Autor: kirchner

Garten

Sonnensegel selber bauen

Sonnensegel selber bauenWenn Sie einen eigenen Garten haben, in dem Sie im Sommer die Sonne genießen können, können Sie sich glücklich schätzen. Doch zu viel Sonne kann schaden. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich schützen. Am einfachsten gelingt dies, indem Sie ein Sonnensegel verwenden, welches in verschiedenen Varianten erhältlich ist. Dieses können Sie unter anderem über die Sitzfläche oder über den Sandkasten der spielenden Kinder spannen. Auch über dem Pool kann sich das Sonnensegel als hervorragende Lösung erweisen.

Wir möchten Ihnen in dieser Anleitung Schritt für Schritt erklären, wie Sie ein dreieckiges Sonnensegel kinderleicht selbst herstellen können.

Anleitung Sonnensegel selber bauen:

  1. Breiten Sie den Sonnensegelstoff vor sich aus, und zwar so, dass die Rückseite des Stoffes nach oben zeigt.
  2. Zeichnen Sie nun mit einem Stift das Dreieck in der gewünschten Größe an. Sie können eine gerade Holzlatte als Lineal verwenden. Achten Sie beim Anzeichnen darauf, pro Seite ca. 5 cm mehr Stoff einzuberechnen, da durch das Nähen noch etwas Stoff „verloren geht“.
  3. Schneiden Sie mit einer geeigneten Stoffschere den Stoff entsprechend aus.
  4. Schlagen Sie die Außenkanten aller drei Seiten um ca. 5 cm ein und setzen Sie mit der Nähmaschine eine starke Naht.
  5. Fixieren Sie an den äußeren Rändern nun das Gurtband und nähen Sie auch dieses fest. Es ist wichtig, dass Sie die Ränder auf diese Weise verstärken, damit der Stoff später weder reißt noch ausfranst.
  6. An allen drei Ecken bringen Sie nun jeweils eine Öse an. Verwenden Sie hierfür am besten spezielle Ösen-Werkzeuge.
  7. Anschließend bringen Sie das Befestigungsband an den drei Ösen an.

Um das Sonnensegel aufhängen zu können, müssen sich jeweils dort, wo das Band befestigt werden soll, entsprechende Haken befinden. Wenn Sie an das Ende der Befestigungsbänder jeweils einen Karabinerhaken anbringen, können Sie diesen direkt mit den Haken an der Wand befestigen.

Tipp – Sonnensegel selber bauen:

Sie können das Sonnensegel nicht nur als Schutz von oben verwenden, sondern es beispielsweise auch als eine Art Sichtschutz nutzen. Außerdem können Sie selbstverständlich auch ein quadratisches oder rechteckiges Sonnensegel herstellen, ganz nach Ihren individuellen Wünschen.

Benötigte Werkzeuge:

  • Stift zum Markieren auf dem Stoff
  • Stoffschere
  • Gerade Holzlatte als Lineal
  • Nähmaschine
  • Ösenzange

Benötigte Materialien

  • Sonnensegelstoff mit hohem UV-Filter in der gewünschten Größe (Verwenden Sie einen Stoff mit geschlossenen Poren, wenn Sie möchten, dass das Sonnensegel gleichzeitig regenfest sein soll)
  • Stabiles Gurtband
  • Metallösen
  • Befestigungsband
Garten

Gartendusche selber bauen

Gartendusche selbst bauenWenn es im Sommer herrlich warm ist, genießen wir unsere Tage oft im eigenen Garten. Um sich dort herrlich zu erfrischen, können Sie eine Gartendusche bauen. Diese bietet Ihnen das pure Vergnügen in Ihrem eigenen, kleinen Paradies.

Wir möchten Ihnen in diesem Artikel eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Ihre tolle, neue Gartendusche geben.

Anleitung Gartendusche selber bauen:

  1. Schachten Sie als erstes einen kleinen Graben aus, der von der Wasserleitung bis zu dem Ort geht, an dem Sie die Gartendusche errichten möchten. Der Graben sollte ca. 30 cm tief ausfallen.
  2. Geben Sie danach eine Schicht feinkörnigen Kies in den Graben und legen Sie eine Schicht Vlies hinein.
  3. Rollen Sie nun den Gartenschlauch aus, der vom Anschluss am Wasserhahn bis zur späteren Dusche führen soll und legen Sie ihn in den Graben hinein.
  4. Nehmen Sie die vier Bretter zur Hand und sägen Sie an einem der Bretter im unteren Bereich einen kleinen Durchlass für den Schlauch hinein. Am besten verwenden Sie hierfür eine Stichsäge.
  5. Anschließend schleifen Sie die Bretter sorgfältig ab und streichen bzw. lackieren sie in der gewünschten Farbe. Wenn die Farbe vollständig getrocknet ist, können Sie mit den weiteren Schritten fortfahren. Der Trockenvorgang kann bis zu 24 Stunden dauern.
  6. Legen Sie das erste Brett (das mit der Aussparung für den Schlauch) auf den Boden und schrauben Sie am rechten und am linken Rand jeweils drei Winkel an. Diese sollten oben, unten und mittig befestigt werden.
  7. Nehmen Sie das nächste Brett zur Hand und befestigen Sie es an den rechten Winkeln des unten liegenden Brettes.
  8. Anschließend nehmen Sie das nächste Brett zur Hand und befestigen es an den an der linken Seite angebrachten Winkeln des unteren Brettes.
  9. An den beiden nach oben stehenden Brettern befestigen Sie jeweils an der Oberseite ebenfalls drei Winkel.
  10. Befestigen Sie im unteren Bereich des rechten und des linken Brettes jeweils einen der großen Winkel. Dieser dient der späteren Befestigung auf dem Untergrund.
  11. Stellen Sie den Kasten nun auf und befestigen Sie ihn am Boden. Idealerweise sollte es sich um einen Holz- oder Steinboden handeln. Alternativ können Sie eine große Bodenhülse verwenden. Diese muss jedoch zuvor einbetoniert werden.
  12. Haben Sie den Kasten für die Dusche befestigt, nehmen Sie das übrige Brett zur Hand und sägen auf der Höhe, in der sich der Wasserhahn befinden soll, ein kleines Loch hinein. Auch weiter oben, in dem Bereich, in dem später der Duschkopf hängen soll, müssen Sie ein Loch hineinsägen.
  13. Nehmen Sie nun den Wasserhahn zur Hand und schieben Sie die Anschlüsse durch das Loch.
  14. Anschließend befestigen Sie den Duschkopf und schieben auch dessen Anschlüsse durch das Brett.
  15. Danach verlegen Sie den Schlauch, der sich bereits durch den Graben in Ihrem Garten zieht.
  16. Im Bereich des Wasserhahnes müssen Sie einen Abzweig legen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass Wasserhahn und Ventil dieselbe Anschlussgröße haben.
  17. Verbinden Sie den Wasserhahn mit dem Schlauch und schließen Sie das Endstück des Schlauches, welches sich im oberen Bereich der Dusche befindet, an den Duschkopf an.
  18. Geben Sie Druck auf den Schlauch und prüfen Sie, ob das Wasser wie gewünscht aus dem Duschkopf läuft. Undichte Stellen sollten Sie sofort beheben, damit das Holz der Dusche nicht durchfault.
  19. Schieben Sie das vierte Brett in seine Position und schrauben Sie es fest.
  20. Wenn Sie sichergestellt haben, dass die Dusche funktioniert und dass der Schlauch dicht ist, können Sie zum Schluss den Graben wieder zuschütten und ihn ordentlich verdichten.

Tipp: Gartendusche selber bauen:

Wenn Sie die Gartendusche nicht freistehend bauen möchten, können Sie sie auch beispielsweise mit einer bestehenden Hauswand verbinden. Dies sorgt ggf. für mehr Halt.

Benötigtes Werkzeug:

  • Bleistift
  • Schraubenzieher oder Akkuschrauber
  • Säge
  • Zollstock
  • Farbe bzw. Lack
  • Schleifpapier und ggf. Schleifgerät

Benötigte Materialien:

  • 1 Duschbrause
  • Gartenschlauch
  • Wasserhahn
  • 4 Bretter (200cm lang, 15cm breit, 1,5 cm stark)
  • Rostfreie Schrauben
  • 12 mittelgroße Winkel aus Metall
  • 2 große Winkel aus Metall
  • Kies
  • Vlies
Haushalt

Sternenhimmel selber bauen

Sternenhimmel selber bauenEin Sternenhimmel sorgt in jedem Schlafzimmer und vor allem im Kinderzimmer für Behaglichkeit, die wir uns alle wünschen. Doch kauft man einen solchen Sternenhimmel, muss man teilweise tief in die Tasche greifen.

Wir möchten Ihnen daher eine praktische Anleitung an die Hand geben, mit deren Hilfe Sie einen solchen, wunderschönen Sternenhimmel im Handumdrehen selber bauen können. Und das Beste: Sie benötigen nur wenige Materialien und die Kosten für das Selbstbau-Projekt bewegen sich in einem sehr günstigen Rahmen.

Anleitung Sternenhimmel selber bauen:

Ehe Sie den Sternenhimmel bauen können, sollten Sie überlegen, wo Sie ihn anbringen möchten. Je kleiner der Raum, desto kleiner wird der Sternenhimmel natürlich ausfallen.

Wir arbeiten beispielhaft mit einem Himmel in der Größe 150 x 150 cm.

  1. Nehmen Sie die vier Balken zur Hand und schleifen Sie sie ab, damit keine Splitter vorhanden sind. Verwenden Sie hierfür entweder Schleifpapier oder ein Schleifgerät.
  2. Im zweiten Schritt bauen Sie den Rahmen zusammen. Legen Sie die beiden kurzen Balken vor sich auf den Boden, sodass einer den unteren Teil und einer den oberen Teil des Rahmens bildet. Die beiden längeren Balken legen Sie so hin, dass diese die linke und die rechte Seite des Rahmens bilden. Anschließend verbinden Sie die Balken mit den Metallwinkeln und schrauben alles zusammen.
  3. Zählen Sie im nächsten Schritt nach, wie viele Lichter Sie durch den Sternenhimmel stecken möchten. Entsprechend dieser Anzahl bohren Sie mit einem dicken Holzbohrer Löcher in die Sperrholzplatte.
  4. Anschließend streichen Sie die Platte und den Rahmen in der gewünschten Farbe. Lassen Sie alles vollkommen abtrocknen. Dies kann bis zu 24 Stunden dauern. Erst danach sollten Sie mit den nächsten Schritten fortfahren.
  5. Sobald die Farbe getrocknet ist, fädeln Sie durch jedes der Löcher ein Leuchtelement hindurch. Am besten fixieren Sie dieses mit etwas Sprühkleber.
  6. Befestigen Sie, sobald alle Leuchtmittel durch die Löcher gefädelt sind, das Kabel am besten mit Klebeband an der Rückseite der Sperrholzplatte. Dies gibt der Konstruktion etwas mehr Halt und das Kabel wirkt nicht störend. Paketband eignet sich am besten für diese Aufgabe.
  7. Im letzten Schritt müssen Sie das Gestell an der Decke befestigen. Bohren Sie Löcher für die Dübel. Stecken Sie die Dübel danach herein und befestigen Sie den Sternenhimmel mit langen Schrauben. Es ist wichtig, dass diese groß genug sind, um den Sternenhimmel an der Decke zu halten.

