Autor: kirchner

Tiere

Mehrkammerhaus für Hamster bauen

Alle Hamster zählen zu den Wühlern und einige Arten zählen zu unseren beliebten Haustieren. Zur artgerechten Haltung gehört es, dass der Hamsterkäfig eine tiefe Bodenwanne hat, die mit staubfreien Hobelspänen und für die Stabilität mit etwas Heu gestampft wird. Abschließend wird das Mehrkammerhaus auf diese Schicht gestellt und dient als Ausgangspunkt zum Wühlen. Deswegen haben Mehrkammerhäuser für Hamster keinen Boden.

Wie der Name bereits besagt, muss das Mehrkammerhaus aus mehreren Kammern bestehen. Außerdem muss seine Größe passen. 

  • Mehrkammerhaus für Gold- und Teddyhamster rund 25 x 35 cm Grundfläche, Höhe zwischen 11 und 12 cm – Eingänge mit Durchmesser von 7 cm
  • Mehrkammerhaus für Zwerghamster rund 20 x 25 cm Grundfläche, Höhe rund 10 cm – Eingänge mit Durchmesser zwischen 5 und 6 cm
  • für die längere Lebensdauer eignet sich Birke-Multiplex, ansonsten Pappel
  • weder Nägel noch Klammern oder Schrauben dürfen verarbeitet werden, diese werden freigenagt und führen zu schweren Verletzungen
  • Wasserfester Leim ist giftig, es soll ein ungiftiger Holzleim verwendet werden
  • wenn der aufliegende Holzdeckel einrasten soll können Holzdübel zu den Ecken eingelassen werden
  • das Holz bleibt am besten unbehandelt, da es beim Nagen verschluckt wird – ansonsten ist sehr auf ungiftige Stoffe zu achten sowie die Behandlung höchstens außen erfolgen soll

Die Problematik mit den Holzplatten

Wer Holzplatten aneinanderleimen möchte, benötigt nicht nur Holzleim und ein paar Zwingen. Die Schnittkanten müssen exakt gerade sein und platt aufeinanderliegen. Ansonsten kann der Leim keine Bindung aufbauen. Für diese Vorgehensweise ist also eine Standkreissäge notwendig. Wer keine hat kann seine Holzplatten eventuell gegen kleines Aufgeld im Baumarkt sägen lassen. Mit der Handkreissäge wird es jedoch schwierig, sie müsste schon an einer Schiene gleiten. Mit der Stichsäge ist es jedoch auszuschließen, dass die Schnittstellen platt aneinanderliegen. 

Nicht nur Leimen, sondern auch Stecken geht. Für die Steckverbindungen sind wieder professionelle Werkzeuge und auch Können vorausgesetzt. Das Problem lautet hier, dass nicht nur vier Außenseiten, sondern auch das Innenleben montiert werden müssen. Mit Steckverbindungen wird das kompliziert, wenn es nicht die einfachste Form wird: Die langen Holzplatten werden an passenden Stellen zu 50 % eingeschnitten, die kurzen stehen hier um eine Holzbreite über. Perfekt ist es, wenn sie straff ineinander geschoben werden. 

Alternativ zu den Steckverbindungen können an passenden Stellen Löcher für Holzdübel gebohrt werden. Diese müssen exakt voreinanderliegen, damit die Holzplatten nicht stellenweise höher sind. Es kann zumindest nicht schaden, solche Holzdübel wenigstens für die vier Außenseiten anzubringen. 

Neben der Verleimung sind die benötigten Öffnungen ein Problem. Dieses lässt sich am einfachsten mit einer Standbohrmaschine lösen. Ansonsten wäre es bereits eine enorme Hilfe, wenn die Holzplatte eingespannt wird, um mit der Bohrmaschine und einem passenden Aufsatz das Loch hineinzubohren. Ohne eingespannte Holzplatte wird es jedoch gefährlich, wenn mit der einen Hand diese Holzplatte und mit der anderen die Bohrmaschine gehalten wird. 

Die Raumaufteilung

Für den Hamster ist es wichtig, wenigstens zwei Eingänge zum Mehrkammerhaus zu haben. Einer kommt oben links hin, der andere unten rechts. Oben rechts soll eine kleine Schlafkammer mit kleiner Vorkammer hinkommen. Unten links eine große Vorratskammer. Die anderen Kammern sind Durchgangskammern. 

Das bedeutet:

  • vier Außenseiten
  • zwei Längs-Trennplatten unterteilen den Raum in drei Streifen
  • drei kurze Platten unterteilen den Raum in sechs gleichgroße Kammern
  • zwei der Kammern werden durch eine weitere kurze Platte unterteilt
  • abschließend wird der Deckel aufgelegt

Holzplatten sägen und bohren

Die Kreissäge soll einmal auf die Höhe der Holzplatten eingestellt werden, um mehrere Streifen zu nehmen. Dann wird die Kreissäge auf die Länge eingestellt, um alle gleichlangen Holzplatten mit exakt dieser Länge direkt zu schneiden. Wer die Kreissäge verstellt, hat mit Pech einen Sprung in den Längen. Abschließend wird der Deckel gesägt.

Wenn alle Holzplatten gesägt sind, können die Punkte für die Standbohrmaschine angezeichnet werden. Die Durchgänge werden hineingebohrt.

  • zwei Eingänge in die Außenplatten
  • eine Längsplatte für innen mit drei, eine mit zwei Löchern
  • zwei kurze Trennplatten mit einem Loch zur Schlafkammer und zur Vorratskammer
  • der Deckel kann zu einer Eingangskammer ebenfalls ein Eingangsloch haben

Holzplatten schmirgeln und leimen

Zum Leimen müssen die Flächen platt aufeinanderliegen. Genau diese Flächen sollen nicht mit Schmirgelpapier bearbeitet werden, hier sollen nur die Kanten von Sägespänen befreit werden. Mehr ist bei den anderen Kanten und auch den Durchgängen ebenfalls nicht notwendig. Wer mit zu grobem Schmirgelpapier Kanten in die Holzecken schmirgelt, sollte eine feinere Körnung verwenden und nur leicht aufdrücken. 

Das Leimen muss schnell gehen, im Idealfall wird der Leim nicht mit der Tube, sondern mit dem Pinsel aufgetragen. Auf einem ebenen Untergrund werden die Holzteile schnell passend voreinander geschoben. Das heißt: Zuerst die Hölzer im Innern, dann die Außenseiten davor. Nun werden die Schraubzwingen auf allen Auflageebenen angebracht. Hier ist es besser, mit den Außenseiten zu beginnen und dann mit den Längsleisten im Innern weiterzumachen. Auch für die beiden kurzen Holzplatten sind zwei kurze Schraubzwingen anzubringen. Das bedeutet, dass es nicht ganz einfach ist, insgesamt fünf lange und zwei kurze Schraubzwingen anzubringen. Es kann helfen, einige der Schraubzwingen etwas zur Seite zu neigen, damit die anderen darüber hinweggreifen können. 

Ein wichtiges Detail sind die Druckstellen der Schraubzwingen. Zur Sicherheit können Holzleisten zwischen Schraubzwinge und Holzplatten gelegt werden. Wer eine passend große Holzplatte zu beiden Seiten des Mehrkammerhauses anhält, kann längs anstelle von vier auch zwei Schraubzwingen ansetzen. 

Wichtig ist, dass der Leim im frischen Zustand mit Druck aushärten kann, sonst wird er nicht halten. 

Damit der Deckel richtig aufliegt

Wenn der Leim nach 24 Stunden ausgehärtet ist, kann das Mehrkammerhaus umgekehrt auf den Deckel gelegt werden. Wer nun in den Ecken Bohrlöcher anzeichnet und nur ganz vorsichtig nicht zu tief bohrt, kann Holzdübel einsetzen. Der Deckel rastet nun auf dem Mehrkammerhaus ein, wenn dieses in den Hamsterstall gestellt wird. 

Neben den ganzen Hobelspänen freut sich der Hamster über Nestwolle, in keinem Fall ist Hamsterwolle zu verwenden. Es sollen Naturfasern wie Kapokwolle sein. 

Wer das alles noch verzieren möchte, kann auch einen Brandmalkolben beziehungsweise Brennstift verwenden. Mit der heißen Spitze schwärzt dieser das Holz. 

Das Mehrkammerhaus für glückliche und gesunde Hamster

Wer auf Metallteile und Giftstoffe verzichtet und sein Mehrkammerhaus leimt, wird seinen Hamster nicht nur glücklich machen. Es wird auch die Gesundheit erhalten, da jeder Hamster nagen wird. Kein Nagetier sollte auf Metall nagen und Giftstoffe im Leim oder in Lacken sind ungesund. 

Ein Mehrkammerhaus bildet die natürliche Höhle des Hamsters nach. Er wird sich besonders wohlfühlen, wenn er außerdem einige Gänge in die Hobelspäne buddeln kann. 

Garten

Laufgatter für Japanische Legewachteln

Legewachteln sind die perfekte Alternative für alle, denen Hühner schon zu groß sind: Bereits 2 m² Grundfläche genügen für die Haltung von 6 bis 8 Wachteln. Diese legen in der Hobbyhaltung rund 200 Eier im Jahr – da geht ordentlich Futter durch. Wer nicht ständig reine machen will, baut ein Laufgatter für Japanische Legewachteln, welches sich ohne Boden auf der Rasenfläche verrücken lässt. 

Was muss das Laufgatter können?

  • es darf nicht zu schwer, also nicht zu groß werden
  • der untere Rahmen muss gelegentlicher Nässe gut standhalten
  • wer an die Wachteleier möchte, muss in das Laufgatter gelangen
  • Beutegreifer müssen draußen bleiben
  • die Legewachteln benötigen eine geschützte Stelle
  • alles muss sich leicht mit einfachen Werkzeugen bauen lassen

Wie beginnen wir die Arbeiten?

Schicker sieht es aus, wenn die Seiten nach oben etwas schräg zulaufen. Es wird also ein Rahmen für den Boden und ein schmalerer für die Decke gebaut. Der Rahmen für den Boden kann aus Lärche (günstiger) oder Eiche bestehen, 4 x 4 cm Konstrunktionsleisten bieten sich an. Beide Hölzer gelten als nässebeständig. Für die nicht aufliegenden Hölzer wäre Kiefer geeignet und günstiger. Fichte ginge auch, sie ist aber nicht so beständig gegen gelegentliche Feuchtigkeit. 

Die Seitenstreben müssen an den Enden im passenden Winkel schräg sein, damit sie auf dem Bodenrahmen stehen. Sie können seitlich oder unterhalb des Deckenrahmens anliegen. Vorher werden jedoch vom Deckenrahmen von den Ecken zum Bodenrahmen vier Hölzer eingebaut, die alles stabilisieren. Außerdem bildet ein Kopfende damit den Türrahmen für die Einbautür. Diese wird wieder aus einem Holzrahmen montiert und soll eine Strebe zur Stabilisierung haben.

Ganz wichtig: Die Abstände der seitlichen Senkrechten müssen exakt so breit auseinanderliegen, wie die Drahtrolle breit ist. Der punktgeschweißte und feuerverzinkte Draht soll eine Lochgröße von nicht größer als 12 zu 12 mm aufweisen, die Drahtstärke soll bei mindestens einem mm liegen. Das hält die klassischen Beutegreifer sicher fern. 

Wenn die Breite des Laufgatters beispielsweise bei 1,60 m liegt und die Länge bei 2,60 m, dann bleiben längs 60 cm über. Diese werden zum Kopfende und zu den Seiten mit einer 6 mm starken beständigen Siebdruckplatte verbaut. Nach oben soll die Siebdruckplatte ruhig noch ein Stück länger sein. Das gibt Schutz vor Wetter und Sonne. 

Die Seitenteile können als Erstes mit dem Schutzdraht bespannt werden. Dieser kann mit verzinkten Drahtschlaufen oder mit Schrauben und Unterlegscheiben fixiert werden. Erst dann kommen die Siebdruckplatten darauf, die den Draht überlappen dürfen.

Zum anderen Kopfende wird die Tür mit wetterbeständigen Scharnieren angebracht. Gegenüberliegend wird noch ein Riegel benötigt, schon schließt sie sicher. Wer noch Magneten für Kühlschränke anbringt, kann die Tür hinter sich zuziehen.

Die Höhe des Laufgatters muss hoch genug sein, um noch geduckt hineinzugelangen. Alternativ kann diese Tür wegbleiben, um das Gebilde insgesamt niedriger zu bauen. Zum Einsammeln der Eier wird die Klappe nach oben geöffnet. ABER Wachteln heben aus dem Stand ab und sind weg. Der Windschutz müsste dann eine Kiste sein, die sich schließen lässt. Diese Kiste soll noch Öffnungen für die Arme haben, um die Eier in dieser einsammeln zu können. Besser ist es, eine Tür zu einem Ende zu haben, die sich zuziehen lässt. 

Letztendlich soll ein Laufgatter für Wachteln mit zwei bis vier m² Grundfläche entstehen, das für 6 bis 12 Wachteln Platz bietet. Dieses ist zu allen Seiten mit Siebdruckplatten oder Marderdraht geschützt. Das Gebilde muss noch leicht genug sein, um es vorsichtig auf dem Rasen ziehen zu können. Schon haben die Legewachteln eine frische Stelle. Man selber braucht nur Futter und Wasser zu geben, das Ausmisten entfällt jedoch. 

Tipps für das Wachtel-Laufgatter

Die Längshölzer des Bodenrahmens können etwas länger sein und zu den vorderen Enden abgerundet werden. Wenn sie anstelle von 4 x 4 mit 4 x 5 cm kalkuliert werden, liegt das Gewicht auf ihnen. Das Wachtelgatter lässt sich wie ein Schlitten ziehen. Die andere Möglichkeit wäre, die Kufen zu den Seiten zu planen und mit zwei Personen zu den Kopfenden zu arbeiten.

Nach Westen ist die Wetterseite. Schneidiger Regenwind kommt meistens aus dem Westen. Deswegen kann die geschlossene Seite nach Westen weisen. 

Wenn die geschlossene Seite nach oben noch eine kleine Luftöffnung hat, kann sich im Hochsommer die Hitze nicht stauen. Die dunklen Siebdruckplatten heizen sich immerhin auf. 

Für unebene Rasenflächen sind kleinere Laufgatter die besseren. Auf die Länge können die Unebenheiten sonst zum Aus- oder auch Einbruch einladen. Für verschiedene Beutegreifer genügen kleinste Spalten, andere graben sich den Weg frei. Liegt alles eben auf, ist die Gefahr am geringsten. 

Wer nicht täglich in das Wachtelgatter steigen möchte, kann es auch alle paar Tage machen – die Wachteleier werden sich schon ein paar Tage halten, solange sie nicht in der prallen Sommersonne liegen. Deswegen lohnt es sich, Wachtelhäuser für die Eiablage in den Schutzbereich zu stellen. Außerdem benötigen Wachteln für die artgerechte Haltung auch ein Sandbad. 

Zur Information: 

Dieses Wachtelgatter ist eher die Unterbringung für Frühjahr bis Herbst – für den Winter müsste der Schutzbereich länger sein sowie ein Bereich mit Einstreu die Kälte abhält. Besser ist es, die Wachteln im Winter in einem Nebengebäude unterzubringen. 

Allgemein

Grillmarinade selber machen

Grillmarinade selber machenEndlich ist wieder Grillsaison und es wird Zeit, leckere Marinaden herzustellen.

Wir haben nachfolgend fünf Rezepte für leckere Grillmarinaden für Sie zusammengestellt.

Grillmarinade für Steaks

Süß-scharfe Grillmarinade selber machen:

Zutaten für ca. fünf Scheiben Fleisch:

  • 30g Senf
  • 1 TL Currypulver
  • 30g Ketchup
  • 2 TL Honig
  • 50 g Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Knoblauchzehen

Zubereitung:

Schälen Sie den Knoblauch und hacken Sie ihn in feine Stückchen. Danach geben Sie den Knoblauch sowie alle weiteren Zutaten in eine Schüssel und rühren alles gut durch.

Legen Sie die Steaks darin für mindestens drei Stunden ein.

Schnelle Grillmarinade selber machen:

Zutaten für ca. vier Scheiben Fleisch:

  • 1 EL Mayonnaise
  • 2 EL Essig
  • 2 EL Öl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 TL Salz
  • ½ TL Pfeffer
  • 1 TL scharfes Paprikapulver
  • 1 Zwiebel

Zubereitung:

Schälen Sie die Zwiebel und schneiden Sie sie in kleine Ringe. Anschließend geben Sie die Zwiebel sowie alle weiteren Zutaten in eine Schüssel und vermischen alles. Danach legen Sie das Fleisch in der Marinade für mindestens zwei Stunden ein. Je länger Sie das Fleisch einlegen, desto geschmacksintensiver wird es.

Leckere Tofu Grillmarinade selber machen:

Zutaten für ca. 200 g Tofu-Zubereitung:

  • 3 TL Tomatenmark
  • 3 EL Olivenöl
  • 5 EL Sojasoße
  • 3 EL Weißweinessig
  • 1 Stück Ingwer (ca. 1 cm)
  • ½ Chillischote
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Honig
  • ½ TL Currypulver
  • Pfeffer

Zubereitung:

Schälen Sie den Ingwer und reiben Sie ihn. Anschließend schneiden Sie die Chillischote in sehr kleine Stückchen. Schälen Sie danach den Knoblauch und schneiden Sie ihn klein oder pressen Sie ihn mithilfe einer Knoblauchpresse.

