Autor: kirchner

Garten

Gartenmauer selbst bauen

Gartenmauer selbst bauenGartenmauern machen jeden Garten zu einem besonderen Blickfang. Dies gilt vor allem für die Trockenmauern. Dabei sind diese nicht einmal kompliziert zu errichten. Selbst ohne handwerkliche Vorkenntnisse wird es Ihnen gelingen, eine Trockenmauer für den Garten zu errichten.

Wie Sie die Gartenmauer selbst bauen, erklären wir Ihnen in diesem Artikel.

Anleitung Gartenmauer selbst bauen:

  1. Für den Bau der Gartenmauer müssen Sie als erstes ein Fundament errichten. Ausgehend von einer Mauerhöhe von einem Meter sollte das Fundament 40 cm tief und ca. 60 bis 70 cm breit sein. Das Fundament ist sehr wichtig, damit die Mauer später nicht absackt. Graben Sie mit einem Spaten den benötigten Graben für das Fundament in der beschrieben Größe aus.
  2. Füllen Sie danach den Schotter in den Graben. Die Höhe der Schotterschicht sollte bei ca. 30 cm liegen.
  3. Anschließend kommt die Schicht Sand obendrauf. Diese Schicht ist etwa 10 cm stark.
  4. Die Schichten müssen nun verdichtet werden. Ansonsten kommt es später unter Umständen dazu, dass die Mauer absackt. Verwenden Sie die Rüttelplatte zum Abdichten der Fundaments-schicht. Wenn Sie mit einem Handstampfer arbeiten, rütteln Sie den gesamten Bereich mehrfach gründlich ab, bis der Untergrund wirklich nicht mehr nachlässt.
  5. Danach können Sie die erste Schicht der Steine setzen. Verwenden Sie größere Steine, damit sich die anderen Schichten problemlos auf die erste Schicht stapeln lassen.
  6. Für mehr Stabilität empfehlen wir, die Fugen der oberen Reihen zu versetzen. Dies bedeutet, dass Sie auf den ersten Stein der unteren Reihe einen halben neuen Stein ansetzen. Danach legen Sie die Reihe mit ganzen Steinen aus, bevor als letztes wieder ein halber Stein gesetzt wird.

In der folgenden Reihe beginnen Sie wieder mit einem ganzen Stein. In diesem Muster arbeiten Sie alle weiteren Reihen ab.

  1. Prüfen Sie beim Aufsetzen jedes neuen Steins, ob die Mauer stabil ist. Sollten die Steine wackeln, geben Sie etwas grobkörnigen Kies dazwischen. Verwenden Sie keinen Sand und keine Erde, um die Hohlräume zu verdichten. Nur der Kies bleibt auch bei späterem Regen an der gewünschten Stelle.
  2. Die Mauer ist fertig, wenn Sie alle Steinschichten wie beschrieben gestapelt haben. Nun können Sie mit dem Bepflanzen fortfahren. Wenn Sie möchten, dass einige Pflanzen beispielweise in den Mauerfugen ranken, können Sie diese auch bereits beim Setzen der Steine einpflanzen.

Tipp:

Damit die Trockenmauer möglichst problemlos errichtet werden kann, sollten Sie sich für flache Steine entscheiden, die einigermaßen gleich in Form und Größe sind.

Benötigtes Werkzeug:

  • Gummihammer
  • Handstampfer oder Rüttelplatte
  • Spaten

Benötigtes Material:

  • Sand
  • Kies
  • Schotter
  • Natursteine wie Sandstein oder Kalkstein
Ungeziefer bekämpfen

Maulwurf bekämpfen

Maulwurf selbst bekämpfenWenn Sie einen Garten besitzen, der bereits vom Maulwurf befallen war, werden Sie wissen, wie ärgerlich dies sein kann. Der Maulwurf gräbt alles um, sodass es nahe liegt, ihn zu bekämpfen. Allerdings steht der kleine Wühler unter Artenschutz und darf somit nicht getötet werden. Dies ist oft auch nicht notwendig, denn Sie können ihn stattdessen einfach vertreiben.

Wie Ihnen dies gelingt, erklären wir Ihnen in diesem Artikel.

Akustische Signale, um den Maulwurf zu vertreiben

Sicherlich haben auch Sie schon einmal einen Garten gesehen, in dem Kunststoffflaschen auf einen Metallspieß gesteckt waren. Haben Sie sich gefragt, was das bringen soll? Ganz einfach: Sie können damit den Maulwurf vertreiben.

Die Tiere haben ein sehr feines Gehör, was damit zusammenhängt, dass sie blind sind. Sie müssen sich also auf die übrigen Sinne verlassen, sodass das Gehör geschärft ist. Kommt es nun zum Wind, schlägt die Flasche gegen den Spieß, was für den Maulwurf deutlich hörbare – teilweise sogar laute – Geräusche erzeugt. Er empfindet dies als unangenehm und verzieht sich.

Als Alternative zu den aufgehängten Flaschen können Sie auch andere Gegenstände aufhängen, die bei Wind Krach erzeugen.

Unangenehme Gerüche, um den Maulwurf zu vertreiben

Auch der Geruchssinn ist beim Maulwurf extrem geschärft, sodass Sie ihn mit unangenehmen Gerüchen vertreiben können.

Viele Lebensmittel, die wir gern essen, empfindet der Maulwurf als Geruchsbelästigung. Sie können diese also wirksam einsetzen. Und auch andere Dinge, die sich ganz einfach finden lassen, dienen als wirksames Mittel.

Folgende Mittel eignen sich:

  • Knoblauch
  • Alkohol (beispielsweise Bierflaschen)
  • Hundefell
  • Essig
  • Jauche, die Sie aus Brennnesseln herstellen (Dafür einfach einige Brennnesseln in einen Eimer geben, Wasser darauf gießen und einige Tage ziehen lassen)

Für eine möglichst effektive Anwendung, stecken Sie diese Produkte direkt in die Eingänge zum Höhlensystem, sodass die Gerüche nach innen dringen.

Maulwurfshügel im Auge behalten

Maulwürfe fühlen sich schnell in ihrer Ruhe gestört, wenn man ihre Hügel beseitigt. Dies muss jedoch schnell geschehen, damit sich die Tiere gar nicht erst im Garten einnisten.

Stellen Sie fest, dass gerade ei neuer Maulwurfhügel entstanden ist, gießen Sie einfach eine kleine Kanne Wasser darüber. Dies schlemmt den Boden auf und lässt ihn erst matschig und dann hart werden. Ein Maulwurf wird so nicht wohnen wollen und sucht sich lieber einen Garten, wo niemand seine Hügel wässert.

Fazit:

Sie müssen den Maulwurf nicht direkt bekämpfen und Sie müssen ihn schon gar nicht töten, um ihn aus dem Garten zu bekommen.

Ebenso ist es nicht notwendig, teure Produkte im Handel zu kaufen, die den Maulwurf fernhalten sollen. Einfache „Hausmittel“ reichen aus, um den Wühler zu vertreiben.

Garten

Gemüsearten im Herbst anbauen

gemuesearten-im-herbst-anbauen-Wenn Sie auch während der kalten Jahreszeit nicht auf frisches Gemüse verzichten möchten, können Sie im eigenen Garten das sogenannten Wintergemüse anbauen. Dieses gilt als winterhart und benötigt kalte Temperaturen, um prächtig zu wachsen. Auf diese Weise bekommen Sie auch im Winter alle Vitamine, die Ihr Körper benötigt, um gesund und fit zu bleiben.

Wir stellen Ihnen hier die besten Gemüsesorten vor, die Sie im Herbst anbauen und über den Winter ernten können.

Diese Gemüsesorten eignen sich für den Anbau im Herbst

Vor allem die Kohlsorten gelten als Wintergemüse und können somit im Herbst angebaut werden. Doch auch einige Salate lassen sich problemlos im Winter ernten.

  • Möhren

Selbst Kinder lieben Möhren, und das liegt sicherlich nicht nur an der tollen, orangenen Farbe, sondern auch an dem teilweise süßlichen Geschmack des Gemüses. Möhren lassen sich roh, in Salaten, in Gemüsepfannen, als Aufläufe oder als Suppen verzehren und sind somit vielseitig einsetzbar. Sie verfügen über viele Vitamine.

  • Grünkohl

Grünkohl gilt in einigen Regionen Deutschlands als wahre Delikatesse. Vor allem in Kombination mit Knackwurst oder Kasseler ist es überaus beliebt. Außerdem ist der Grünkohl reich an Vitaminen und Mineralstoffen.

  • Rosenkohl

Rosenkohl kann besonders bitter oder sehr mild sein. Ausschlaggebend ist hier die Erntezeit bzw. der Umstand, ob der Rosenkohl bereits Frost abbekommen hat. Ist dies der Fall, wird er besonders zart und lecker sein und kein bisschen bitter. Auch dieser Kohl ist sehr gesund und kann in vielen Gerichten zum Einsatz kommen. Auch als Gemüsebeigabe zu Fleischgerichten mit Kartoffeln oder Klößen eignet er sich hervorragend.

  • Porree (Lauch)

Der Porree, der auch als „Lauch“ bezeichnet wird, ist vitaminreich und lecker. Er kann unter anderem für Suppen, für Aufläufe oder als reine Gemüsebeigabe verwendet werden und schmeckt auch in Öl gebraten hervorragend.

  • Schwarzwurzel

Schwarzwurzel wird häufig von Menschen bevorzugt, die Spargel nicht gern mögen. Das Gemüse ist sehr zart und hat einen vergleichsweise milden Geschmack. Es überzeugt mit seinen gesunden Inhaltsstoffen und eignet sich hervorragend als Fleischbeigabe.

  • Pastinake

Auch die Pastinake integriert sich bestens in verschiedene Gerichte, was sie vor allem ihrem milden Geschmack zu verdanken hat. In Suppen ist dieses Gemüse ebenso gut aufgehoben wie in Aufläufen. Sie sollte mindestens eine Nacht lang Frost abbekommen, damit sie ihre volle Milde entfalten kann.