Tipp Sternenhimmel selber bauen:

Als Alternative können Sie statt der Sperrholzplatte auch einen weißen oder dunkeln Stoff verwenden. Diesen befestigen Sie mit einem Tacker am Rahmen. Anschließend befestigen Sie im Rahmen hinter dem Stoff eine Lichterkette. Diese Variante können Sie nicht nur deutlich schneller umsetzen, sondern sie ist auch erheblich günstiger.

Benötigte Werkzeuge:

  • Schleifpapier oder Schleifgerät
  • Schraubenzieher oder Akkuschrauber
  • Pinsel und Abstreicher

Benötigte Materialien:

  • 2 Balken in der Länge 150 cm, Breite 5 cm
  • 2 Balken in der Länge 145 cm, Breite 5 cm
  • 1 Sperrholzplatte in der Größe 150 x 150 cm
  • Schrauben
  • 4 Metallwinkel
  • Lichterkette oder anderes geeignetes Leuchtmittel
  • Holzfarbe oder Lack
  • Sprühkleber
  • Paketband
  • Schrauben und Dübel für die Befestigung an der Decke
Haushalt

Teppichkleber entfernen

Teppichkleber entfernenWenn Sie neuen Teppichboden, Fliesen, Laminat oder einen anderen Bodenbelag verlegen oder den alten Teppichboden lediglich entfernen möchten, werden Sie anschließend auch den Teppichkleber entfernen müssen. Nur hierdurch ist es möglich, den ebenen Untergrund wiederherzustellen.

Es ist also wichtig, dass Sie den Teppichkleber vollständig entfernen. Dies ist jedoch ohne großen Aufwand und mit wenigen finanziellen Mitteln problemlos möglich. Wie es Ihnen gelingt, den Teppichkleber zu entfernen, darauf gehen wir in dieser Anleitung detailliert ein.

Anleitung Teppichkleber entfernen:

  1. Ehe Sie den Teppichkleber entfernen, müssen Sie natürlich den Teppichboden entfernen und entsprechend entsorgen. Am besten lassen Sie beim Herausreißen des alten Teppichbodens das Fenster weit offen, damit ausreichend frische Luft hineinkommt und der Staub sofort nach draußen gelangt.

Ebenso sollten Sie eine Staubschutzmaske und ggf. einen Schutzanzug tragen.

  1. Im nächsten Schritt können Sie mit dem Entfernen des Teppichklebers beginnen. Wie Sie hierbei vorgehen, richtet sich allerdings danach, auf welcher Basis der Kleber hergestellt wurde.

Wasserlöslichen Kleber entfernen

Ist er wasserlöslich, sollte es beim Entfernen zu keinerlei Problemen kommen. Sie geben einfach etwas Wasser auf die betroffenen Stellen und wischen den Kleber danach mit einem Lappen weg.

Nicht wasserlöslichen Kleber entfernen

Bei einem nicht wasserlöslichen Kleber lohnt es sich ebenfalls, wenn Sie diesen zunächst mit etwas Wasser einweichen, damit er sich zumindest leichter entfernen lässt. Sie benetzen den Kleber am besten mithilfe einer Sprühflasche mit ausreichend Wasser.

Sollten Sie beim Entfernen des Klebers feststellen, dass dieser sich trotz Einweichen nicht entfernen lässt, nehmen Sie einen Fön zur Hand. Dieser erwärmt den Kleber und macht ihn hierdurch elastischer, sodass er leichter entfernt werden kann.

Sobald das Wasser den Kleber ein wenig aufgeweicht hat, nehmen Sie am besten einen Spachtel zur Hand. Mit diesem lassen sich die Klebereste in der Regel problemlos entfernen.

Teppichkleber mit einem Schleifgerät entfernen

Als Alternative zur manuellen Entfernung des Klebers können Sie auch Maschinen wie beispielsweise Schleifgeräte verwenden. Diese empfehlen sich vor allem bei den großen Flächen oder bei Untergründen aus Beton bzw. Estrich.

Wenn der Untergrund jedoch sehr anfällig ist, wie es beispielsweise bei Parkett oder Laminat der Fall ist, sollten Sie keinen Schleifer verwenden, denn dieser könnte dem Bodenbelag schaden. In diesem Fall raten wir zur Verwendung eines sogenannten Teppichstrippers.

Sofern Sie den Teppichkleber mit einem Schleifgerät entfernen, ist es nicht notwendig, den Kleber zuvor einzuweichen.

  1. Der letzte Schritt, nachdem Sie den Teppichkleber entfernt haben, sollte es sein, den Untergrund gründlich zu reinigen. Sie können den Boden zwar kehren, jedoch erweist sich die Verwendung eines Staubsaugers als sinnvoller, da Sie hiermit gründlicher putzen können.
  2. Der Boden ist nun bereit, um neuen Teppichboden oder andere Bodenbeläge zu verlegen. Sollten Sie beim Entfernen des Klebers jedoch Unebenheiten im Untergrund entdeckt haben, sollten Sie diese zuerst entfernen. Hierfür verwenden Sie am besten die sogenannte Ausgleichsmasse, welche in verschiedenen Varianten erhältlich ist. Sie erhalten Sie beispielsweise in gipsähnlicher Form oder als Trockenschüttung.

Für welche Variante Sie sich entscheiden, hängt von der Größe der Unebenheit ab.

Kleine Bereiche bearbeiten Sie am besten mit der zähflüssigen Ausgleichsmasse, die anschließend vollständig trocknen muss, ehe Sie den neuen Bodenbelag verlegen. Für größere Areale, bei denen eventuell mehrere Zentimeter ausgeglichen werden müssen, eignet sich die Trockenschüttung oft besser.

Tipp Teppichkleber entfernen:

Wenn es sich bei dem Boden, von dem Sie die Klebereste entfernen möchten, um einen Holzboden handelt, müssen Sie bei der Verwendung von Wasser sorgfältig vorgehen, damit dieses nicht in den Untergrund einzieht und ihn beschädigt.

Benötigte Werkzeuge:

  • Staubmaske und Schutzbekleidung
  • Lappen
  • Eimer mit Wasser
  • Sprühflasche
  • Spachtel
  • Ggf. Fön
  • Schleifgerät oder Teppichstripper (je nach Untergrund)
Haushalt

Korkboden reinigen

Korkboden reinigenWenn Sie sich einen schönen, natürlichen Bodenbelag für den Wohnraum wünschen, der für die nötige Wärme sorgt, kann der Korkboden für Sie die richtige Wahl sein. Er gilt als pflegeleicht und sorgt für ein behagliches Wohnklima.

Doch bei der Reinigung des Korkbodens sollten Sie einiges beachten, damit der sensible Untergrund nicht beschädigt wird.

Wir geben Ihnen nachfolgend eine detaillierte Anleitung, was Sie beim Korkboden Reinigen beachten sollten.

Anleitung Korkboden reinigen:

  1. Der erste Schritt der Reinigung des Korkbodens besteht darin, groben Schmutz in Form von Sand, Krümeln oder Staub zu entfernen. Das ist wichtig, damit beim späteren Wischen keine Kratzer entstehen.

Am besten verwenden Sie einen Staubsauger, der über einen weichen Aufsatz verfügt. Mit diesem entfernen Sie schonend alle Schmutzreste, ohne den empfindlichen Korkboden zu beschädigen. Es ist jedoch wichtig, dass der Aufsatz wirklich weich ist.

Als Alternative können Sie den Korkboden mit einem Besen abkehren. Auch dieser sollte über weiche Borsten verfügen. Bei Verwendung eines Besens ist besonders darauf zu achten, auch die Ecken sauber zu halten.

  1. Im zweiten Schritt sollte der Boden feucht gewischt werden. Stellen Sie hierzu einen Eimer mit warmem Wasser bereit und geben Sie etwas Essig hinzu. Ein Verhältnis von 1/10 gilt als ideal.

Wischen Sie nun den Boden gründlich sauber. Verwenden Sie hierfür am besten einen Mopp mit weichen Borsten, in denen der Staub zuverlässig hängen bleibt. Alternativ können Sie einen Baumwolllappen verwenden. Wichtig ist, dass der Lappen bzw. der Mopp sehr gut ausgewrungen werden können. Andernfalls würde zu viel Wasser auf den Korkboden gelangen, was ihn nachhaltig schädigen könnte.

  1. Sollten Sie feststellen, dass der Boden zu nass geworden ist, trocknen Sie ihn umgehend mit einem geeigneten Tuch gut ab.
  2. Es lohnt sich, wenn Sie einmal pro Quartal eine spezielle Korkpflege auftragen, die Sie im Handel erhalten. Diese sagt neuen Verschmutzungen den Kampf an und sorgt dafür, dass diese sich nicht mehr so stark festsetzen können. Die Korkpflege ist auch dann möglich, wenn Sie feststellen, dass sich die Verschmutzungen nicht alleine durch Wasser und Essig reinigen lassen.

Es ist wichtig, dass Sie diesen Reiniger nicht zu oft anwenden, da er starke Inhaltsstoffe besitzt, die dem Kork bei zu häufiger Verwendung schaden könnten.

  1. Einmal im Jahr können Sie zusätzlich eine Öl-Versiegelung auftragen, die dafür sorgt, dass der Boden nicht mehr allzu anfällig für Verschmutzungen ist. Es gibt spezielle Versiegelungen für Korkböden, die somit auf die speziellen Bedürfnisse dieser Art von Untergrund optimal eingehen. Damit dies der Fall ist, sollten Sie sich bei der Anwendung unbedingt an die Verarbeitungshinweise des Herstellers halten. Diese finden Sie auf der Verpackung.

Verwenden Sie eine Versiegelung auf Basis von Polyurethane, muss diese nur alle 10 Jahre erneuert werden.

Vorbeugen statt Nachsorgen

Es ist immer besser, starken Verschmutzungen vorzubeugen, statt Sie später mühevoll zu entfernen. Hierdurch verhindern Sie auch, dass der Korkboden beschädigt wird.