Vermengen Sie diese sowie die anderen Zutaten in einer Schüssel und legen Sie den Tofu darin für mindestens zwei Stunden ein. Je länger Sie es einlegen, desto intensiver wird der Geschmack.

Grillmarinade selber machen für Geflügel-Gerichte

Zutaten für ca. 4 Scheiben Geflügelfleisch:

  • 8 EL Olivenöl
  • 2 EL Sesamöl
  • 1 TL Kurkuma
  • 4 TL Currypulver
  • 2 TL Salz
  • 30 g frischer Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 rote Chillischote
  • 1 EL Zitronensaft (frisch oder aus der Flasche)
  • Pfeffer

Zubereitung:

Schälen Sie den Ingwer und schneiden Sie ihn in sehr kleine Stücke. Anschließend schälen Sie den Knoblauch und pressen die Zehen mithilfe einer Knoblauchpresse. Schneiden Sie auch die Chillischote in sehr kleine Stücke.

Wenn Sie den Saft einer frischen Zitrone verwenden möchten, müssen Sie diese nun auspressen.

Anschließend vermengen Sie alle Zutaten in einer Schüssel und legen das Geflügelfleisch für zwei bis drei Stunden darin ein.

Grillmarinade selber machen für Gemüse nach asiatischer Art

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 Knoblauchzehen
  • 6 EL Sojasoße
  • 12 EL Sesamöl (alternativ Rapsöl)
  • 6 EL Honig
  • 1 Stück frischer Ingwer (ca. 2 cm)
  • 1 TL Pfeffer aus der Mühle
  • 1 ½ TL Aisa-Gewürzmischung
  • ½ TL Zitronengras
  • 1 ½ TL Tamarindenpaste

Zubereitung:

Schälen Sie als erstes den Ingwer und schneiden Sie ihn in sehr kleine Stücke. Danach schälen Sie den Knoblauch und schneiden Ihn ebenfalls in sehr kleine Stücke oder drücken ihn durch die Knoblauchpresse.

Geben Sie diese und alle weiteren Zutaten in eine Schüssel und vermengen Sie alles gut. Danach legen Sie das Gemüse für mindestens ein bis zwei Stunden darin ein.

Garten

Bambus Sichtschutz selbst bauen

Bambus Sichtschutz selbst bauenEin Bambus Sichtschutz erweist sich für nahezu jede Gartenform als hervorragende Möglichkeit, sich vor den Blicken von außen zu schützen. Ob in der Sitzecke, vor dem Pool oder am Sandkasten. Der Bambus Sichtschutz bietet optimalen Schutz und gleichzeitig einen edlen, naturnahen Stil.

Doch kaufen Sie einen Bambus Sichtschutz kann dies schnell ins Geld gehen. Wir empfehlen Ihnen daher, den Bambus Sichtschutz selbst zu bauen. Wie dies funktioniert, erfahren Sie in dieser praktischen Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Anleitung Bambus Sichtschutz selbst bauen

  1. Im ersten Schritt errichten Sie den Rahmen für den Bambus Sichtschutz. Für diesen benötigen Sie drei Bambusrohre. Legen Sie zwei Rohre vor sich auf den Boden, und zwar in Längsrichtung. Der Abstand zwischen den Rohren sollte die gewünschte Breite des Sichtschutzes haben, bzw. etwas kürzer sein als die Bambushalme.
  2. Anschließend nehmen Sie das dritte Rohr zur Hand und zeichnen mit einem Bleistift und dem Zollstock der Länge nach die Hälfte des Rohres an.
  3. Sägen Sie dieses Rohr dann mit der Stichsäge in der Hälfte durch. Es dient später als Abdeckung des Sichtschutzes.
  4. Das halbe Rohe legen Sie an der Oberseite quer von der linken bis zur rechten Stange, die bereits auf dem Boden liegen. Die Öffnung zeigt nach unten, also in Ihre Richtung.
  5. Anschließend schrauben Sie jeweils auf der Vorder- und auf der Rückseite der nach unten verlaufenden Balken in einer Höhe von ca. 15 cm (von oben her gerechnet) einen Metallhaken an.

Alternativ sägen Sie mit der Stichsäge jeweils ein großes Loch in diesen Bereich und schieben später die dickeren, kürzeren Äste durch die Löcher. Die Äste müssen lang genug sein, um sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite ca. 5 cm herauszuschauen.

  1. Nehmen Sie das Kokosseil zur Hand und schneiden Sie insgesamt vier Stücke zu je zwei Metern ab. Legen Sie jedes der Seile in jeweils 4 Schlaufen von ca. 44 cm übereinander und lassen Sie am Ende jeweils ca. 12 cm vom Band übrig.

Legen Sie nun das erste Seil am linken Stützbalken des Bambus Sichtschutzes an, und zwar auf der Vorderseite. Die Schlaufen müssen um dem Ast liegen bzw. am Haken befestigt werden. Ziehen Sie den Strang danach über das obere, halbe Rohr auf die Rückseite und befestigen Sie dort die anderen Schlaufen am Haken bzw. Ast.

Das jeweilige Endstück wickeln Sie um den Ast oder um den Haken herum und befestigen es, damit das Seil noch etwas mehr Halt bekommt.

Fahren Sie in gleicher Weise bei dem Balken an der rechten Seite fort.

  1. Nehmen Sie zwei weitere Bambusrohre in die Hand und sägen Sie auch dort wieder in gleicher Höhe Astlöcher hinein oder schrauben Sie auf der Vorder- und Rückseite jeweils einen Haken an.
  2. Legen Sie diese beiden Rohre in gleichmäßigen Abständen zwischen die Außenpfosten und befestigen Sie sie dort wie gewohnt mit dem Bambusseil, sodass eine stabile Konstruktion entsteht.
  3. Jetzt geht es an die weitere Bearbeitung der Rohre. Zeichnen Sie als erstes bei den beiden äußeren Rohren jeweils auf der Innenseite mittig zwei Striche an, die von oben nach unten verlaufen. Der Abstand dieser beiden Striche sollte ca. 1,5 cm betragen.
  4. Nehmen Sie dann die Stichsäge zur Hand und sägen Sie an beiden Rohren jeweils an den beiden Strichen entlang, um auf diese Weise ein kleines Stück aus dem Rohr auszusägen.
  5. Anschließend benötigen Sie die Bohrmaschine und einen Bohrer, der einen stärkeren Durchmesser hat als der stärkste Bambushalm. Jetzt bearbeiten Sie die beiden mittleren Rohre. Ebenfalls verlaufend von oben nach unten bohren Sie an deren Seiten jeweils viele Löcher hinein. Diese müssen komplett durch das Rohr durchgehen, also auf der einen Seite hereingehen und auf der anderen Seite herauskommen. Wichtig ist, dass die Löcher seitlich – also in Richtung der Außenpfosten – gebohrt werden.
  6. Nehmen Sie jetzt die Bambushalme einzeln zur Hand. Schieben Sie diese zuerst durch die Löcher in den mittleren beiden Balken. Anschließend werden die Enden in dem Schlitz der jeweiligen Außenpfosten befestigt. Sie können die Bambushalme ein wenig biegen. Gehen Sie hierbei jedoch langsam vor, damit die Halme nicht brechen.

Fädeln Sie von oben nach unten so viele Halme ein, bis alle Bohrlöcher ausgefüllt sind.

  1. Stechen Sie mit dem Spaten in dem Bereich, in dem der Bambus Sichtschutz später stehen soll, zwei Löcher aus. Sie müssen so weit auseinander liegen, dass die Außenpfosten hineinpassen.
  2. Nehmen Sie die Bodenhülsen oder die Rohre zur Hand und stecken Sie jeweils eins in jedes Loch.
  3. Mischen Sie den Beton an und gießen Sie diesen hinein, sodass die Hülsen bzw. die Rohre einen stabilen Halt bekommen. Es darf natürlich kein Beton in die Rohre gelangen. Am besten decken Sie die Öffnungen vorher ab.
  4. Sobald der Beton ausgehärtet ist, können Sie den Sichtschutz aufstellen. Die beiden Außenpfosten werden hierzu in die Rohre gesteckt bzw. an den Bodenhülsen befestigt.

Tipp Bambus Sichtschutz selbst bauen

Sie müssen die Bambushalme nicht einzeln kaufen. Eine sehr gute Möglichkeit stellen auch die fertigen Bambusmatten dar, die Sie im Baumarkt erhalten. Diese lassen sich problemlos am Bambusrohr befestigen. Wenn Sie eine schnellere Variante als die oben beschrieben suchen, ist diese hier genau die richtige.

In dieser Variante verlaufen die Bambushalme nicht durch die Rohre. Sie hängen die Matte einfach von einer Seite an die Rohe und fixieren sie in regelmäßigen Abständen mit dem Kokosseil an den Rohren.

Benötigte Werkzeuge:

  • Zollstock
  • Bohrmaschine
  • Stichsäge
  • Schere
  • Spaten

Benötigte Materialien:

  • 5 Bambusrohre in der gewünschten Größe, beispielsweise 2 x 2 m
  • diverse Bambushalme (Alternativ eine Bambusmatte)
  • 1 Rolle stabiles Kokosseil (ca. 10 Meter)
  • 8 Metallhaken zum Einschrauben oder vier kurze, dickere Äste
  • 2 Bodenhülsen rund (Durchmesser in der Größe der Bambusrohre) oder alternativ 2 HT- oder KG-Rohre
  • Beton-Fertigmischung
Garten

Fußballtor selber bauen

Fußballtor selber bauenDie meisten Kinder – vor allem Jungen – lieben Fußball. Wenn Sie einen eigenen Garten besitzen, werden Sie daher nicht darum herum kommen, ein Fußballtor zu errichten. Dieses können Sie entweder für teuer Geld kaufen oder es einfach selbst bauen.

Wie Sie ein Fußballtor selber bauen können, das erklären wir Ihnen in dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Anleitung Fußballtor selber bauen

  1. Bringen Sie zunächst die Dachlatten auf das benötigte Maß.
  2. Im nächsten Schritt schleifen Sie alle Latten mit dem Schleifpapier oder mit dem Schleifgerät ab.
  3. Anschließend streichen Sie die Latten mit dem Lack in der gewünschten Farbe. Ehe Sie die weiteren Schritte durchführen, muss der Lack komplett getrocknet sein. Dies kann bis zu 24 Stunden dauern.
  4. Legen Sie eine Dachlatte in der Länge 120 cm flach auf die Arbeitsfläche. Schrauben Sie rechts und links jeweils ein Scharnier an.
  5. Nehmen Sie jetzt zwei Latten in der Länge 108,5 cm zur Hand und fixieren Sie diese rechts und links an den Scharnieren, sodass ein Rahmen entsteht, der oben offen ist.
  6. Im nächsten Schritt bauen Sie den vorderen Rahmen zusammen.
  7. Legen Sie erneut eine Dachlatte in der Länge 120 cm flach vor sich auf die Arbeitsplatte. Nehmen Sie danach zwei Dachlatten in der Länge 80 cm zur Hand. Legen Sie diese jeweils links und rechts flach auf die Außenseite der längeren Latte. Jetzt werden beide kurzen an der langen Latte befestigt, sodass erneut ein Rahmen entsteht, der oben offen ist.
  8. Stellen Sie die Konstruktion so vor sich auf den Boden, dass die offene Seite nach unten zeigt.
  9. Nehmen Sie eine weitere Dachlatte in der Länge 120 cm zur Hand. Legen Sie diese flach auf die Oberseite des bestehenden Rahmens auf und schrauben Sie sie an den Seiten fest, sodass eine stabile Konstruktion entsteht.
  10. Legen Sie den Rahmen wieder auf die Arbeitsplatte, und zwar so, dass die offene Seite in Ihre Richtung zeigt und die kurzen Seiten unten liegen. An den Enden der kurzen Seiten befestigen Sie jeweils ein Scharnier. Daran schrauben Sie jeweils eine Dachlatte in der Länge 52 cm.
  11. Schrauben Sie an die Enden der kurzen Dachlatten, die Sie soeben befestigt haben, wiederum zwei Scharniere.
  12. Jetzt stellen Sie den vorderen Rahmen vor sich auf und platzieren den Rahmen, den Sie als erstes für die Rückseite gebaut haben, dahinter. Die Unterseite des hinteren Rahmens wird nun an den hinteren Scharnieren des vorderen Rahmens befestigt.
  13. Befestigen Sie jetzt zwei Scharniere an den Oberseiten der Dachlatten des hinteren Rahmens. Verbinden Sie diese mit den Latten des vorderen Rahmens.
  14. Legen Sie jetzt das Netz außen um die Torkonstruktion. Sie können es mithilfe der Krampennägel am Rahmen befestigen.

Tipp Fußballtor selber bauen

Wenn Sie das Fußballtor so gestalten möchten, dass es klappbar ist, teilen Sie die Dachlatten, die am unteren Ende den vorderen mit dem hinteren Rahmen verbinden und statten Sie diese mit einem zusätzlichen Scharnier pro Seite aus.

Benötigte Werkzeuge:

  • Zollstock
  • Bleistift
  • Akkuschrauber
  • Säge
  • Schleifpapier oder Schleifgerät
  • Hammer
  • Pinsel

Benötigte Materialien:

  • Netz für das Tor (ca. 2 x 3 m)
  • Krampennägel
  • 2 Dachlatten (Länge 108,5 cm)
  • 4 Dachlatten (Länge 112 cm)
  • 2 Dachlatten (Länge 52 cm)
  • 2 Dachlatten (Länge 80 cm)
  • 8 Metall-Scharniere
  • Schrauben
  • Lack
Tiere

Aquarium gestalten

Aquarium gestaltenMit einem Aquarium holen Sie sich im Handumdrehen die Unterwasserwelt nach Hause. Damit das Aquarium ansprechend aussieht und vor allem damit die Fische darin überleben, sollte es den Ansprüchen gerecht gestaltet sein.

Was Sie beim Aquarium Gestalten beachten sollten, erfahren Sie nachfolgend.

Was gehört in ein Aquarium?

Welches Equipment Sie in das Aquarium integrieren müssen, hängt davon ab, ob Sie ein Süßwasser- oder ein Meerwasseraquarium betreiben und welche Fische Sie in die belebte Unterwasserwelt integrieren möchten.

In jedem Fall gehören in ein gut ausgestattetes Aquarium neben dem Wasser eine leistungsfähige Filteranlage sowie ggf. eine Heizung.

Zudem sollten Sie Aquariumsand und Pflanzen integrieren, die die Unterwasserwelt ästhetischer gestalten. Bei einigen Fischarten kann es zudem sinnvoll sein, Wurzeln und andere Verstecke zu integrieren, in die sich die Fische zurückziehen können.

Sie möchten aus dem Aquarium einen besonderen Eyecatcher machen? Dann können Sie zusätzlich eine Hintergrundfolie im gewünschten Motiv anbringen.

Kies und Steine für das Aquarium

In den unteren Bereich des Aquariums geben Sie in der Regel eine Schicht Kies hinein. Dieser ist grobkörnig, sodass das Futter beispielsweise zwischen die Kiesel rutschen kann. Die Fische können sich hierdurch auf Futtersuche begeben.

Der Kies wird in unterschiedlichen Farben angeboten. Auf diese Weise setzen Sie in Ihrem neuen Aquarium schöne Akzente.

Steine im Aquarium sind deutlich größer als der Kies. Sie dienen den Fischen beispielsweise als Verstecke, können aber auch als einfache, dekorative Elemente gewählt werden. Für welche Steine Sie sich entscheiden, hängt zum einen vom Zweck des Aquariums und zum anderen von der Wasserqualität ab. Als beliebte Varianten gelten beispielsweise Basalt oder Lavasteine.

Es gibt sogar Steine, in die eine Unterwasserbeleuchtung integriert wurde. Dies sorgt für ein weiteres Highlight im Aquarium.

Die Größe der Steine richtet sich unter anderem nach der Größe des Aquariums und zum anderen nach den individuellen Vorlieben der Fische.

Tipp:

Ehe Sie die Fische in ihr neues zu Hause lassen, sollten Sie sich informieren, welche Ansprüche diese haben. Dies hilft Ihnen, zu entscheiden, wie Sie das Aquarium am besten gestalten sollten.

Beachten Sie außerdem, dass nicht alle Fischarten gemeinsam gehalten werden können. Es gibt sogenannte Friedfische, die sich mit den meisten anderen Arten gut verstehen. Es gibt jedoch auch Fischarten, die ihre Artgenossen auffressen oder sie verletzen. Welche Fische zueinander passen und demzufolge in einem Aquarium gemeinsam gehalten werden können, sollten Sie also unbedingt vorher herausfinden.

Die passende Designfolie für das Aquarium finden

Ein optisches Highlight setzen Sie, indem Sie die Rückwand – und ggf. die Seitenwände – des Aquariums mit einer stilvollen Folie bekleben. Es handelt sich hierbei um Folie, die von außen an das Aquarium geklebt wird.

Diese Folie ist in unterschiedlichen Farben erhältlich. Entscheiden Sie sich beispielsweise für eine klassische, einfarbige Folie, für ein mehrfarbiges Produkt oder für eine Folie, auf der ein Motiv Ihrer Wahl aufgedruckt ist.