  • Spinat

Spinat hat einen sehr hohen Vitaminanteil. Er kann nicht nur klassische zu Kartoffeln gegessen, sondern auch als Salat oder als Smoothie genossen werden.

  • Feldsalat

Wie der Spinat ist auch der Feldsalat absolut robust und vielseitig einsetzbar. Besonders gut kommt sein Geschmack hervor, wenn Sie ihn für Salate verwenden.

Das sollten Sie beim Anbau der Gemüsesorten im Herbst beachten:

Gemüse Pflanzzeit Standort Ernte
Möhren Anfang September bis Ende Oktober Sonnig, am besten Lehmboden Ab der zehnten Woche nach der Aussaat sind die Möhren groß genug, um geerntet zu werden.
Grünkohl Mitte Juli bis Anfang August Sonnig bis halbschattig, feucht, nährstoffreicher Boden, gerne kalkhaltig Anfang November bis Ende des Winters (warten Sie ab, bis der Grünkohl zum ersten Mal Frost abbekommen hat, denn dann schmeckt er besonders gut.)
Rosenkohl Mitte bis Ende Juni Kalkhaltiger Lehmboden, mäßig Sonne Ende September bis Mitte März
Porree Mitte Mai bis Mitte Juni Sonnig und warm Ab Ende September
Schwarzwurzel Ab Ende März Sonnig bei sandig-lehmigen Boden und Abdeckung mit Laub oder Stroh Mitte Oktober bis Ende Februar
Pastinake Mitte März bis Ende April Nährstoffreicher Boden, sonniger Platz Anfang Oktober bis zum Winterende
Spinat Mitte bis Ende September Sonniger Platz und nährstoffreicher Boden Ende Oktober bis Anfang März
Feldsalat Ab Mitte September Nährstoffarmer Boden Ab Anfang November

 

Heimwerken

Treppe auf den Dachboden selbst bauen

Dachboden Treppe selbst bauenWenn Sie den Dachboden Ihres Hauses ausbauen möchten, werden Sie früher oder später nach einer geeigneten Treppe Ausschau halten. Diese können Sie mit wenigen Materialien kostengünstig selber bauen. Wir zeigen Ihnen, wie das funktioniert.

Anleitung Dachboden Treppe selbst bauen:

  1. Bevor Sie mit dem Bau der Treppe beginnen, können Sie die Hölzer für den Rahmen und für die Stufen nach Ihrem Geschmack streichen. Sie sollten die Treppe erst fertigbauen, wenn die Farbe vollständig getrocknet ist.
  2. Legen Sie zunächst die beiden langen Bretter vor sich auf den Boden. Zeichnen Sie nun mit dem Bleistift und Lineal an beiden Enden eine Schräge an. Diese Schräge wird zu einer Gerade, sobald Sie das Brett schräg in den Aufgang stellen. Somit dienen die Schrägen als Auflagefläche.
  3. Sägen Sie entsprechend der eingezeichneten Linie die Schrägen ab.
  4. Legen Sie die Bretter nun rechts und links an die Treppenaussparung an. Sie müssen unten fußbodengleich sein und sollten an der Oberkante mit der Höhe der Aussparung abschließen.
  5. Befestigen Sie die Bretter mit den Winkeln und ausreichend großen Schrauben an der Wand (Oberseite).
  6. Wenn Sie die Treppe auch im unteren Bereich fixieren möchten, schrauben Sie die Bretter mit den kleinen Winkeln am Fußboden an.
  7. Bringen Sie nun die einzelnen Treppenstufen an. Die Steigungshöhe sollte zwischen 18 und 19 cm liegen. Als ideal gelten 18,7 cm. Es ist zu empfehlen, die Stufen von unten nach oben anzubringen. Sollten Sie mit der Steigungshöhe nicht hinkommen, können Sie bei der oben abschließenden Stufe eine andere Höhe wählen. Auf keinen Fall sollten Sie bei den Stufen zwischendrin oder bei der untersten Stufe in der Höhe variieren, da dies zu einer Unfallquelle werden könnte.) Die Stufen werden auf jeder Seite mit jeweils zwei Schrauben am Holzrahmen befestigt.

Tipp:

Für mehr Sicherheit können Sie selbstverständlich jederzeit problemlos auch ein Geländer aus Holz anbauen.

Benötigtes Werkzeug:

  • Pinsel
  • Kreissäge oder Handkreissäge
  • Zollstock
  • Lineal
  • Bleistift
  • Akkuschrauber oder Bohrmaschine

Benötigte Materialien:

  • 2 lange Bretter (die Länge variiert je nach Raumhöhe), ca. 15 cm breit und 3 cm stark
  • Farbe oder Lack zum Streichen der Bretter
  • 2 große Metallwinkel zum anschrauben der Treppe an die Zimmerwand
  • Optional 2 kleine Metallwinkel zum Anschrauben der Treppe an den Raumboden
  • Lange Schrauben für die Wandbefestigung und zur Befestigung der Stufen sowie für die Bodenbefestigung
  • Mindestens 14 Bretter in der Länge der zukünftigen Treppenbreite (abzüglich der Brettstärke der Randbretter), 12 cm tief und 3 cm stark – Wenn die Raumhöhe größer ist, benötigen Sie mehr Treppenstufen. Diese werden jeweils im Abstand von ca. 18 cm angebracht.
Garten

Brennholz selbst sägen

Brennholz richtig sägenWenn Sie einen Kamin oder eine Festbrennstoffheizung besitzen, werden Sie sich früher oder später darüber Gedanken machen müssen, wie Sie an Holz kommen. Sie können natürlich fertig gesägtes und sogar gespaltetes Holz kaufen. Allerdings kann dies schnell sehr teuer werden. Im Vergleich dazu ist es sehr viel günstiger, wenn Sie das Holz selbst sägen.

Möchten Sie Brennholz im Wald sägen, benötigen Sie einen entsprechenden Motorsägenschein sowie eine Genehmigung des Försters. Sie bekommen dann ein Gebiet zugeteilt, in dem Sie die Bäume absägen können.

Es geht jedoch auch einfacher, denn Sie können sich die Baumstämme vom Forst liefern lassen und müssen diese dann nur noch zuhause sägen. Jedoch müssen Sie nicht selbst in den Wald gehen und setzen sich somit keiner unnötigen Gefahr aus.

Was Sie beim Sägen von Brennholz beachten sollten, erfahren Sie in diesem Artikel. Wir möchten darauf eingehen, wie Sie Brennholz mit der Motorsäge sägen können.

Die Vorbereitung beim Brennholz sägen ist das A und O

Eine der wichtigsten Vorbereitungen, die Sie vor dem Sägen des Brennholzes tätigen sollten, ist der Kauf entsprechender Schutzbekleidung. Diese ist wichtig, denn beim Hantieren mit der Säge kann schnell etwas schief gehen, vor allem, wenn Sie im Umgang mit einem solchen Gerät nicht geübt sind.

Diese Schutzbekleidung ist notwendig:

  • Schutzbrille bzw. Gesichtsschutz

Damit die Sägespäne nicht in Ihr Auge gelangen – was zweifelsohne zu schweren Schäden am Auge führen könnte – sollten Sie unbedingt eine geeignete Schutzbrille tragen. Empfehlenswert ist auch ein Gesichtsschutz, der das gesamte Gesicht und eben nicht nur die Augen bedeckt.

  • Gehörschutz

Ebenso wichtig ist ein ausreichender Schutz für die Ohren, denn die meisten Motorsägen verursachen einen hohen Geräuschpegel. Auf Dauer könnte dies dem Hörvermögen schaden. Sie können zwischen Ohrenstöpseln oder Schallschutzkopfhörern wählen.

Übrigens: Den Gehörschutz benötigen Sie nur bei benzinbetriebenen Sägen. Akku-Motorsägen arbeiten deutlich leiser, sodass Sie Ihre Ohren nicht schützen müssen.

  • Spezielle Arbeitshandschuhe

Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie sich beim Sägen mit einer Motorsäge in die Hände sägen, ist gar nicht so gering, wie Sie vielleicht denken. Deshalb tragen Sie unbedingt spezielle Arbeitshandschuhe, die den direkten Kontakt der Säge mit den Händen unterbinden. Achten Sie aber darauf, dicke Handschuhe zu verwenden, in denen das Gefühl für die Säge jedoch nicht verlorengeht. Sie müssen zu jeder Zeit die volle Kontrolle über die Säge behalten können.

  • Spezielle Arbeitsstiefel

Ebenso sollten Sie spezielle Arbeitsstiefel tragen, die im vorderen Fußbereich mit einer Stahlkappe ausgestattet sind. Fällt ein Stamm zu Boden und trifft hierbei Ihren Fuß, ist der Fuß durch die Stahlkappen optimal geschützt.

  • Schnittschutzhose

Leider ist auch das Bein beim Sägen vor Verletzungen nicht sicher. Rutschen Sie ab und sägen Sie sich hierbei ins Bein, kann dies schwerwiegende Folgen haben. Tragen Sie daher immer eine geeignete Schnittschutzhose. Diese ist im vorderen Bereich verstärkt, sodass die Säge nicht sofort durch den Stoff dringen kann.

Den Stamm kürzen

Erwiesenermaßen lässt sich das Brennholz leichter sägen, wenn Sie den Baumstamm zunächst einmal in etwas kleinere Teile zerlegen. Stücke von ca. einem Meter Länge gelten als nahezu ideal, denn viele Öfen fassen 30, 40 oder 50 cm lange Stücke, die Sie später problemlos aus dem Meterstück sägen können.

Es gibt zwei Möglichkeiten, den Stamm auf das Metermaß zu bringen. Natürlich muss es nicht exakt ein Meter sein. Das Augenmaß reicht hier völlig aus.