Wir möchten Ihnen deshalb einige Tipps für den Alltag geben, mit denen Sie dafür sorgen, dass es erst gar nicht zu solch schweren Verschmutzungen kommt:

  • Entfernen Sie losen Schmutz umgehend. Wenn Sie also beispielsweise beim Essen krümeln, sollten Sie die Krümel direkt danach wegfegen
  • Auch verschüttete Flüssigkeiten oder ein durch das Wischen zu feuchter Boden sollten umgehend entfernt werden. Verwenden Sie zum Trocknen ein weiches Tuch, beispielsweise aus Baumwolle
  • Stellen Sie Pflanzen nicht direkt auf den Korkboden. Gerade Blumentöpfe oder überlaufendes Gießwasser können den Boden beschädigen. Verwenden Sie also am besten eine Unterlage, die den Boden schützt
  • Damit alle Möbel wie beispielsweise Stühle oder die Couch sanft über den Boden gleiten, kleben Sie Vlies unter die Beine

Tipp Korkboden reinigen:

Als Alternative zum Essig können Sie auch Zitronensäure verwenden. Diese weist ähnlich gute Effekte auf und ist ebenfalls in den meisten Haushalten vorrätig.

Benötigte Werkzeuge:

  • Staubsauger mit weicher Bürste oder Besen mit weichen Borsten
  • Eimer mit Wasser-Essig-Mischung
  • Wischmopp oder weicher Lappen
  • Korkpflege
  • Versiegelung
Möbel

Betttablett selbst bauen

Für alle, die gern im Bett frühstücken oder dort ihren Partner oder ihre Partnerin mit einem Frühstück überraschen möchten, ist ein Betttablett eine hervorragende Lösung.

Sie können dieses entweder im Handel teuer kaufen oder ganz einfach ein Betttablett selbst bauen. Wir möchten Ihnen nachfolgend eine praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung geben, mit der Marke „Eigenbau“ kinderleicht gelingt.

Anleitung Betttablett selbst bauen:

  1. Wenn Sie das Betttablett farblich gestalten möchten, streichen Sie es im ersten Schritt. Pinseln Sie nach Belieben alle Einzelteile an. Lassen Sie danach die Farbe vollständig trocknen (mindestens 24 Stunden), ehe Sie mit dem weiteren Zusammenbau fortfahren.
  2. Legen Sie die Holzplatte vor sich hin. Nun nehmen Sie eine lange Leiste zur Hand und stellen diese hochkant auf die Platte, und zwar exakt am äußeren Rand der langen Seite.
  3. Mit dünnen Schrauben fixieren Sie die Latte mehrfach von unten durch die Platte. Verwenden Sie hierfür keinen Akkuschrauber, damit die Leiste nicht bricht.
  4. An der anderen langen Seite setzen Sie die zweite lange Leiste an und fixieren auch diese mit kleinen, dünnen Schrauben.
  5. Nehmen Sie nun die beiden kurzen Leisten zur Hand. Damit Sie das Tablett später problemlos tragen können, müssen Sie pro Leiste jeweils ein Handloch einschneiden. Dieses sollte ca. 1 bis 1,5 cm vom oberen Rand der Leiste entfernt sein. Die Aussparung selbst sollte ca. 8 x 2 cm hoch sein. Messen Sie die Aussparung ab und zeichnen Sie diese mit einem Bleistift an. Achten Sie darauf, dass die Aussparung mittig angebracht wird und zudem an beiden Latten identisch ist.
  6. Danach sägen Sie sie mithilfe der Stichsäge sorgfältig aus.
  7. Die beiden kurzen Leisten bringen Sie am äußeren Rand der kurzen Seite an, sodass sie zwischen den langen Leisten liegt. Es kann sein, dass Sie die Latten etwas kürzen müssen, damit diese dazwischen passen. Es ist jedoch wichtig, dass Sie die Latte jeweils an beiden Enden gleichmäßig abschneiden, da ansonsten die Handlöcher nicht mehr mittig liegen.
  8. Schrauben Sie die Latten wieder von unten her durch den Plattenboden mit kleinen Schrauben fest.
  9. Danach verbinden Sie jeweils die nebeneinanderliegenden kurzen und langen Latten ebenfalls mit Schrauben, um einen bestmöglichen Halt zu bekommen. Zusätzlich können Sie Holzkleber verwenden.
  10. Zum Schluss legen Sie die beiden Stoffservietten auf den Boden des Tabletts.
  11. Nun können Sie das Tablett dekorieren oder das erste Frühstück servieren.

Tipp Betttablett selbst bauen:

Selbstverständlich können Sie das Tablett auch mit Füßen ausstatten, damit Sie es aufstellen können.

Benötigtes Werkzeug:

  • Schraubenzieher
  • Pinsel
  • Stichsäge
  • Zollstock oder Lineal
  • Bleistift

Benötigte Materialien

  • 1 Holzplatte, ca. 1 cm stark und 30 x 50 cm lang
  • 2 dünne Bretter, 50 cm lang und 5 cm breit
  • 2 dünne Leisten, 30 cm lang und 5 cm breit
  • 2 Stoffservietten
  • Kleine, schmale Schrauben
  • Eventuell Farbe oder Lack
  • Holzkleber (optional)
Garten

Outdoor Wäscheständer selbst bauen

Wäsche, die an der frischen Luft getrocknet wird, hat eine besondere Leichtigkeit und Frische, die wohl die meisten von uns schätzen. Damit die Wäsche dort geschützt trocknen kann, sollten Sie einen Wäscheständer benutzen, der über ein Dach verfügt. Die herkömmlichen Wäscheständer und Wäschespinnen, die Sie im Handel erhalten, bieten diesen Komfort nicht. Und nicht jeder hat im Garten einen praktischen Unterstand, um die Wäsche aufzuhängen.

Deshalb möchten wir Ihnen nachfolgend eine Anleitung geben, mit der Sie im Handumdrehen und ohne viele Kosten zu verursachen, einen praktischen überdachten Outdoor Wäscheständer bauen können.

Anleitung Outdoor Wäscheständer selbst bauen:

  1. Wenn Sie den Wäscheständer mit einer Farbe, mit einem Lack oder mit einer Lasur versehen möchten, streichen Sie alle Teile als erstes. Lassen Sie die Farbe vollständig trocknen, ehe Sie mit den weiteren Arbeitsschritten fortfahren.
  2. Als erstes bauen Sie die beiden Seitenelemente. Um das erste Seitenelement zu bauen, nehmen Sie zwei Kanthölzer zur Hand und legen diese einen Meter weit (Außenkanten) auseinander.
  3. Danach kommen vier Dachlatten in der Länge 100 cm zum Einsatz. Verschrauben Sie je eine Dachlatten am oberen und am unteren Ende mit den Kanthölzern. Lassen Sie zum jeweiligen Ende des Kantholzes ca. 10 cm Platz.
  4. Die beiden anderen Dachlatten teilen Sie in gleichen Abständen zwischen den äußeren Dachlatten auf und verschrauben auch diese jeweils an beiden Seiten. Sie dienen zur Stabilität.
  5. Die Seitenwand für die andere Seite bauen Sie in derselben Weise.
  6. Als nächstes bauen Sie die Rückseite für den Outdoor Wäscheständer. Legen Sie hierfür zwei Kanthölzer vor sich auf den Boden, und zwar im Abstand von 200 cm (Außenkante). Das dritte Kantholz legen Sie mittig dazwischen.
  7. Danach schrauben Sie eine Dachlatte in der Länge 200 cm an der Oberseite fest und verbinden Sie jeweils mit allen drei Kanthölzern. Lassen Sie auch hier wieder 10 cm Platz zum Rand.
  8. Eine zweite Dachlatte schrauben Sie im unteren Bereich fest (10 cm Platz zum Rand) und weitere zwei lange Dachlatten verteilen Sie ebenfalls für eine hohe Stabilität in der Mitte.
  9. Stellen Sie nun eine Seitenwand sowie die Rückwand auf. Hierfür sollten Sie am besten eine zusätzliche Person hinzurufen.
  10. Verbinden Sie die Seitenwand und die Rückwand mit jeweils drei Metallwinkeln und langen Schrauben.
  11. Danach stellen Sie die zweite Seitenwand auf und verbinden auch diese mithilfe der Winkel mit der Rückwand.
  12. An der Oberseite verbinden Sie nun mit den beiden letzten langen und mit den beiden letzten kurzen Dachlatten die Kanthölzer miteinander, sodass das Ganze noch stabiler wird. Schrauben Sie alles gut fest.
  13. In diesen oberen Rahmen spannen Sie den wasserfesten, UV-beständigen Stoff.
  14. Zum Schluss können Sie die Wäscheleine unter dem Dach befestigen. Sie können zum Befestigen die Lattung verwenden.

Tipp Outdoor Wäscheständer selbst bauen:

Für noch mehr Schutz vor Regen können Sie den Wäscheständer auch an den Seiten mit einem Regenschutz ausstatten.

Benötigtes Werkzeug:

  • Pinsel
  • Akkuschrauber

Benötigte Materialien

  • 7 Kanthölzer in der Stärke 8 x 8 cm, 200 cm lang
  • Farbe, Lack oder Lasur
  • 6 Dachlatten in der Länge 200 cm
  • 6 Dachlatten in der Länge 100 cm
  • Lange Schrauben
  • 6 Metallwinkel zum Verbinden der Seitenteile
  • Wasserfester, UV-beständiger Stoff, mindestens 100 x 200 cm
  • Wäscheleine
Heimwerken

Magnetische Leiste selbst machen

Eine magnetische Leiste für Messer erfüllt nicht nur einen praktischen Zweck, sondern sorgt auch für einen modernen Blickfang in der Küche. Wir möchten Ihnen in dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung erklären, wie Sie eine magnetische Leiste für Messer selbst herstellen.

Anleitung magnetische Leiste selbst machen:

  1. Lackieren Sie das Holzbrett in der gewünschten Farbe und lassen Sie die Farbe vollständig trocknen, ehe Sie mit den weiteren Verarbeitungsschritten fortfahren.
  2. Kleiben Sie mit einer Heißklebepistole die Magnete an der Vorderseite des Brettes an. Ein Messer wird an zwei Magneten befestigt. Dies bedeutet, dass jeweils zwei Magnete übereinander angeordnet werden müssen, und zwar in insgesamt fünf Reihen, sodass am Ende Platz für fünf Messer besteht.
  3. Nun können Sie die Magnetleiste mithilfe der Dübel und der Schrauben an der Wand befestigen und die Messer daran fixieren.