Die Qualität derartige Folien kann sehr unterschiedlich ausfallen, sodass Sie sich vor dem Kauf am besten einige Kundenbewertungen anschauen.

Das Anbringen gestaltet sich kinderleicht. Sie ziehen einfach die Schutzschicht Stück für Stück ab und kleben die Folie im gewünschten Bereich an. Mit einem Rakel glätten Sie die Folie, sodass keine Luftbläschen entstehen.

Wurzeln für das Aquarium auswählen

Wurzeln verleihen dem Aquarium einen natürlichen Look und dienen gleichzeitig als Lebensraum für Pflanzen und Fische. Letztere können sich unter oder in den Wurzeln verstecken.

Wurzeln werden wie Steine in unterschiedlichen Formen und Größen angeboten, sodass Sie sich diesbezüglich frei entfalten können. Für kleine Aquarien reichen kleine Wurzeln aus. Für ein großes Aquarium sollten Sie jedoch größere Wurzeln wählen, da zu kleine Exemplare ansonsten etwas verloren aussehen könnten.

Als beliebt gelten beispielsweise Rote Moorwurzeln, Bonsai-Wurzeln oder Flusswurzeln.

Die passenden Pflanzen für das Aquarium auswählen

Was wäre ein Aquarium ohne schöne Pflanzen? Letztendlich sind es die Pflanzen, die aus jedem simplen Aquarium etwas ganz Besonderes machen. Allerdings sollten Sie nicht einfach irgendwelche Pflanzen verwenden.

Die Optik ist übrigens nicht der Hauptgrund, weshalb Sie Pflanzen in das Aquarium integrieren sollten. Vielmehr produzieren die Pflanzen Sauerstoff, der für das Überleben der Fische wichtig ist.

Grundsätzlich haben Sie die Wahl zwischen künstlichen und echten Pflanzen. Wenn Sie sich für die künstlichen Pflanzen entscheiden, müssen Sie im Grunde nicht viel beachten. Die Pflanzen gelten als unbedenklich für die Tiere und haben an das Wasser keine besonderen Ansprüche. Sie sind zudem pflegeleicht.

Anders sieht die Sache jedoch bei echten Pflanzen aus. In diesem Fall sollten Sie Folgendes beachten:

  1. Welche Pflanzen kann ich für meine Fische aussuchen?

Wenn Sie bereits Fische haben, sollten Sie sich beim Fachhändler erkundigen, welche Pflanzen Sie verwenden können. Nicht alle Unterwasserpflanzen sind für die Fische einwandfrei verträglich. Deshalb ist es wichtig, vorher herauszufinden, welche Pflanzen Sie verwenden können.

Sollten Sie noch keine Fische besitzen und erst die Pflanzen kaufen, müssen Sie wiederum erfragen, welche Fische Sie zu den bestehenden Pflanzen kaufen können. Wir raten jedoch dazu, erst zu entscheiden, welche Fische Sie halten möchten und dann entsprechend die Pflanzen auszuwählen.

Es gibt zudem Fischarten, die liebend gern an den Pflanzen herumknabbern. Demzufolge müssen die Pflanzen nicht nur ungiftig, sondern auch robust sein. Halten Sie sich beispielsweise einen Wels, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass dieser die Pflanzen anknabbert. Dünne, feinblättrige Pflänzchen können dieser Belastung meist nicht lange standhalten. In diesem Fall empfiehlt sich also eine robuste Pflanze mit starken Blättern.

  1. Welche Wasserhärte und welche Temperatur benötigen die Pflanzen?

Es gibt Unterwasserpflanzen, die es warm mögen, während andere lieber kaltes Wasser bevorzugen. Demzufolge können Sie Pflanzen, die es kalt mögen nicht mit Fischen, die es gerne warm haben, in ein Aquarium setzen. Dies gilt auch für den umgekehrten Fall.

Ähnliches gilt für die Wasserhärte. Je härter das Wasser ist, desto mehr Kalk beinhaltet es in der Regel. Nicht alle Pflanzenarten werden diese Problematik wegstecken. So kann es sein, dass die Pflanzen eingehen, wenn die Wasserhärte zu stark ist.

Wie viele Pflanzen sollte ich in das Aquarium integrieren?

Die Aufgabe der Wasserpflanzen besteht unter anderem darin, Sauerstoff zu bilden und Schadstoffe zu minimieren. Sie gelten daher als wichtige Lebensgrundlage für die Fische. Deshalb sollten Sie etwa die Hälfte der Grundfläche bepflanzen.

Wichtig: Kunstpflanzen säubern das Wasser nicht und bieten den Fischen auch ansonsten keine idealen Bedingungen. Deshalb empfehlen wir Ihnen, echte Pflanzen zu verwenden.

Das sollten Sie beim Einsetzen der Pflanzen in das Aquarium beachten

Damit die Pflanzen sich perfekt in ihr neues „Zu Hause“ integrieren, sollten sie vorab präpariert werden. Tun Sie am besten Folgendes:

  1. Trimmen Sie die Wurzeln

Die meisten Aquariumpflanzen verfügen über einen großen Wurzelballen, der demzufolge mit viel Substrat und Düngemittel behaftet ist. Dies kann nicht nur schädlich für die Fische sein, sondern die Pflanzen im Wasser auch beim Wachsen beeinflussen. Nehmen Sie daher eine Schere zur Hand und kürzen Sie die Wurzeln etwas ein.

  1. Wurzeln beschweren

Die Pflanzen werden in das Aquarium integriert, indem sie in die Kiesel am Boden gedrückt werden. Sie haben hierdurch jedoch keinen sicheren Stand und würden nach oben treiben. Deshalb ist es wichtig, dass Sie die Wurzeln mit Steinen beschweren.

Es empfiehlt sich außerdem, Pflanzen immer in Gruppen zu setzen, da sie sich hierdurch gegenseitig mehr Halt bieten.

  1. Pflanzen logisch anordnen

Damit die Pflanzen entsprechend ihres Bedarfs gesetzt werden und Sie gleichzeitig von einer schönen Optik des Aquariums profitieren, sollten Sie sie logisch anordnen.

Alle Pflanzen, die schnell wachsen oder sehr breit werden, sollten in den Hintergrund gesetzt werden. Kleinere, dünne Pflanzen sollten wiederum in den Vordergrund gerückt werden. Pflanzen, die sehr breit, aber nicht sehr hoch werden – wie beispielsweise die Amazonasschwertpflanze – finden im mittleren Bereich des Aquariums Platz.

Die Wasserpflanzen müssen regelmäßig gepflegt werden

Je besser Sie sich um die Pflanzen kümmern, desto sauberer halten diese das Wasser und desto gesünder werden Ihre Fische sein. Bedenken Sie, dass die Pflanzen in der Lage sind, das Wasser auf einem für die Fische lebensnotwendigen Niveau zu halten, vorausgesetzt, es geht ihnen selbst gut.

Aus diesem Grund sollten Sie die Pflanzen beispielsweise regelmäßig düngen. Entsprechende Düngemittel erhalten Sie in der Zoohandlung oder beim Aquarium-Fachmann. Wichtig ist, dass Sie Dünger verwenden, der sowohl für die Pflanzen geeignet als auch für die Fische unbedenklich ist. Verwenden Sie daher auf keinen Fall herkömmlichen Blumendünger!

Die richtige Technik für das Aquarium

Ohne die richtige Technik können selbst die besten Wasserpflanzen nichts ausrichten. Die Wasserqualität würde sinken und die Fische würden nur ein kurzes Leben haben.

Deshalb sollten Sie beim Gestalten des Aquariums auf die folgenden Dinge achten:

  • Kaufen Sie eine leistungsfähige Pumpe samt Filter

Je größer das Aquarium und je anspruchsvoller die Fische und Pflanzen, desto leistungsfähiger müssen die Aquariumpumpe und der Filter sein. Angenommen Ihr Aquarium fasst 200 Liter Wasser. Dann muss die Pumpe diese 200 Liter Wasser entsprechend umwälzen können. Finden Sie keine Pumpe, auf die exakt diese Leistung zutrifft, entscheiden Sie sich für ein Modell mit der nächst höheren Leistung. Auf keinen Fall darf die Pumpe leistungsschwächer auffallen. Sie hätten dann unverzüglich mit Algenbildung und einer hartnäckigen Verschmutzung zu rechnen.

  • Verwenden Sie eine geeignete Heizung

Damit sich die Fische und Pflanzen wohlfühlen, sollte das Wasser eine gleichbleibende, angenehme Temperatur haben. Diese erzeugen Sie mit einer geeigneten Heizung.

  • Integrieren Sie zusätzliches Licht

Zusätzliche Lichtquellen tragen dazu bei, dass die Pflanzen optimal „arbeiten“ können. Hierdurch bilden sich weniger Algen und das Wasser kann besser sauber gehalten werden. Auch einige Fischarten fühlen sich wohler mit einer zusätzlichen Beleuchtung.

Garten

Rankhilfe selber bauen

Rankhilfe selber bauenWenn Sie in Ihrem Garten kletterndes Obst und Gemüse oder Kletterpflanzen anbauen möchten, benötigen diese in der Regel eine Rankhilfe. Entsprechende Produkte können Sie im Gartencenter oder im Baumarkt kaufen.

Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, natürliche Materialien oder Materialien, die Sie ohnehin zu Hause haben, zu verwenden, um eine Rankhilfe selber bauen zu können. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dies machen.

Rankhilfen aus stabilen Zweigen und dünnen Ästen

Dünne Äste und stabile Zweige lassen sich hervorragend zu einer Rankhilfe umfunktionieren. Spießen Sie diese einfach in den Boden und verbinden Sie die oberen Enden miteinander, beispielsweise mit Kokosstrick.

Rankhilfen aus Resten von Gitterzäunen

Gitterzäune sind sehr stabil und eignen sich beispielsweise zum Bau von Hundezwingern, Hühnergehegen und selbstverständlich auch als Gartenzaun. Sie können diese Elemente bzw. deren Reste jedoch auch als Rankhilfe verwenden. Stellen Sie die Elemente einfach schräg gegeneinander und fixieren Sie die zusammenliegenden Oberseiten mit einem Draht, damit das Gestell stabil wird.

Maschendraht als Rankhilfe

Maschendraht erweist sich ebenfalls als praktische Rankhilfe. Er wird einfach auf die bekannte Weise aufgestellt und schon können Sie ihn beispielsweise als Rankhilfe für Brombeeren oder Himbeeren verwenden.

Rankgitter aus dünnen Latten

Vielleicht haben Sie von ihrer letzten Baumaßnahme noch Latten herumliegen, die Sie nicht mehr benötigen. Bauen Sie aus diesen Latten einfach ein Rankgitter in der gewünschten Größe zusammen und fixieren Sie es im Boden. Wenn Sie zwei Elemente gegeneinander lehnen, bekommen diese einen deutlich besseren Halt.

Tiere

Vogelfutter selber machen

Vogelfutter selbst machenWenn Sie einen Garten oder einen Balkon besitzen, werden Sie feststellen, dass sich einige Vögel gern dort niederlassen. Gerade in der kalten Jahreszeit finden diese jedoch nicht ausreichend Futter. Sie helfen den Vögeln dann, indem Sie ihnen das benötigte Futter zur Verfügung stellen.

Wir verraten Ihnen nachfolgend, wie Sie schmackhaftes, nahrhaftes Vogelfutter selber machen können.

Die Grundzutaten für das Vogelfutter

Als Grundzutat für das Vogelfutter verwenden Sie am besten Körner. Diese bieten den Tieren alle wichtigen Vitamine, Mineralstoffe und Nährstoffe. Als ideal erweisen sich:

  • Sonnenblumenkerne
  • Mohn
  • Hirse
  • Hanfkörner
  • Getreidekörner
  • Haselnüsse (zerkleinert)
  • Diverse Samen

Futter zum Streichen

Etwas Fett, damit die Körner zusammenhalten

Damit die Körner zusammenhalten, sodass ein praktischer Snack entsteht, verwenden Sie am besten etwas Pflanzenfett. Idealerweise besteht die Zusammensetzung aus einem Teil Körner und zwei Teilen Fett.

So stellen Sie das Vogelfutter her:

  • Geben Sie das Fett in eine Pfanne und erhitzen Sie es.
  • Sobald das Fett geschmolzen ist, streuen Sie die Körner und Samen ein.
  • Geben Sie einen Esslöffel Rapsöl hinzu. Dieses sorgt dafür, dass die Masse nicht zu fest wird.
  • Sie können diese Masse beispielsweise an einen Baumstamm streichen. Die Vögel können das Futter nun abpicken.

Futterglocken selber machen

Futterglocken werden beispielsweise an Bäumen aufgehangen. Sie dienen ebenfalls als wichtiger Wintervorrat für die Vögel.

So stellen Sie die Futterglocken her:

  • Verwenden Sie halbe Kokosnussschalen und bohren Sie an der Unterseite jeweils ein Loch hinein.
  • Fädeln Sie einen Kokosstrick hindurch und machen Sie auf der Innenseite einen Knoten, damit der Strick nicht herausrutschen kann.
  • Auf der Außenseite machen Sie eine Schlaufe in den Strick, sodass Sie die Futterglocke später hieran aufhängen können.
  • Jetzt füllen Sie die Körner-Fett-Masse, deren Rezept wir Ihnen oben vorgestellt haben, in die Kokosnussschalen und warten ab, bis sie angetrocknet ist. Danach können Sie die Futterglocken aufhängen.

Das Vogelfutter servieren – welche Möglichkeiten gibt es?

Die Futterschüssel

Futterschüsseln bieten sich beispielsweise bei Mietwohnungen an. Stellen Sie einfach eine schwere Schüssel auf die Fensterbank und füllen Sie das Futter hinein. In diesem Fall müssen Sie nichts vorbereiten. Geben Sie einfach die Körner in die Schüssel.

Die Futterglocken oder -Bälle

Futterglocken oder -Bälle, die Sie mit unseren Anleitungen problemlos selbst herstellen können, befestigen Sie beispielsweise einfach an den Ästen eines Baumes oder am Vogelhaus.

Das Vogelhaus

Wenn Sie einen eigenen Garten oder einen Balkon besitzen, können Sie ein Vogelhaus aufstellen. Dort können Sie die Körner und Samen entweder einstreuen oder einen Futterball befestigen.

Achtung

Gerade im Winter benötigen die Vögel auch Wasser. Zwar könnten sie es aus Pfützen saufen, jedoch kann das Wasser dort gefroren, zumindest aber sehr kalt sein. Deshalb hilft es den Tieren, wenn Sie ihnen täglich frisches, erwärmtes Wasser anbieten.

Garten

Buchsbaum selber beschneiden

Buchsbaum selber beschneidenHaben Sie auch schon einmal diese hübschen Buchsbaum-Figuren gesehen, wie sie in vielen Parks zu finden sind? Und fragen Sie sich, wie Sie diese schönen Formen auch bei Ihren Buchsbäumen hinbekommen?

Wir haben für Sie eine Anleitung erstellt.

Wann ist die beste Zeit, um den Buchsbaum zu beschneiden?

Am besten schneiden Sie den Buchsbaum in der Zeit von Frühjahr bis Sommer, also von Mai bis August. Während dieser Zeit wachsen die Äste und Zweige extrem schnell. Wenn Sie sie in einer bestimmten Form halten möchten, müssen Sie demzufolge regelmäßig mit dem Schneiden hinterher sein.

Wie bekomme ich die schönen Figuren hin?

Egal, ob Sie eine Kugel oder eine Figur aus Ihrem Buchsbaum schneiden möchten. Am besten verwenden Sie Draht als Hilfestellung. Daraus lassen sich die Silhouetten der gewünschten Figuren formen, sodass Sie sich beim Schneiden der Buchsbäume daran orientieren können.

Möchten Sie den Buchsbaum in eine Kugelform bringen, gehen Sie beispielsweise folgendermaßen vor:

  1. Legen Sie sich Blumendraht und Spanndraht bereit. Außerdem benötigen Sie eine Drahtschere und eine Zange, mit der Sie den Draht bearbeiten können. Ein Maßband kann ebenfalls hilfreich sein.
  2. Messen Sie mit dem Maßband aus, wie lang der Draht sein muss, den Sie für die Buchsbaumkugeln benötigen. Am besten halten Sie das Maßband an die Unterseite des Baumes und legen es dann über den Baum bis an die Unterseite auf der gegenüberliegenden Seite. Rechnen Sie ca. 10 cm hinzu, um den Draht später optimal fixieren zu können.
  3. Schneiden Sie zwei Drähte in der gewünschten Länge.
  4. Nehmen Sie einen Eimer zur Hand und legen Sie die Drähte über dessen Rundungen, um einen perfekten Bogen für den Buchsbaum hinzubekommen.
  5. Beide Enden jedes Drahtes biegen Sie nach innen, sodass eine Art Schlaufe entsteht.
  6. Anschließend legen Sie die zwei Drähte über den Buchsbaum und fixieren die Schlaufen jeweils an einem der unteren Äste. Sie erhalten hierdurch die Schablone für die Kugelform.
  7. Damit die Drähte in Form bleiben, nehmen Sie etwas Blumendraht zur Hand und fixieren die Drähte aneinander.
  8. Schneiden Sie mit der Baumschere entlang der Drähte, sodass Sie die typische Kugelform erhalten.
  9. Für den Feinschliff können Sie eine kleinere Schere verwenden.