  1. Sägen auf einer Unterlage

Diese Variante erweist sich vor allem für Ihre Haltung als vorteilhaft, denn sie schont Ihren Rücken. Außerdem eignet sie sich, wenn Sie keinen geeigneten Untergrund finden, auf dem Sie das Holz sägen können.

Am besten verwenden Sie hierzu einen Sägeböcke, sodass Sie eine Seite des Stammes problemlos hineinlegen können. Die andere Seite legen Sie auf dem Boden auf.

Durch die schräge Position des Stammes, der nun deutlich über dem Boden liegt, können Sie problemlos die Säge ansetzen. Außerdem arbeiten Sie in einer rückenschonenden Höhe. Achten Sie jedoch darauf, dass die Böcke sicher stehen und denken Sie daran, dass die abgesägten Stücke herunterfallen. Sie sollten daher eine Position einnehmen, in der Sie nicht riskieren, vom herabfallenden Stamm getroffen zu werden.

  1. Sägen direkt auf dem Boden

Sie können den Stamm jedoch auch sägen, wenn dieser auf dem Boden liegt. Hierfür müssen Sie sich weiter nach unten beugen und Sie sollten bereits einen sicheren Umgang mit der Kettensäge haben.

Wichtig:

Der Untergrund muss zwar stabil, darf aber nicht fest sein. Er sollte aus Erde oder Gras bestehen, nicht aber aus Pflastersteinen oder Beton. Schließlich ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Sie beim Sägen auf dem Boden auch den Untergrund mit der Säge erwischen. Wäre dieser steinhart, könnten Sie sich zum einen verletzen und zum anderen die Säge beschädigen.

 

Legen Sie den Stamm flach auf den Boden und sichern sie ihn vor dem Wegrollen, indem Sie einen Keil darunterlegen. Stellen Sie auf keinen Fall Ihr Bein auf den Stamm auf, um diesen zu fixieren, denn auch dies erhöht das Verletzungsrisiko erheblich.

Sägen Sie den Stamm nicht durch, sondern nur etwa zur Hälfte an. Um Meterstücken zu erhalten, sind beispielsweise bei einem fünf Meter langen Stamm vier Schnitte notwendig. Drehen Sie den Stamm danach auf die andere Seite und schneiden Sie von dort aus die andere Hälfte durch. Dieses Vorgehen verhindert, dass Sie mit der Säge den Untergrund berühren.

Die Meterstücke nochmals kürzen

Sie haben die Stämme nun auf einen Meter gekürzt, was die anschließenden Arbeiten deutlich erleichtert, denn Sie können mit den kürzeren Stücken einfacher hantieren.

Als nächstes müssen die Stücke auf das endgültige Maß gebracht werden. Wenn Sie nicht, wissen wie lang die Stücke sein dürfen, messen Sie am besten im Ofen nach, wenn dieser abgekühlt ist. Normalerweise wird auch aus der Betriebsanleitung zum Ofen hervorgehen, wie lang die Stücke sein können.

Tipp:

Wichtig ist, dass Sie das Holz rechtzeitig sägen. Es sollte beim Verheizen nur noch einen Restfeuchte von ca. 10 Prozent haben. Dies ist wichtig, damit sich kein unnötiger Rauch bildet. Auch der Ofen würde durch zu nasses Holz verschmutzen und der Schornstein würde verrußen.

Mithilfe eines entsprechenden Restfeuchtemessgerätes, welches Sie in jedem Baumarkt günstig kaufen können, finden Sie problemlos heraus, wie nass das Holz noch ist.

Es kann sich lohnen, die Sägearbeiten bereits im Vorjahr durchzuführen und das Holz dann auch schon zu spalten, damit es ein Jahr lang Zeit zum Trocknen hat. Sie können es draußen lagern, sollten es aber mit einer Plane oder unter einem Dach vor Regen und Schnee schützen.

 

Um das Meterstück zu kürzen, arbeiten Sie am besten mit einem Sägebock. Legen Sie das Holz dort hinein und schneiden Sie es auf das gewünschte Maß. Es ist wichtig, dass Sie einen Spanngummi verwenden, damit das Holzstück nicht herausrutschen und herunterfallen kann.

Das Holz spalten

Sehr dünne Äste oder Zweige müssen Sie natürlich nicht spalten. Diese können vom Ofen problemlos verarbeitet werden. Damit die Glut möglichst lange gehalten und das Holz sauber verbrannt wird, sollten Sie dicke Stämme jedoch spalten bzw. hacken, sodass einzelne, dünne Scheite entstehen.

Sie benötigen hierfür neben der Schutzbekleidung einen Hackeklotz sowie eine Spaltaxt und ggf. ein Beil.

Stellen Sie den Hackeklotz auf. Diesen müssen Sie übrigens nicht kaufen. Sie können ihn aus einem dicken Baumstamm einfach selbst „bauen“. Sägen Sie ein Stück von ca. 60 bis 80 cm Länge (je nach Körpergröße) ab, sodass es eine angenehme Arbeitshöhe hat. Stellen Sie den Klotz nun auf. Er muss gerade stehen und darf in keiner Weise wackeln.

Oben drauf stellen Sie nun hochkant das zu spaltende Holz. Halten Sie dieses auf keinen Fall fest. Holen Sie nun mit der Spaltaxt aus und hacken Sie das Holz in feine Scheite. Es kann bei dicken Stämmen nötig sein, diese mehrfach zu spalten.

Wenn Sie noch nie mit einer Axt gearbeitet haben, führen Sie am besten vorher einige Probehiebe aus, die in den Hackeklotz hineingehen können. So bekommen Sie ein Gefühl für dieses Werkzeug. Wichtig ist, dass Sie stets einen sicheren Stand haben, damit Sie sich auf keinen Fall in die Finger oder gar ins Bein hacken.

Garten

Kaminholzständer selbst bauen

Kaminholzständer bauenUm Kaminholz im Freien trocken zu lagern, sollten Sie am besten einen kleinen Unterstand bauen. Dieser wird auch als „Kaminholzständer“ bezeichnet.

Wie Sie einen solchen Ständer selbst bauen und hierbei richtig viel Geld sparen können, erfahren Sie in dieser Anleitung.

Anleitung Kaminholzständer selbst bauen:

  1. Lackieren oder Streichen Sie zunächst alle Hölzer zum Schutz vor Verwitterung. Lassen Sie die Farbe mindestens 24 Stunden lang trocknen.
  2. Nehmen Sie zuerst zwei kurze Dachlatten zur Hand und legen Sie diese der Länge nach im Abstand von zwei Metern flach vor sich.
  3. Danach nehmen Sie zwei Dachlatten in der Länge 200 cm und legen diese ebenfalls flach auf den Boden, sodass ein Rahmen entsteht. Die Enden der langen Dachlatten liegen links und rechts auf der kurzen Latte auf. Sie erhalten hierdurch eine Grundfläche von 200 x 60 cm.
  4. Schrauben Sie nun durch die unteren Latten hindurch, sodass die oberen Latten fixiert werden und ein stabiler Rahmen entsteht.
  5. Nehmen Sie danach weitere drei kurze Dachlatten zur Hand und verteilen Sie diese in gleichmäßigen Abständen unter den langen Dachlatten. Sie dienen als zusätzliche Füße und bieten hierdurch mehr Stabilität. Legen Sie sie in dieselbe Richtung, wie die kurzen Dachlatten an den Außenseiten und schrauben Sie sie an die langen Dachlatten an.
  6. Nehmen Sie zwei weitere lange Dachlatten zur Hand und legen Sie diese in Querrichtung flach auf den Rahmen auf. Diese werden links und rechts an den kurzen Dachlatten sowie an den untenliegenden kurzen Dachlatten mit Schrauben befestigt.
  7. Führen Sie die Schritte 2 bis 6 erneut durch, um den Rahmen für das Dach anzufertigen.
  8. Stellen Sie danach die vier Kanthölzer auf den unteren Rahmen, und zwar jeweils genau in die Ecke. Die zwei langen Kanthölzer befinden sich an der Hinter- und die zwei kurzen Kanthölzer an der Vorderseite, sodass das Dach später ein Gefälle bildet.
  9. Schrauben Sie die Kanthölzer von unten her am Bodenrahmen fest. Danach legen Sie das Dach auf und schrauben die Kanthölzer nun auch von oben durch das Dach fest.
  10. Für mehr Stabilität werden nun die Seiten verstärkt. Hierfür befestigen Sie zwei kurze Dachlatten an der linken und an der rechten „Außenwand“ im oberen Bereich. Diese verlaufen in derselben Richtung wie die übrigen kurzen Latten. Messen Sie am vorderen Kantholz 15 cm von oben ab und legen Sie die Dachlatte dort an. Mit einer Wasserwaage ermitteln Sie, wann die Latte gerade anliegt und fixieren Sie nun mittels Schrauben an den Kanthölzern.
  11. Nun teilen Sie pro Seite jeweils zwei Dachlatten in der Länge 80 cm zwischen den Außenpfosten gleichmäßig auf und befestigen diese sowohl unten als auch oben an den kurzen Dachlatten.
  12. Als letztes muss die Dachpappe im oberen Bereich aufgebracht werden, damit es später nicht durchrechnet.
  13. Nun können Sie das Holz einstapeln.

Tipp:

Sie können diesen Ständer auch für die Lagerung von Kaminholz in der Wohnung verwenden. Passen Sie die Größe einfach Ihrem individuellen Bedarf an.