Tipp magnetische Leiste selbst machen:

Wenn das Holz sehr rau ist, können Sie es vor dem Lackieren sorgfältig abschleifen. Hierfür eignen sich Schleifpapier oder ein Handschleifgerät.

Benötigtes Werkzeug:

  • Bohrmaschine
  • Heißklebepistole

Benötigte Materialien:

  • 1 kleines Brett aus Holz
  • 10 kleine, flache Magnete
  • Farbe nach Wahl zum Lackieren des Holzbrettes
  • Schrauben und Dübel
HeimwerkenMöbel

Schiebetür selbst bauen

Schiebetür selbst bauenEine Schiebetür ist weit mehr als die Trennung zweier Räume. In der heutigen Zeit erweist sie sich vielmals als dekoratives Element einer Wohnung.

Wir möchten Ihnen in diesem Artikel erklären, wie Sie eine Schiebetür kinderleicht, mit wenig Aufwand und zum günstigen Preis selbst bauen können.

Anleitung Schiebetür selbst bauen:

  1. Überlegen Sie sich, wie groß die Tür werden soll und ermitteln Sie die für das Türblatt benötigten Maße. Achten Sie darauf, dass zu der Seite, zu der die Tür letztendlich geöffnet werden soll, noch einmal mindestens derselbe Platz zur Verfügung steht.
  2. Schneiden Sie das Material für die Tür auf das gewünschte Maß und schleifen Sie alle Kanten sorgfältig ab.
  3. Bearbeitet Sie nun die Tür beispielsweise mit Farbe oder mit Lack, je nachdem, welchen Effekt Sie erzielen möchten.
  4. Bringen Sie die Schiebeelemente an der dafür vorgesehenen Wand gemäß der jeweiligen Montageanleitung an.
  5. Nun befestigen Sie die Beschläge am Türblatt und fixieren ebenso den Türgriff.
  6. Zum Schluss hängen Sie die Schiebetür ein und testen, ob sie einwandfrei funktioniert.

Tipp Schiebetür selbst bauen:

Schiebetüren lassen sich auch dekorativ aus alten Brettern herstellen.

Benötigtes Werkzeug:

  • Zollstock
  • Säge
  • Schleifpapier oder Handschleifgerät
  • Akkuschrauber

Benötigtes Material:

  • Türblatt aus dem gewünschten Material in der benötigten Größe
  • Türbeschläge und Schiebelemente
  • Türgriff
  • Schrauben
Garten

Pergola selbst bauen

Pergola selbst bauenEine Pergola spendet auf der Terrasse während der Sommermonate angenehmen Schatten. Es handelt sich dabei um ein einfaches Holzgerüst, welches zum Zwecke des Sonnenschutzes beispielsweise mit rankendem Wein bepflanzt werden kann.

Wir möchten Ihnen hier eine Anleitung für eine mit einem Sonnensegel bespannte Pergola geben.

Die Pergola wird eine Fläche von 2,0 x 3,0 m haben. Sie können die Größe selbstverständlich an Ihren Bedarf anpassen.

Anleitung Pergola selbst bauen:

  1. Finden Sie als erstes den Ort, an dem Sie die Pergola aufbauen möchten. Wenn Sie sie direkt an eine Hauswand anbauen wollen, müssen Sie darauf achten, dass die höhere Seite an der Hauswand anliegt. Die niedrige Seite zeigt von der Hauswand weg.
  2. Schachten Sie nun die vier Löcher für die Bodenhülsen ca. 40 cm tief aus. Verwenden Sie hierfür am besten einen Spaten.
  3. So lange der Beton trocknet, können Sie die Hölzer mit einer Schutzlasur, Lack oder Farbe streichen, um sie witterungsbeständig zu machen. Tragen Sie am besten zwei dünne Schichten auf.
  4. Mischen Sie den Beton an, wenn Sie keinen Fertigbeton verwenden. Der Beton sollte relativ fest sein.
  5. Geben Sie nun in jedes Loch so viel Beton, dass eine Ebene mit dem angrenzenden Gelände entsteht.
  6. Setzen Sie danach in jedes der Löcher eine Bodenhülse ein und warten Sie mit den weiteren Arbeitsschritten, bis der Beton vollkommen abgetrocknet ist. Dies kann je nach Witterung bis zu 48 Stunden dauern.
  7. Stellen Sie die Kanthölzer in die Bodenhülsen und befestigen Sie diese mit großen Schrauben. Auf der Seite, die als Rückseite der Überdachung dient, kommen die Pfosten in der Höhe von 2,10 m. Auf der Vorderseite verwenden Sie die Pfosten mit der Höhe von 2,0 m. Hierdurch entsteht später ein Gefälle, durch welches das Regenwasser besser von der Plane ablaufen kann.
  8. Im nächsten Schritt setzen Sie die langen Dachlatten auf, und zwar in Längsrichtung. Sie sollten auf beiden Seiten ca. 5 cm überstehen. Befestigen Sie die Dachlatten mit entsprechend großen Schrauben und Winkeln an den Kanthölzern.
  9. Anschließend setzen Sie an den Enden – in Querrichtung – die kürzeren Dachlatten auf (auch diese stehen jeweils 5 cm über) und verbinden diese ebenfalls mit Schrauben und Winkeln mit den Dachlatten, die in Längsrichtung verlaufen.
  10. Die übrigen kurzen Dachlatten werden in regelmäßigen Abständen auf der weiteren Fläche verteilt. Auch diese schrauben Sie wieder mit Winkeln und Schrauben fest.
  11. Nehmen Sie nun das Sonnensegel aus der Verpackung und befestigen Sie es mit Hilfe der mitgelieferten Seile an der Holzkonstruktion.

Tipp Pergola selbst bauen:

Sie können das Sonnensegel auch mit Ösen ausstatten. Auf diese Weise können Sie es an mehr Stellen fixieren, sodass es haltbarer ist, vor allem bei starken Winden. Sie benötigen entsprechendes Ösenmaterial sowie eine Lochzange und eine Ösenklammer.

Benötigtes Werkzeug:

  • Spaten
  • Schaufel
  • Akkuschrauber oder Bohrmaschine
  • Pinsel

Benötigte Materialien:

  • 2 Kanthölzer in der Größe 10 x 10 cm in der Länge 2,10 m
  • 2 Kanthölzer in der Größe 10 x 10 cm in der Länge 2,0 m
  • 4 Bodenhülsen für Kanthölzer in der Stärke 10 x 10 cm
  • Farbe, Lack oder Lasur zum Streichen der Hölzer
  • Fertigbeton (oder Zement, Kalk, Sand und Wasser, um Beton selbst anzumischen)
  • Große Schrauben zum Befestigen der Kanthölzer
  • 2 Dachlatten in der Länge 3,10 m
  • 5 Dachlatten in der Länge 2,10 m
  • Schrauben zum Befestigen der Dachlatten
  • Metallwinkel zum Befestigen der Dachlatten
  • Sonnensegel in der Größe 2,0 x 3,0 m
Ungeziefer bekämpfen

Blattläuse bekämpfen

Blattläuse entfernenBlattläuse sind unangenehme Zeitgenossen, die den Pflanzen erheblich schaden können. Sie halten sich auf deren Blättern auf und sorgen dafür, dass die Pflanzen nach einiger Zeit sogar eingehen können.

Wir möchten Ihnen deshalb die besten Hausmittel im Kampf gegen Blattläuse empfehlen, damit Sie nicht zur chemischen Keule greifen müssen.

Wasser und Milch als Hausmittel gegen Blattläuse

Wasser und Milch sind beinahe in jedem Haushalt vorhanden (oder können zumindest beim Nachbarn organisiert werden), sodass Sie sich als perfektes Hausmittel gegen Blattläuse eignen.

Füllen Sie Milch und Wasser zu selben Anteilen in eine Sprühflasche. Nun sprühen Sie die betroffenen Pflanzen einige Tage hintereinander mit der Mischung ein, bis Sie feststellen, dass die Blattläuse das Weite gesucht haben.

Sind große Bäume von Blattläusen befallen, können Sie auch einfach den Gartenschlauch zur Hand nehmen und den Baum abspritzen. Auch dies sollten Sie einige Tage lang machen, damit die Blattläuse verschwinden.

Seife und Alkohol gegen Blattläuse

Stellen Sie fest, dass die Blätter besonders stark von Blattläusen befallen sind, empfehlen wir eine Mischung aus Wasser mit einem Esslöffel Flüssigseife und einem Glas Schnaps.

Mit dieser Mischung können Sie die Blätter abwischen. Verwenden Sie hierfür einfach einen weichen Lappen.

Auch hier kann es helfen, das Gemisch noch einige Tage mit einer Sprühflasche zusätzlich aufzusprühen. Hierdurch stellen Sie sicher, dass Sie wirklich alle Schädlinge erwischt haben.

Schwarzer Tee als Mittel gegen Blattläuse

Blattläuse lassen sich auch hervorragend mit schwarzem Tee bekämpfen. Geben Sie einfach zwei Teelöffel Tee in eine Kanne und gießen Sie diese mit einem Liter Wasser auf.

Erst wenn der Tee vollständig abgekühlt ist, gießen Sie ihn in eine Sprühflasche um und behandeln die Pflanzen in der üblichen Weise mehrere Tage lang.

Blattläusen vorbeugen

Damit es erst gar nicht zum Befall mit Blattläusen kommt, können Sie diesen vorbeugen. Es gibt bestimmte Gerüche, die die kleinen Ungeziefer nicht abkönnen. Hierzu gehört beispielsweise der Geruch von Lavendel. Gerade bei der Gestaltung des Gartens macht es daher Sinn, wenn Sie einige Lavendelpflanzen zwischen die übrige Bepflanzung setzen.

Heimwerken

Fliesen selbst lackieren

Fliesen selbst lackierenWer schon einmal ein Bad neu renoviert hat, wird wissen, dass das Teuerste hieran oft die Erneuerung der Fliesen ist. Kein Wunder, denn die alten Fliesen müssen heruntergehackt und die neuen angeklebt werden. Der Aufwand ist enorm. Abgesehen davon verursacht vor allem das Entfernen der alten Fliesen sehr viel Schmutz.

Wenn Sie sich das ersparen und obendrein nur wenig Geld ausgeben möchten, können Sie die alten Fliesen auch ganz leicht lackieren. Wie dies gelingt, erfahren Sie in unserer praktischen Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Achtung

Als erstes sollten Sie wissen, dass es verschiedene Lacke gibt.