Tipp:

Der Schnitt wird einfacher und die Form wird besser sichtbar, wenn Sie von oben nach unten schneiden.

Als Alternative zum Draht können Sie auch mit einer Sperrholzplatte eine entsprechende Schablone anfertigen.

Sie möchten den Buchsbaum in eine andere Form bringen?

Bezüglich möglicher Figuren sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Nehmen Sie einfach Draht zur Hand und fertigen Sie sich damit die gewünschte Form als Schablone an.

Wenn Ihnen dies nicht liegt, finden Sie im Baumarkt auch diverse Schablonen aus Draht, die sich als praktische Hilfe beim Buchsbaumschnitt erweisen.

Garten

Gartenliege selber bauen

Gartenliege selbst bauenWenn Sie Ihren Garten zu einer Oase der Ruhe umbauen möchten, darf eine bequeme Gartenliege nicht fehlen. Doch diese zu kaufen, kann sehr teuer werden.

Wir zeigen Ihnen in dieser praktischen Anleitung, wie Sie eine Gartenliege selber bauen können.

Anleitung Gartenliege selber bauen

  1. Zeichnen Sie auf der OSB-Platte mit dem Bleistift eine Wellenform an. Diese bildet die Grundlage für die Gartenliege. Beginnen Sie vorne mit einer geringen Höhe. Zur Mitte hin flachen Sie die Welle ab. Das ist der Bereich, in dem später der Po aufliegt. Anschließend heben Sie die Welle wieder an, und zwar deutlich höher als im vorderen Bereich. Dieser Teil bildet den Rücken- und Kopfbereich und muss entsprechend höher ausfallen.
  2. Schneiden Sie mit einer Stichsäge die Form aus.
  3. Danach verwenden Sie die eben ausgeschnittene Welle als Vorlage für die Welle der zweiten Seite. Legen Sie sie auf die OSB-Platte auf, zeichnen Sie mit einem Bleistift die Form nach und sägen Sie auch diese mit der Stichsäge aus.
  4. Schleifen Sie jetzt mit Schleifpapier oder mit einem Schleifgerät alle Bretter und die OSB-Platten sorgfältig ab, um alle Splitter zu entfernen. Vor allem an den Rändern sollten Sie gründlich arbeiten.
  5. Wenn Sie möchten, dass die spätere Liegefläche farblich gestaltet ist, streichen Sie nun alle Bretter in der Länge von einem Meter von allen Seiten an. Streichen Sie auch die OSB-Platten und die weiteren Bretter. Sie können in einer anderen Farbe gestaltet werden.
  6. Stellen Sie die erste Welle vor sich auf. Nehmen Sie danach eines der kurzen Bretter zur Hand und verbinden Sie es hochkant mit der Wellenseite, sodass die ersten zwei Seiten des Rahmens entstehen. Verbinden Sie beides, indem Sie die Teile miteinander verschrauben. Sie können hierfür Metallwinkel verwenden.
  7. Im nächsten Schritt befestigen Sie auf der anderen Seite des kurzen Brettes die zweite Wellenform. Sie haben nun drei Seiten des Grundgerüstes gebaut.
  8. Im hinteren Bereich – am unteren Ende der langen Wellenseite – befestigen Sie ein weiteres kurzes Brett, sodass der Rahmen nun komplett fertiggestellt ist.
  9. Schneiden Sie jetzt das Kantholz in vier gleich lange Stücke, also jeweils 10 cm. Befestigen Sie an der Unterseite jeder Ecke des Rahmens ein Kantholz. Es dient sozusagen als Möbelfuß.
  10. Jetzt legen Sie die übrigen einen Meter langen Bretter flach auf den Rahmen, sodass die Liegefläche entsteht. Die Bretter stehen links und rechts ca. 5 cm über. Legen Sie am besten erst alle Bretter aus, ehe Sie sie befestigen. Hierdurch können Sie sie nach Ihren Vorstellungen verrücken. Am besten achten Sie auf gleichmäßige Abstände zwischen den Brettern.
  11. Befestigen Sie die Bretter mit den Schrauben.

Tipp Gartenliege selber bauen

Wenn Sie möchten, dass zwei Personen auf der Gartenliege Platz finden, können Sie diese einfach in der doppelten Breite bauen. Auch optisch lässt sich die Gartenliege nach Ihrem persönlichen Geschmack anpassen.

Benötigte Werkzeuge:

  • Stichsäge
  • Bleistift
  • Zollstock
  • Akkuschrauber oder Schraubenzieher
  • Pinsel

Benötigte Materialien:

  • 1 Kantholz (10 x 10 cm, Länge ca. 40 cm)
  • 1 OSB-Platte (60 cm breit)
  • 19 Bretter (Länge 1 m, Breite 10 cm, Stärke 1,5 cm)
  • 2 Bretter (Länge 90 cm, Breite 10 cm, Stärke 1,5 cm)
  • Farbe oder Schutzlack
  • Metallwinkel
  • Schrauben
Garten

Spielplatz selbst bauen

Spielplatz selbst bauenWer Kinder hat und ein eigenes Grundstück besitzt, der kommt meist nicht darum herum, den Kleinen einen Spielplatz zu errichten. Die Spielelemente zu kaufen kann jedoch zum teuren Vergnügen werden. Warum sollten Sie den Spielplatz also nicht selbst bauen? Sie schaffen hierdurch einen individuellen Spielplatz, der auf die Wünsche Ihrer Kinder eingehen kann. Und obendrein sparen Sie jede Menge Geld.

Wir erklären Ihnen nachfolgend, was Sie beim Bau des Spielplatzes beachten sollten.

Wie alt sind Ihre Kinder?

Machen wir uns nichts vor: Sie können einen wahren Abenteuer-Spielplatz auf Ihrem Grundstück errichten – wenn er nicht dem altersgerechten Bedarf Ihrer Kinder entspricht, werden sie sich kaum auf den Spielgeräten aufhalten.

Als erstes sollten Sie sich daher überlegen, welche Spielgeräte für Ihre Kinder überhaupt sinnvoll sind.

Spielgeräte für Kinder im Alter zwischen 2 bis 6 Jahren

In diesem Alter lernen die Kinder gerade erst die Umwelt kennen. Sie möchten alles anfassen und erkunden. Das ist das ideale Alter, um die Motorik der Kleinen zu fördern.

Als ideale Spielgeräte für dieses Alter erweisen sich daher:

  • Der klassische Sandkasten
  • Sicherheitsschaukeln
  • Kletterstangen mit geringer Fallhöhe und weichem Untergrund
  • Rutschen oder Spielhäuser mit Rutschen
  • Kleine Verstecke, wie beispielsweise Tippis
  • Wippen (ideal für zwei Kinder)

Tipp:

Selbst auf dem Balkon lässt sich ein Mini-Spielplatz für Kleinkinder errichten. Ein kleiner Sandkasten oder eine Mini-Rutsche finden nahezu überall Platz.

Spielgeräte für Kinder im Alter zwischen 7 bis 10 Jahren

  • Baumhäuser mit geringer Fallhöhe
  • Größere Klettergeräte und -Netze
  • Große Rutschen
  • Schaukeln
  • Trampolin mit Sicherheitsnetz
  • Fußballtore

Spielgeräte für größere Kinder

  • Basketballkörbe
  • Baumhaus mit Kletterstange und Rutsche
  • Großes Trampolin
  • Seilbahnen

Den richtigen Standort für den Spielplatz auswählen

Ehe Sie den Spielplatz errichten, sollten Sie sich Gedanken über den passenden Standort machen. Diesbezüglich ist Folgendes zu beachten:

  • Sie sollten Ihre Kinder immer im Blick haben

Gerade Kleinkinder sollten beim Spielen auf dem Spielplatz immer beaufsichtigt werden. Schließlich lauern überall, wo man Spaß haben kann, auch einige Gefahren. Errichten Sie den Spielplatz daher so, dass Sie notfalls auch aus dem Haus heraus freie Sicht darauf haben.

  • Der Spielplatz sollte sonnengeschützt liegen

Der Sonnenschutz ist für die Kleinen immens wichtig, denn selbst der kleinste Sonnenbrand erhöht das Hautkrebsrisiko. Deshalb sollten Sie darauf achten, dass der Spielplatz überwiegend schattig gelegen ist. Errichten Sie die Spielgeräte in der Nähe von Bäumen oder Gebäuden, werden diese entsprechend Schatten spenden. Alternativ können Sie auch ein Sonnensegel installieren, welches bei Bedarf geöffnet werden kann.

Tipp:

Spielgeräte wie beispielsweise den Sandkasten direkt unter einem Baum zu errichten, ist keine gute Idee. Durch herunterfallende Blätter oder Nadeln wäre der Sand permanent verschmutzt, es sei denn, Sie verwenden eine Abdeckplane.

  • Der Spielplatz sollte in einem sicheren Bereich angelegt werden

Auch im Garten gibt es Bereiche, die sicherer sind als andere. Ein direkt an eine viel befahrene Straße angrenzender Bereich, der lediglich mit einem minimalistischen Zaun abgegrenzt wird, ist sicherlich nicht die beste Wahl. Ebenso wenig sollten Sie den Spielplatz beispielsweise in der Nähe des Gartenteiches, am Hundezwinger oder am Holzlager errichten.

  • Der Spielplatz muss auf einem tragfähigen Untergrund errichtet werden

Die meisten Spielgeräte müssen, um eine hohe Sicherheit zu gewähren, einbetoniert werden. Hierfür verwenden Sie normalerweise Bodenhülsen, die in Beton gesetzt werden. Dies jedoch ist nur sinnvoll, wenn auch der Untergrund selbst tragfähig ist, sodass er allen Belastungen standhalten kann. Finden Sie daher einen Bereich im Garten, dessen Boden die folgenden Ansprüche erfüllt:

  • Der Boden sollte nicht zu sandig sein, denn hierdurch wäre die Standfestigkeit der Geräte beeinflusst
  • Ein zu nasser Untergrund ist ebenfalls nicht sinnvoll. Sie können den Boden gewissermaßen trockenlegen, indem Sie den Sand mit Kies mischen.
  • Ist der Boden hingegen extrem lehmig, kann es schwer werden, die Spielgeräte überhaupt aufzustellen
  • Als ideal gilt daher ein solider Untergrund aus Mutterboden

Der sichere Aufbau der Spielgeräte

Sobald Sie sich für die passenden Spielgeräte entschieden haben, müssen Sie sicherstellen, dass diese absolut sicher aufgebaut werden. Dies gilt übrigens nicht nur, wenn Sie die Spielgeräte selber bauen. Auch gekaufte Spielgeräte bedürfen einer fachgerechten Installation, um Ihrem Kind die größtmögliche Sicherheit zu bieten.

Tipp:

Wenn Sie sich für gekaufte Spielgeräte entscheiden, achten Sie unbedingt darauf, dass diese über ein Gütesiegel oder ein TÜV-Zertifikat verfügen.

Beim Aufbau der Spielgeräte sollten Sie Folgendes beachten:

  • Sämtliche Materialien, die Sie zum Bau der Spielgeräte verwenden, sollten „kindersicher“ sein. Arbeiten Sie beispielsweise mit Holz, schleifen Sie dieses gründlich ab, damit sich die Kleinen keine Splitter einfangen. Verwenden Sie zum Streichen außerdem nur Lacke auf Wasserbasis, die für Spielgeräte geeignet sind.

Achtung:

Gerade Schaukeln und Klettergeräte aus Holz haben ein hohes Gefahrenpotenzial. Überprüfen Sie vor dem ersten Gebrauch alle Geräte dahingehend, ob diese wirklich sicher sind.

  • Die Spielgeräte – egal ob selbst gebaut oder gekauft – müssen absolut stabil sein. Morsches Holz oder Latten, die nicht optimal miteinander verschraubt sind, stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.
  • Damit die Spielgeräte einen sicheren Stand aufweisen, werden sie im Boden einbetoniert. Hierfür verwenden Sie am besten sogenannte Bodenhülsen aus Metall. Diese müssen dieselbe Größe haben, wie die Stellpfosten des jeweiligen Spielgeräts.
  • Unter allen Spielgeräten muss ein entsprechender Fallschutz installiert werden. Stürzt Ihr Kind einmal ab, sorgt dieser Fallschutz für weniger Verletzungen. Welcher Fallschutz der richtige ist, darauf gehen wir nachfolgend ein.

Achtung:

Mit dem Aufbau der Spielgeräte ist es noch nicht getan. Damit die Spielzeuge dauerhaft einsatzbereit und vor allem sicher sind, müssen Sie sie regelmäßig auf ihre Tauglichkeit hin überprüfen. Wir empfehlen, einmal pro Monat sämtliche Geräte zu begutachten und Reparaturen immer sofort durchzuführen, wenn sich ein Defekt einstellt.

So bauen Sie die Spielgeräte richtig auf

  1. Bauen Sie das Spielgerät zusammen.
  2. Stellen Sie es probeweise in dem Bereich auf, in dem es später stehen soll.
  3. Markieren Sie den Bereich, den Sie mit einem anderen Untergrund als bisher vorhanden ausstatten möchten
  4. Nehmen Sie die Grasnarbe in diesem Bereich herunter und schachten Sie den Bereich ca. einen halben Meter tief aus.
  5. Füllen Sie den Bereich mit dem gewünschten Fallschutz auf.

Achtung

Beim Verlegen von Fallschutzmatten und -Pflaster muss der Boden nur entsprechend der Materialhöhe ausgehoben werden.

  1. Heben Sie an den Stellen, an denen die Pfosten in der Erde versenkt werden müssen, jeweils einen großzügigen Bereich mit einem Spaten aus. Ist der Pfosten beispielsweise 10 x 10 cm groß, sollte der ausgehobene Bereich ca. 30 x 30 cm groß sein.
  2. Mischen Sie nun den Beton an und füllen Sie diesen in die ausgehobenen Löcher. Der Beton darf nicht zu flüssig sein, da ansonsten die Bodenhülsen nicht halten.
  3. Stecken Sie jetzt die Bodenhülsen in die mit dem Beton befüllten Löcher. Achten Sie darauf, dass die Hülsen gerade eingesetzt sind, damit der Aufbau des Spielgeräts später kein Problem darstellt.
  4. Lassen Sie den Beton mindestens zwei Tage vollständig aushärten.
  5. Jetzt können Sie das Spielgerät aufstellen und an den Bodenhülsen fixieren.
  6. Testen Sie alle Spielgeräte selbst, ehe Sie Ihre Kinder darauf spielen lassen.

Den richtigen Fallschutz installieren

Sicherlich waren Sie mit Ihren Kindern schon einmal auf einem öffentlichen Spielplatz und werden bemerkt haben, das unter allen Spielgeräten ein entsprechender Fallschutz installiert ist. Hierbei kann es sich beispielsweise um Sand, Hackschnitzel oder Rasen handeln. Dieser Fallschutz soll das Verletzungsrisiko minimieren, wenn das Kind vom jeweiligen Spielgerät herunterfällt.

Ein solcher Fallschutz sollte demzufolge auch auf einem Spielplatz im eigenen Garten nicht fehlen. Welcher Fallschutz sich für die jeweilige Situation eignet, darauf gehen wir nachfolgend ein.

Welche Formen des Fallschutzes gibt es überhaupt?

Im Handel werden Fallschutzpflaster und Fallschutzmatten angeboten. Auf öffentlichen Spielplätzen werden diese meist unterhalb von Spieltürmen ausgelegt. Doch diese Produkte sind vergleichsweise teuer.

Im eigenen Garten können Sie sich daher getrost mit Sand behelfen. Dieser erfüllt im Prinzip dieselben Eigenschaften, nur dass er die Hose eventuell etwas schmutziger macht. Es gibt nur eine Ausnahme, in der Sie unbedingt solche Fallschutzmatten oder das entsprechende Pflaster verwenden sollten: Wenn die Spielgeräte sehr hoch sind.

Als natürliche Materialien für geringe Fallhöhen eignen sich neben Sand auch Rasen, Rindenmulch oder Hackschnitzel sowie Kies.

Fallhöhe von – bis Geeigneter Fallschutz Geeignet für
30 bis 300 cm Rindenmulch

Hackschnitzel

Sand (Körnung 0,2 bis 2 mm)

Kies (Körnung 2 bis 8 mm)

Unter Schaukeln

Unter Kletterstangen mit geringer Höhe

Unter Wippen

Sand im Sandkasten

0 bis 150 cm Rasen Für Freiflächen zum Ballspielen

Unter Wippen

Unter Schaukeln

Unter Trampolinen

150 bis 300 cm Fallschutzpflaster

Fallschutzmatten

Unter Spieltürmen und hohen Rutschen

Tipp

Wenn Sie den Spielplatz optisch ansprechend gestalten möchten, können Sie selbstverständlich auch verschiedene Materialien für den Fallschutz in unterschiedlichen Bereichen verwenden.

Spielplatz selbst bauen – Spielgeräte für wenig Geld selber bauen

Spielgeräte für Kleinkinder

  • 3 Ideen für Sandkäsen
  • Sandkasten bauen aus einem großen Reifen

Vielleicht kennen Sie einen Bauern, der einen alten Traktorreifen aussortiert hat. Dieser eignet sich hervorragend als Sandkasten. Sie legen ihn einfach auf den Boden, befüllen ihn mit Sand und Ihr Kind kann auf dem Rand sitzen.

