die Radmuttern festzuziehen.
  10. Wechseln Sie die übrigen Räder in derselben Weise.
  11. Nach ca. 50 gefahrenen Kilometern sollten Sie nochmals prüfen, ob alle Radmuttern nach wie vor fest sitzen oder ggf. nochmals fixiert werden müssen.

Tipp:

Wenn Sie die Räder, die Sie gerade entfernen, in der nächsten Saison noch einmal verwenden möchten, markieren Sie am besten mit einem Stück Kreide, wo das jeweilige Rad hingehört. Verwenden Sie hierfür die folgenden Abkürzungen:

  • VL = vorne links
  • VR = vorne rechts
  • HL = hinten links
  • HR = hinten rechts

Benötigtes Werkzeug zum Reifen wechseln:

  • Wagenheber
  • Schraubenzieher
  • Drehmomentschlüssel
  • Radkreuz
  • Kreide

Benötigtes Material:

  • Reifen zum Wechseln
Auto

Ölwechsel selbst machen

Ein regelmäßiger Ölwechsel beim Auto ist wichtig, um den Motor zu schonen und dafür zu sorgen, dass das Auto möglichst lange zuverlässig fährt. Sie können diesen Ölwechsel in der Werkstatt teuer durchführen lassen oder selbst aktiv werden.

Wie Sie den Ölwechsel Schritt für Schritt selbst durchführen, erklären wir Ihnen nachfolgend.

Anleitung Ölwechsel:

  1. Um den Motorraum noch einmal zu reinigen, ehe Sie das Öl austauschen, lassen Sie das Auto zunächst maximal 5 Minuten im Leerlauf laufen. Vergessen Sie nicht, die Handbremse anzuziehen. Durch den laufenden Motor löst sich der Schmutz und sammelt sich im Öl.
  2. Damit Sie den Ölwechsel durchführen können, müssen Sie das Auto anheben. Hierfür ist eine Rampe oder eine Hebebühne notwendig.
  3. Nachdem Sie das Auto ausgeschaltet haben, öffnen Sie den im Motorraum befindlichen Öldeckel.
  4. Fahren Sie das Auto so hoch, dass Sie bequem an dessen Unterseite herangelangen.
  5. Im nächsten Schritt stellen Sie den Auffangbehälter unter das Auto und lösen Sie die Ölablassschraube. Diese befindet sich unter dem Auto. Achten Sie darauf, dass das Öl Sie nicht trifft, denn es ist heiß.
  6. Lassen Sie das Öl komplett aus dem Auto herauslaufen.
  7. Verwenden Sie den Lappen oder das Tuch, um die Ölwanne abzuwischen, damit später kein Öl mehr herunter tropft.
  8. Setzen Sie den Dichtring auf die Ölablassschraube und schrauben Sie die neue Schraube hinein.
  9. Fahren Sie das Auto wieder herunter und öffnen Sie erneut die Motorhaube.
  10. Dort füllen Sie nun das neue Öl in den dafür vorgesehenen Behälter ein. Achten Sie auf den Füllstand und prüfen Sie diesen mit dem Ölmessstab. Danach verschließen Sie den Behälter wieder.
  11. Schalten Sie nun erneut das Auto im Leerlauf ein und lassen Sie es erneut ein paar Minuten laufen. Achten Sie darauf, dass sämtliche Kontrollleuchten abgeschaltet bleiben.

Tipp:

Überprüfen Sie den Ölstand nach einigen zurückgelegten Kilometern nochmals, um sicherzustellen, dass Sie ausreichend Öl eingefüllt haben.

Benötigtes Werkzeug zum Ölwechsel:

  • Schlüssel für die Ölablassschraube
  • Auffangbehälter für Altöl (am besten eine große, tiefe Schüssel)
  • Rampe bzw. Hebebühne
  • Lappen oder Tuch

Benötigte Materialien:

  • Frisches Motoröl (Achtung: Das Öl muss zum jeweiligen Motorentyp passen)
  • Dichtung für Ölablauf
  • Neue Ölablassschraube
Möbel

Weinregal selbst bauen

Wenn Sie gern Wein trinken oder ihn zumindest zu dekorativen Zwecken nutzen möchten, ist ein Weinregal für Sie genau das richtige. Dieses können Sie teuer kaufen oder es ganz einfach selbst bauen.