Welchen Sie benötigen, hängt davon ab, ob Sie die Wand- oder die Bodenfliesen lackieren möchten. Die Wandfliesen sind deutlich weniger anspruchsvoll. In der Regel weisen die Hersteller der Fliesenlacke auf der Verpackung darauf hin, für welchen Bereich der jeweilige Lack verwendet werden kann.

Anleitung Fliesen lackieren:

  1. Bevor Sie mit dem Lackieren starten, müssen Sie die Fläche entsprechend vorbereiten. Im ersten Schritt schrauben Sie alle Armaturen ab oder kleben diese sorgfältig ab.
  2. Danach überprüfen Sie die Fugen. Es kann sein, dass im Laufe der Zeit einige Fugen locker geworden sind, sodass die Masse herausbröselt. Entfernen Sie die Fugenmasse an der entsprechenden Stelle und geben Sie neue Fugenmasse in der entsprechenden Farbe hinein. Das Ganze muss nun erst einmal aushärten, ehe Sie mit den weiteren Lackierarbeiten fortfahren können.
  3. Im nächsten Schritt reinigen Sie die Fliesen gründlich. Es ist wichtig, dass sich darauf kein Staub und Schmutz, aber auch keine öligen oder fettigen Rückstände befinden. Verwenden Sie für die Reinigung den Fliesenreiniger sowie einen Lappen.
  4. Damit der Lack später besonders gut hält, rauen Sie nun die Oberfläche der Fliesen an. Hierfür verwenden Sie das Schleifpapier.
  5. Wischen Sie danach nochmals mit einem feuchten Lappen über die Fliesen, um den neu entstandenen Staub zu entfernen.
  6. Tragen Sie danach die Grundierungsschicht mit einer kleinen Malerrolle auf.
  7. Ehe Sie die zweite Schicht – also die Deckschicht – auftragen können, muss die Grundierung vollkommen trocknen. Dies dauert in der Regel bis zu 24 Stunden. Arbeiten Sie daher erst am nächsten Tag weiter.
  8. Tragen Sie nun die Lackschicht auf. Verwenden Sie am besten eine harte Rolle, da die Schicht hierdurch besonders hochwertig wird.
  9. Warten Sie danach mindestens 12 Stunden, ehe Sie die weitere Lackschicht auftragen.
  10. Tragen Sie erneut mit einer harten Bürste die zweite Lackschicht auf.
  11. Sie sollten nun drei Tage warten, ehe Sie mit dem abschließenden Arbeiten fortfahren.
  12. Wahrscheinlich werden Sie beim Streichen auch die Fugen erwischt haben, was überhaupt nicht schlimm ist. Dank der im Handel erhältlichen Fugenfarbe, die Sie mit einem Pinsel auftragen können, zaubern Sie im Handumdrehen neue, schöne Fugen in der gewünschten Farbe.
  13. Geben Sie nun das Sanitärsilikon in alle Fugen, die mit diesem Material ausgestattet werden sollen.
  14. Im letzten Schritt entfernen Sie alle Abdeckfolien und schrauben die Armaturen wieder an.

Tipp Fliesen selbst lackieren:

Wenn Sie die Fliesen in einer Mietwohnung überstreichen möchten, sprechen Sie als erstes mit Ihrem Vermieter. Ist dieser damit einverstanden, lassen Sie sich dieses Einverständnis schriftlich geben. Bedenken Sie, dass die einmal erfolgte Lackierung nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.

Benötigtes Werkzeug:

  • Pinsel
  • Farbrolle
  • Lappen
  • Schraubenzieher
  • Schleifpapier

Benötigte Materialien:

  • Epoxidharzlack in der gewünschten Farbe (die zwei enthaltenen Komponenten Lack und Härter sorgen für einen schönen Glanz und eine lange Haltbarkeit.)
  • Grundierungslack
  • Fliesenreiniger
  • Kreppband
  • Eventuell Fugenmasse
  • Silikon
  • Fugenfarbe
GartenHeimwerken

Blumentöpfe selbst bauen

Blumentöpfe selbst bauenVor allem große Blumentöpfe können recht teuer sein. Benötigen Sie mehrere, kann dies schnell ins Geld gehen. Es gibt jedoch eine deutlich günstigere Möglichkeit, die auch noch großen Spaß bereitet. Wenn Sie handwerklich begabt sind, können Sie die großen Blumentöpfe nämlich einfach selbst bauen.

Wie Sie dies am besten anstellen, erklären wir Ihnen in dieser praktischen Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Anleitung Blumentöpfe selbst bauen:

  1. Zeichnen Sie an der großen Spanplatte vier Teile an, aus denen später die Seitenwände für den Blumentopf hergestellt werden. Sie können beispielsweise Quadrate oder Rechtecke anzeichnen. Wichtig ist, dass alle Elemente dieselbe Größe haben.
  2. Entsprechend zeichnen Sie auch das Teil an, welches für die Unterseite des Blumentopfes verwendet wird.
  3. Sägen Sie nun alle fünf Teile sorgfältig mit einer Stichsäge oder mit einer Handkreissäge aus.
  4. Anschließend schleifen Sie die Schnittkanten gründlich mit dem Schleifpapier ab.
  5. Legen Sie nun die für den Boden gedachte Platte vor sich hin. Setze Sie die erste Seitenwand auf die Bodenplatte auf, und zwar ganz am Rand.
  6. Schrauben Sie die Platte von unten her mit einigen Schrauben fest.
  7. Setzen Sie die zweite Seitenwand (eine der angrenzenden Wände) auf und schrauben Sie auch diese von unten her fest. Ebenso verbinden Sie diese Seitenwand mit der ersten Seitenwand. Verwenden Sie auch hierfür Schrauben oder nutzen Sie alternativ einen hochwertigen Holzkleber.
  8. Fahren Sie mit den beiden übrigen Seitenwänden in der gleichen Weise fort.
  9. Wenn Sie mit Kleber gearbeitet haben, müssen Sie diesen nun für mindestens 24 Stunden gut trocknen lassen, ehe Sie zur Gestaltung des Blumentopfes übergehen.
  10. Legen Sie den Blumentopf mit einer Pflanzen- oder Teichfolie aus. Dies ist wichtig, damit die Blumenerde, die sich voll Wasser saugt, das Holz nicht angreift. Andernfalls würde es modrig werden, sodass der Blumentopf sicher keine lange Lebensdauer hat.
  11. Damit im Blumentopf kein Wasser steht, bohren Sie einige große Löcher in den Boden hinein und auch durch die Folie.

Achtung: Sie müssen später eine Auffangschale unter den Blumentopf stellen.

  1. Im nächsten Schritt können Sie die Außenseite des Blumentopfes gestalten. Von einem unifarbenen Anstrich bis hin zum Bemalen mit bunten Bildchen sind Ihrer Fantasie hierbei keine Grenzen gesetzt. Sie können auch mit Strasssteinchen oder mit Glitzern in der Farbe arbeiten, um einen edlen Look zu erzeugen.
  2. Zum Schluss können Sie die Blumenerde hineingeben und die Pflanze hineinsetzen.

Tipp Blumentöpfe selbst bauen:

Selbstverständlich können Sie die Blumentöpfe in verschiedenen Größen oder Formen herstellen und sie obendrein nach Ihren individuellen Wünschen gestalten.

Benötigtes Werkzeug:

  • Säge
  • Schraubenzieher oder Akkuschrauber
  • Zollstock oder Lineal
  • Bleistift oder anderer Markierstift
  • Schleifpapier
  • Bührmaschine

Benötigte Materialien:

  • Starke Spanplatte
  • Schrauben
  • Folie
  • Farbe
  • Ggf. Holzkleber
Ungeziefer bekämpfen

Nacktschnecken entfernen

Nacktschnecken entfernenWenn Sie Gemüsebeete im Garten haben, werden Sie wissen, welch unangenehme Zeitgenossen Nacktschnecken sein können. Scheinbar über Nacht fressen sie alles an, was ihnen in die Quere kommt. Vor allem auf Salat haben sie es abgesehen.

Wir möchten Ihnen in diesem Artikel erklären, wie Sie die unliebsamen Gartenbewohner wirkungsvoll entfernen.

Futterquellen beseitigen, um Nacktschnecken zu entfernen

Schnecken lieben Salat, sind aber durchaus wählerisch. Einen guten Anfang schaffen Sie daher, indem Sie von nun an nur noch Salatsorten anpflanzen, die die Nacktschnecken überhaupt nicht mögen. Vor allem die roten Sorten, deren Blätter kraus sind, mögen die Schnecken überhaupt nicht. Ebenso gibt es grüne Salatsorten mit krausem Blattwerk.

Nicht dass den Schnecken diese Sorten nicht schmecken würden. Sie gelangen nur einfach schwer an die Blätter heran.

Tipp Nacktschnecken entfernen:

Auch das morgendliche Wässern der Beete kann die Schnecken fernhalten. Damit das Gemüse nicht verbrennt, sollten Sie jedoch bereits bei Sonnenaufgang gießen. Die Sonne wird die Flüssigkeit sofort verdunsten lassen, sodass es um die Beete herum trocken bleibt. Schnecken brauchen jedoch Feuchtigkeit, um sich fortzubewegen.

Gießen Sie am Abend, ist dies der ideale „Fortbewegungsboden“ für die Nacktschnecken, denn das Wasser zieht in den Abend- und Nachtstunden nur langsam in den Boden ein.

Gerüche wirksam gegen Nacktschnecken einsetzen

Es gibt Gerüche, die die Nacktschnecken überhaupt nicht mögen und um die sie deshalb einen großen Bogen machen. Hierzu gehören beispielsweise die Düfte nach Zwiebeln oder Knoblauch. Auch mediterrane Kräuter und Lavendel gehören zu den für Schnecken abstoßenden Duftsorten.

Wenn Sie ohnehin derartiges Gemüse und Kräuter anpflanzen möchten, planen Sie diese doch in der Nähe der Salatbeete ein.

Fressfeinde gezielt gegen die Nacktschnecken einsetzen

Igel und Vögel lieben Nacktschnecken und werden sie deshalb gern verspeisen. Sie können sich dies zunutze machen, indem Sie Igel und Vögel gezielt in Ihrem Garten ansiedeln. Ein Laubhaufen hier, etwas Vogelfutter und ein paar Heckensträucher zum Einrichten von Nistplätzen da und schon fühlen sich Igel und Vögel herzlich willkommen. Sie werden es Ihnen danken, indem Sie Ihre Gemüsebeete frei von Nacktschnecken halten.

Achtung

Wenn Sie Igeln und Vögeln ein Zuhaue geben, bedenken Sie dies bei der Gartenarbeit. Schneiden Sie die Hecken niemals zur Brutzeit der Vögel und graben Sie den Kompost- oder Laubhaufen immer vorsichtig um.