  • Sandkasten bauen aus Holzpfosten

Im Baumarkt werden einfache, runde Holzpfosten angeboten, die zum Einfrieden von Beeten verwendet werden können. Diese Pfosten – oder einfache, gekürzte Baumstämme – können Sie hervorragend als Einfriedung für den Sandkasten verwenden. Wichtig ist, dass Sie die Pfosten einbetonieren, damit diese nicht verrutschen.

  • Sandkasten aus einem alten Ruderboot bauen

Ein altes Ruderboot aus Holz eignet sich hervorragend als Sandkasten. Bauen Sie dieses einfach an der gewünschten Stelle im Garten auf und befüllen Sie es mit Sand.

  • 3 Ideen für Motorik- und Fühlspielzeuge
  • Erkundungspfad

Der Erkundungspfad wird auch als Barfußpfad bezeichnet. Er soll Ihrem Kind ermöglichen, den Untergrund mit den Füßen zu erkunden. Verschiedene Materialien wie beispielsweise Sand, Hackschnitzel, kleine Kieselsteine oder Rasen können hier abwechselnd in den Pfad eingearbeitet werden.

  • Musikspielzeug

Klänge zu erkunden, ist für Kleinkinder eine der schönsten Spielideen. Stellen Sie hierzu einfach einen Pfosten auf und befestigen Sie daran in unterschiedlichen Höhen Gegenstände aus Holz und unterschiedlichen Metallarten. Küchenutensilien eignen sich hervorragend. Bringen Sie danach ein Band mit einem Holzstab an, mit dem die Kinder auf ihre neuen Instrumente schlagen können, um die Töne zu erzeugen.

  • Fühlkästen

Ähnliche wie beim Erkundungspfad können Sie mit diesem Spielzeug dafür sorgen, dass Ihr Kleines die Welt erkundet, diesmal aber mit den Händen. Bauen Sie einfach verschiedene kleine Holzkästen nebeneinander auf und befüllen Sie diese mit unterschiedlichen Materialien. Ihr Kind kann nun hineingreifen und herausfinden, um welche Materialien es sich handelt.

Spielgeräte für Grundschulkinder

  • 3 Ideen für Spielgeräte aus Reifen
  • Hindernispfad

Ausgediente Reifen eignen sich hervorragend für Spielplätze, denn sie haben im Gegensatz zu einigen anderen Materialien einen entscheidenden Vorteil: Sie sind weich!

Legen Sie einfach einige Reifen etwas versetzt auf den Boden, sodass Ihre Kinder von Reifen zu Reifen springen können.

Wenn Sie den Schwierigkeitsgrad erhöhen möchten, setzen Sie die Reifen hochkant in den Boden, sodass nur etwa die Hälfte herausschaut. Ihre Kinder können nun das balancieren üben. In diesem Fall ist es jedoch notwendig, dass der untere Teil der Reifen einbetoniert wird.

  • Wippe

Eine Wippe lässt sich aus einem Reifen ebenfalls schnell errichten. Hierfür müssen Sie den Reifen halbieren. Der Reifen wird nun aufgestellt, und zwar mit der offenen Seite nach oben. Oben drauf fixieren Sie ein längeres, breites Brett und statten dieses mit Haltegriffen aus. Fertig ist die Wippe.

  • Schaukel

Auch als Schaukel eignet sich der Reifen hervorragend. Befestigen Sie einfach die Halteketten am Reifen. Sie entscheiden selbst, ob der Reifen flach liegt oder hochkant steht. Am besten richten Sie sich hier nach dem Alter Ihres Kindes. Bei kleinen Kindern sollte der Reifen liegen, sodass sie sich oben draufsetzen können. Fixieren Sie nun die Halteketten am Schaukelgerüst.

Spielgeräte für Teenies und Erwachsene

  • 3 coole Spielideen für kleine Abenteurer
  • Baumhaus

Das Baumhaus gilt als Klassiker der Spielgeräte. Wenn Sie in Ihrem Garten einen großen Baum haben, können Sie dort in der Regel problemlos ein Baumhaus errichten. Achten Sie jedoch auf eine hohe Sicherheit, um sich und Ihre Kinder nicht zu gefährden. Auch sollte das Baumhaus in wenigen Metern Höhe, aber nicht zu hoch liegen.

  • Hängebrücke

Sie können das Baumhaus beispielsweise mit einem anderen Spielturm verbinden, indem Sie eine Hängebrücke errichten. Mit ein paar Seilen und einigen Holzbrettern bauen Sie diese im Handumdrehen selbst.

  • Seilbahn

Für noch mehr Action sorgt es, wenn Sie anstelle der Hängebrücke eine Seilbahn errichten. Hierfür benötigen Sie unter anderem Drahtseile sowie einen geeigneten Sitz. Achten Sie darauf, dass unterhalb der Seilbahn ein entsprechender Fallschutz besteht. Außerdem sollte die Auslaufzone entsprechend sicher gestaltet werden.

Haushalt

Desinfektionsmittel selber machen

Desinfektionsmittel selber machenGerade in Zeiten von Corona ist das Desinfektionsmittel eines der meist gehandelten und geliebten Güter. Doch auch in Grippezeiten kann es uns das Leben deutlich erleichtern.

Aber was passiert, wenn das Desinfektionsmitteln in den Läden ausverkauft ist?

Mit unserer Anleitung können Sie Ihr Desinfektionsmittel in Zukunft einfach selber machen.

Anleitung Desinfektionsmittel selber machen:

Achtung:

Für die Herstellung von Desinfektionsmitteln werden entflammbare Chemikalien verwendet. Lassen Sie daher unbedingt Vorsicht walten und stellen Sie die Desinfektionsmittel nur im Notfall selbst her, wenn Sie keine Desinfektionsmittel mehr im Handel erhalten.

  • Herstellung Variante 1

Vermengen Sie alle Zutaten in der großen Flasche. Verwenden Sie keinen Getränkeflasche.

Kleben Sie nach der Herstellung und dem Abfüllen unbedingt ein Etikett auf die Flasche, das darauf hinweist, dass es sich um Desinfektionsmittel handelt. Bewahren Sie es an einem Ort auf, zu dem Kinder keinen Zugang haben.

  • Herstellung Variante 2

Vermengen Sie ebenfalls alle Zutaten in der Flasche. Am besten verwenden Sie einen kleine Braunglasflasche, wie Sie für Arzneien zum Einsatz kommt. Hierdurch können Sie Verwechslungen mit Lebensmitteln ausschließen.

Auch dieses Desinfektionsmittel müssen Sie außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

Tipp Desinfektionsmittel selber machen:

Das Desinfektionsmittel kann die Sicherheit in Grippe- und Corona-Zeiten zwar etwas erhöhen. Jedoch reicht einfaches, gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife in der Regel aus, um die Viren fernzuhalten.

Da die Verwendung von Desinfektionsmitteln die Haut angreift und obendrein zu Allergien führen kann, sollten Sie es generell selten und sparsam anwenden.

Wie werden die Desinfektionsmittel angewendet?

Gerade für unterwegs eignen sich unsere oben genannten Desinfektionsmittel hervorragend.

Geben Sie jeweils eine kleine Menge auf die Hände und reiben Sie das Desinfektionsmittel für ca. 30 Sekunden gründlich ein, damit es seine volle Wirkung entfaltet und alle Viren, Keime und Bakterien abtötet.

Benötigte Materialien:

Variante 1 (für 1 Liter Desinfektionsmittel):

  • 800 ml Ethanol oder Alkohol
  • 200 ml Wasser (abgekocht)
  • Glycerin
  • 1 Flasche zum Abfüllen (1 Liter)

Variante 2 (für 100 ml Desinfektionsmittel):

  • 80 ml Ethanol oder Alkohol
  • 20 ml Aloe-Vera-Saft
  • Ätherisches Öl (beispielsweise Zitrone, Minze oder Teebaum)
  • 1 Flasche zum Abfüllen (100 ml)
Garten

Gartenhaus selber bauen

Gartenhaus selber bauenEin Gartenhaus kann den eigenen Garten in ein kleines Paradies verwandeln. Um dies zu erreichen, müssen Sie längst nicht nur teure Bausätze aus dem Baumarkt oder Holzfachhandel verwenden. Es ist mit ein wenig handwerklichem Geschick durchaus möglich, das Gartenhaus selber zu bauen.

Wie Sie hierbei vorgehen und welche wichtigen Schritte Sie beachten sollten, das erklären wir Ihnen in dieser praktischen Anleitung.

Gartenhaus selber bauen: Grundlagen schaffen

Ehe Sie mit dem Bau des Gartenhauses starten, sollten Sie sich im Wesentlichen um zwei Dinge kümmern:

  1. Finden Sie den passenden Ort, an dem Sie das Gartenhaus errichten möchten.
  2. Erkundigen Sie sich bei dem für Sie zuständigen Bauamt, ob Sie das Gartenhaus an dieser Stelle errichten dürfen. Diesbezüglich gelten leider keine deutschlandweit einheitlichen Regelungen. In einigen Bundesländern können Sie ein Gartenhaus aus Holz bis zu einer bestimmten Größe problemlos errichten. In anderen Bundesländern müssen Sie sich hingegen an spezielle Auflagen halten.

Es ist wichtig, dies im Vorfeld zu klären, denn nichts wäre ärgerlicher, als viel Geld und Zeit in den Bau eines Gartenhauses zu investieren, welches Sie später wieder abreißen müssen.

Wie groß soll das Gartenhaus werden?

Auch diese Frage sollten Sie von Anfang an klar für sich klären, denn bei der Berechnung aller benötigten Baumaterialien spielt sie eine große Rolle.

Das Fundament und die Bodenplatte des Gartenhauses anfertigen

Ein solides Fundament sowie eine robuste Bodenplatte sind absolut wichtig, denn sie müssen folgende Aspekte ermöglichen:

  • Das Gartenhaus darf nicht absacken / Der Boden darf sich nicht absenken
  • Von unten darf keine Feuchtigkeit in das Gartenhaus eindringen
  • Das Fundament wirkt als wichtige Dämmschicht zwischen Erdreich und Innenraum des Gartenhauses

Aus diesem Grunde sollten Sie bei diesem ersten Arbeitsschritt alles möglichst sorgfältig umsetzen.

Führen Sie die folgenden Schritte aus:

  1. Markieren Sie mit einem Markierspray die Bereiche auf dem Boden, in denen die Außenwände verlaufen.
  2. Nehmen Sie danach einen Spaten und heben Sie entlang Ihrer Markierung einen Graben mit einer Tiere von ca. 70 cm aus. Sie können diese Arbeit natürlich auch mit einem Minibagger erledigen, um schneller voranzukommen. Diesen können Sie beim Baumaschinenhändler mieten. Der Graben sollte mindestens 30 cm breit sein.
  3. Im nächsten Schritt füllen Sie den Graben mit Beton auf, sodass ein solides Fundament entsteht, welches die Außenwände abstützt. Sie können sich Fertigbeton liefern lassen oder diesen selbst anmischen. Wenn Sie sich für das Selbermischen entscheiden, benötigen Sie Kalk, Kies und Zement. Außerdem empfehlen wir Ihnen die Verwendung eines Betonmischers, den Sie ebenfalls mieten können.
  4. Kurz bevor der Beton ausgehärtet ist, bringen Sie sogenannte Pfostenhalter an. Hierbei handelt es sich um Metallwinkel, die mit einer großen Schraube versehen sind. Diese ragt in den Boden. Auf der Oberseite sind die Winkel geöffnet, sodass Sie später die Pfosten einlegen können. Dies hat den Vorteil, dass die Bodenplatte fixiert wird. Gleichzeitig sorgt die Metallschicht dafür, dass das Holz der Pfosten nicht direkt den Boden trifft, denn hierdurch könnte das Holz schnell verrotten.

In welchen Abständen Sie die Pfostenhalter anbringen müssen und wie viele Sie benötigen, hängt von Ihrem individuellen Bauvorhaben ab. Wir empfehlen, die Pfosten so zu setzen, dass die OSB-Platten, die Sie später darauf verlegen, immer von der Mitte des einen bis zur Mitte des anderen Pfostens reichen. Hierdurch können Sie die Platten später optimal mit den Pfosten verschrauben.

Fahren Sie mit dem nächsten Schritt erst fort, wenn der Beton vollständig ausgehärtet ist.

  1. Legen Sie nun die Pfosten der Länge nach in jeweils zwei gegenüberliegende Pfostenhalter ein.
  2. Anschließend legen Sie die OSB-Platten auf und fixieren diese an den Pfosten.
  3. Jetzt benötigen Sie Dachlatten und Metallwinkel. Wie viele Dachlatten Sie brauchen, hängt von der Länge der zukünftigen Außenwände Ihres Gartenhauses ab. Messen Sie an der Außenseite der soeben verlegten OSB-Platten entlang, wie viele Meter Dachlatten Sie benötigen.
  4. Schrauben Sie die Dachlatten anschließend mithilfe der Winkel am äußeren Rand auf die OSB-Platten auf. Die höhere Seite muss nach oben zeigen.
  5. Sobald alle Latten aufgeschraubt sind, benötigen Sie sogenannte Hartschaumplatten. Diese dienen als Dämmschicht. Die Stärke der Platten richtet sich nach der Höhe der eben aufgeschraubten Dachlatten.

Füllen Sie den gesamten Bereich mit den Hartschaumplatten auf und schneiden Sie diese ggf. mit einem Cuttermesser zurecht, um sie passgenau einsetzen zu können.

  1. Jetzt benötigen Sie eine sogenannte Dampfbremse. Hierbei handelt es sich um eine Folie, die verhindert, dass Wasser aus dem Erdreich nach oben steigt. Gerade bei Holzfußböden ist dies sehr wichtig, da diese ansonsten schimmeln können.
  2. Anschließend verlegen Sie auf der gesamten Fläche eine weitere Schicht OSB-Platten. Diese können dünner sein als die erste Schicht. Verschrauben Sie die Platten mit den Dachlatten. Die inneren Platten werden mittels Nut und Feder miteinander verbunden und müssen nicht verschraubt werden.

Später können Sie den Fußboden mit einem Belag Ihrer Wahl versehen.

Alternativ können Sie anstelle der OSB-Platten auch Dielenbretter verwenden.

Sofern Sie nicht direkt mit dem Stellen der Wände fortfahren, decken Sie die Bodenplatte mit einer Schutzfolie ab. Dies ist wichtig, damit kein Regenwasser in das Holz eindringt.

Die Wände des Gartenhauses errichten

Ehe Sie mit diesem Arbeitsschritt beginnen, überlegen Sie sich, an welchen Stellen Sie Türen oder Fenster einbauen möchten.

Am besten stellen Sie als erstes eine Wand, in die weder Fenster noch Türen eingebaut werden, um ein erstes Gefühl für die Konstruktion zu bekommen.

Die Wände werden folgendermaßen aufgebaut:

  1. Legen Sie sich zwei Balken in der Breite des Hauses und zwei Balken in der gewünschten Höhe zurecht. Diese Balken bilden den äußeren Ständerrahmen. Verbinden Sie die Latten jeweils mit einem Metallwinkel und Schrauben, sodass Sie sozusagen ein großes Viereck erhalten.
  2. Fixieren Sie zwischen den Außenpfosten mehrere kleine Latten. Diese verlaufen in Längsrichtung. Der Abstand sollte jeweils so groß sein, dass die OSB-Platten, die später daran fixiert wird, jeweils von der Mitte einer bis zur Mitte der zweiten Latte reichen. Auf diese Weise können Sie die Platten optimal verschrauben.
  3. Als nächstes schrauben Sie die OSB-Platten auf einer Seite am Rahmen und an den Latten fest. Hierdurch entsteht die spätere Innenwand, die Sie nach Ihren Vorstellungen beispielsweise mit Tapete versehen können.
  4. Stellen Sie die Wand auf und fixieren Sie sie an der gewünschten Seite des Gartenhauses mit Metallwinkeln am Boden. Wichtig ist, dass die Seite mit den OSB-Platten nach innen zeigt.
  5. Fahren Sie danach mit dem Bau der nächsten Wand fort. Idealerweise ist es die Wand, die an die erste errichtete Wand angrenzt, damit Sie beide Wände miteinander verbinden können, um mehr Stabilität zu erlangen.

Achtung

Es sind nicht alle Wände gleich hoch. Das ist wichtig, um ein Gefälle zu bekommen, sodass das Regenwasser ablaufen kann. Dies bedeutet, dass zwei Wände gerade verlaufen, wobei eine Wand etwas höher ist als die andere. Die beiden anderen Wände, die seitlich angebracht werden, werden schräg gebaut. Sie müssen also auf der Vorderseite die Höhe der vorderen Wand und auf der hinteren Seite die Höhe der hinteren Wand erreichen.

Achten Sie beim Errichten von Wänden, in die Sie Fenster und Türen einbauen möchten, auf entsprechende Aussparungen in der Lattung. Um die Fenster und Türen später jedoch solide einbauen zu können, sollten Sie mit den Latten einen entsprechend großen Rahmen in die Wand einsetzen.