Benötigtes Werkzeug:

  • Zollstock
  • Akkuschrauber oder Schraubenzieher
  • Pinsel
  • Wasserwaage

Benötigte Materialien:

  • 2 Kanthölzer in der Länge 200 cm, 5 x 5 cm
  • 2 Kanthölzer in der Länge 195 cm, 5 x 5 cm
  • 4 Dachlatten in der Länge 180 cm
  • 8 Dachlatten in der Länge 200 cm
  •  Dachlatten in der Länge 200 cm
  • 12 Dachlatten in der Länge 60 cm
  • Dachpappe
  • Farbe oder Lack
  • Schrauben
  • Metallwinkel
Garten

Garten winterfest machen

Garten Winterfest machenDamit im Frühjahr nicht das böse Erwachen kommt, weil alle Pflanzen im Garten eingegangen sind, der Teich kaputt ist und die Gartenmöbel auseinanderfallen, sollten Sie Ihren Garten unbedingt winterfest machen.

Was Sie diesbezüglich beachten sollten, erklären wir Ihnen in diesem Artikel.

Bäume und Sträucher auf den Winter vorbereiten

Der Herbst ist die ideale Zeit für den Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern. Vor allem bei Obstbäumen ist dies wichtig, damit diese auch im kommenden Jahr wieder schön treiben und viel Obst tragen.

Schneiden Sie die Bäume und Sträucher vor dem ersten Frost zurück. So haben die Pflanzen noch ausreichend Zeit, sich zu regenerieren, ehe der Kälteeinbruch ihnen möglicherweise zu schaffen macht.

Gehen Sie am besten folgendermaßen vor:

  • Entfernen Sie als erstes alle toten Äste und Zweige. Diese erkennen Sie daran, dass sie braun sind und kaum Blätter haben, geschweige denn Blüten hatten. Verwenden Sie immer eine Baum- oder Astschere bzw. eine geeignete Säge.
  • Schneiden Sie zu lange Äste bei Obstbäumen ca. um die Hälfte zurück. Dies erleichtert Ihnen zum einen die Obsternte und trägt dazu bei, dass die vorhandenen Äste im kommenden Jahr mehr tragen.

Achtung

Heckenpflanzen sollten Sie im Frühjahr zurückschneiden.

Pflanzen, Bäume und Sträucher optimal schützen

Sehr kleine oder geschwächte Bäume sollten ebenso vor dem Winter geschützt werden, wie empfindliche Sträucher oder Pflanzen, die keineswegs im Freien überwintern sollten.

Gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Bringen Sie alle nicht winterharten Pflanzen in einen geschützten Raum. Dies kann ein Wintergarten, ein Keller oder das Wohnzimmer sein. Auch ein gut gedämmter Schuppen eignen sich zum Unterstellen der Pflanzen.

Übrigens sollten Sie die Pflanzen auch im Winter regelmäßig gießen. Sie benötigen zwar weniger Wasser, müssen dieses jedoch bekommen, um weiter wachsen und gedeihen zu können.

  • Kleine Bäume und Sträucher, die im Freien überwintern können, aber geschwächt sind oder die noch nicht genug gewurzelt haben, müssen besonders geschützt werden. Decken Sie den Boden im Areal des Wurzelballens beispielsweise mit Stroh ab oder geben Sie eine dicke Schicht Rindenmulch darüber. Die Pflanze selbst können Sie in Flies einwickeln oder durch das Überziehen eines Jutesackes schützen. Auch Topfpflanzen, die im Freien überwintern können, sollten auf diese Weise geschützt werden.
  • Decken Sie die Beete mit einer Schicht Rindenmulch ein oder verwenden Sie Stroh, um alle kleinen Blumen zu schützen.

Tipp

Den Rindenmulch können Sie selbst herstellen. Geben Sie einfach die vom Zurückschneiden der Bäume übriggebliebenen Äste in einen Gartenhäcksler. Auf diese Weise verwenden Sie die Rohstoffe weiter und müssen kein Geld für die Anschaffung des Rindenmulchs ausgeben.

Den Rasen auf den Winter vorbereiten

Damit der Rasen sowohl Frost als auch eine mögliche Belastung durch Schnee unbelastet übersteht, sollten Sie auch diesen optimal auf den Winter vorbereiten.

Gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Rechen Sie den Rasen gründlich ab, damit kein Laub darauf liegen bleibt.
  • Mähen Sie den Rasen letztmalig.
  • Düngen Sie den Rasen anschließend. Sie können hierfür entweder einen speziellen Rasendünger verwenden oder eine Schicht Kalk auftragen.

Den Garten aufräumen, um Gartenmöbel und -Geräte zu schützen

Auch wenn Sie denken, dass Ihre Terrasse überdacht ist und die darauf stehenden Gartenmöbel geschützt sind, sollten Sie diese besser in einem sicheren Raum lagern oder sie zumindest abdecken. Kalte Winter können andernfalls den Materialien schaden. Kunststoff wird brüchig und Holz verbleicht stark, sodass im Frühjahr möglicherweise ein Anstrich notwendig wird.

Wir empfehlen, alle Gartenmöbel und -Geräte sicher in einem Schuppen, in der Garage oder an einem anderen geschützten Ort unterzustellen. Dies gilt auch für kleine Brunnen oder Wasserpumpen. Diese können durch den Frost kaputtgehen. Auch Gartenschläuche und Rasensprenger können zerfrieren und sollten daher über den Winter an einem wärmeren Ort aufbewahrt werden.

Gartenteich auf den Winter vorbereiten

Wenn möglich, pumpen Sie den Gartenteich ab. Goldfische können über den Winter auch in einer Wanne im Keller überleben.

Falls Sie den Teich nicht abpumpen können, sollten Sie zumindest dafür sorgen, dass er nicht komplett zufrieren kann, damit die darin lebenden Fische auch im Winter ausreichend Sauerstoff bekommen. Hier hilft es, einige Styroporplatten auf dem Teich zu verteilen. Durch diese stecken Sie ein Rohr, durch welches Luft ins Wasser gelangt.

Dachrinnen reinigen

Ab dem Herbst müssen wir wieder mit mehr Niederschlag rechnen und auch das Tauwasser im Winter wird durch die Dachrinnen abgeleitet. Umso wichtiger ist es, dass die Rinnen im Herbst gründlich vom Schmutz befreit werden. Denken Sie auch an die Reinigung der Fallrohre.

Garten

Windlicht selbst basteln

Vor allem in der kalten, dunklen Jahreszeit erweisen sich Windlichter als wohltuende Dekoration. Doch auch im Sommer können sie ein wunderschönes Flair zaubern, beispielsweise, wenn Sie bis in die Nacht hinein auf der Terrasse sitzen.

Windlichter können Sie selbstverständlich im Handel kaufen. Allerdings können diese auch kinderleicht selbst gebastelt werden.

Wie Sie dies mit wenigen Materialien und vor allem kostengünstig selbst schaffen, erklären wir Ihnen in der nachfolgenden Anleitung.

Anleitung Windlicht selbst bauen:

  1. Als erstes muss das Glas vorbereitet werden. Wenn Sie mit einem Konservenglas aus dem Handel arbeiten, müssen Sie zunächst das Etikett entfernen. Dies gelingt am besten, indem Sie das Glas einige Minuten lang in kochendes Wasser legen. Hierdurch haben Sie die besten Chancen, dass sich der Kleber rückstandslos löst. Wischen Sie das Glas – egal welches Sie letztendlich verwenden möchten – von innen und außen sauber ab, sodass keinerlei Staub oder Fett mehr daran haften.
  2. Danach beginnen Sie mit der äußeren Dekoration. Hierfür können Sie beispielsweise Tortenunterleger mit Spitze verwenden. Diese bestehen aus hochwertigem Papier und lassen sich kinderleicht ankleben und verarbeiten. Schneiden Sie die gewünschten Spitzenelemente aus dem Unterleger aus und kleben Sie diese in der favorisierten Form von außen um das Glas herum.
  3. Anschließend können Sie das Kunstwerk mit Dekorbändern – beispielsweise aus Bast oder Jute – verschönern. Sie können oben oder in der Mitte des Glases angebracht werden. Wichtig ist, dass Sie sie stark fixieren, damit Sie nicht nach unten rutschen.
  4. Wenn Sie mit kleinen Anhängern arbeiten möchten, können Sie diese an den Bändern befestigen. Leichte Holzschablonen eignen sich hier besonders gut. Kleine Herzen oder Blätter sowie Sterne sind sehr begehrt und zaubern einen wunderschönen Look. Sie können aber auch mit Kunstblüten, Filz oder anderen leichten Dekorelementen arbeiten.
  5. Anschließend stellen Sie die Kerze in das Windlicht hinein. Verwenden Sie eine kleine Stumpenkerze oder ein Teelicht.
  6. Es ist übrigens auch möglich, das Glas nur von innen zu dekorieren und außen überhaupt keine dekorativen Elemente zu verwenden. Füllen Sie beispielweise Sand oder Dekosteine in das Glas und stellen Sie danach die Kerze hinein. Ihrer Fantasie sind bei der Gestaltung der Windlichter keinerlei Grenzen gesetzt.

Tipp:

Auch Blechdosen oder gar Brotbeutel eignen sich hervorragend, um Windlichter unterschiedlicher Art herzustellen.

Benötigtes Werkzeug:

  • Schere
  • Bastelleim

Benötigte Materialien

  • Glas (beispielsweise großes Trinkglas oder Einweckglas)
  • Kerzen
  • Dekoration
Möbel

Puppenwagen selbst bauen

Puppenwagen sind das Lieblingsspielzeug vieler Mädchen. Ehe Sie einen teuren Puppenwagen kaufen, können Sie diesen jedoch auch mit wenig Aufwand und zum kleinen Preis selbst bauen.

Wir erklären Ihnen, wie das gelingt.