Natürliche Barriere gegen Nacktschnecken errichten

Sie können mit wenig Aufwand einen großen Effekt erzielen, indem Sie etwas Sägemehl um Ihre Beete herumstreuen. Allerdings müssen Sie dieses regelmäßig erneuern, da es beispielsweise vom Regen weggewaschen wird.

Wie erwähnt, mögen Nacktschnecken feuchte und vor allem glatte Untergründe. Das Sägemehl hingegen ist rau, sodass die Schnecken in der Regel nicht darüber hinwegklettern.

Insektenschonendes Beseitigen

Wenn Sie die Nacktschnecken nicht töten möchten, können Sie sie einfach umsiedeln. Sammeln Sie sie von den Beeten ab, geben Sie sie in ein Glas und setzen Sie sie an einem entfernten Ort wieder aus.

HeimwerkenMöbel

Bett selbst bauen

Bett selbst bauenWenn Sie nicht irgendein Bett, sondern ein besonderes Bett haben möchten, können Sie dieses natürlich teuer kaufen. Es ist jedoch auch möglich, dass Sie das Bett Ihrer Träume selbst bauen. Alles was Sie hierzu brauchen, ist diese praktische Anleitung, sowie handwerkliches Geschick.

Der Vorteil an einem selbstgebauten Bett besteht unter anderem daran, dass Sie dieses flexibel an die Gegebenheiten im Zimmer anpassen können.

Wir geben Ihnen hier einen Plan für den Bau eines Bettes mit den Seitenlängen 200 x 200 cm. Sie können hierbei selbstverständlich variieren.

Anleitung Bett selbst bauen:

  1. Wenn Ihr neues Bett nicht in der Farbe des Holzes bleiben, sondern stattdessen eine neue Farbe erhalten soll, streichen Sie im ersten Schritt alle Teile mit der entsprechenden Farbe ein. Lassen Sie die Farbe mindestens 24 Stunden lang trocknen, ehe Sie mit den weiteren Arbeiten fortfahren. Es ist wichtig, dass die Farbe wirklich komplett getrocknet ist.
  2. Nehmen Sie danach das erste Brett zur Hand und stellen Sie dieses vor sich auf. Die lange Kante von 200 cm muss auf dem Boden stehen.
  3. Stellen Sie die übrigen drei Bretter nun ebenso auf, sodass ein Quadrat entsteht. Die vier Bretter stellen den Rahmen des Bettes dar.
  4. Nehmen Sie die Winkel zur Hand und verschrauben Sie mithilfe des Winkels und der Schrauben jeweils zwei aneinandergrenzende Bretter miteinander. Verwenden Sie jeweils zwei Winkel. Der eine Winkel wird im oberen Bereich und der andere in der Mitte des Brettes angebracht. Den unteren Bereich lassen Sie frei.
  5. Danach nehmen Sie die erste Dachlatte zur Hand und setzen diese an der Innenseite eines der Bretter an. Die Latte dient als Auflage für das Lattenrost und wird im unteren Bereich des Bettrahmens befestigt. Es ist wichtig, dass die breite Seite nach oben zeigt, während die schmale Seite am Bettrahmen anliegt.
  6. Befestigen Sie die Latte mit Hilfe von Schrauben am Rahmen des Bettes, indem Sie einfach durch den Rahmen in die Latte schrauben.
  7. Führen Sie diese Schritte mit drei weiteren Latten an den drei anderen Seiten durch. Es kann sein, dass Sie einige Latten kürzen müssen.

Achtung: Die Latten müssen alle in derselben Höhe angebracht werden.

  1. Die übrige Latte dient als zusätzliche Auflage und Stütze für das Lattenrost. Sie wird daher nicht am Rahmen anliegend befestigt. Vielmehr müssen Sie diese Latte in der Mitte befestigen, zwischen der Latte am oberen Bettrand und der Latte am unteren Bettrand. Auch hierbei muss die breite Seite der Latte nach oben zeigen. Um die Latte mit den übrigen Latten zu verbinden, verwenden Sie Flacheisen und schrauben Sie mit kurzen Schrauben von unten in die Latten.
  2. Nehmen Sie zwei der Bettfüße zur Hand und befestigen Sie diese an der Unterseite der mittleren Latte. Die Füße sorgen an dieser Stelle dafür, dass die Haltelatte sich auch bei Belastung nicht durchbiegt. Setzen Sie die Füße jeweils ca. 50 cm von der Außenseite nach innen.
  3. Anschließend befestigen Sie die anderen vier Füße an den Außenseiten des Bettgestells, natürlich ebenfalls von unten.
  4. Nun können Sie die Lattenroste sowie die Matratzen in den Bettrahmen legen und das Bett mit Bettzeug ausstatten.

Tipp Bett selbst bauen:

Wenn Sie möchten, können Sie das Bett an Ihren Bedarf anpassen. Statten Sie es beispielsweise mit einer Ablage, mit einem Kopfteil oder mit indirektem Licht aus. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Benötigtes Werkzeug:

  • Säge
  • Akkuschrauber oder Schraubenzieher
  • Pinsel oder Farbrolle
  • Zollstock

Benötigte Materialien:

  • 4 Bretter in der Länge 200 cm, ca. 20 x 2 cm
  • 5 Dachlatten in der Länge 200 cm, ca. 2 cm stark
  • 6 Bettfüße aus einem Material Ihrer Wahl
  • Lattenrost
  • Matratze
  • Schrauben lang
  • Schrauben kurz
  • Flacheisen als Verbinder
  • Metallwinkel
  • Farbe
Garten

Bachlauf selbst anlegen

Bachlauf selbst anlegenEin Bachlauf ist ein wunderschönes Element, welches jeden Garten optisch aufwertet und daraus eine wahre Wohlfühloase macht. Sowohl im kleinen als auch im großen Garten kann ein Bauchlauf problemlos integriert werden, und zwar ohne hierfür sehr viel Geld auszugeben. Denn einen Experten müssen Sie nicht beauftragen.

Mit wenigen Mitteln können Sie einen Bachlauf ganz einfach selber machen, vorausgesetzt, Sie verfügen über ein wenig handwerkliches Geschick.

Wir erklären Ihnen in dieser praktischen Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Sie den Bachlauf anlegen und was Sie diesbezüglich beachten müssen.

Anleitung Bachlauf selbst anlegen:

  1. Im ersten Schritt sollten Sie das Auffangbecken für den Bachlauf anlegen. Dieses ist wichtig, da von dort aus das Wasser erneut in den Bachlauf gepumpt wird. In der Regel wird das Auffangbecken ein Gartenteich sein. Wenn Sie einen solchen bereits besitzen, können Sie Schritt eins überspringen. Andernfalls legen Sie einen Gartenteich nach Ihren Wünschen an. Sie können hierfür beispielsweise ein Einsatzbecken verwenden oder selbst einen Teich anlegen und diesen entsprechend Ihrer Vorstellung mit Teichfolie ausstatten.
  2. Als erstes nehmen Sie das Markierspray zur Hand und markieren, wo und wie der Bachlauf fließen soll. Sie können auch Kurven einbauen. Diese sollten jedoch sehr leicht sein.
  3. Danach nehmen Sie die obere Schicht – vielleicht eine Rasenschicht – herunter. Stechen Sie hierzu alles mit einem Spaten ab und heben Sie es danach mit einer Schaufel aus. Wenn Sie möchten, können Sie einen Minibagger verwenden. Dieser kostet jedoch zusätzlich Miete.

Soll der Bachlauf verschiedene Staustufen aufweisen, beachten Sie diese bereits beim Ausheben der Erde, um später nicht erneut Erde einfüllen und alles anpassen zu müssen. Ebenso sollten Sie direkt beim Ausheben auf die Einhaltung des Gefälles achten, welches mindestens zwei und maximal fünf Zentimeter betragen sollte.

Der Bachlauf sollte mindestens 40 Zentimeter tief ausgehoben werden, um später eine Fließtiefe von mindestens 25 Zentimeter zu haben.

  1. Im nächsten Schritt wird der Untergrund begradigt, damit die Teichfolie oder die Bachlaufschalen später nicht beschädigt werden. Entfernen Sie alle spitzen Steine und andere spitze Gegenstände. Ebenso sollten Sie die Wurzeln entfernen.
  2. Mit einem Handstampfer können Sie nun den Untergrund verdichten, ehe Sie mit den weiteren Schritten fortfahren.
  3. Ist der Boden verdichtet, geben Sie eine etwa 10 Zentimeter tiefe Schicht Kies hinein.
  4. Anschließend verlegen Sie das Vlies auf den Kies. Dieses verhindert, dass später Wurzeln oder Unkraut hindurchwachsen können und dient als zusätzlicher Schutz damit die später ausgelegte Teichfolie nicht beschädigt wird. Verlagern Sie die Enden des Vlieses jeweils ein bisschen, sodass sie übereinanderstehen. An den Rändern muss das Vlies einige Zentimeter überstehen, damit er auch noch für die Kapillarschicht ausreicht.

Wenn Sie den Untergrund aus Beton gießen, müssen Sie selbstverständlich weder Kies noch Vlies verwenden.

  1. Verbinden Sie den Bachlauf mit dem Teich, sodass später ein problemloser Übergang entsteht und das Wasser optimal fließen kann.
  2. Im nächsten Schritt verlegen Sie die Teichfolie oder setzen die Bachlaufschalen, die sowohl gerade als auch in Rundungen zur Verfügung stehen, ein. Ziehen Sie die Folie glatt und achten Sie auf saubere Übergänge. Diese sollten verschweißt werden, damit kein Wasser hindurchsickern kann. Auch das einfache Verkleben ist wichtig. Verwenden Sie hierfür jedoch einen speziellen Kleber für Teichfolie. Legen Sie auch die Bachlaufstufen möglichst penibel mit der Teichfolie aus.

Auch die Teichfolie muss einige Zentimeter überstehen.