  1. Sobald alle Wände stehen, können Sie mit dem Einbau der Fenster beginnen. Diese werden an den Lattenrahmen festgeschraubt.
  2. Im nächsten Schritt bringen Sie die Dämmung an, und zwar an der Außenseite der Wände. Sie schieben die Dämmplatten einfach zwischen die Lattung. Achten Sie jedoch darauf, dass die Platten nicht über die Lattung hinausstehen.
  3. Ist die Dämmung ringsherum angebracht, können Sie die Außenwände verkleiden. Hierfür eignen sich lackierte Holzbretter aus dem Baumarkt. Befestigen Sie diese quer an der Außenwand. Ob Sie hierbei von oben nach unten oder von unten nach oben vorgehen, bleibt Ihnen überlassen.

Das Dach des Gartenhauses bauen

  1. Legen Sie in Längsrichtung – also in die Richtung, in die das Gefälle verläuft, Dachsparren auf das Gartenhaus auf. Sie können diese wieder mit Winkeln am Haus verschrauben. Wichtig ist, dass Sie auch hier wieder Abstände wählen, die es Ihnen später ermöglichen, OSB-Platten aufzuschrauben. Die Dachsparren sollten an den Enden jeweils ca. 30 cm Überstand haben, damit das Regenwasser später nicht direkt an er Hauswand herunterläuft.
  2. Von der Unterseite aus – also im Gartenhaus – bringen Sie jetzt die sogenannte Unterspannbahn an. Hierbei handelt es sich um eine Folie, die später dafür sorgt, dass kein Kondenswasser entsteht, denn dieses trägt zur Schimmelbildung bei. Wichtig ist, dass die Folie quer zu den Dachsparren angebracht wird.

Sie können die Folie einfach mit einem Bautacker an den Dachlatten befestigen. Wichtig ist, dass die einzelnen Bahnen deutlich überlappen, um alle Tackerlöcher zu verschließen. Sie können die Nähe zusätzlich mit einem breiten Klebeband fixieren.

  1. Anschließend schrauben Sie von unten die OSB-Platten an den Dachsparren fest.
  2. Für die nächsten Arbeitsschritte müssen Sie sich auf das Dach begeben. Dort wird jetzt die Dämmwolle angebracht. Am besten verwenden Sie Mineralwolle auf der Rolle, da diese sich besonders einfach verlegen lässt. Klemmen Sie sie einfach zwischen die Dachsparren.
  3. Ehe Sie die Dachplatten anbringen, ziehen Sie von oben – also oberhalb der Dämmung – eine weitere Schicht der Unterspannbahn, um zu verhindern, dass von oben Feuchtigkeit in die Dämmung eindringen kann. Auch diese Dämmschicht sollte wieder in Querrichtung zu den Sparren verlaufen.
  4. Jetzt können Sie von oben eine weitere Schicht OSB-Platten anbringen.
  5. Da Sie im Bereich der Außenwände die Dämmung noch immer sehen, verblenden Sie diesen Bereich ringsherum mit einem lackierten Holzbrett.
  6. Zum Schluss nageln Sie Dachpappe auf das Dach auf, damit das Regenwasser nicht eindringen kann.

Das Gartenhaus renovieren

Jetzt, da das Gartenhaus komplett steht, können Sie mit den Renovierungsarbeiten beginnen. Bringen Sie beispielsweise Tapete an die Wände oder streichen Sie die Platten einfach in Ihrer Lieblingsfarbe.

Vergessen Sie auch nicht den Bereich unter dem Dachvorstand. Diesen können Sie ebenfalls streichen.

Garten

Rollrasen selbst verlegen

Rollrasen selber verlegenWenn Sie Ihren Garten schnell und zuverlässig begrünen möchten, ohne wochenlang zu warten, bis aus den Grassamen ein richtiger Rasen geworden ist, erweist sich Rollrasen als perfekte Lösung.

Rollrasen ist Rasen, der auf einer Rolle geliefert wird. Damit er frisch ist, wird er erst kurz vorher maschinell geschält und aufgerollt. Sie haben die Möglichkeit, den Rollrasen von einem Profi verlegen zu lassen. Doch dies ist mit zusätzlichen Kosten verbunden. Um die Kosten so gering wie möglich zu halten, können Sie den Rollrasen jedoch auch selber verlegen.

Was Sie diesbezüglich beachten müssen und wie Sie hierbei vorgehen, das erklären wir Ihnen nachfolgend.

Wann kann ich den Rollrasen überhaupt verlegen?

Im Vergleich zu anderen Pflanzen ist der Rollrasen recht robust, sodass er im Grunde genommen das ganze Jahr über verlegt werden kann. Der beste Zeitpunkt ist jedoch das Frühjahr. Der Frost ist dann in der Regel vorüber und es ist noch nicht zu heiß. Zudem bekommt der Rollrasen bis zum Herbst hin ausreichend Zeit, sich zu regenerieren, ehe der erste Frost auftritt.

Lediglich in sehr heißen oder frostigen Zeiten sollten Sie keinen Rollrasen verlegen.

Beim Verlegen im Sommer sollten Sie den Rasen ausreichend wässern, damit er nicht vertrocknet.

Rollrasen selbst verlegen: Vorbereitung ist das A und O

Das Verlegen des Rollrasens dauert im Grunde nicht lange. Für die Vorbereitung des Untergrundes geht da schon deutlich mehr Zeit drauf. Doch diese Vorbereitung ist immens wichtig, damit der Rasen später anwächst und Sie viele Jahre Freude damit haben.

So gehen Sie bei der Vorbereitung des Untergrundes vor:

  1. Im ersten Schritt muss der alte Rasen entfernt werden. Hierbei spricht man von der Grasnarbe. Schälen Sie diese am besten mit einem Spaten ab oder verwenden Sie einen Sodenschneider, den Sie im Baumaschinenhandel ausleihen können.
  2. Jetzt kommt ein Untergrund zum Vorschein, in den sich Wurzeln verankert haben. Auch Steine können vorhanden sein. Damit der Rollrasen später optimal anwächst, sollten diese Störenfriede entfernt werden. Verwenden Sie am besten eine Harke, um alle Wurzeln und Steine zu entfernen.
  3. Mit einer Bodenfräse, die Sie ebenfalls mieten können, lockern Sie danach den Boden auf. Im Grunde wird der Boden hierdurch umgegraben. Die ist wichtig, damit die Wurzeln des Rollrasens sich im Boden verwurzeln können. Wenn Sie keine Bodenfräse besitzen oder ausleihen wollen, können Sie den Rasen auch mit einem Spaten umgraben. Gerade bei großen Flächen kann dies jedoch anstrengend werden.
  4. Überprüfen Sie, um welche Bodenart es sich in Ihrem Garten handelt. Ist der Boden von Natur aus sehr nass, geben Sie etwas Sand hinzu. Ist der Boden jedoch zu sandig, sollten Sie hochwertigen Mutterboden untermischen, um die bestmögliche Konsistenz zu erhalten.
  5. Jetzt muss der Boden begradigt werden. Dies ist wichtig, damit sich auf dem neuen Rasen keine Pfützen bilden und damit Sie den Rasen später problemlos mähen können. Sie begradigen den Boden am besten mit einem Rechen. Mit einem Richtscheit können Sie sicherstellen, dass der Boden wirklich gerade wird.

Achtung:

Die Fläche muss insgesamt ca. zwei Zentimeter tiefer liegen als die umliegenden Flächen.

  1. Jetzt ist es an der Zeit, den Boden zu verdichten. Hierfür können Sie entweder einen Handstampfer oder eine Rasenwalze verwenden. Wichtig ist, dass Sie eine gleichmäßige Verdichtung erreichen. Sollten Sie weder Rasenwalze noch Handstampfer besitzen, können Sie den Boden auch mit dem eigenen Körpergewicht verdichten, indem Sie kleine Kaffeebohnenschritte machen und mehrfach über die gesamte Fläche laufen. Bei großen Rasenflächen kann das allerdings mühsam werden.
  2. Verteilen Sie jetzt den sogenannten Starterdünger auf der Fläche. Dieser trägt dazu bei, dass der Rasen schneller anwächst und prächtig gedeiht.
  3. Bevor Sie den Rasen aufbringen, sollten Sie die Oberfläche des Bodens nochmals sanft aufharken. Dies sorgt dafür, dass der Rasen optimal verwurzeln kann.
  4. Ist der Boden sehr trocken? Dann feuchten Sie ihn kurz vor dem Ausrollen des neuen Rasens leicht an.

So verlegen Sie den Rollrasen

Eine der wichtigsten Sachen, die Sie beim Verlegen des Rollrasens beachten sollten: Verlegen Sie ihn sofort nach dem Eintreffen, damit er sich schnell erholen kann.

Führen Sie die folgenden Schritte aus:

  1. Sie beginnen nun mit dem Ausrollen der ersten Bahn. Fangen Sie damit an der Stelle an, die am weitesten entfernt liegt. Würden Sie an der am nächsten gelegenen Stelle beginnen, müssten Sie den neuen Rasen ständig betreten, was dem Rasen schaden könnte. Lässt sich das Betreten nicht vermeiden, verwenden Sie am besten sogenannte Rasenschuhe.
  2. Rollen Sie den Rasen der Länge nach aus, und zwar in langen Bahnen. Vermeiden Sie hingegen das Ausrollen in kurze Richtungen, denn hierdurch müssten Sie sehr viel schneiden.
  3. Müssen Sie den Rasen an einer Stelle schneiden, können Sie hierfür einfach ein spitzes Küchenmesser verwenden. Arbeiten Sie an allen Kanten sehr genau, damit ein bündiger Abschluss entsteht.
  4. Haben Sie am Ende der ersten Bahn ein Stück übrig, können Sie dieses als Anfangspunkt für die nächste Bahn verwenden, sodass kein Rollrasen übrig bleibt.
  5. Achten Sie beim Verlegen der zweiten Bahn darauf, dass diese die erste Bahn um ca. einen Zentimeter überlappt. Dies ist wichtig, da sich der Rasen später durch die Sonne etwas zusammenzieht. Überlappen Sie die Übergänge nicht, bilden sich hierdurch unschöne Fugen, die Sie später nicht mehr weg bekommen.
  6. Einer der wichtigsten Schritte beim Verlegen von Rollrasen ist das ordnungsgemäße Andrücken an den Untergrund. Nur hierdurch kann der Rasen schnell an den Boden anwachsen und wie gewünschte gedeihen. Am besten verwenden Sie eine Rasenwalze, die mit Wasser befüllt wird. Diese ist nicht besonders schwer, reicht aber vollkommen aus. Wenn Sie keine Rasenwalze haben, legen Sie ein kleines Brett auf den Rasen und laufen Sie mehrmals darüber.
  7. Wenn die Rasenfläche nicht an einer Einfassung abschließt, also sozusagen frei liegt, sollten Sie die jeweiligen Ränder mit Erde einbetten. Das ist wichtig, damit die Ränder nicht austrocknen.
  8. Direkt nach dem Verlegen gießen Sie den Rasen großzügig. Es dürfen pro Quadratmeter Rasenfläche gut und gerne 20 Liter Wasser gegossen werden. Auch das ist für das nachhaltige Anwachsen wichtig.
  9. Für die Dauer der kommenden zwei Wochen müssen Sie den Rasen täglich gründlich wässern. Gießen Sie je nach Wetterlage so viel, dass Sie sicherstellen können, dass der Rasen bis zu den Wurzeln hin gründlich durchnässt ist. Vermeiden Sie es während dieser Zeit jedoch, den Rasen zu betreten.

So pflegen Sie den neuen Rollrasen richtig

Damit Sie in den kommenden Jahren viel Freude an Ihrem neuen Rollrasen haben, sollten Sie diesen entsprechend pflegen.

Hiermit beginnen Sie spätestens zehn Tage nach dem Verlegen des Rollrasens. Die Halme sollten jetzt maximal zehn Zentimeter hoch sein und können erstmals abgemäht werden.

Achtung

Der Rasen ist zu diesem Zeitpunkt noch sehr anfällig, sodass es sein kann, dass der Rasenmäher einzelne Wurzeln herauszieht. Arbeiten Sie daher unbedingt mit einem Rasenmäher, dessen Messer scharf ist. Sie können dieses bei Bedarf schärfen lassen.

Auf welche Höhe Sie den Rasen abmähen sollten, richtet sich nach der jeweiligen Rasenart. Schattenrasen beispielsweise sollte ca. sechs Zentimeter hoch sein. Zierrasen, Spielrasen und Sportrasen sollte maximal vier Zentimeter hoch sein.

Wie oft sollte ich den Rasen mähen?

Während der Phase, in der der Rasen noch am Untergrund anwächst und sich optimal ausbildet, sollten Sie wöchentlich mähen. Dies hat den Vorteil, dass sich die Fläche verdichtet, was optisch sehr ansprechend wirkt.

Wann soll ich den Rasen düngen?

Normalerweise reicht es aus, den Rasen etwa dreimal pro Jahr zu düngen. Beginnen Sie hiermit frühestens vier und spätestens sechs Wochen nach dem Verlegen.

Wie viel Zeit muss ich einplanen, wenn ich den Rollrasen selbst verlegen möchte?

Das Verlegen des Rollrasens ist in wenigen Stunden erledigt. Selbst wenn Sie sich damit nicht auskennen, werden Sie für eine Fläche von 100 Quadratmetern sicherlich maximal fünf Stunden benötigen.

Was mit Abstand am längsten dauert, ist jedoch die Vorbereitung. Diese kann – je nach Gartengröße und vorhandenen Werkzeugen – durchaus mehrere Tage in Anspruch nehmen.

Ist der Rollrasen anfällig für Unkraut?

Im Gegensatz zum klassischen Rasen, den Sie einsäen, ist der Rollrasen deutlich weniger anfällig für Unkraut. Dies hat den Grund, dass er bereits viele Monate wachsen konnte, ehe er abgeschält wurde. Während dieser Zeit hat er sich bereits verdichtet und er wurde entsprechend kultiviert und bearbeitet.

Natürlich kann sich auch im Rollrasen im Laufe der Zeit Unkraut bilden. Es hält sich jedoch in Grenzen, sodass sich die spätere Pflege des Rasens als wenig Zeitaufwändig erweist.

Was kann ich tun, wenn ich den Rollrasen nicht selbst verlegen möchte?

Wenn Sie es sich nicht zutrauen oder keine Lust darauf haben, den Rollrasen selbst zu verlegen, können Sie mit dieser Aufgabe einen Profi beauftragen.

Der richtige Ansprechpartner hierfür ist der Garten- und Landschaftsbauer. Dieser kann den Rasen besorgen, den Untergrund vorbereiten, den Rasen verlegen und die ersten Pflegearbeiten nach dem Verlegen durchführen.

Der Gärtner ist erst dann der richtige Ansprechpartner, wenn die Rasenfläche bereits fest verwachsen ist.

Was es kostet, einen Garten- und Landschaftsbauer mit dem Verlegen des Rollrasens zu beauftragen, können wir nicht pauschal sagen. Die Kosten richten sich unter anderem nach dem Stundensatz des jeweiligen Unternehmens. Holen Sie sich am besten vorher einen Kostenvoranschlag ein, um eine teure Überraschung zu vermeiden. Entsprechende Angebote stellen Ihnen die meisten Unternehmen kostenlos aus.

Garten

Orchideen richtig pflegen

Orchideen gehören zu den beliebtesten Zimmerpflanzen und das ist auch kein Wunder, denn sie wirken überaus edel.

Allerdings gelten die Orchideen als pflegeaufwändig und man kann bei der Pflege durchaus einiges falsch machen. Damit Ihnen das nicht passiert, haben wir nachfolgend die wichtigsten Pflegetipps für Orchideen aufgelistet.

Den passenden Standort auswählen

Orchideen richtig pflegenEin wichtiger Teil der Pflege beginnt bereits bei der Wahl des passenden Standortes. Stellen Sie die Orchidee ans Fenster, wo sie der direkten Sonne ausgesetzt ist, wird sie möglicherweise eingehen. Orchideen mögen es zwar hell, jedoch nicht extrem sonnig. Es reicht aus, wenn Sie sie in einem hellen Raum in die Nähe des Fenster stellen, sodass keine direkte Sonne heran gelangt.

Gleichzeitig sollte die Orchidee nicht in der Nähe einer Heizung stehen, denn auch die trockene Heizungsluft kann ihr schaden.

Wie oft und wie muss ich Orchideen gießen?

Gerade in dieser Frage scheiden sich die Geister. Die einen meinen, dass es ausreicht, die Orchidee einmal pro Woche zu gießen, während andere meinen, viel Wasser täte ihr gut.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es reicht, die Orchidee einmal pro Woche zu wässern. Dafür verwenden Sie am besten keine Gießkanne. Es ist besser, wenn die Wurzeln das Wasser direkt abbekommen. Nehmen Sie die Pflanze daher aus dem Übertopf und stellen Sie sie für einige Minuten in eine Schüssel mit zimmerwarmem Wasser, bis sich die Wurzeln vollgesaugt haben.

Danach lassen Sie sie kurz abtropfen und stellen Sie wieder in den Übertopf.

Alternativ können Sie die Pflanze auch zweimal wöchentlich mit einer sehr kleinen Menge Wasser gießen. Ein Schnapsglas voll reicht in der Regel aus, denn Orchideen vertragen keine Überwässerung.