Wir haben für Sie eine praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung erstellt, mit der Ihnen der Bau des neuen Weinregals kinderleicht gelingt.

Anleitung:

  1. Nehmen Sie das Holzbrett zur Hand und schneiden Sie es auf das gewünschte Maß, sollte es dieses nicht bereits haben.
  2. Schleifen Sie die Kanten sorgfältig ab. Hierfür verwenden Sie entweder Schleifpapier oder ein Handschleifgerät.
  3. Nun können Sie das Brett lackieren oder streichen, sofern Sie dies möchten. Lassen Sie die Farbe vollständig trocknen, ehe Sie mit den weiteren Arbeitsschritten fortfahren. Die Trocknungszeit kann je nach Farbe und Holz bis zu 24 Stunden dauern.
  4. Pro Weinflasche werden nun zwei lange Nägel von der Rückseite aus in das Holzbrett genagelt, sodass diese bis nach vorn durchgehen. Die Nägel sollten ca. 7 cm weit auseinander liegen, damit die Flaschen später den optimalen Halt haben.
  5. Wie Sie die Flaschen anordnen möchten und wie viele Flaschen in Ihrem neuen Weinregal Platz haben sollen, legen Sie nach Ihren individuellen Wünschen selbst fest.
  6. Das Weinregal ist nun fertig und kann schräg an die Wand gelehnt werden.
  7. Jetzt können Sie die Weinflaschen platzieren.

Tipp:

Auch aus Europaletten oder Weinkisten lässt sich kinderleicht ein moderndes Weinregal bauen.

Benötigtes Werkzeug:

  • Hammer
  • Säge
  • Schleifpapier oder Handschleifgerät
  • Pinsel

Benötigtes Material:

  • Holzbrett in der gewünschten Größe
  • Diverse lange, stabile Nägel
  • Holzfarbe oder Holzlack
Möbel

Holzbank selbst bauen

Egal ob für den Garten, für den Balkon oder als trendiges Accessoire im Wohnzimmer: Eine Holzbank erweist sich immer als gute Idee. Damit Sie die Bank jedoch nicht teuer kaufen müssen, können Sie diese einfach selbst bauen. Wenn Sie handwerkliches Geschick haben, sollte Ihnen dies nicht schwer fallen.

Wir geben Ihnen nachfolgend eine praktische Schritt für Schritt Anleitung, mit der Sie die Holzbank im Handumdrehen selbst bauen.

Anleitung:

  1. Schleifen Sie das Bauholz von allen Seiten gründlich ab. Sie können hierfür Schleifpapier oder ein Handschleifgerät verwenden.
  2. Danach lackieren Sie das Holz in der gewünschten Farbe.
  3. Nehmen Sie das lange Verbindungsbrett zur Hand und befestigen Sie jeweils an den Enden einen Metallwinkel. Sie können hierfür den Akkuschrauber verwenden oder einen Schraubenzieher nutzen.
  4. Nun verwenden Sie die beiden kurzen Bretter, die die Beine der Bank werden. Sie setzen diese links und rechts an das Verbindungsstück an und schrauben die Winkel daran fest.
  5. Legen Sie danach die Sitzplatte oben auf und achten Sie darauf, dass diese links und rechts ca. 5 cm übersteht. Der Überstand sollte gleichmäßig sein.
  6. Schrauben Sie nun einen Winkel vorne links, einen Winkel hinten links, einen Winkel vorne rechts und einen Winkel hinten rechts an die Unterseite der Sitzfläche.
  7. Befestigen Sie die Winkel danach an den Füßen der Bank, sodass eine stabile Verbindung entsteht.

Tipp:

Wenn Sie möchten, können Sie die Holzbank mit einer Lehne ausstatten.