  1. Anschließend legen Sie links und rechts neben dem Bachlauf eine kleine Kapillarschicht an, die nur wenige Zentimeter breit ist. Hierbei handelt es sich um eine Art kleinen Bachlauf, der das Wasser zusätzlich filtert und dazu beiträgt, dass es nicht einfach versickert, sondern wieder in den Bachlauf fließt. Andernfalls müssten Sie ständig Wasser nachfüllen. Diese Schicht wird ebenfalls mit Kies und Vlies ausgestattet und mit den übrigen Rändern der Teichfolie ausgelegt.
  2. Am dem Teich gegenüberliegenden Ende bauen Sie nun beispielsweise einen kleinen Wasserfall aus großen, flachen Steinen. Integrieren Sie eine leistungsstarke Pumpe, die dafür sorgt, dass das Wasser problemlos umgepumpt werden kann, um wieder in den Bach zu fließen. Wie Sie dies gestalten, bleibt Ihrer Fantasie überlassen. Sollten Sie mit Steinen arbeiten, fixieren Sie diese unbedingt mit Mörtel, sodass sie später nicht verrutschen du beispielsweise zur Gefahr werden können.
  3. Geben Sie nun die Kieselsteine in den Bachlauf, sodass diese den gesamten Boden wenige Zentimeter bedecken, damit die Teichfolie nicht durchscheint. Die Kiesel sollten groß genug sein, um nicht von der Strömung mitgerissen zu werden.
  4. Wenn Sie möchten, dass Ihr Teich einige Dekorationselemente beinhaltet, ist es nun and er Zeit, diese einzusetzen. Wasserspielzeuge oder Pflanzen, die unmittelbar im Bachlauf untergebracht werden sollen, können nun integriert werden.
  5. Anschließend bepflanzen Sie den Bereich um den Teich herum – außerhalb der Kapillarschicht. Ordnen Sie alle Pflanzen und die weiteren Steine und Deko-Elemente ganz nach Ihren Wünschen an.
  6. Befüllen Sie Teich und Bachlauf mit ausreichend Wasser und testen Sie, ob die Pumpen funktionieren.

Tipp Bachlauf anlegen:

Der Bachlauf sollte mindestens 1,50 m lang und 25 cm tief sein, damit er optimal funktioniert. Ebenso ist ein Gefälle von mindestens zwei und maximal 5 Prozent notwendig. Dies bedeutet, dass auf einem Meter Länge zwei bis fünf Zentimeter Höhenunterschied in Fließrichtung – also zum Teich hin – vorliegen müssen.

Wenn das Gelände bereits steil ist, können Sie einen zu steilen Bachlauf verhindern, indem Sie sogenannte Staustufen einbauen. Diese senken die Fließgeschwindigkeit des Wassers ab, sodass es am Teich mithilfe der Pumpe optimal zirkulieren kann. Wenn Sie möchten, können Sie die Staustufen mit dekorativen Elementen ausstatten.

Benötigtes Werkzeug:

  • Spaten
  • Schaufel
  • Schubkarre
  • Cuttermesser und Schere
  • Wasserwaage
  • Handstampfer

Benötigte Materialien

  • Teichfolie, Beton oder Bachlaufschalen für den Bachlauf
  • Teichfolie oder ein Einsatzbecken für den Teich
  • Teichvlies
  • Teichpumpe
  • Kies
  • Mörtel
  • Wasserpflanzen, Steine und andere Dekorationselemente
  • Markierspray
  • Kieselsteine (nicht zu klein)

Wie Sie den Bachlauf sauber halten

Damit Sie lange Freude an Ihrem Bachlauf haben und auch Fische und Pflanzen problemlos überleben, sollten Sie sowohl den Bach als auch den Teich einer regelmäßigen Reinigung unterziehen.

Es ist wichtig, dass Sie herunterfallendes Laub mindestens einmal wöchentlich herausholen, denn das Laub verschlammt nicht nur den Teich, sondern kann auch die Pumpen verstopfen, sodass diese nicht mehr ausreichend gut arbeiten.

Pflanzen, die im Teich vergammeln, sollten ebenfalls sofort entfernt werden.

Mindestens einmal pro Monat sollten Sie zudem die Teichpumpen reinigen. Hierzu gehört die Säuberung aller Filter, sodass das Wasser danach wieder ungestört fließen kann und sauber bleibt.

Zur Vorbeugung von Algen können Sie entsprechende Mittel verwenden. Wenn Sie jedoch Fische im Teich halten, achten Sie darauf, dass es sich um verträgliche Mittel handelt. Ist der Bachlauf natürlich angelegt, wird es jedoch nur selten zur Algenbildung kommen.

Einmal pro Jahr sollten Sie das Wasser herauslassen und die Teichfolie gründlich reinigen sowie überprüfen, ob diese noch einsatzfähig oder möglicherweise porös ist. Ggf. muss die Folie erneuert werden. Stellen Sie zwischendrin fest, dass immer wieder Wasser verlorengeht, liegt der Verdacht nahe, dass die Folie ein Loch hat. Sie sollten dieses unbedingt finden und es schließen.

GartenMöbel

Gartenbank selbst bauen

Gartenbank selber bauenEine Gartenbank sorgt für mehr Gemütlichkeit im Garten und schafft die eine oder andere Auszeit. Sie haben die Wahl, eine Gartenbank für viel Geld zu kaufen oder sie recht günstig selbst zu bauen.

Wenn Sie handwerklich begabt sind und eine Freizeitbeschäftigung suchen, empfehlen wir Ihnen letzteres.

Wie Sie die Gartenbank selbst bauen können, entnehmen Sie der folgenden Anleitung.

Anleitung Gartenbank selber bauen:

  1. Wenn das Holz, aus dem Sie Ihre Bank bauen möchten, noch nicht geschliffen ist, müssen Sie dies im ersten Schritt tun. Verwenden Sie hierfür Schleifpapier oder ein Handschleifgerät. Es ist wichtig, dass später kein Holz absplittern kann.
  2. Danach sollten Sie alle Teile streichen oder lackieren, um die Bank hierdurch vor schädlichen Witterungseinflüssen zu schützen. Lassen Sie das Holz mindestens 24 Stunden lang trocknen, ehe Sie mit den weiteren Arbeitsschritten fortfahren.
  3. Im nächsten Schritt stellen Sie die beiden unteren Seitenteile – also das Gestell für die Bank – her. Nehmen Sie ein kurzes und ein langes Kantholz zur Hand und legen Sie es vor sich auf den Boden oder auf die Werkunterlage. Die Hölzer müssen parallel zueinander liegen und der Länge nach von Ihnen wegzeigen.
  4. Nun nehmen Sie zwei der kurzen Bretter zur Hand und legen diese oben und unten flach dazwischen. Das untere Brett muss ca. 10 cm nach oben gesetzt werden, damit es später nicht auf dem Boden aufliegt. Das obere Brett setzen Sie bündig an die Außenseite des kurzen Kantholzes an. Es entsteht ein Rahmen.
  5. Nehmen Sie nun vier Flacheisen zur Hand und verschrauben Sie die nebeneinander liegenden Hölzer so miteinander, dass der Rahmen fixiert wird.
  6. Stellen Sie einen zweiten, identischen Rahmen her, der jedoch seitenverkehrt sein muss. Arbeiten Sie erneut die Schritte drei bis fünf ab.
  7. Danach nehmen Sie ein langes Brett in der Breite 10 cm zur Hand. Stellen Sie das erste Seitenelement so auf, dass die Außenseite der Hölzer eben ist und das lange Kantholz nach hinten – also von Ihnen weg – zeigt.
  8. Stellen Sie auch das lange Holz auf, und zwar so, dass es später als Verbindungsstück zwischen den beiden Seitenteilen dient. Fixieren Sie es nun mithilfe von Schrauben und Winkeln an der unteren Querlatte des Seitenteils.
  9. Nehmen Sie das andere Seitenteil – Achtung seitenverkehrt – zur Hand und fixieren Sie die Latte auch dort an der unteren Strebe.
  10. Anschließend nehmen Sie die drei Bretter in der Breite 15 cm zur Hand und legen diese auf die Seitenteile auf. Schrauben Sie diese an den Seitenteilen fest.
  11. Danach nehmen Sie das letzte kurze Brett zur Hand und fixieren es mittig, flach anliegend, unterhalb der Sitzfläche. Verbinden Sie damit die drei Sitzbretter, sodass hierdurch eine zusätzliche Stabilisierung entsteht.
  12. Anschließend nehmen Sie die drei übrigen langen Bretter zur Hand und fixieren diese an der Vorderseite der hinteren Kanthölzer, sodass hierdurch die Lehne entsteht. Verteilen Sie die Bretter in gleichmäßigen Abständen.

Tipp Gartenbank selber bauen:

Wenn Sie möchten, können Sie die Gartenbank mit Armlehnen versehen. Außerdem besteht selbstverständlich die Möglichkeit, Sitzauflagen zu verwenden, um noch mehr Gemütlichkeit zu schaffen.

Benötigtes Werkzeug:

  • Säge
  • Zollstock
  • Pinsel
  • Schleifpapier oder Handschleifgerät
  • Akkuschrauber

Benötigtes Material:

  • 3 Bretter, 1,50m lang, 15 cm breit, 2 cm stark
  • 4 Bretter, 1,50 m lang, 10 cm breit, 2cm stark
  • 2 Kanthölzer, 5 x 5 cm, 90cm lang
  • 2 Kanthölzer, 5 x 5 cm, 45 cm lang
  • 5 Bretter, 10 cm breit, 35 cm lang, 2 cm stark
  • Farbe oder Lack
  • Schrauben
  • Flacheisen und Winkel aus Metall
Ungeziefer bekämpfen

Ameisen bekämpfen

Ameisen bekaempfenAuch wenn Ameisen durchaus nützlich sein können und einige Arten sogar geschützt sind, können sie, wenn sie sich in Ihrer Wohnung aufhalten, zu wahren Plagegeistern werden.

Wir erklären Ihnen, wie Sie die Ameisen wirkungsvoll bekämpfen, ohne ihnen zu schaden. Ein paar einfache Hausmittel reichen hierzu vollkommen aus. Sie müssen keinesfalls zur chemischen Keule aus dem Handel greifen.

Den Ameisen die Nahrung entziehen

Ameisen werden wie magisch von süßen Düften angezogen. Deshalb ist es wichtig, dass in Ihrer Wohnung keinerlei Süßigkeiten oder Obst offen herumstehen.

Außerdem ernähren sie sich von Blattläusen, da auch diese einen süßlichen Duft abstrahlen. Wenn Sie in Ihrer Wohnung oder auf dem Balkon, auf der Terrasse oder im Garten Pflanzen finden, die von Blattläusen befallen sind, sollten Sie das Ungeziefer als erstes beseitigen. Mit der Ausrottung der Blattläuse werden auch die Ameisen von selbst wieder verschwinden.

Barrieren errichten gegen Ameisen

So absurd es klingen mag: Klebeband oder Kreide helfen hervorragend gegen Ameisen. Sie dienen als eine Art Barriere.

Ameisen bauen eine sogenannte Ameisenstraße. Wird diese unterbrochen, können sie den Duft, den die anderen Ameisen hinterlassen haben, nicht mehr riechen. Das irritiert die Tierchen, sodass sie sich verziehen.