Tipp:

Um Staunässe nach dem Gießen zu vermeiden und hierdurch zu verhindern, dass die Orchidee eingeht, sollten Sie eine Pflanzschale mit Löchern verwenden. Auf diese Weise kann das überschüssige Wasser in den Übertopf ablaufen.

Wie finde ich heraus, ob meine Orchidee Wasser benötigt?

Bevor Sie die Orchidee gießen, nehmen Sie sie am besten aus dem Topf und berühren den Wurzelballen. Fühlt sich dieser trocken an, ist es Zeit, die Pflanze zu Wässern, jedoch nur in der oben beschriebenen Weise, also mit wenig Wasser.

Ist der Wurzelballen noch feucht, müssen Sie noch nicht gießen.

Tipp:

Auch durch das Befeuchten der Blätter, beispielsweise mit einer Sprühflasche, können die Orchideen das Wasser speichern.

Muss ich meine Orchideen düngen?

Die Wurzeln der Orchidee sind überaus empfindlich. Das ist der Grund, weshalb Sie sie nicht oft gießen dürfen. Aus demselben Grund möchten wir Ihnen auch empfehlen, auf häufiges Düngen zu verzichten.

Der einzige Grund, aus dem die Orchidee Dünger benötigt, ist, wenn sie sich gerade in der Wachstumsphase befindet. Dies ist in der Zeit von Frühling bis Herbst. Dann reicht es aus, wenn Sie die Orchidee einmal pro Monat mit etwas Dünger versorgen.

Da die Orchideen im Winter nicht wachsen, benötigen sie in dieser Zeit entsprechend auch keinen Dünger.

Achtung:

Verwenden Sie zum Düngen unbedingt einen Orchideendünger. Die Nährstoffe dieses Düngemittels sind auf die speziellen Bedürfnisse der Orchideen abgestimmt.

Was muss ich beim Umtopfen der Orchideen beachten?

Ob Sie die Orchidee umtopfen müssen, finden Sie problemlos heraus. Nehmen Sie die Pflanze aus dem Topf. Ragen die Wurzeln zum großen Teil bereits bis an den Rand des Substrates, sodass sich die Pflanze nur schwer aus dem Topf lösen lässt, ist dies ein sicheres Zeichen dafür, dass der Topf zu klein ist. Sie sollten die Pflanze schnellstmöglich umtopfen. Am besten topfen Sie die Pflanze nach der Blüte gegen Ende des Frühjahres um.

Verwenden Sie hierzu ein für die Orchideen geeignetes Substrat, welches Torf oder Holzkohle, aber auch Rinde enthalten sollte. Diese Bestandteile sind wichtig, denn sie nehmen viel Wasser auf. Gleichzeitig sorgen sie aber für eine optimale Belüftung der Wurzeln.

Muss ich die Orchideen beschneiden?

Sobald die Orchidee ihre Blüten verloren hat, empfehlen wir, die Pflanze zu beschneiden. Dies hat den Vorteil, dass sie im nächsten Frühjahr wieder treiben wird.

Nehmen Sie eine Blumenschere zur Hand und schneiden Sie die vertrockneten Triebe ab. Kappen Sie diese jedoch nicht ganz unten, sondern oberhalb der dritten Verdickung.

Sie werden feststellen, dass die Pflanze bald neue Triebe und auch Blüten ausbildet, sodass sie nach einiger Zeit wieder in ihrer vollen Pracht erstrahlt.

Heimwerken

Tapete einfach entfernen

Es gibt verschiedene Gründe, aus denen Tapeten entfernt werden müssen. Fallen sie bereits von alleine von der Wand, ist die Sache klar: Es muss eine neue Tapete angebracht werden. Doch auch wenn Sie inzwischen einen anderen Geschmack haben und das Zimmer renovieren möchten, muss die alte Tapete in vielen Fällen vorher entfernt werden.

Es gibt jedoch auch einige Tapeten, die Sie problemlos über die alte Tapete kleben können. Unter welchen Voraussetzungen das möglich ist, wann Sie Tapeten auf jeden Fall entfernen sollten und wie Sie hierbei vorgehen, darauf gehen wir nachfolgend ein.

Tapeten einfach entfernenIn welchen Fällen ist es ratsam, die alte Tapete zu entfernen?

  • Wenn sie sich bereits von selbst von der Wand löst

Fällt die Tapete bereits von selbst von der Wand oder bemerken Sie, dass sie nur noch an wenigen Stellen am Untergrund haftet, sollten Sie sie entfernen.

  • Wenn die alte Tapete Mängel aufweist

Wurde die Tapete an einer Stelle zerstört, beispielsweise durch einen groben Kratzer oder sind die Übergänge unsauber gearbeitet, lohnt es sich ebenfalls, die Tapete zu entfernen.

  • Wenn Sie die neue Tapete nicht darüber kleben können

Möchten Sie eine neue Tapete anbringen, überprüfen Sie am besten, ob Sie diese auf die alte Tapete kleben können. Bei vielen Vliestapeten ist dies durchaus möglich. Allerdings kann es sein, dass die neu aufgeklebte Tapete unschöne Schatten wirft oder uneben ist. Deshalb sollten Sie grundsätzlich nur eine neue über eine alte Tapete kleben, wenn die alte Tapete absolut eben aufgeklebt ist, die Übergänge professionell verarbeitet sind und wenn sie an der gesamten Fläche sehr gut haftet.

  • Wenn Sie einen komplett neuen Wandbelag wünschen

Möchten Sie von nun an keine Tapete mehr an den Wänden sehen, sondern wünschen sich stattdessen beispielsweise Strukturputz, so muss die alte Tapete zuvor entfernt werden.

  • Wenn Sie die Wand sanieren möchten

Möchten Sie die Wand sanieren, beispielsweise weil Sie in der Wand neue Steckdosen, Leitungen oder Kabel verlegen möchten, müssen Sie die alte Tapete zuvor ebenfalls entfernen.

Treffen Sie alle wichtigen Vorbereitungen

Ehe Sie der alten Tapete an den Kragen wollen, bereiten Sie sich unbedingt hierauf vor. Stellen Sie nicht nur alle notwendigen Hilfsmittel wie Spachtel, Sprüher und Leiter bereit, sondern ziehen Sie sich Arbeitsbekleidung an. Wir empfehlen Ihnen, einen Augen- und Mundschutz zu verwenden, damit herabfallender Staub, Klebe- und Tapetenreste nicht in Augen und Mund gelangen.

Außerdem sollten Sie zuerst alle Sicherungen, die für den Stromkreis im jeweiligen Raum verantwortlich sind, ausschalten. Andernfalls besteht Stromschlaggefahr. Ebenso können die Sicherungen herausspringen, wenn Wasser in die Steckdosen gelangt.

Tapete einfach entfernen – diese Möglichkeiten gibt es:

  1. Die Tapete einfach von der Wand ziehen

Das ist jedoch nur in wenigen Fällen möglich. Sie werden schnell ein Gefühl dafür bekommen, ob Sie die Tapete problemlos abziehen können oder ob Sie weitere Hilfsmittel benötigen.

Das Abziehen gestaltet sich besonders einfach, wenn beim Anbringen der Tapete zu wenig Kleister verwendet wurde, sodass einige Stellen ohnehin nicht an der Wand kleben. Auch von feuchten Wänden – die Sie oft am Schimmel erkennen – lässt sich die Tapete meist ohne Probleme abziehen. Das hat den Grund, dass der Tapetenleim nur zu einem sehr geringen Teil aus der Zellulose – dem eigentlichen Klebemittel – besteht. Der Großteil ist jedoch Wasser, sodass der Kleber wasserlöslich ist. Eine feuchte Wand trägt demzufolge dazu bei, dass sich die Tapete von alleine löst.

Wenn Sie die Tapete abziehen möchten, ziehen Sie am besten Bahn für Bahn von unten nach oben hin ab.

Die Stellen, an denen sich die Tapete nicht ohne Weiteres löst, weichen Sie am besten ein und bearbeiten Sie später mit einem Spachtel.

Tipp:

Vliestapeten lassen sich nicht nur einfach anbringen, sondern auch spielend einfach wieder ablösen. Sie sind die einzige Tapetenform, die Sie in der Regel ohne Probleme von der Wand abziehen können.

  1. Die Tapete einweichen

In einigen Fällen erweist sich der Kleber als hartnäckig, sodass Sie die Tapte einweichen müssen. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass das Wasser an den Kleber herangelangen muss, um diesen aufzulösen. Gerade bei stark versiegelten Tapeten ist dies nicht ohne weiteres möglich.

Am besten verwenden Sie in diesem Fall ein Werkzeug, mit dem Sie die Tapete perforieren können. Eine Stachelrolle eignet sich besonders gut. Indem Sie sie über die Tapete ziehen, sticht die Stachelrolle kleine Löcher in die Tapete, durch die das Wasser an die Klebeschicht gelangen kann.

Sie können alternativ auch eine Drahtbürste verwenden. Diese hat jedoch den Nachteil, dass sie die Tapete beschädigt und diese später nicht in ganzen Bahnen von der Wand gelöst werden kann.

Nach dem Perforieren tragen Sie das Wasser auf, welches den Kleber auflösen soll. Hierfür können Sie entweder einen Kleisterpinsel, einen Schwamm oder eine Sprühflasche verwenden.

Lassen Sie das Wasser für einige Minuten einweichen, damit es den Kleber auflösen kann. Sind sie ungeduldig, müssen Sie später länger an den Resten herum pulen. Warten Sie jedoch zu lange, kann es sein, dass der Kleber in der Zwischenzeit wieder trocknet, sodass Sie die Wand erneut befeuchten müssen.

Tipp:

Wenn Sie einige Tropfen Spülmittel in das Wasser geben, löst sich der Kleber noch besser auf.

Ziehen Sie die Tapete nun Bahn für Bahn von unten nach oben ab. Entfernen Sie alle Reste mithilfe eines Spachtels. Setzen Sie den Spachtel jedoch nicht zu schräg an, denn hierdurch machen Sie unter Umständen Kerben in die Wand.

Die Wand vor dem Tapezieren auf die neuen Tapeten vorbereiten

Wenn Sie die Wand neu tapezieren möchten, müssen Sie zuerst für einen ebenen Untergrund sorgen. Diesen erhalten Sie, indem Sie alle Unebenheiten verspachteln. Anschließend schleifen Sie die Wand am besten mit einem Handschleifgerät ab, sodass keinerlei Übergänge mehr zu sehen sind.

Ebenso sollten Sie einen sogenannten Tiefengrund auftragen. Dieser versiegelt die Wand und bereitet sie optimal auf das Anbringen der neuen Tapete vor. Vor allem bei Räumen, die mit Gipskartonplatten ausgekleidet sind, ist eine solche Vorbehandlung wichtig.

Der Tiefengrund hat jedoch einen weiteren, entscheidenden Vorteil: Die neue Tapete lässt sich hierdurch später deutlich einfacher entfernen.

Wohin mit Tapeten- und Kleberresten?

Tapetenreste gehören in den normalen Restmüll. Dies gilt auch für Reste des Klebers. Da der Kleber wasserlöslich und gänzlich unbedenklich ist, können Sie ihn sogar unter fließendem Wasser abspülen. Er kann im Abwasser keinerlei Schaden anrichten.

Haushalt

Waschmaschine selber reinigen

Obwohl Waschmaschinen die Wäsche säubern sollen und deshalb regelmäßig mit Waschmittel hantiert wird, können die Trommeln stark verschmutzen. Dies wiederum führt zu unangenehmen Gerüchen und sorgt dafür, dass die Bekleidung nicht mehr richtig sauber wird.

Deshalb ist es wichtig, die Waschmaschine in regelmäßigen Abständen zu säubern.

Wir erklären Ihnen nachfolgend, wie Sie hierbei vorgehen und mit welchen Hausmitteln die Reinigung der Waschmaschine spielend einfach gelingt.

Regelmäßige Wäschen bei 90° C

Waschmaschine selber reinigenUm Energie zu sparen, waschen wir die meisten Kleidungsstücke heute nur noch bei 30 bis 40° C. Viele Keime sterben jedoch erst bei Temperaturen ab 60° C ab. Selbst vermeintlich hochwertige Waschmittel können nicht garantieren, dass die Keimbelastung auch bei geringen Temperaturen abnimmt.

Doch die unangenehmen Gerüche, die Ihnen aus Ihrer Waschmaschine entgegenströmen hängen meist mit der Besiedlung mit Keimen und Bakterien zusammen.

Die einfachste Möglichkeit, die Keime und die Bakterien sowie die damit verbundenen Gerüche loszuwerden, ist daher das Waschen bei 90° C. Dies verbraucht zwar einmalig mehr Strom, säubert die Maschine jedoch gründlich.

Achtung:

Lassen Sie die Maschine nur bei 90° C leer laufen, wenn es sich um ein neues Modell handelt. Gerade alte Maschinen verkraften dies oft nicht. Wenn Sie eine alte Maschine im Leerlauf betreiben möchten, sollte die Temperatur nicht mehr als 60° C betragen.

Abgesehen davon müssen Sie die Maschine natürlich nicht leer laufen lassen. Sie wird ebenso sauber, wenn Sie Kochwäsche mit hineingeben. Wenn Sie keine Kochwäsche haben, wählen Sie die Kleidungsstücke aus, die bei bis zu 60° C gewaschen werden können, denn auch bei 60° C ist eine gewisse Grundreinigung problemlos möglich.

Ob eine Kochwäsche notwendig ist, bemerken Sie in erster Linie an den unangenehmen Gerüchen. Solange diese nicht auftreten und die Wäsche nach dem Waschen frisch riecht, ist eine Säuberung nicht unbedingt notwendig.

Einmal im Quartal sollten Sie sie dennoch durchführen, um auf Nummer sicher zu gehen. Bemerken Sie häufiger unangenehme Gerüche, reinigen Sie die Maschine am besten einmal pro Monat im Kochwäsche-Programm.

Tipp:

Wenn Sie die Waschmaschine leer laufen lassen, geben Sie einfach einen Geschirrreiniger-Tab hinein. Der sorgt für gründliche Sauberkeit und eine Extraportion Frische.

Alle Dichtungen und Gummis gründlich säubern

Extrem viel Schmutz setzt sich in Dichtungen und Gummis ab. Wenn Sie einen Frontlader – also eine Waschmaschine, bei der sich die Öffnung vorne befindet – verwenden, werden Sie feststellen, dass sich im und hinter dem dortigen Gummi besonders hartnäckige Verschmutzungen absetzen können. Ebenso kann es zur Schimmelbildung kommen.

Es ist deshalb wichtig, dass Sie alle Dichtungen und Gummis nach jedem Waschgang gründlich reinigen. Hierfür können Sie beispielsweise einen leicht dosierten Zitronenreiniger verwenden, der den Gummi nicht angreift.

Reinigen Sie das Flusensieb und das Waschmittelfach

Zwei weitere Stellen, an denen sich Unmengen an Schmutz ansammeln können, sind das Flusensieb und das Waschmittelfach. Beides sollten Sie daher regelmäßig reinigen.

Das Flusensieb befindet sich in der Regel im unteren Bereich der Waschmaschine. Öffnen Sie es, nehmen Sie es heraus und entfernen Sie die groben Fusseln. Danach waschen Sie das Sieb am besten mit heißem Wasser gründlich ab, warten bis es getrocknet ist und setzen es dann wieder in die Waschmaschine ein.

Das Waschmittelfach befindet sich normalerweise im oberen Bereich der Maschine. Ziehen Sie es heraus und reinigen Sie es gründlich, beispielsweise mit Zitronenreiniger. Wenn Sie an die Verschmutzungen nicht herangelangen, können Sie die Teile auch für eine Weile in heißem Wasser einweichen, sodass sich die Verschmutzungen lösen. Spülen Sie es danach gründlich ab und setzen Sie es wieder in die Waschmaschine ein, wenn es trocken ist.

Tipp:

Reinigen Sie auch den Rahmen, in den das Waschmittelfach eingesetzt wird, denn auch hier können sich Keime und Bakterien niederlassen.

Die Waschmaschine nach dem Wäschewaschen lüften

Sobald das aktuelle Waschprogramm durchgelaufen ist, nehmen Sie die Wäsche heraus. Je länger Sie sie in der Waschmaschine belassen, desto höher kann die Keimbelastung ansteigen.

Damit sich kein Schimmel bildet, ist es zudem wichtig, die Waschmaschine nach dem Waschen zu lüften. Lassen Sie hierfür einfach die Tür bzw. den Deckel offen, bis die Waschmaschine vollständig abgetrocknet ist. Ziehen Sie aus demselben Grund das Waschmittelfach heraus, denn auch in diesem Bereich kommt es oft zu einer unangenehmen Schimmelbildung.

Die Waschmaschine entkalken

Kalkablagerungen können der Waschmaschine schaden und ihre Lebensdauer deutlich verkürzen. Es ist daher besonders wichtig, den Kalk regelmäßig zu entfernen. Hierfür geben Sie einfach einen entsprechenden Entkalker zu jeder Wäsche hinzu. Dieser entfernt Ablagerungen gründlich.

Alternativ können Sie auch Zitronensäure in geringer Dosierung verwenden.

Achtung:

Essig sollten Sie nicht benutzen, denn die hohe Konzentration der Säure kann das Material der Waschmaschine angreifen und die Schläuche zerfressen.