Benötigtes Werkzeug:

  • Schleifpapier oder Handschleifgerät
  • Schrauben
  • Akkuschrauber oder Schraubenzieher

Benötigtes Material:

  • Lack in der gewünschten Farbe
  • Holzbrett, ca. 10 cm breit und 2 cm stark als Verbinder (Länge: gewünschte Länge der Bank minus 10 cm)
  • 2 kurze Bretter mit einer Länge von ca. 45 cm, einer Breite von ca. 30 cm und einer Stärke von 2,5 bis 3 cm
  • 1 Brett in der gewünschten Länge für die Bank (Breite ca. 30 cm, Stärke ca. 2,5 bis 3 cm)
  • 6 Metallwinkel
GartenHeimwerkenMöbel

Hängematte selbst bauen

Hängematte selbst bauenEine coole Hängematte sorgt für jede Menge Entspannung. Dabei ist es völlig egal, ob diese am Strand, im Garten, auf der Terrasse oder in der Wohnung steht – Die Hängematte ist einfach immer eine gute Idee.

Wir möchten dir in dieser praktischen Schritt-für-Schritt-Anleitung erklären, wie du ganz einfach eine Hängematte selbst bauen kannst.

Anleitung Hängematte selbst bauen:

  1. Damit die Hängematte garantiert stabil wird, nähst du zuerst alle Seiten um, und zwar ca. 3,5 cm. Verwende dafür am besten eine Nähmaschine sowie einen sehr starken Garn.
  2. Im zweiten Schritt nähst du alle Ränder nochmals um ca. 3,5 cm um.
  3. Als nächstes nimmst du die Ösen zur Hand und verteilst jeweils 15 Stück in gleichmäßigen Abständen an den kurzen Seiten. Schneide mit einer kleinen Schere oder mit einer Lochzange pro Öse ein Loch in den Stoff und befestige danach die Ösen.
  4. Schneide das Seil in 30 gleich lange Stücken, also ca. 1 Meter pro Seil.
  5. Nun legst du jedes Seil durch eine Öse und knotest es im Bereich der Öse fest.
  6. Führe nun die Enden der Seile zusammen und lege diese zu einer kleinen Schlinge.
  7. Verwende die Rohrschellen um die Schlingen zu fixieren, sodass diese sich nicht mehr öffnen.
  8. Nun kannst du die Hängematte an den Schlingen aufhängen.

Tipp:

Wenn du eine gute Alternative für die Wohnung suchst, kannst du auch einen Hängesessel verwenden. Dieser nimmt weniger Platz ein, ist aber mindestens genauso bequem.

Benötigtes Werkzeug:

  • Nähmaschine
  • Ösen-Werkzeug

Benötigtes Material:

  • 1 dicker Stoff in der Größe 1 x 2 m
  • Starker Garn
  • 30 Ösen mit einem Durchmesser von 2 cm
  • 1 stabiles Seil, ca. 30 Meter lang (Das Seil darf nicht dehnbar sein)
  • 2 Rohrschellen aus Metall
Garten

Vordach selbst bauen

Ein Vordach am Haus sieht nicht nur schön aus, sondern hält auch den gröbsten Schmutz sowie Schnee und Regen fern. Deshalb kann sich der Anbau eines Vordachs lohnen.

Wie Sie das Vordach selbst bauen und somit möglichst wenig Geld dafür ausgeben, erfahren Sie in diesem Artikel.

Anleitung Vordach selbst bauen:

  • Als erstes benötigen Sie ein Fundament, in welchem später die Pfosten aus Holz fixiert werden. Ein solides Fundament verhindert, dass das Dach später absackt. Messen Sie die benötigten Abstände aus und heben Sie die Löcher für die Stützbalken aus. Danach stellen Sie Bodenhülsen in die Löcher und betonieren diese ein. Die Profile dienen als Halterung für die Stützbalken.
  • Sägen Sie nun die Stützbalken auf das gewünschte Maß und fixieren Sie diese mit großen Schrauben in den Bodenhülsen.
  • Als nächstes bringen Sie den Auflagebalken an der Hauswand an. Hierbei kann es sich ebenfalls um einen Dachbalken oder um ein starkes Kantholz handeln. Wichtig ist, dass dieser Balken absolut zuverlässig befestigt wird. Verwenden Sie hierfür am besten große Schrauben für Dachbalken und fixieren Sie diese im Mauerwerk.

Damit das Dach eine geringe Neigung hat, sodass Regenwasser abfließen kann, sollte der Auflagebalken höher liegen als die oberen Enden der Stützbalken. Das Gefälle zeigt also vom Haus weg.