Unterbrechen können Sie diese Ameisenstraße, indem Sie ein Stück Klebeband auf einen kleinen Teil der Straße kleben. Sie können auch einfach mit Kreide einen Strich durch die Straße ziehen.

Früher hat man zur Beseitigung der Ameisen oft auch Backpulver verwendet. Dieses wurde ebenfalls ausgestreut. Allerdings sterben die Ameisen qualvoll am Backpulver, sodass Sie dieses keinesfalls verwenden sollten.

Ameisen mit unangenehmen Gerüchen vertreiben

Ameisen sind sehr duftempfindlich. Gerüche wie Lavendel, Essig oder Knoblauch mögen sie überhaupt nicht. Wenn Sie etwas Essig oder Knoblauch auf die Ameisenstraße streuen oder ein paar Lavendelblüten verteilen, werden die Ameisen ebenfalls schnell das Weite suchen.

Möbel

Schminkspiegel selbst bauen

Schminkspiegel bastelnEin Schminkspiegel darf in keinem Frauenhaushalt fehlen. Diesen zu kaufen, kann eine teure Angelegenheit werden. Dabei können Sie kinderleicht und mit wenig Aufwand einen Schminkspiegel selbst bauen.

Wie Sie dies machen, erklären wir Ihnen in dieser praktischen Schritt-für-Schritt-Anleitung

Anleitung Schminkspiegel selbst bauen:

  1. Nehmen Sie als erstes den Spiegel zur Hand. Sie können für diese Anleitung jeden Spiegel verwenden, sodass Sie keinen neuen kaufen müssen, wenn Sie bereits einen Spiegel besitzen, der Ihr neuer Schminkspiegel werden soll. Es spielt keine Rolle, ob der Spiegel rund, eckig oder geschwungen ist. Und auch der Umstand, ob er mit oder ohne Rahmen ist, spielt keine Rolle.

Damit Sie sich beim Schminken optimal sehen, sollte der Spiegel jedoch nicht zu klein sein.

  1. Breiten Sie nun die Lichterkette aus. Sie sollte so lang sein, dass die Birnen entlang zweiter kurzer sowie einer langen Seite reichen. Lediglich die Unterseite wird nicht mit den LED-Lichtern ausgestattet. Bei einem quadratischen Spiegel gibt es folglich drei gleich lange Seiten und bei einem runden Spiegel muss die Lichterkette so lang sein, dass lediglich der untere Bereich frei bleibt.
  2. An der Rückseite der einzelnen LEDs befestigen Sie das doppelseitige Klebeband, und zwar so, dass es von vorne nicht sichtbar ist.
  3. Nun kleben Sie Birne für Birne am äußeren Rand des Spiegels (außer im unteren Bereich) auf, indem Sie das Schutzpapier vom Klebeband abziehen. Die Leuchten sollten maximal 10 cm weit auseinanderstehen (bei sehr großen Leuchten. Je kleiner die Leuchten, desto geringer der Abstand).
  4. Wenn das Kabel zwischen den Lichtern nach vorne herunterhängt, ziehen Sie dieses einfach so weit wie möglich in Richtung Rückseite und befestigen Sie es dort mit dem herkömmlichen Klebeband.
  5. Der Schminkspiegel ist nun fertig und kann entweder aufgestellt oder an der Wand montiert werden. Natürlich sollten Sie darauf achten, dass sich in der Nähe eine Steckdose befindet, damit Sie die Lichterkette einstecken können.

Tipp Schminkspiegel selbst bauen:

Am besten verwenden Sie den Schminkspiegel in einem Raum, der über ein Fenster verfügt. Durch das zusätzliche Tageslicht kann das Ergebnis beim Schminken noch besser werden.

Benötigte Materialien

  • Spiegel
  • LED Lichterkette mit großen Birnen und einem hellen Licht (Länge abhängig von der Spiegelgröße)
  • Doppelseitiges Klebeband
  • Normales Klebeband (stark haftend)
Garten

Gartenteich selbst anlegen

Gartenteich selbst bauenEin Gartenteich schafft in jedem Garten etwas nahezu Paradiesisches. Vor allem während der Sommermonate werden Sie es lieben, Ihren Gartenteich plätschern zu hören. Wenn Sie jetzt denken, dass der Bau eines Gartenteichs durch einen Profi wahnsinnig teuer sein muss, dann haben Sie möglicherweise sogar recht. Aber wer sagt denn, dass Sie einen Profi engagieren müssen, um einen Gartenteich zu bauen?

Wenn Sie ein wenig handwerkliches Geschick und einige Werkzeuge haben, können Sie den Gartenteich auch sehr leicht selbst anlegen.

Wir möchten Ihnen in diesem Artikel erklären, wie dies am besten funktioniert.

Anleitung Gartenteich selbst anlegen:

  1. Der erste Schritt beim Teichbau besteht natürlich aus der Planung. Überlegen Sie, an welchem Platz der Teich angelegt werden soll und welche Möglichkeiten Ihnen dort zur Verfügung stehen. Möchten Sie einen großen oder einen kleinen Teich bauen? Soll dieser ein schlichtes oder ein extravagantes Design haben? Möchten Sie einen Schwimmteich oder einen Teich für Fische anlegen?

Eine weitere Überlegung sollte dahingehend stattfinden, dass Sie entscheiden, ob Sie lieber mit Teichfolie oder lieber mit einem Fertigteicheinsatz arbeiten möchten. Die Fertigteicheinsätze werden im Prinzip nur in den Boden eingesetzt, sodass Sie sich um nichts kümmern müssen. Das Einlegen der Teichfolie gestaltet sich hingegen deutlich schwerer. Allerdings bietet die Folie den Vorteil, dass Sie den Teich flexibel nach Ihren Gestaltungswünschen anlegen können. Zudem ist die Folie deutlich günstiger als ein Fertigeinsatz. Gerade bei großen Teichprojekten kann der Preisunterschied daher erheblich sein.

  1. Im zweiten Schritt sprühen Sie mit dem Markierspray den Bereich an, in dem der Teich entstehen soll. Es ist wichtig, dass Sie hier bereits die Form des Teiches markieren.
  2. Gehen Sie nun mit einem Spaten entlang der Markierung und heben Sie die obere Erdschicht herunter. Tragen Sie danach mit dem Spaten im gesamten Bereich, den der Teich später einnehmen soll, die obere Erdschicht ab.
  3. Anschließend müssen Sie mit einer Schaufel den Teich bis zu der Tiefe ausheben, die er am Ende haben soll, plus eine Pufferschicht von zehn Zentimetern. Sie können selbstverständlich auch einen Minibagger mieten, um diese Arbeiten durchzuführen. Dann geht es deutlich schneller.

Wenn Ihr Teich später verschiedene Abstufungen haben soll, sollten Sie diese beim Ausheben der Erde bereits bestehen lassen, um sich unnötige Arbeitsschritte zu sparen. Sammeln Sie alle Wurzeln sowie spitze Gegenstände heraus und begradigen Sie die Fläche.

  1. Danach verdichten Sie den Untergrund. Zwar wird auch das Wasser hierzu beitragen. Aber für die nachfolgenden Arbeiten ist ein dichter Untergrund sehr wichtig, da Sie ansonsten möglicherweise später die Teichfolie beschädigen. Sie können einen Handstampfer oder eine Rüttelplatte verwenden.
  2. Nun füllen Sie eine Kiesschicht von ca. zehn Zentimetern in den Teich hinein. Verwenden Sie einen feinen Kies und ziehen Sie die Fläche erneut glatt. Sie können hierfür einen Rechen verwenden.
  3. Anschließend legen Sie den gesamten Teich mit Vlies aus. Dieser sollte ca. einen halben Meter über den Teichrand hinausragen. Der Vlies schützt die Teichfolie später vor spitzen Gegenständen. Legen Sie die Enden jeweils ca. zehn Zentimeter übereinander, damit keine Wurzeln hindurchwuchern können.
  4. Nun graben Sie unmittelbar um den Teich einen kleinen, flachen Graben. Dieser kann ca. 20 Zentimeter breit und 10 cm hoch sein. Er dient als Kapillarschicht. Legen Sie auch diesen Bereich mit dem Vlies aus.
  5. Jetzt ist es an der Zeit, die Teichfolie zu integrieren. Die Stärke der Teichfolie sollte sich nach dem späteren Zweck richten. Wenn Sie einen Schwimmteich bauen möchten, wird die Belastung der Folie später recht stark sein. Sie sollte daher dick ausfallen. Bei einem kleine Teich, in dem lediglich Goldfische schwimmen sollen, reicht eine dünnere Folie aus.

Legen Sie die Teichfolie sorgfältig aus und vermeiden Sie Falten, denn diese Stellen könnten später porös werden, sodass Wasser austritt. Ziehen Sie die Folie also immer glatt und versuchen Sie auch im Bereich der Stufen sorgfältig zu arbeiten. Alle Kanten bzw. Nähte müssen danach sorgfältig verklebt oder verschweißt werden.

Die Teichfolie muss ebenfalls bis in die Kapillarschicht hineinreichen.

  1. Danach füllen Sie einige grobe Kieselsteine in die Kapillarschicht ein. Sie dienen als eine Art natürlicher Filter.
  2. Nun können Sie mit der Gestaltung des Teiches beginnen, indem Sie beispielsweise einige größere Steine ringsherum legen oder einen kleinen Strand aus Sand anlegen. Auch der Bau einer Veranda aus Holz, einer Teichbar oder verschiedener Wasserfälle ist möglich. Ebenso lässt sich der Teich mit einem Bachlauf verbinden. Ihrer Fantasie sind diesbezüglich keine Grenzen gesetzt.
  3. Danach können Sie die Teich- und Wasserpflanzen integrieren. Ebenso können Wasserspielzeuge installiert und die Pumpe muss eingebaut werden.
  4. Zum Schluss befüllen Sie den Teich mit ausreichend Wasser und testen, ob die Pumpe sowie die Wasserspielzeuge funktionieren. Wenn Sie möchten, können Sie jetzt die Fische in den Teich setzen.

Tipp Teich anlegen:

Wenn Sie möchten, können Sie auch einen großen Teich anlegen, den Sie zum Schwimmen nutzen können. Diese Schwimmteiche werden immer beliebter, weil sie einem natürlichen Teich ähneln.

Benötigtes Werkzeug:

  • Markierspray
  • Spaten
  • Schaufel
  • Schubkarre
  • Handstampfer oder Rüttelplatte
  • Rechen

Benötigte Materialien:

  • Teichfolie oder Fertigteicheinsatz
  • Kies
  • Vlies
  • Kleber bzw. Schweißgerät für die Teichfolie
  • Kieselsteine