Waschmaschine selber reinigen: die besten Hausmittel

Es gibt diverse Hausmittel, die Sie für die Reinigung der Waschmaschine verwenden können. Hierzu gehören:

  • Backpulver oder Natron

Backpulver und Natron rücken Verschmutzungen wirksam zu Leibe. Mischen Sie ein Päckchen Backpulver oder ca. 50 g Natron mit etwas Wasser. Es sollte eine cremige Masse entstehen. Diese geben Sie entweder in das Waschmittelfach oder direkt in die Trommel. Stellen Sie die Temperatur auf 60 oder 90° C.

  • Zitronensäure

Zitronensäure geht  hartnäckigen Verkalkungen an den Kragen. Geben Sie ca. 8 Esslöffel der Zitronensäure in das Waschmittelfach und lassen Sie die Maschine wie gewohnt laufen, am besten bei 60 oder 90° C.

 

Garten

Rosen selber beschneiden

Damit die Rosen im eigenen Garten im Sommer in schöner Pracht blühen, sollten sie im Frühjahr beschnitten werden.

Welchen Rosenschnitt Sie anwenden sollten, richtet sich jedoch unter anderem nach der Rosenart.

Wir erklären Ihnen nachfolgend, was Sie beachten sollten, wenn Sie Rosen selber beschneiden möchten.

Warum sollte ich meine Rosen beschneiden?

Rosen selber beschneidenVielleicht ist Ihnen beim Betrachten Ihrer Rosen schon einmal aufgefallen, dass einige Zweige längst vertrocknet sind und kaum noch Blätter und Blüten ausbilden.

In der Pflanzenwelt ist dies ein vollkommen normales Geschehen, denn auch die Rosen werden älter und weniger vital. Sie können ihnen jedoch wieder auf die Sprünge bzw. zu einer neuen Blütenpracht verhelfen, indem Sie unter anderem die abgestorbenen Pflanzenteile abschneiden.

Dies hat den Vorteil, dass die übrigen, noch vitalen Pflanzenteile sich deutlich schneller erholen und wieder neu treiben können. Bislang haben die abgestorbenen Pflanzenteile ebenso Wasser und wichtige Nährstoffe aus dem Boden aufgenommen. Nach dem Schnitt sind diese Teile jedoch entfernt, sodass nur noch der vitale Teil der Rose alle wichtigen Nährstoffe aufnimmt und hierdurch entsprechend besser wachsen kann.

Es hat jedoch noch einige weitere Gründe, weshalb Sie die Rosen regelmäßig beschneiden sollten:

  1. Es gelangt wieder mehr Licht an die Pflanze, sodass diese besser wachsen und gedeihen kann.
  2. Durch das Ausästen kommen Sie besser an die Rose heran, um beispielsweise Unkraut zu jäten oder Ungeziefer fernzuhalten.
  3. Pilzkrankheiten und der Befall mit Parasiten können deutlich minimiert werden.

Sollte ich die Rosen selber beschneiden oder einen Fachmann beauftragen?

Wenn Sie eine Rosenschere besitzen und Lust habe, die Rosen selbst zu beschneiden, trauen Sie sich ruhig. Rosen sind robuste Pflanzen, die auch einen Fehlschnitt problemlos verkraften.

Dennoch sollten Sie beim Beschneiden der Rosen auf einige Dinge achten, auf die wir gleich noch detailliert eingehen. Vor allem ist es wichtig, dass Sie wissen, mit welcher Rosenklasse Sie es zu tun haben.

Die Beauftragung eines Gärtners ist daher nicht unbedingt notwendig.

Wann ist der beste Zeitpunkt, um die Rosen zu beschneiden?

Rosen sollten immer im Frühjahr -also vor der Blüte – beschnitten werden.

Als ideal erweist sich die Zeit ab Mitte März. Wichtig ist jedoch, dass zumindest tagsüber kein Bodenfrost mehr herrscht, denn dieser könnte den Pflanzen nach dem Beschneiden schaden.

Wenn die ersten Frühjahrsblüher aus dem Boden schießen, ist der Zeitpunkt zum Beschneiden der Rosen perfekt. Sie können sich darauf verlassen, dass die Temperaturen dann genau richtig sind, sodass Ihre Rosen den Rückschnitt problemlos überleben.

Was benötige ich zum Beschneiden der Rosen?

Eines der wichtigsten Utensilien zum Beschneiden der Rosen sind sicherlich Handschuhe. Denken Sie daran, dass die Rosen Dornen haben, die extrem stacheln.

Des Weiteren benötigen Sie eine hochwertige Rosenschere. Diese sollte über scharfe Klingen verfügen und zudem gut in der Hand liegen. Dies erleichtert nicht nur das Arbeiten, sondern sorgt auch dafür, dass die Zweige der Rosen gut geschnitten und nicht gebrochen werden.

Was muss ich beim Beschneiden der Rosen beachten?

Für alle Rosenarten gilt:

Schauen Sie sich die Pflanze zuerst an. Finden Sie alle Zweige, die bereits stark beschädigt, vertrocknet oder erfroren sind. Diese schneiden Sie dann mit der Rosenschere ab, und zwar an dem Punkt, an dem die Zweige von vertrocknetem oder erfrorenem Braun zu einem vitalen Grün übergehen.

Hierbei handelt es sich um die Vorarbeit, die jedoch wichtig ist, um die Rose vor Krankheiten zu schützen.

Nun gehen Sie zum eigentlichen Rosenschnitt über. Starke Äste sollten generell weniger beschnitten werden als feine Äste. Die stärkeren Äste stammen oft aus dem Vorjahr oder sind bereits zwei, drei Jahre alt. Sie haben generell mehr Potenzial, neue Knospen auszubilden, als es bei den schwachen, neuen Ästen der Fall ist. Während Sie schwache Äste also weit zurückschneiden können, sollten Sie die starken Äste nur minimal stutzen.

Schauen Sie sich an, in welchen Bereichen die Rose besonders starke Triebe und Knospen bildet. Über diesen starken Trieben – am besten oberhalb eines Triebes, der nach außen zeigt – schneiden Sie in einem Abstand von etwa 5 mm den Zweig ab.

Halten Sie die Schere dabei möglichst gerade, damit eine kleine „Wundfläche“ an der Pflanze entsteht. Je schräger Sie schneiden, desto größer ist die Wundfläche und desto mehr Krankheitserreger können eindringen und die gesamte Pflanze krank machen.

Wie stark sollte ich meine Rosen kürzen?

Wie stark Sie die Rosen im Frühjahr zurückschneiden sollten, hängt vor allem von den sogenannten Rosenklassen ab. Eine Strauchrose beispielsweise sollte nur wenig beschnitten werden. Eine Beetrose hingegen dürfen Sie so stark herunterschneiden, dass lediglich 20 Zentimeter übrigbleiben. Dasselbe gilt für Edelrosen. Das liegt vor allem daran, dass Edel- und Beetrosen mehrfach blühen, während Strauchrosen lediglich einmal blühen.

Kletterrosen – egal ob sie einmal oder mehrmals blühen – können auf ca. ein Drittel der bisherigen Wuchshöhe zurückgeschnitten werden.

Haushalt

Teppich reinigen – Hausmittel

Wenn der geliebte Teppich einen Fleck hat, ist nicht nur höchste Eile geboten, diesen zu entfernen. Sie sollten auch äußerst behutsam vorgehen, denn durch Reiben und Kratzen kann es im schlimmsten Fall passieren, dass der Fleck hinterher noch größer ist als zuvor.

Wir möchten Ihnen in diesem Artikel einige sehr einfache Hausmittel empfehlen, mit denen Sie Ihren Teppich problemlos reinigen können.

Ein kleiner Tipp vorab: Egal für welche Variante Sie sich entscheiden – es kann sein, dass der Fleck nicht beim ersten Mal verschwindet. Deshalb kann es ggf. notwendig sein, die Reinigung bis zu viermal zu wiederholen.

Anleitung: Teppich reinigen – Hausmittel

Teppich reinigen mit Essig – nur bei hellen Teppichen

Essig hat eine stark aufhellende Wirkung. Deshalb empfehlen wir dieses Hausmittel auf keinen Fall bei farbigen oder dunklen, sondern lediglich bei hellen Teppichböden.

  1. Ehe Sie die Reinigung mit dem Essig durchführen können, sollten Sie sicherstellen, dass der Teppich sauber ist. Saugen Sie ihn daher gründlich ab.
  2. Danach geben Sie etwas Essig in einen Eimer und fügen genauso viel Wasser hinzu.
  3. Nehmen Sie einen Schwamm oder eine weiche Bürste zur Hand und befeuchten Sie diese mit dem Essig-Wasser-Gemisch.
  4. Wischen Sie nun vorsichtig über den Teppich, um den Fleck zu entfernen. Drücken Sie dabei nicht zu stark auf und rubbeln Sie auch nicht über den Teppich, denn hierdurch ziehen die Schmutzrückstände erst recht in die Fasern ein.

Teppich reinigen mit Natron

Natron eignet sich für helle bis dunkle Teppiche und kann bei allen Flecken-Arten verwendet werden.

  1. Als erstes streuen Sie das Natron über den Fleck und lassen es für ein paar Minuten einwirken. Das Hausmittel kann hierdurch die Feuchtigkeit aus der Verschmutzung ziehen und diese binden.
  2. Befeuchten Sie den Fleck anschließend, indem Sie etwas warmes Wasser darauf tropfen lassen.
  3. Diese Mischung sollte nun ca. drei bis vier Stunden einwirken.
  4. Nehmen Sie danach einen weichen Lappen zur Hand und tupfen Sie leicht über den Fleck, um den Schmutz und das Hausmittel zu entfernen. Reiben oder rubbeln Sie jedoch auf keinen Fall, denn hierdurch kann der Schmutz in die Fasern einziehen.

Teppich reinigen mit Rasierschaum

Rasierschaum kann bei allen Arten von Teppichen, von hell bis dunkel, verwendet werden. Allerdings sollte es sich um weißen Rasierschaum handeln.

  1. Entfernen Sie als erstes grobe Verschmutzungen, indem Sie den Teppich gründlich absaugen.
  2. Tragen Sie danach den Rasierschaum auf den Fleck auf. Verwenden Sie hierfür am besten einen Lappen oder einen Schwamm. Wichtig ist jedoch, dass Sie den Schaum auftupfen und auf keinen Fall reiben oder rubbeln.
  3. Nach einer Einwirkzeit von einer halben Stunde bis Stunde (je nachdem, wie stark der Fleck ist), nehmen Sie den Staubsauger zur Hand und saugen den Rasierschaum vom Teppich ab.

Teppich reinigen mit Glasreiniger:

Glasreiniger eignet sich für alle Arten von Teppichen und kann vor allem für die Flecken verwendet werden, die bereits eingetrocknet sind.

  1. Saugen Sie den Teppich als erstes mit dem Staubsauger gründlich ab, um alle groben Verschmutzungen zu entfernen.
  2. Sprühen Sie den Fleck danach großzügig mit dem Glasreiniger ein.
  3. Verwenden Sie ein weiches Tuch oder einen Schwamm, um den Schmutz abzutupfen. Rubbeln oder reiben Sie nicht zu stark, damit sich der Fleck nicht noch verschlimmert.
  4. Sprühen Sie den Fleck danach nochmals ein und warten Sie ca. eine Viertelstunde.
  5. Danach verwenden Sie erneut den Lappen oder Schwamm, um den Glasreiniger zu entfernen.

Tipp: Teppich reinigen – Hausmittel

Als Alternative zu Natron können Sie auch Salz oder Backpulver verwenden. Beide Mittel haben einen ähnlichen Effekt und können die Flecken somit ebenfalls aus dem Teppich entfernen.

Als Alternative zum Essig können Sie auch Zitronensäure verwenden.

Benötigtes Werkzeug

  • Eimer
  • Schwamm oder Lappen
  • Bürste

Benötigte Materialien

  • Essig
  • Wasser
  • Rasierschaum
  • Natron
  • Glasreiniger
Haushalt

Spülkasten entkalken

Spülkasten entkalkenIst der Spülkasten verkalkt, kann sich dies auf unangenehme Weise äußern. So läuft beispielsweise das Wasser ununterbrochen aus dem Kasten heraus, sodass der Wasserverbrauch erheblich steigt. Ebenso kann es sein, dass Sie die Spülung nicht mehr drücken können, wenn der Spülkasten verkalkt ist.

Stellen Sie einen der beiden Faktoren fest, sollten Sie umgehend handeln.

Wir erklären Ihnen nachfolgend in einer einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Sie den Spülkasten entkalken. Dies ist mit wenigen Mitteln und ohne großen finanziellen Aufwand möglich.

Anleitung Spülkasten entkalken:

  1. Ehe Sie mit dem Entkalken des Spülkastens beginnen, müssen Sie unbedingt das Wasser abstellen. Diesbezüglich gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder schließen Sie den Haupthahn, der Ihre Wohnung mit Wasser versorgt oder Sie schließen den Hahn, der ausschließlich den Spülkasten mit Wasser versorgt. Der Haupthahn befindet sich in vielen Wohnungen entweder im Bad oder in der Küche. Wenn Sie ihn dort nicht finden, schauen Sie am besten im Keller danach.

Der Hahn des Spülkastens wiederum befindet sich direkt am Spülkasten und ist somit praktisch nicht zu übersehen.

  1. Als nächstes müssen Sie das Wasser, welches sich noch im Spülkasten befindet, herauslassen. Dies gelingt – sofern der Drücker noch funktioniert –  ganz einfach, indem Sie auf Spülen drücken. Hängt der Spüler, drücken Sie mehrmals vorsichtig drauf, bis zumindest ein Spülvorgang gelingt.
  2. Öffnen Sie danach den Spülkasten, um mit dem Entkalken beginnen zu können. Wie Sie beim Öffnen des Spülkastens vorgehen müssen, lässt sich leider nicht pauschal beantworten, da es verschiedene Arten von Spülkästen gibt.

Wenn Sie noch einen alten, freistehenden Spülkasten besitzen, können Sie sich in diesem Fall glücklich schätzen, denn dieser lässt sich am einfachsten öffnen. Überprüfen Sie als erstes, ob der Deckel des Spülkastens mit Schrauben fixiert ist. Diese müssen entfernt werden. Wenn der Deckel nicht verschraubt ist, nehmen Sie ihn einfach nach oben hin ab. Ggf. müssen Sie ihn mehrfach hin- und herbewegen, damit er sich entfernen lässt.

Bei einem Einbauspülkasten, der unterhalb des Putzes liegt, sieht die Sache etwas anders aus. In diesem Fall ist der Drücker in die Wand eingelassen. Die Abdeckung des Spülers schieben Sie nach oben, um sie zu entfernen. Danach nehmen Sie einen Schraubenzieher zur Hand und entfernen die Schrauben, die sich an der Zwischenwand befinden. Hierdurch können Sie die Zwischenwand entfernen, sodass Sie an den Spülkasten herangelangen.

  1. Im nächsten Schritt kann der Kalk entfernt werden. Dies gelingt mit einfachsten Mitteln. Sie können beispielsweise Zitronensäure oder Essig verwenden. Auch Haushalts-Entkalker oder Gebissreiniger helfen dabei, den Spülkasten zu entkalken.

Die Anwendung der Entkalker funktioniert jedoch unterschiedlich, sodass wir hierauf nachfolgend detailliert eingehen möchten:

Spülkasten entkalken mit Gebissreiniger

Füllen Sie ca. einen Liter Wasser in den Spülkasten und geben Sie zwei bis drei Tabletten des Gebissreinigers hinein. Lassen Sie die Mischung für ca. vier Stunden einwirken. Drücken Sie danach den Spüler, damit die Mischung herausgespült wird.

Spülkasten reinigen mit Essig oder Zitrone

Zitrone und Essig gelten als natürliche Hausmittel gegen Kalk und stellen obendrein eine sehr günstige Variante dar. Geben Sie 1/10 Essig oder Zitronensäure und 9/10 Wasser in einen kleinen Eimer und verrühren Sie die Mischung. Anschließend geben Sie sie in den Spülkasten und lassen Sie drei bis vier Stunden einwirken. Danach drücken Sie die Spültaste, um den Spülkasten zu entleeren.

Spülkasten entkalken mit Entkalker:

Wenn Sie Entkalker verwenden möchten, schauen Sie sich die Hinweise zum Gebrauch an, die Sie auf der Verpackung finden. Befolgen Sie die aufgezeigten Schritte.

  1. Sobald der Spülkasten durchgespült ist, können Sie ihn wieder zusammenbauen. Denken Sie daran, alle Schrauben wieder zu befestigen.
  2. Nach dem Zusammenbauen drehen Sie das Wasser wieder auf und testen, ob alles wie gewünscht funktioniert.

Tipp Spülkasten entkalken:

Es gibt weitere Varianten von Spülkästen und einige lassen sich leider nicht so einfach öffnen. In diesem Fall sollten Sie sich am besten die Bedienungsanleitung anschauen oder Kontakt mit dem Hersteller aufnehmen. Auch einige YouTube-Videos können unter Umständen Aufschluss über die Technik geben.

Benötigte Werkzeuge:

  • Schraubenzieher

Benötigte Materialien:

  • Zitrone, Essig, Entkalker oder Gebissreiniger