Anleitung Puppenwagen selbst bauen:

  1. Soll der Puppenwagen bunt bemalt werden, müssen Sie dies als erstes erledigen. Streichen Sie alle Einzelteile mit einer für Kinder unbedenklichen Farbe an und lassen Sie die Farbe vollkommen trocknen, ehe Sie mit den weiteren Arbeitsschritten fortfahren.
  2. Als nächstes Sägen Sie die Holzleiste in zwei gleich große Teile.
  3. Danach schleifen Sie die Kanten mit herkömmlichem Schleifpapier gut ab, sodass hierdurch keine Verletzungsgefahr für Ihr Kind besteht.
  4. Stellen Sie nun die Obstkiste vor sich auf. Die Öffnung zeigt ganz normal nach oben und die schmale Seite zeigt zu Ihnen.
  5. Danach legen Sie die erste Holzleiste am hinteren Ende – also an dem schmalen Ende, das in Ihre Richtung zeigt, an, sodass es in die Höhe ragt. Befestigen Sie die Latte mit zwei Schrauben. Die erste Schraube wird am mittleren Steg der Kiste und die zweite Schraube am aus Ihrer Perspektive oberen Steg der Kiste befestigt.
  6. Parallel hierzu schrauben Sie an der anderen schmalen Seite die zweite Leiste fest.
  7. Sägen Sie nun das Rundholz in zwei gleich lange Teile. Die Teile müssen jeweils so lang sein, dass sie genau zwischen die beiden Leisten passen.
  8. Schrauben Sie das eine Rundholz am oberen Ende der Leisten fest, sodass Sie hierdurch den Griff des Puppenwagens erhalten.
  9. Das zweite Rundholz setzen Sie zwischen dem Griff und der Holzkiste ein, etwa in der Hälfte. Dieses sorgt für mehr Stabilität. Verschrauben Sie auch dieses Rundholz an beiden Seiten mit den Schrauben.
  10. Am unteren Steg der Obstkiste befestigen Sie im letzten Schritt die vier Räder.
  11. Nun ist der Puppenwagen einsatzbereit.

Tipp:

Selbstverständlich können Sie den Puppenwagen mit weiteren Raffinessen ausstatten. So lässt sich beispielsweise problemlos ein kleines Stoffdach anbauen.

Benötigtes Werkzeug:

  • Pinsel
  • Säge
  • Schleifpapier
  • Akkuschrauber oder Schraubenzieher

Benötigte Materialien

  • 1 Obstkiste
  • 4 große Räder aus Holz und Gummi inkl. Befestigungsmaterialien
  • 1 Holzleiste in der Länge 80 cm, ca. 2 x 1,5 cm
  • 1 Rundholz in der Länge 80 cm
  • Eventuell Farbe
  • 8 lange Schrauben
Ungeziefer bekämpfen

Fruchtfliegen selbst bekämpfen

Kaum ist es Sommer, zieht unser Obst die kleinen Fruchtfliegen magisch an, sodass diese zu wahren Plagegeistern werden können.

Was Sie gegen die Fruchtfliegen unternehmen können, ohne viel Geld auszugeben, möchten wir Ihnen in diesem Artikel erklären.

Lebensmittel sicher lagern

Damit es erst gar nicht zu einem Befall mit Fruchtfliegen kommt, sollten Sie alle süßlichen Lebensmittel und vor allem Obst sicher lagern. Das Obstfach im Kühlschrank eignet sich hierfür besonders, da das Obst dort entsprechend seiner Bedürfnisse aufbewahrt wird.

Das Stehenlassen von prallgefüllten Obstschalen in der Küche sollten Sie jedoch vermeiden, da dies ein wahres Paradies für die Fruchtfliegen ist.

Starke Verringerung des Fruchtfliegenanteils mit einem Staubsauger

Haben sich die kleinen Fieslinge erst einmal in Ihrer Wohnung eingenistet und vermehrt, werden Sie große Mühe haben, sie wieder loszuwerden. Einfache Fliegenfallen scheitern hier oft.

Sie können zunächst einmal effektiv gegen einen Großteil der Fruchtfliegen vorgehen, indem Sie einfach den Staubsauger zur Hand nehmen und alle Plagegeister, die Sie erwischen können, einsaugen.

Alle übrigen Fliegen (es sollten jedoch deutlich weniger sein), können Sie mit effektiven Hausmitteln behandeln.

Fruchtfliegen mit Lebensmitteln beseitigen

Fruchtfliegen sind wahre Genießer. Nicht umsonst stürzen sie sich auf das Obst. Und auch säurehaltige Lebensmittel sind vor ihnen nicht sicher. Sie können sich diesen Umstand zunutze machen, indem Sie einen kleine Lebensmittelfalle aus den favorisierten Nahrungsmitteln der Obstfliegen basteln.

Nehmen Sie ein Glas zur Hand und befüllen Sie es mit Essig oder mit Rotwein. Auch Zuckerwasser oder Gurkenwasser eignen sich als Grundsubstanz für die natürliche Falle. Danach geben Sie zwei bis drei Tropfen Spülmittel in das Glas. Während Essig oder Wein die Fliegen anziehen, sorgt das Spülmittel dafür, dass sie nicht wieder aus dem Glas klettern können.

Als nächstes verwenden Sie Frischhaltefolie, indem Sie diese über das Glas spannen und mit einem Band oder mit einem Gummi befestigen.

Schneiden Sie danach kleine Löcher in die Folie, die den Fliegen als Eintrittslöcher dienen.

Blumenerde „aufbereiten“ gegen Fruchtfliegen

Fruchtfliegen lassen sich besonders gern in der Blumenerde von Zimmerpflanzen nieder. Dort legen sie auch ihre Eier ab, sodass der Ursprung des Unheils in der Blumenerde zu suchen ist.

Entweder erneuern Sie die komplette Blumenerde in den Töpfen der Zimmerpflanzen oder Sie „säubern“ die vorhandene Erde. Nehmen Sie sie hierfür aus den Töpfen heraus und geben Sie sie in eine hitzebeständige Folientüte. Besonders gut eignet sich ein Bratschlauch.

Danach geben Sie die Blumenerde für ein paar Minuten bei mäßigen Temperaturen in den Backofen, sodass die Larven und die Fliegen abgetötet werden.

Mittel aus dem Handel

Erst wenn diese Tipps nichts bringen, sollten Sie zur chemischen Keule aus dem Handel greifen. Es werden spezielle Insektenvernichter oder Desinfektionsmittel angeboten, mit denen Sie die Fruchtfliegen beseitigen können.

Ungeziefer bekämpfen

Zecken selbst entfernen

zecken-entfernenZecken, die sich in die Haut klemmen und das Blut von Mensch und Tier saugen, können nicht nur unangenehm, sondern auch gefährlich sein. Schließlich ist das Ungeziefer Überträger verschiedener Krankheitserreger, die schwerwiegende Erkrankungen wie beispielsweise eine Gehirnhautentzündung oder Borreliose hervorrufen können.

Deshalb ist es wichtig, die Zecken schnell und effektiv zu entfernen. Ggf. sollten Sie auch einen Arzt aufsuchen. Dies gilt vor allem dann, wenn sich die Einstichstelle entzündet.

Wie Sie die Zecken entfernen können, welche Mittel helfen und was Sie unterlassen sollten, erfahren Sie in diesem Artikel.

Der gesamte Körper der Zecke muss entfernt werden

Das Problem beim Entfernen der Zecke ist oft, dass der Körper herausgerissen wird, der Kopf aber stecken bleibt. Dies müssen Sie unbedingt vermeiden, denn bleibt der Körper in der Wunde, kann dies schwerwiegende Folgen haben. Wenn Sie eine Zecke selbst entfernen, achten Sie daher immer darauf, dass der gesamte Körper entfernt wird. Falls Ihnen dies nicht gelingt, suchen Sie umgehend einen Arzt auf.

Zecken entfernen mit einer Pinzette

Verwenden Sie nicht wahllos irgendeine Pinzette, um die Zecke zu entfernen. Es ist wichtig, dass Sie mit der Pinzette den gesamten Körper der Zecke greifen können, und zwar am besten direkt an der Haut. Je weniger Sie die Zecke beim Herausziehen verletzen, desto weniger Gefahr besteht für Sie selbst. Deshalb ist es auch wichtig, behutsam – und keinesfalls ruckartig! – vorzugehen.

Die Pinzette sollte gut in der Hand liegen. Es ist wichtig, dass sie spitze Greifer hat und zudem im vorderen Bereich gebogen ist, damit Sie den Körper der Zecke nicht versehentlich zerquetschen.

Greifen Sie die Zecke vorsichtig mit der Pinzette und ziehen Sie sie gerade nach oben heraus. Auf keinen Fall sollten Sie die Pinzette schräg ziehen.

Tipp:

Mit einer Impfung gegen FSME – die auch als „Zeckenimpfung“ bezeichnet wird – schützen Sie sich zwar nicht vor Zeckenbissen, jedoch vor der Übertragung der gefährlichen Krankheitserreger. Vor allem wenn Sie in einem Zecken-Risikogebiet leben, sollten Sie sich vorsorglich impfen lassen. Die Impfung können Sie bei Ihrem Hausarzt durchführen lassen.

Zecke entfernen mit dem Zeckenlasso

Ein weiteres Hilfsmittel, welches Sie im Handel für wenige Euro kaufen können, ist das sogenannte Zeckenlasso. Es verfügt im vorderen Bereich über eine kleine Schlaufe – das Lasso –, mit der Sie die Zecke herausziehen.

Um die Zecke effektiv zu entfernen, greifen Sie das Lasso am Stil und führen die Öse über den Körper der Zecke. Drücken Sie das Lasso nach unten.

Im hinteren Bereich des Lassos befindet sich eine Art Knopf. Diesen drücken Sie, damit sich das Lasso zuzieht. Hierdurch wird die Zecke gegriffen, sodass Sie sie problemlos herausziehen können.

Auch bei dieser Technik müssen Sie die Zecke wieder senkrecht nach oben ziehen und behutsam vorgehen.

Zecken entfernen mit der Zeckenkarte

Auf den ersten Blick ähnelt die Zeckenkarte einer Chipkarte. Jedoch befindet sich an einer der Seiten eine v-förmige Aussparung. Mit dieser können Sie den Zeckenkörper heraushebeln.