  • Legen Sie danach den vorderen Auflagebalken auf den Stützbalken ab und fixieren Sie diesen am besten mit stabilen Winkeln an den Stützbalken.
  • Als nächstes müssen die Dachbalken, die letztendlich das Dach tragen, aufgelegt werden. Legen Sie diese jeweils mit einem Abstand von maximal 1 Meter in Richtung vom Haus zum vorderen Stützbalken auf und fixieren Sie sie ebenfalls mittels Winkeln und großer Schrauben an den Stütz- bzw. Auflagebalken.
  • Zum Schluss müssen die Dachplatten aufgelegt werden. Sie können entweder ein Kunststoff- oder ein Glasdach verwenden. Auch ein Holzdach ist möglich. Dieses sollte jedoch zusätzlich mit Dachpappe ausgestattet werden, um den bestmöglichen Witterungsschutz zu erzielen. Schrauben Sie die Dachplatten bestmöglich fest, sodass Sie selbst einem Sturm problemlos standhalten können.

Tipp:

In einigen Fällen kann es sein, dass Sie eine Genehmigung für die Anbringung des Vordachs benötigen. Sie sollten dies zuvor beim zuständigen Bauamt erfragen und ggf. einen Bauantrag stellen.

Benötigtes Werkzeug:

  • Zollstock
  • Säge
  • Akkuschrauber
  • Bohrmaschine

Benötigtes Material:

  • 2 Bodenhülsen in der gewünschten Größe (Die Profile müssen groß genug sein, damit später die Stützbalken hineinpassen)
  • 2 Stützbalken für das Vordach (Hierbei kann es sich um Kanthölzer oder um Dachbalken handeln. Wichtig ist, dass die Balken eine hohe Last tragen können. Sie sollten daher stark sein.)
  • Lange, dicke Schrauben bzw. Schlossschrauben
  • 1 Dachbalken oder 1 sehr starkes Kantholz als Auflagebalken für die Fixierung am Haus. (Die Größe richtet sich nach der geplanten Größe des Vordachs)
  • 1 Dachbalken oder 1 sehr starkes Kantholz als Auflagefläche für die Stützbalken. (Die Größe richtet sich nach der geplanten Größe des Vordachs)
  • Stabile Winkel zur Verbindung der Balken
  • Diverse Dachbalken als Auflagefläche für das Dach. (Die Anzahl und die Größe richten sich nach der Größe des Vordachs)
  • Dachplatten aus Kunststoff oder Glas bzw. Dachplatten aus Holz in Kombination mit Dachpappe. (Die Anzahl richtet sich nach der gewünschten Größe des Vordachs)
Garten

Carport selbst bauen

Carport selbst bauen
Carport selbst bauen

Ein Carport kann für unterschiedliche Zwecke genutzt werden. Oft dient er als Unterstellmöglichkeit für Autos. Allerdings kann er auch als Abstellort für Fahrräder oder beispielsweise als überdachte Terrasse genutzt werden.

Sie können einen teuren Carport kaufen oder diesen deutlich günstiger selber bauen. Eine Voraussetzung ist natürlich handwerkliches Geschick.

Wir erklären Ihnen hier, wie Sie den Carport bauen können.

Anleitung Carport selber bauen:

  • Als erstes müssen Sie für den Bau des Carports ein tragendes Fundament errichten. Es reicht aus, wenn Sie die Löcher, in denen später die Standpfosten montiert werden, ausheben. Setzen danach Bodenhülsen aus Metall in die Löcher und betonieren Sie diese ein. Lassen Sie den Beton für ein bis zwei Tage aushärten, ehe Sie mit dem Aufbau des Carports beginnen. Der maximale Abstand der späteren Pfosten sollte zwei Meter nicht überschreiten.
  • Als nächstes können Sie die Standpfosten montieren. Wie groß diese sind, richtet sich nach der Größe des geplanten Carports. Wichtig ist, dass die Pfosten stabil genug sind, um die spätere Last zu tragen. Verwenden Sie daher Kanthölzer, die mindestens 10 x 10 cm breit sind. Schneiden Sie die Kanthölzer auf das gewünschte Maß zu und fixieren Sie sie an den Bodenhülsen, die Sie bereits einbetoniert haben.
  • Im dritten Schritt setzt du den Rahmen für das Carport, also die Balken, die oben an die Standpfosten anschließen und den Rahmen bilden. Am besten fixierst du die Balken mit Winkeln und großen Schlossschrauben an den Standpfosten und verbindest auch die jeweils nebeneinanderliegenden Pfosten miteinander. Du benötigst zwei lange Pfosten für die lange Seite und zwei kürzere Pfosten für die kurze Seite. Auch diese Balken sollten möglichst stark sein, um die weitere Last zu tragen.
  • Damit das Dach später auch der Witterung bzw. einer möglichen Schneelast standhält, müssen Sie als nächstes die Querverstrebungen anbringen. Sie legen in einem Abstand von maximal 1 Meter jeweils ein Kantholz quer auf den oberen Rahmen und befestigen es entweder wieder mit Winkeln oder mit sehr langen Schrauben. Diese Kanthölzer sollten stabil sein, müssen aber nicht ganz so stark sein wie die Pfosten.
  • Als Dach können Sie entweder eine Konstruktion aus OSB-Platten in Kombination mit Dachpappe oder ein Kunststoff-Welldach verwenden. Befestigen Sie die Platten mit passenden Schrauben.

Tipp:

Sie können den Carport durch etwaige Anbauten erweitern. Wichtig ist, dass Sie sich vor dem Bau beim örtlichen Bauamt erkundigen, ob der Carport genehmigt werden muss. In diesem Fall müssen Sie zunächst einen Bauantrag stellen.

Benötigtes Werkzeug:

  • Spaten
  • Säge
  • Zollstock
  • Bohrmaschine und Akkuschrauber

Benötigtes Material:

  • Bodenhülsen (Anzahl abhängig von der geplanten Größe des Carports)
  • Standpfosten (Kanthölzer in derselben Anzahl wie die Bodenhülsen und in einer passenden Größe)
  • Fertigbeton oder Zement, Kalk, Sand und Wasser
  • Große, stabile Schrauben zum Fixieren sämtlicher Balken
  • 2 lange und 2 kurze Pfosten für den oberen Rahmen (Größe je nach Größe des Carports)
  • Kanthölzer als Querbalken für das Dach (die Anzahl richtet sich nach der Größe des Carports)
  • OSB-Platten und Dachpappe oder Kunststoff-Wellplatten für das Dach
Garten

Mülltonnen Box selbst bauen

Anleitung Mülltonnen Box selbst bauen
Anleitung Mülltonnen Box selbst bauen

Mit einer Mülltonnenbox bringen Sie etwas mehr Schönheit in die Müllecke. Die Mülltonnen werden durch die Box verkleidet.

Sie können eine solche Mülltonnenbox teuer kaufen. Wenn Sie jedoch handwerklich begabt sind, können Sie sie mit wenigen finanziellen Mitteln auch einfach selbst bauen. Wir verraten Ihnen, wie das geht.

Anleitung Mülltonnen Box selbst bauen:

  • Als erstes muss das Fundament für die Pfosten gegossen werden. Heben Sie vier Löcher aus, in die später die H-Profile hineingestellt werden. Die Löcher sollten so positioniert werden, dass die Abstände jeweils ca. 10 cm breiter sind als die Länge bzw. als die Breite der Mülltonne. Sie werden in einem Viereck angeordnet.
  • Danach setzen Sie ein Bodenhülsen in den Boden und betonieren diese ein.
  • Wenn der Beton ausgehärtet ist, werden die Pfosten in die Hülsen gesteckt und mit stabilen Schrauben daran befestigt. Für die Rückseite verwenden Sie die langen und für die Vorderseite die kurzen Pfosten. Hierdurch entsteht ein Gefälle, sodass später das Regenwasser abfließen kann.
  • Sägen Sie die Latten auf die jeweils notwendige Länge. Sie müssen von einem Pfosten bis zum nächsten reichen und werden anschließend jeweils links und rechts an den Pfosten angeschraubt. An drei Seiten werden diese Latten fest verschraubt. Lediglich die Vorderseite lassen Sie aus.
  • Aus weiteren vier Latten bauen Sie einen Türrahmen. Legen Sie dazu die Latten auf den Boden und ordnen Sie diese in einem Rechteck an. Messen Sie vorher aus, wie groß die Tür sein muss. Sie können die Latten jeweils von der Rückseite mit Flacheisen verbinden, sodass der Rahmen stabil wird.
  • Haben Sie den Rahmen der Tür gebaut, können Sie auch diesen mit den Sichtschutzlatten versehen.
  • Schrauben Sie die Scharniere an der rechten oder an der linken Seite der Mülltonnenbox an, je nachdem, nach welcher Richtung Sie die Tür öffnen möchten. Danach befestigen Sie die Tür an den Scharnieren.
  • Schrauben Sie weitere vier Latten, die Sie zuvor auf die gewünschte Länge schneiden müssen, an die Oberseite der Pfosten an. Sie bilden den Rahmen für den Deckel und sollten daher flach angeschraubt werden.
  • Danach statten Sie auch den Deckel mit Sichtschutzlatten aus.
  • Die Mülltonnenbox ist nun fertig gebaut. Öffnen Sie die Tür und schieben Sie die Mülltonne in die Box hinein.