Wichtig ist, dass Sie die Zeckenkarte möglichst flach auf die Haut legen. Danach schieben Sie sie vorsichtig an die Zecke heran, ehe Sie mit einer leichten Hebelwirkung versuchen, die Zecke zu lösen.

zecken-entfernen

Tipp:

Für die Verwendung der Zeckenkarte nehmen Sie am besten die Hilfe einer zweiten Person in Anspruch.

Zecken entfernen mit den Fingern

Wenn Sie sich nicht ekeln, können Sie durchaus auch Ihre Finger verwenden, um die Zecke zu entfernen. Vor allem wenn keine anderen Hilfsmittel zur Verfügung stehen, ist dies oft die einzig sinnvolle Lösung, denn wie erwähnt, sollte die Zecke möglichst schnell entfernt werden.

Allerdings ist beim Entfernen mit den Fingern große Sorgfalt geboten, damit Sie die Zecke nicht zerquetschen.

Legen Sie den Daumen der einen Hand und den Zeigefinger der anderen Hand so neben der Zecke an, dass die Unterseite der Fingernägel nach oben zeigt. Greifen Sie nun unter die Zecke und ziehen Sie sie langsam und senkrecht nach oben heraus.

Waschen Sie sich nach der Entsorgung der Zecke gründlich die Hände.

Ungeziefer bekämpfen

Wespennest selbst entfernen

So entfernst du ein WespennestWespen können zu wahren Plagegeistern werden und sie können sich vor allem für Allergiker und für kleine Kinder als gefährlich erweisen. Wenn Sie in Ihrem Haus oder auf Ihrem Grundstück ein Wespennest finden, sollten Sie also überlegen, wie Sie am besten handeln können, denn Wespen dürfen nicht einfach so beseitigt werden. Dies ist tatsächlich gesetzlich geregelt.

Es muss eine deutliche Gefahrenlage bestehen, damit Sie die Genehmigung zur Beseitigung eines Wespennestes erhalten.

Was Sie diesbezüglich beachten müssen und wie Sie das Wespennest beseitigen, lesen Sie im nachfolgenden Artikel.

Die beliebtesten Nistplätze der Wespen

Wespen siedeln sich besonders häufig unter dem Dach an. Dies gilt nicht nur für Hausdächer, sondern beispielsweise auch für Dächer von Gartenbrunnen, Gartenhäusern oder Hollywoodschaukeln. Ebenso lassen sie sich gern in Schuppen, Ställen, Spalten im Mauerwerk oder in Rollladenkästen nieder.

Alle diese Orte sollten Sie daher ab dem Frühjahr unbedingt im Auge behalten, denn Wespennester können gigantische Ausmaße annehmen.

 

Was sagt die Gesetzeslage?

Wespen stehen unter Naturschutz und dürfen deshalb keinesfalls einfach beseitigt werden. Der Grund liegt darin, dass sie vom Aussterben bedroht sind und dass durch den Naturschutz ein gewisser Bestand erhalten werden soll.

Ehe Sie sich ans Werk machen, um ein Wespennest zu beseitigen, müssen Sie folglich eine offizielle Genehmigung einholen. Diese muss erst in schriftlicher Form vorliegen, ehe Sie zur Tat schreiten können. Andernfalls kann es sein, dass Sie mit einer hohen Geldstrafe rechnen müssen, wenn Sie bei der Beseitigung des Wespennestes oder beim Töten der Wepsen erwischt werden.

Wenden Sie sich an das für Sie zuständige Ordnungsamt oder an die Untere Naturschutzbehörde. Dort schildern Sie den Fall, stellen einen offiziellen Antrag und geben an, welche Gefahr von den Wespen ausgeht. Vor allem, wenn kleine Kinder oder ältere Menschen im Haus leben und ganz besonders dann, wenn einer der Hausbewohner allergisch auf Wespenstiche reagiert, ist eine Grundlage für die Beseitigung gegeben, sofern diese von der Behörde genehmigt wird. Sie erhöhen Ihre Chancen, indem Sie gleich ein ärztlichen Beleg über die bestehende Allergie einreichen.

Schützen Sie sich bei der Beseitigung der Wespen

Wurde Ihrem Antrag entsprochen, steht es Ihnen frei, die Wespen selbst zu beseitigen oder hierfür einen Experten zu engagieren. Wenn Sie selbst Allergiker sind, sollten Sie natürlich niemals selbst ein Wespennest entfernen. Sind Sie sich nicht sicher, ob Sie allergisch reagieren, lassen Sie unbedingt die Finger hiervon.

Da ein Experte jedoch hohe Kosten in Rechnung stellt, möchten viele Eigenheimbesitzer lieber selbst zur Tat schreiten. Doch hierfür ist eine passende Schutzausrüstung Pflicht, denn Wespen können, wenn sie sich bedroht fühlen, extreme Stiche verursachen. Hinzu kommt, dass, sobald eine Wespe alarmiert ist, auch alle anderen Wespen des Volkes in Habachtstellung sind und Sie ggf. angreifen. Dies kann sehr gefährlich werden, auch wenn Wespen von Natur aus nicht kampfeslustig sind. Sobald sie sich bedroht fühlen, kann es richtig schlimm für Sie werden. Reagieren Sie nicht allergisch, können die Stiche dennoch sehr unangenehm sein und stark anschwellen.

Es lohnt sich, zunächst ein Angebot eines Experten einzuholen, denn teilweise liegen die Kosten für die Anschaffung der Schutzausrüstung höher als die Kosten, die Sie für die professionelle Beseitigung einplanen müssten.

Zur Schutzausrüstung gehören neben stabilen Handschuhen, die stichsicher sind und lange Arme haben auch Gummistiefel, ein dicker Jogginganzug (ebenfalls stichsicher, aber mit einer guten Bewegungsfreiheit) sowie ein Ganzkörper-Schutzanzug. Den Schutzanzug ziehen Sie über den Jogginganzug. Achten Sie darauf, dass sowohl die Stiefel als auch die Handschuhe keine Öffnungen bieten, in die die Wespen hineinkriechen könnten. Sie benötigen des Weiteren einen Helm, der am besten mit einem Schutznetz ausgestattet ist. Das Netz und der Helm müssen fest mit dem Schutzanzug verbunden sein. Auch hier dürfen keinerlei Schlupflöcher für die Wespen bestehen.

Den Einsatz vorbereiten

Sie wissen jetzt, wie gefährlich die Beseitigung eines Wespennestes sein kann. Deshalb sollten Sie diesen Einsatz genau planen und niemals übers Knie brechen.

Wenn möglich, beseitigen Sie das Nest in der Nacht, denn die Wespen sind dann kaum aktiv. Versuchen Sie jedoch, das Nest möglichst bei totaler Dunkelheit zu entfernen. Verwenden Sie kein Licht!

Tipp:

Warten Sie nicht erst ab, bis das Nest groß ist. In der Zeit von April bis Juni bauen die Wespen noch daran. Deshalb ist diese Zeit die beste, um das Nest zu beseitigen.

Abgesehen davon sollten Sie sich im Vorfeld Gedanken darüber machen, wohin Sie ausweichen können, wenn die Wespen Sie angreifen.

Ein leeres Wespennest entsorgen

Wenn die Wespen das Nest bereits verlassen haben, gestaltet sich die Entsorgung des Nestes recht einfach, denn es lauern kaum Gefahren. Dennoch sollten Sie unbedingt Schutzbekleidung tragen.

Gehen Sie bei der Beseitigung des leeren Wespennestes folgendermaßen vor:

  1. Entfernen Sie das Nest in den Wintermonaten.
  2. Nehmen Sie einen Hammer zur Hand und trennen Sie damit das Nest vom Untergrund, sodass es herunterfallen kann.
  3. Sie können es auf dem Biomüll entsorgen, wenn Sie bei der Beseitigung ohne die chemische Keule gearbeitet haben. Andernfalls entsorgen Sie es im Hausmüll.
  4. Nehmen Sie danach Desinfektionsmittel und einen Lappen zur Hand und reinigen Sie den Ort, an dem das Nest zuvor hing. Dies verhindert, dass sich die Wepsen im kommenden Sommer erneut ansiedeln.

Wespennest entfernen

Besiedeltes Wespennest entfernen

Wenn sich das Wespennest im Freien befindet und keine Möglichkeit der Umsiedlung besteht – beispielsweise weil das Nest fest mit dem Mauerwerk verbunden ist und nicht problemlos ohne eine Zerstörung entfernt werden kann – werden Sie wohl oder übel zur chemischen Keule greifen müssen. Sie sollten hierfür Wespenschaum verwenden. Ein einfaches Insektenspray reicht nicht aus.

Schützen Sie sich und alle Menschen und Tiere, die sich in der Umgebung aufhalten, mit einer Atemmaske, denn der Wespenschaum ist sehr gefährlich und schädlich. Er darf keinesfalls eingeatmet werden.

Gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Richten Sie in voller Schutzbekleidung den Wespenschaum auf das Nest, und zwar aus einer Entfernung von mindestens drei Metern. Sprühen Sie das Nest so lange mit dem Schaum ein, bis es vollständig – also von allen erreichbaren Seiten – mit dem Schaum umhüllt ist.
  2. Warten Sie nun mehrere Stunden, am besten über Nacht, ab. Diese Zeit ist notwendig, damit der Schaum seine volle Wirkung entfalten kann.
  3. Kochen Sie Wasser auf und füllen Sie dieses in einen robusten Eimer.
  4. Bevor Sie die weiteren Schritte durchführen, sollten Sie lauschen, ob sich im Nest noch etwas regt. Danach legen Sie ein Insektennetz – kann auch einfache Fenstergaze sein – um und entfernen das Netz.
  5. Legen Sie das Netz in das heiße Wasser, sodass es zerstört wird.
  6. Auch in diesem Fall sollten Sie den Untergrund gründlich desinfizieren, damit sich die Wespen nicht erneut ansiedeln.
  7. Sie können das Nest nun im Hausmüll oder im Sondermüll entsorgen. Aufgrund der Tatsache, dass Sie Chemie eingesetzt haben, entsorgen Sie es nicht auf dem Biomüll oder auf dem Kompost.