Tipp:

Sie können die Mülltonnenbox vergrößern, sodass mehrere Tonnen nebeneinander darin Platz finden.

Benötigtes Werkzeug:

  • Säge
  • Akkuschrauber

Benötigtes Material:

  • 2 Kanthölzer 5 x 5 cm. (Die Kanthölzer sind für die Rückseite der Mülltonne und sollten ca. 12 cm höher sein als die Tonne)
  • 2 Kanthölzer 5 c 5 cm. (Die Kanthölzer sind für die Vorderseite der Mülltonne und sollten ca. 10 cm höher sein als die Tonne)
  • 4 Bodenhülsen 5 x 5 cm
  • Schrauben
  • Zement, Kalk, Sand und Wasser zum Herstellen von Beton
  • Diverse Latten als Sichtschutzverkleidung. (Wie viele Latten Sie benötigen, hängt davon ab, wie stark der Sichtschutz letztendlich sein soll. Rücken Sie die Latten weit zusammen, benötigen Sie natürlich mehr, als wenn diese weiter auseinander stehen)
  • 4 Latten für den Türrahmen
  • Flacheisen aus Metall zum Verbinden der Latten des Türrahmens
  • 3 Scharniere
  • 4 Latten für den Deckel
Garten

Hochbeet selber bauen

Hochbeet selber bauen
Hochbeet selber bauen

Ein Hochbeet eignet sich hervorragend zum Pflanzen frischer Kräuter oder Salate. Sie können einen teuren Bausatz kaufen oder Sie bauen sich im Handumdrehen und ohne großen Aufwand Ihr eigenes Hochbeet. Wir erklären Ihnen in diesem Artikel, wie Sie hierbei vorgehen sollten.

Anleitung Hochbeet selber bauen:

  • Legen Sie zwei kurze und zwei lange Latten in der Form eines Rechtecks auf den Boden.
  • Befestigen Sie danach die vier Kanthölzer, sodass diese an den vier Ecken nach oben stehen. Sie können die Kanthölzer direkt mit den Latten verschrauben.
  • An der Oberseite der Kanthölzer bauen Sie einen weiteren Rahmen aus zwei kurzen und zwei langen Latten.
  • Verkleiden Sie dieses Gestell nun mit den kurzen Brettern an der kurzen und mit den langen Brettern an der langen Seite. Auch diese können Sie wieder direkt anschrauben.
  • Als hübsche Abschlusskante legen Sie oben zwei kurze und zwei lange Bretter als einen abschließenden Rahmen auf und schrauben diese ebenfalls an.
  • Nun können Sie das Hochbeet mit Erde befüllen und bepflanzen.

Tipp:

Sie können das Hochbeet auch aus Stein bauen. Es kann entweder gemauert oder als Trockenmauer gebaut werden.

Benötigtes Werkzeug:

  • Säge
  • Akkuschrauber

Benötigtes Material:

  • Diverse Bretter in der Länge, die das Hochbeet später haben soll
  • Ebenso viele Bretter in der Breite, die das Hochbeet später haben soll
  • 4 Kanthölzer in der Höhe, die das Hochbeet später haben soll
  • 4 Latten in der Breite, die das Hochbeet später haben soll
  • 4 Latten in der Länge, die das Hochbeet später haben soll
  • Schrauben