Wespen umsiedeln

Wenn sich das Nest an einer Stelle befindet, von der es relativ problemlos entfernt werden kann, ist eine Umsiedlung der Insekten zu deren Artenschutz natürlich die beste Möglichkeit.

Gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Ziehen Sie die gesamte Schutzbekleidung an.
  2. Nehmen Sie Bauschaum zur Hand und drücken Sie diesen in das Eingangsloch, und zwar so lange, bis die Wespen keinerlei Möglichkeit zum Herein- oder Herausfliegen mehr haben. Der Bauschaum ist für die Wespen nicht gefährlich.
  3. Legen Sie ein Insektennetz um das Nest, sodass dieses vollständig umhüllt ist.
  4. Trennen Sie das Nest ab und fangen Sie es in einem Beutel auf, der luftdurchlässig ist.
  5. Bringen Sie das Nest nun zu seinem neuen Standort. Dieser sollte mindestens fünf Kilometer entfernt liegen und sich am besten an einem Platz befinden, der für die Wespen ideal geeignet ist. Er sollte windgeschützt sein und sowohl Sonne als auch Schatten spenden.
  6. Nehmen Sie das Nest aus dem Sack und entfernen Sie das Netz. Behalten Sie bis zum Schluss die Schutzbekleidung an. Dies dient Ihrer eigenen Sicherheit.
  7. Die Wespen werden den Bauschaum emsig selbst entfernen und sind bald wieder in Freiheit an ihrem neuen Wohnort.
Heimwerken

Diese Unterschiede sollten Heimwerker über Holzleim kennen

Diese Unterschiede sollten Heimwerker über Holzleim kennenEs werden im Handel verschiedene Holzleime angeboten, die alle zu unterschiedlichen Zwecken eingesetzt werden können und dementsprechend über verschiedene Eigenschaften verfügen.

Wir möchten nachfolgend erklären, welche unterschiedlichen Holzleime angeboten werden.

Unterschiede in der Klebekraft

Es gibt Holzleime, die ihre volle Klebewirkung erst nach mehreren Stunden entfalten. Allerdings werden auch Holzleime angeboten, die innerhalb von Sekunden aushärten. Bei diesem spricht man vom „Expressleim“ oder vom „Sekundenkleber“.

Verschiedene Beanspruchungsgruppen

Außerdem können die Holzleime in verschiedene Beanspruchungsgruppen unterteilt werden, und zwar in die folgenden:

  • Beanspruchungsgruppe D1 (B1)

Keine Verwendung im Außenbereich möglich

Nur innen und im Trockenbereich verwendbar, das Holz darf nur eine maximale Restfeuchte von 15 Prozent haben

  • Beanspruchungsgruppe D2 (B2)

Keine Verwendung im Außenbereich möglich

Nur innen verwendbar und nur in Bereichen, die hauptsächlich trocken sind, das Holz darf maximal eine Restfeuchte von 18 Prozent haben

  • Beanspruchungsgruppe D3 (B3)

Kann im Außenbereich eingesetzt werden, allerdings nur in geschützten Bereichen

Kann in Bereichen mit einer hohen Luftfeuchtigkeit verwendet werden, nass darf es aber nicht sein

  • Beanspruchungsgruppe D4 (B4)

Kann problemlos im Außenbereich verwendet werden

Kann innen auch im Nassbereich eingesetzt werden

Unterschiedliche Inhaltsstoffe

Ebenso lassen sich die Holzleime in Produkte mit verschiedenen Inhaltsstoffen unterteilen

  • Kaseinleim (natürlicher Inhaltsstoff)

Besteht aus gelöstem Kalk und Kasein (Milcheiweiß)

  • Glutinleim (natürlicher Inhaltsstoff)

Besteht aus tierischen Abfallprodukten

  • Formaldehydarmer Leim (synthetischer Inhaltsstoff)

Ohne das Lösemittel Formaldehyd

Auch als „Dispersionsleim“ bezeichnet

  • Formaldehydharzleim (synthetischer Inhaltsstoff)

Enthält Lösungsmittel (Formaldehyd)

  • Polyurethanleim (synthetischer Inhaltsstoff)

Beanspruchungsgruppe D4 und damit vielfältig einsetzbar

Auto

Autoklimaanlage selbst reinigen

Autoklimaanlage selbst reinigenDamit die Klimaanlage des Autos dauerhaft reibungslos funktioniert und sich weder unangenehme Gerüche noch Pilze bilden, sollte sie regelmäßig gereinigt werden. Diese Arbeiten können Sie von einer professionellen Werkstatt durchführen lassen, wo Sie jedoch Geld dafür bezahlen.

Es besteht allerdings die Möglichkeit, die Autoklimaanlage selbst zu reinigen. Wie Sie hierbei vorgehen, wenn Sie Schaum verwenden möchten, erklären wir Ihnen in dieser praktischen Anleitung.

Anleitung Autoklimaanlage selbst reinigen:

  1. Öffnen Sie die Motorhaube und finden Sie den Verdampfer der Klimaanlage.
  2. In diesen Verdampfer sprühen Sie den Schaum hinein. Damit er auch wirklich in den Verdampfer gelangt, befindet sich an der Schaumflasche in der Regel ein kleiner Schlauch, durch den der Schaum gespritzt wird.
  3. Lassen Sie den Schaum ca. eine halbe Stunde lang einwirken.
  4. Öffnen Sie danach die Lüftungsschlitze im Auto.
  5. Starten Sie das Auto und stellen Sie die Klimaanlage auf die höchste Stufe ein.
  6. Damit sich die Inhaltsstoffe des Schaumes bestens entfalten können, sollten Sie das Auto für einige Minuten laufen lassen.

Tipp:

Alternativ zum Schaum können Sie auch Spray für die Desinfektion der Klimaanlage im Auto verwenden. Dieses wird jedoch anders angewendet. Halten Sie sich einfach an die auf der Flasche befindlichen Anwendungshinweise.

Benötigtes Material:

  • Reinigungsschaum für Klimaanlagen
Möbel

Kleiderständer selbst bauen

Kleiderständer selbst bauenEin Kleiderständer bzw. eine Kleiderstange ist immer eine gute Idee, denn man kann daran unter anderem Jacken aufhängen. Wir haben hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Sie erstellt, wie Sie innerhalb weniger Minuten einen günstigen und schönen Kleiderständer bauen können.

Anleitung Kleiderständer selbst bauen:

  1. Verwenden Sie eine herkömmliche Bürste, um den Ast von groben Schmutz sowie von loser Rinde zu befreien.
  2. Sprühen Sie den Ast mit dem Farbspray von allen Seiten an.
  3. Befestigen Sie jeweils ein Seil am vorderen und am hinteren Ende des Astes. Sie können es einfach mehrfach herumschlingen.
  4. Die Enden der Seile binden Sie zu einem Knoten. Achten Sie darauf, dass beide Seile gleich lang sind, da die Stange ansonsten später schief hängt.
  5. Danach schrauben Sie die Haken im gewünschten Abstand in die Decke.
  6. Nun befestigen Sie die Seile des Astes an den Haken.
  7. Zum Schluss hängen Sie die Kleiderbügel an die neue Kleiderstange.

Tipp:

Als Alternative zum Ast können Sie für diese Kleiderstange auch ein Metallrohr aus dem Baumarkt verwenden.

Benötigtes Werkzeug:

  • Bürste

Benötigtes Material:

  • 1 Ast in der gewünschten Größe
  • Farbspray in der gewünschten Farbe
  • 2 stabile Seile
  • 2 mittelgroße Schraubhaken
  • Diverse Kleiderbügel
Heimwerken

Laminat selbst versiegeln

Laminat selbst versiegelnVielleicht hast du schon einmal stark abgenutztes oder gar aufgequollenes Laminat gesehen. Zu diesem Schadensbild kann es kommen, wenn der anfällige Bodenbelag nicht versiegelt wird. Damit dir dies nicht passiert, möchten wir dir in dieser Anleitung erklären, wie du Laminat versiegeln kannst.

Anleitung Laminat selbst versiegeln:

  1. Im ersten Schritt sollte das Laminat gereinigt werden. Saugen Sie es mit einem Staubsauger gründlich ab und wischen Sie es, damit keinerlei Schmutzpartikel mit versiegelt werden. Wischen Sie es jedoch nur mit einem Staubtuch, denn das nasse Wischen könnte dazu führen, dass die Feuchtigkeit in die Fugen eindringt.
  2. Des Weiteren sollten Sie vor der Versiegelung einen sogenannten Fettlöser verwenden. Dieser stellt sicher, dass der Boden grundlegend sauber ist.
  3. Arbeiten Sie erst mit der Versiegelung, wenn der Boden wieder vollständig trocken ist.
  4. Tragen Sie die Versiegelung wie auf der Verpackung des jeweiligen Produkts beschrieben auf. In der Regel benutzen Sie hierfür einen Lappen und tragen kleine Mengen des Mittels auf den Boden auf.
  5. Verreiben Sie die Versiegelung gründlich.
  6. Polieren Sie zum Schluss alles mit einem sauberen und trockenen Tuch nach.

Tipp:

Die Versiegelung von Laminat ist besonders wichtig, wenn du es in Räumen verlegst, in denen einen hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass das Laminat nass werden kann. Dies ist beispielsweise in der Küche der Fall. Und auch das Laminat, welches im Eingangsbereich einer Wohnung oder eines Hauses liegt, sollte versiegelt werden.

Benötigtes Werkzeug:

  • 2 Lappen

Benötigtes Material:

  • Mittel zur Versiegelung
  • Fettlöser
HeimwerkenMöbel

Pinnwand selbst bauen

Pinnwand selbst bauenEine individuelle Pinnwand können Sie innerhalb weniger Minuten kinderleicht herstellen. Wie dies geht, verraten wir Ihnen in dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Anleitung Pinnwand selbst bauen:

  1. Entfernen Sie die Rückwand und das Glas aus dem Bilderrahmen.
  2. Wickeln Sie das Seil in verschiedene Richtungen – gerne kreuz und quer – um den Rahmen, sodass im Rahmen eine Art „Spinnennetz“ entsteht.
  3. Befestigen Sie einige Klammern am Seil. Diese dienen später als Halterung für die Notizzettel

Tipp:

Sie können den Rahmen auch mit weiteren Dekorationen versehen, indem Sie beispielsweise kleine Zweige oder Knöpfe daran befestigen.

Benötigtes Werkzeug:

  • Schere

Benötigtes Material:

  • 1 Bilderrahmen
  • 1 langes, dünnes Seil
  • Diverse kleine Klammern
Garten

Tomaten Gewächshaus selbst bauen

Tomaten Gewächshaus selbst bauenTomaten aus dem eigenen Garten sind geschmacklich kaum zu toppen. Außerdem wissen Sie genau, wie die Tomaten gedüngt werden, sodass Sie garantiert chemiefrei leben. Damit die Tomaten besonders gut gelingen, werden Sie am besten in einem Gewächshaus gezüchtet. Dieses können Sie ganz einfach selbst bauen. Wie dies gelingt, erklären wir in dieser praktischen Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Anleitung Tomaten Gewächshaus selbst bauen:

  1. Schachten Sie als erstes die Löcher für die Bodenhülsen aus. Die Grundfläche des Gewächshauses beträgt 1 x 2 m. Die Bodenhülsen werden folglich in einem Rechteck angebracht. Auf der Vorderseite schachten Sie 3 Löcher mit einem Abstand von jeweils 1 m. Auf der Rückseite schachten Sie ebenfalls 3 Löcher mit einem Abstand von jeweils 1 m. Der Abstand zu den vorderen Pfosten beträgt 1 m.
  2. Stellen Sie nun jeweils eine Bodenhülse in ein Loch und betonieren Sie diese ein, sodass das Gewächshaus später eine sehr gute Stabilität erhält. Stellen Sie mit einer Wasserwaage sicher, dass die Pfosten alle in derselben Höhe eingegraben sind.
  3. Schrauben Sie die als Pfosten geplanten Kanthölzer in die Bodenhülsen ein.
  4. Von vorne links nach vorne rechts sowie von hinten links nach hinten rechts legen Sie die für die Dachablage geplanten Kanthölzer auf und schrauben diese an den Pfosten fest. Sie können hierzu Metallwinkel verwenden, um eine bessere Stabilität zu erzielen.
  5. Legen Sie nun die erste Dachlatte an. Diese geht vom vorderen, linken Pfosten zum hinteren, linken Pfosten. Schrauben Sie diese an. Die weiteren Dachlatten legen Sie jeweils in einem Abstand von 50 cm oben auf und befestigen diese ebenfalls.
  6. Sowohl im Dachbereich als auch ringsherum bringen Sie danach die Gewächshausfolie an. Verwenden Sie hierfür den Bau-Tacker. Sparen Sie lediglich den vorderen, linken Bereich zwischen dem linken und dem mittleren Pfosten aus.
  7. Bringen Sie an den linken Pfosten sowie an den oberen und unteren Bereich zwischen dem linken und dem mittleren Pfosten die Unterseite des Klettbandes an.
  8. Schneiden Sie ein Stück Gewächshausfolie zurecht, sodass diese später als Tür zwischen dem linken und dem mittleren Pfosten dient.
  9. Fixieren Sie die rechte Seite der Folie mit dem Bau-Tacker am mittleren Pfosten.
  10. Bringen Sie nun die Oberseite des Klettbandes an der linken Seite der Folie sowie im oberen und im unteren Bereich an.
  11. Dir Tür lässt sich mittels Kletterschluss öffnen und schließen.
  12. Sie können nun das Gewächshaus mit den Tomaten bepflanzen.

Tipp:

Bauen Sie niemals Tomaten und Gurken in demselben Gewächshaus an. Beide Sorten haben unterschiedliche Ansprüche an die Belüftung, sodass Sie nicht kompatibel sind.

Benötigtes Werkzeug:

  • Spaten
  • Schaufel
  • Wasserwaage
  • Gummihammer
  • Akkuschrauber
  • Bau-Tacker
  • Schere

Benötigtes Material:

  • 6 Bodenhülsen für Kanthölzer 8 x 8 cm
  • 6 Kanthölzer 8 x 8 cm für die Pfosten, Länge 1,80 m
  • 2 Kanthölzer 8 x 8 cm für die Dachablage, Länge 2,00 m
  • 6 Dachlatten, Länge 1,00 m
  • Fertigbeton oder Zement, Kies, Wasser und Kalk
  • Schrauben
  • Metallwinkel
  • Gewächshausfolie
  • Klettband
Heimwerken

Holz selber lackieren

Holz selbst lackierenWenn Sie Holz verarbeiten, sollten Sie dieses lackieren, damit es witterungsbeständiger wird. Was Sie beim Lackieren beachten sollten und wie Sie vorgehen müssen, erklären wir Ihnen in dieser Anleitung.

Anleitung Holz selber lackieren:

  1. Ehe Sie das Holz lackieren, muss es vorbereitet werden. Raues Holz muss zunächst abgeschliffen werden. Verwenden Sie hierzu ein Handschleifgerät oder Schleifpapier.
  2. Im zweiten Schritt tragen Sie die Grundierung auf. Wenn Sie Klarlack verwenden möchten, dient dessen erste Schicht als Grundierung. Andernfalls tragen Sie eine Schutzlasur auf. Damit die Grundierung besser in das Holz eindringt, können Sie sie etwas verdünnen. Wie Sie hierbei vorgehen, hängt von der verwendeten Lasur ab. Sie finden die entsprechenden Hinweise auf der Verpackung.
  3. Lassen Sie die Grundierung nun vollständig trocknen. Es darf nichts mehr daran klebenbleiben. Erst wenn Sie dies garantieren können, fahren Sie mit dem Auftragen der zweiten Grundierungsschicht fort.
  4. Damit der Lack optimal haftet, müssen Sie die Grundierung etwas anrauen. Hierzu verwenden Sie am besten Schleifpapier in der Körnung 320.
  5. Vor dem Auftragen des Lackes ist es notwendig, allen Staub zu entfernen.
  6. Tragen Sie danach eine zweite Schicht der Grundierung auf. Diese sollte nicht verdünnt werden.
  7. Auch die zweite Grundierungsschicht muss wieder vollständig trocknen und ggf. nochmals angeschliffen sowie vom Staub befreit werden.
  8. Nun tragen Sie mit einem Pinsel bzw. mit einer Rolle die gewünschte Farblackschicht auf.

Tipp:

Wenn Sie bereits lackiertes Holz wiederverwenden möchten, müssen Sie zunächst die alte Farbe abschleifen. Dies gelingt am besten mit einem elektrischen Schleifgerät.

Benötigtes Werkzeug:

  • Handschleifgerät oder Schleifpapier
  • Pinsel oder Rolle

Benötigtes Material:

  • Holz
  • Lasur oder Klarlack als Grundierung
  • Lack für die obere Schicht
Garten

Kohlrabi selbst anbauen

Kohlrabi selbst anbaueKohlrabi ist ein leckeres Gemüse, welches Sie spielend einfach im eigenen Garten anbauen können. Was Sie diesbezüglich beachten und wie Sie vorgehen sollten, erklären wir Ihnen nachfolgend.

Die einfachste Form des Anbaus von Kohlrabi ist übrigens, wenn Sie Setzlinge verwenden, die Sie im Landhandel, im Baumarkt oder auch in einigen Supermärkten innerhalb der Saison kaufen können. Wir beschreiben hier den Anbau mit vorgezogenen Setzlingen.

Anleitung Kohlrabi selbst anbauen:

  1. Wählen Sie Ende März bzw. Anfang bis Mitte April einen halbschattigen Platz im Garten aus, an dem Sie den Kohlrabi pflanzen möchten.
  2. Wichtig ist ein nährstoffreicher Boden. Damit Sie diesen erhalten, können Sie etwas Gemüsedünger unter die vorhandene Erde mischen.
  3. Danach lockern Sie den Boden mit einem Spaten etwas auf.
  4. Wenn Sie eine kleine Kohlrabi-Sorte anbauen möchten, reicht ein Pflanzabstand von 25 x 30 cm vollkommen aus. Größere Sorten benötigen jedoch mehr Platz. In diesem Fall sollten Sie einen Pflanzabstand von ca. 35 x 50 cm wählen.
  5. Buddeln Sie kleine Löcher, die gerade so groß sind, dass der bisherige Wurzelballen hineingesetzt werden kann.
  6. Nehmen Sie die Setzlinge aus der Pflanzschale und setzen Sie einzeln die Löcher.
  7. Geben Sie nun die restliche Erde wieder hinein, um die Löcher aufzufüllen.
  8. Gießen Sie die Pflanzen direkt nach dem Einbuddeln zum ersten Mal, um zu garantieren, dass Sie besonders gut anwachsen.
  9. Von nun an sollten Sie sie einmal täglich (nicht während der Mittagssonne!) gießen.
  10. Die Ernte des Kohlrabis erfolgt je nach Sorte nach ca. 12 bis 15 Wochen.

Tipp:

Kohlrabi eignet sich nicht nur ganz hervorragend als Rohkost, sondern kann auch für Suppen, Aufläufe oder Pürees verarbeitet werden.

Benötigtes Werkzeug:

  • Kleine Schaufel
  • Spaten

Benötigtes Material:

  • Kohlrabi-Setzlinge
  • Gemüsedünger